Ayerbe ist ein Ort in Spanien und befindet sich in der Autonomen Region Einwohner. Ayerbe befindet sich in der Comarca Hoya de Ort ist durch zwei langgezogen Plätze um den ehemaligen Palast der Marqueses von Ayerbe und um die sich ein Gebäudeensemble gruppiert. Der Medizin-Nobelpreisträger Santiago Ramón y Cajal lebte zehn Jahre lang in Ayerbe, wo ihm ein Museum gewidmet ist. 1905 erfolgt die Gründung der Automobilgesellschaft Liestal-Reigoldswil AG und Inbetriebnahme der ersten konzessionierten Buslinie der Schweiz zwischen Liestal und Reigoldswil. 1956 erfolgt die Eröffnung der durch die AAGL gebauten Gondelbahn von Reigoldswil auf die Wasserfallen, die Bahn wird 1994 an eine selbstständige Stiftung verschenkt. 1975 1976 schliesslich erfolgt die Inbetriebnahme des Regionalverkehrs in Liestal und Rheinfelden 1986 erfolgt der Beitritt zum Tarifverbund Nordwestschweiz. Die AAGL betreibt einige transregionale Linien. In den regionalen Zentren Liestal und Rheinfelden übernimmt sie den Grossteil des öffentlichen Nahverkehrs, ergänzt durch die Waldenburgerbahn und die km. Die AAGL bietet auf ihren Linien den Halbstundentakt Ausflug, glgtl. auch Ausflucht, ist ein Begriff in der Erholung und Freizeitgestaltung, der der Vogel oder Insektenwelt für den Menschen unlogisch erscheinend entlehnt ist. Er bezeichnet eine, meist eintägige Reise, Fahrt, Wanderung oder einen Spaziergang, der oft in der Gruppe wie Familie, Schulklasse oder Verein und als so genannte Fahrt ins Blaue organisiert Begriff Ausflug ist eine Übersetzung von Philipp von Zesen für das Wort Exkursion. Aupair bezeichnet Jugendliche, die gegen Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld bei einer Gastfamilie im Aus oder Inland tätig sind, um im Gegenzug Sprache und Kultur des Gastlandes Aufenthalt als Aupair ist eine Möglichkeit für junge Menschen mit kleinem Budget, in einem anderen Sprach und Kulturraum zu leben, um die lokale Sprache und Kultur Gastfamilie übernimmt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung und zahlt zusätzlich ein Taschengeld. Die Aufgaben eines Aupair liegen hauptsächlich in der Kinderbetreuung, die manchmal auch beinhaltet, den Kindern die Sprache des Aupair näher zu wird das Aupair gelegentlich als Haushaltshilfen bezeichnet, was es jedoch nicht ist. Es handelt sich auch nur bedingt um ein Arbeitsverhältnis, auch wenn beispielsweise in Deutschland eine Reihe von entsprechenden arbeits und sozialrechtlichen Regelungen wird die Grenze für die Maximalarbeit Woche ausgeweitet, in einigen Fällen bis hin zu Ausbeutung und Missbrauch, womit dann gleichermaßen ein illegales Beschäftigungsverhältnis begründet wird. Um illegalen Arbeitsverhältnissen und Missbräuchen der als Aupair beschäftigten vorzubeugen, wurde in Deutschland mit Unterstützung des Bundesministeriums Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein RAL-Gütezeichen Aupair gibt viele gute Gründe, die für eine Tätigkeit als weibliches oder männliches Aupair in Deutschland sprechen. Im Vordergrund steht, bereits vorhandene Sprachkenntnisse zu vervollständigen und das Allgemeinwissen durch eine bessere Kenntnis des Gastlandes zu erweitern. Ein Aupair ist auch in Deutschland kein Aupair darf zwischen 18 und 24 Jahre alt sein und maximal 1 Jahr in Deutschland Aupair erhält 260 Euro Taschengeld pro Monat, eine Kranken und Unfallversicherung, kostenlose Unterbringung in einem eigenen Zimmer und alle Mahlzeiten. Dabei sitzt das Aupair beim Essen mit am Familientisch und bekommt dasselbe zu essen wie die Gastfamilie; ein Aupair hat hierbei also vollen Familienanschluss. Jedes Aupair bekommt die Möglichkeit, in seiner Freizeit an einem Deutsch-Sprachkurs teilzunehmen sowie kulturelle und geistig anregende Veranstaltungen zu besuchen. Das Aupair hat Anspruch auf einen freien Nachmittag und einen ganzen freien Tag pro Woche und auf Urlaub, der für ein volles Jahr 4 Wochen beträgt Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung ist die einzige tourismuskritische Fachstelle der Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung will die Öffentlichkeit über die Probleme des Tourismus informieren. Er setzt sich für faire Beziehungen aller Beteiligten im Tourismus ein und zeigt Alternativen auf, wie der Tourismus fairer ausgestaltet werden kann. akte ist Mitglied bei Die Arbeitsgemeinschaft für eine Nachhaltige Tourismus-Entwicklung, dem Netzwerk von 15 entwicklungs und umweltpolitischen Initiativen und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der ist die Bezeichnung für einen professionellen Unterhalter. Auf Geheiß ihrer Auftraggeber sollen Animateure Fröhlichkeit und Lebensfreude ausstrahlen, gute Laune verbreiten und durch geeignete Aktionen dafür sorgen, dass sich Gäste oder Kunden wohl fühlen und nicht langweilen. Sie werden aber auch in anderen Bereichen eingesetzt, vor allem zur Kinderbetreuung in großen Einkaufszentren, bei Kongressen, Großveranstaltungen oder in Vergnügungsparks. Im Tourismus arbeiten Animateure vor allem in Ferienclubs, Hotels und auf Kreuzfahrtschiffen, wo sie neben der Kinderbetreuung ganztägige Unterhaltungsprogramme für verschiedene Zielgruppen organisieren. Typische Elemente dieser Programme sind: Spiele am Swimmingpool und Strand, Sport-, Fitness und Kreativangebote, Ausflüge, Tanz und Showdarbietungen und Auftritte als Disc-Jockeys. Animateure werden von ihren Auftraggebern dazu angehalten, sich während des gesamten Tages unter die Gäste zu mischen, sich mit ihnen zu unterhalten und ihnen bei der Kontaktaufnahme zu anderen Urlaubern behilflich zu meisten Auftraggeber legen großen Wert darauf, dass sich der Kontakt zwischen Animateuren und Gästen auf einer rein professionellen Ebene Auftraggeber sorgen dafür, dass ihr Animationsteam aus Mitarbeitern besteht, die unterschiedlichen Nationalitäten angehören: Neben Einheimischen aus dem jeweiligen Urlaubsgebiet werden auch Animateure aus den Ländern verpflichtet, aus denen die Urlauber selbst stammen. Die gemeinsame Muttersprache und der gemeinsame kulturelle Hintergrund sollen dazu beitragen, dass die Animateure als Bezugspersonen und im Falle einer Beschwerde als primäre Anlaufstellen angesehen werden. Durch ihre Vermittlung können kleinere Probleme oft schnell und unkompliziert aus der Welt geschafft werden, bevor sie sich zu ernsthaften Konflikten ausweiten. Obwohl durch die Animation eigentlich gute Laune verbreitet werden soll, empfinden manche Gäste das Engagement von Animateuren als aufdringlich und störend und ihre Freundlichkeit als oberflächlich und gekünstelt. Als Negativbeispiel kursieren Geschichten, nach denen Animateure am Hotelpool schlafende Urlauber geweckt und sie direkt von der Liege ins Wasser gezogen haben, um sie gegen alle Widerstände zur Teilnahme an einem Wassergymnastikprogramm zu bewegen. Viele Reiseveranstalter werben deshalb inzwischen ausdrücklich mit so genannter softer Animation, bei der zwar zahlreiche Angebote gemacht werden, aber niemand zum Mitmachen genötigt wird. Nur wenigen Animateuren gelingt es, eine Festanstellung zu erhalten und beispielsweise für mehrere Jahre als Leiter eines Animationsteams zu arbeiten. Vor allem die hohen Anforderungen an das Aussehen und die körperliche Fitness sowie lange Arbeitszeiten sorgen dafür, dass die meisten ihrer Tätigkeit höchstens einige Jahre Tourismus erhalten Animateure in der Regel zusätzlich freie Kost und Logis, wobei die Mahlzeiten meist als Teil der Animation gemeinsam mit den Urlaubern eingenommen aller Nachteile interessieren sich zahlreiche junge Menschen dafür, eine Zeit lang als Animateur zu arbeiten. Als besonders reizvoll gilt die Möglichkeit, mehrere Monate in einem sonnigen Urlaubsgebiet oder auf einem luxuriösen Kreuzfahrtschiff zu verbringen und in dieser Zeit mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Häufig bewerben sich Schulabgänger, die sich vor dem Einstieg in Ausbildung, Studium oder Berufsleben etwas Geld verdienen und zugleich einen längeren Auslandsaufenthalt absolvieren möchten. Beginnend am Cape Henlopen, Delaware am Atlantik im gleichnamigen Cape Henlopen State Park, durchquert er 15 Bundesstaaten und endet nach km am Kap von Point Reyes im Point Reyes National Seashore, Kalifornien Zwischen Ohio und Colorado verläuft der Weg in einem nördlichen Teil über Indiana, Illinois, Iowa und Nebraska, sowie einem südlichen Teil durch Kentucky, Indiana, Illinois, Missouri und Kansas. Das Flugreservierungssystem Amadeus entstand Ende der 1980er-Jahre. Juni 1987 wurden in Paris die Verträge zur Gründung des Computer Reservierungssystems Amadeus von Air France, Iberia, SAS und der Deutschen Lufthansa in Erding vergrößern In den einzelnen Ländern sind National Marketing Companies für die Betreuung der Reisebüros und der Veranstalter zuständig. Die deutsche NMC nimmt eine Sonderstellung ein, da sie zusätzlich zu regionalen auch globale Aufgaben übernommen hat, wie etwa den weltweiten zentralen Einkauf oder Security-Dienste. Der Ausgangspunkt des 250 km langen Altmühlradweges ist Rothenburg ob der Altmühlradweg ist einer der beliebtesten Fernradwege Zeiten der Hanse wurden große Teile des Lüneburger Salzes in den Ostseeraum hinein als Grundlage auch für den Heringshandel exportiert. Mit Fertigstellung des Stecknitz-Kanals 1398 verlagerte sich der Transport auf den Wasserweg, also auf Ilmenau, Elbe, den Stecknitz-Kanal und die Trave. Der Elbübergang der Alten Salzstraße bei Artlenburg und Schnakenbek wurden im 11. Jahrhundert durch die Ertheneburg gesichert, die 1181 von Heinrich dem Löwen auf seiner Flucht vor Kaiser Friedrich Barbarossa in Brand gesetzt wurde. Heute bezeichnet man mit Alte Salzstraße die Ferienstraße Alte Salzstraße, deren Verlauf der Bundesstraße 209 von Lüneburg über Lauenburg nach Schwarzenbek und dann der Bundesstraße 207 über Mölln und Fredeburg entlang des Ratzeburger Sees in Richtung Lübeck Almenland ist ein Zusammenschluss mehrerer Gemeinden im Gebiet Teichalm Sommeralm zu einer Gemeinschaft, vor allem zu touristischen Luftfahrt-Allianz ist eine Kooperation verschiedener Luftfahrtunternehmen. Dabei bleiben die Unternehmen rechtlich eigenständig, stimmen jedoch Elemente wie Buchungssysteme, Vielfliegerprogramme oder Anschlussflüge aufeinander ab, und vermieten sich gegenseitig Sitzplätze in ihren Flugzeugen. Allianzen zwischen Fluggesellschaften werden vor allem auch deshalb gebildet, weil das Luftfahrtrecht national organisiert ist. So sind etwa zwischen verschiedenen Staaten der Europäischen Union und den USA jeweils so genannte Open Sky Abkommen in Kraft, die transatlantischen Flugverkehr zwischen den jeweiligen Ländern nur für Fluglinien der Vertragspartner erlauben. Im Beispiel wäre die Lufthansa auf diesem Markt ausgeschlossen, kann aber über Codeshare mit dem amerikanischen Allianz-Partner United Airlines dennoch derartige Strecken anbieten. Aufgrund der nationalen Struktur dieser Abkommen würde bei einer grenzüberschreitenden Fusion von Fluggesellschaften diese einen Teil ihrer Landerechte Sicht des Passagiers können solche Allianzen auch Nachteile mit sich bringen, wenn Inclusive ist die Bezeichnung für eine Verpflegungsart während eines Reiseaufenthalts, üblicherweise in einem Hotel. Importierte Getränke, wie die meisten Weine und Spirituosen, müssen in seltenen Fällen extra bezahlt werden, ebenso wie das Essen À la Carte. In Reiseunterlagen wird All inclusive oft mit AI abgekürzt. all inclusive ist ein rechtlich ungeschützter Begriff. Alkoholtourismus ist eine Form des Tourismus, bei welcher der Kauf und oder Genuss alkoholhaltiger Getränke im Vordergrund steht. Praktiziert wird dieser beispielsweise am Ballermann 6, auf der spanischen Insel Mallorca, wo deutsche Touristen ihre Ferien unter erheblichen Konsum von Alkohol verbringen. Prohibition ist die Motivation zwischen dem indischen Unionsterritorium Daman und Diu, wo der Ausschank von Alkohol legal ist und dem Nachbarbundesstaat Gujarat. Im Ostseeraum veranlassen erhebliche Preisunterschiede zwischen skandinavischen Ländern und Nachbarn wie Estland oder auch Deutschland etliche täglich zu einer Art Grenztourismus. Die Alka ist ein Ritterspiel, das kontinuierlich seit dem Jahr 1715 zum Gedenken an den Sieg über die Türkischen Angreifer in Sinj stattfindet. Aufgrund der jahrhundertealten Tradition werden diese Ritterspiele von Fachleuten als regionales ethnographisches Kulturgut sind zwei eiserne konzentrische Kreise, die mit querliegenden eisernen Stäbchen verbunden sind. Die Teilnehmer, die zu Pferde sind, zielen mit der Lanze in den mittleren, kleinen Kreis oder einen der drei Teile des größeren Kreises. Gemäß den traditionellen Statuten können ausschließlich Mitglieder der Alkaren-Gemeinschaft aus Sinj an diesem Ritterspiel teilnehmen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Alkaren und deren Eltern in Sinj und dem Gebiet entlang der Cetina stammen und dort wohnhaft sind. Die Osmanen haben nach dem Fall Bosniens im Jahre 1463 Stück für Stück des kroatischen Landes an sich gerissen, so dass nur reliquiae reliquiarum, die Reste der Reste des einst ruhmreichen kroatischen Königreiches übrig die Osmanen versuchten Sinj Soldaten aus Duvno in Dalmatien Marienverehrung hat in Kroatien, insbesondere in Dalmatien und der Herzegowina, lange den 1930er Jahren hatte Wally Byam die Idee eines geräumigen Wohnwagens, der leicht genug sein sollte, dass er von jedem Standard-Pkw gezogen werden werden von Airstream gibt es 100 Agro-Fincas auf Mallorca mit steigender Adler-Express wurde 1993 für die Adler-Schiffe Insel und Halligreederei Kurt Paulsen Absteige ist ein abwertender Begriff für eine zumeist billige Pension oder ein schäbiges Hotel ohne Aussicht auf einen Stern, wo über die reine Unterkunft hinaus kein weiterer Service geboten 66-Seen-Regionalparkroute ist ein aus mehreren Touren bestehender Wanderweg der Metropolregion Berlin Brandenburg im Land Brandenburg im näheren und weiteren Umland von Berlin. Dabei werden auf der 374 km umfassenden Route, die in 14 Tagestouren unterteilt werden kann, die acht Regionalparks in Brandenburg und Berlin durchwandert oder auch geradelt. Eine Ferieninsel ist eine Insel, deren Hauptwirtschaftszweig der Tourismus ist. Bekannte Beispiele sind die Insel Mallorca und die Balearen im Mittelmeer, die Inseln der Kanaren-Gruppe vor Marokkos Küste im Atlantik, die karibischen Inseln zwischen Atlantik und dem Golf von Mexico, und die Inseln der Hawaii-Gruppe im Pazifik. Eine Ferienstraße ist eine Straßenroute, die unter einem bestimmten kulturellen oder landschaftlichen Themenschwerpunkt interessierte Touristen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten einer Ferienwohnung versteht man im allgemeinen eine Wohnung, in der Gäste gegen Bezahlung für einen bestimmten Zeitraum ihren Urlaub verbringen sind in der Regel mit einem eigenen Sanitärbereich mit Dusche Badewanne und WC, einer einfachen Kochnische können als abgeschlossene Einheit der Teil eines normalen Wohnhauses sein, vielen Urlaubsregionen erfolgt die Vermietung von Ferienwohnungen nur wochenweise, wobei als Anreisetag oft der Samstag gilt. Bei der Vermittlung von Ferienwohnungen können auch Fremdenverkehrsämter, die alljährlich für ihre Region aktuelle Unterkunftsverzeichnisse herausbringen, sowie spezielle Vermittlungsagenturen behilflich häufiger werden Unterkünfte der Parahotellerie über eigenständige Web-Verzeichnisse vermittelt. in der Schweiz die Bettenanzahl der Parahotellerie deutlich die der Hotels und führt deshalb auch zu den neuen Vermarktungsformen ohne den Weg über das klassische Reisebüro. Seit einigen Jahren ist ein Trend zu beobachten, in der mehrere Urlauber eine Ferienwohnung gemeinsam mieten und eine Wohngemeinschaft Deutsche Tourismusverband Fernreise ist eine Urlaubsfahrt, durch die jemand den Heimatkontinent Festenburg ist ein nördlich von Vorau im Joglland gelegenes Schloss im steirischen Wechselgebirge der Steiermark und bildet einen Ausgangspunkt der Erlebnisstraße, die als Schlösserstraße bekannt wurde um 1200 von den Herren von Stubenberg als Vöstenburg erbaut und 1353 erstmals urkundlich erwähnt. Nachdem sie 1529 und 1532 von den Türken belagert wurde, kaufte im Jahre 1616 das Stift Vorau die Festenburg von den Grafen von Saurau. Zwischen 1707 und 1723 wurde die Festenburg weiter ausgebaut und mit neuen Gebäudeteilen erweitert, wobei auch der Rittersaal zur Katharinenkirche umgewandelt wurde. Ab 1709 erfolgte die malerische Gestaltung der Katharinenkirche und der sechs Kapellen durch den Vorauer Stiftsmaler Johann Cyriak häufigste Bauart besteht aus Multiplexholz mit Aluminiumkanten und gibt es mit ein oder zwei abnehmbaren Deckeln. Diese Racks haben den Vorteil, dass die meist eingeschraubten 19 breiten Geräte für den mobilen Betrieb nicht ein und ausgepackt werden müssen, sondern im Case verbleiben können. Häufiger Anwendungsfall ist der Transport von mehreren vorverkabelten Effektgeräten in der Tontechnik, der die schnelle Aufstellung und Inbetriebnahme erlaubt. Als Spezialfall könnte man das sogenannte Winkelrack Flugcoupon ist Bestandteil eines Fluggesellschaft ist ein Unternehmen mit dem Geschäftszweck des erwerbsmäßigen Personen und oder Frachtransportes auf dem Luftweg. Am 16. November 1909 gründete Ferdinand Graf von Zeppelin in Frankfurt am Main die erste Luftfahrtgesellschaft der Welt: Die DELAG, die zwischen 1910 und 1913 etwa Passagiere folgten weitere Gesellschaften, und schon 1913 war ein Verkehrsnetz zwischen Düsseldorf, Baden-Oos, Berlin-Johannisthal, Gotha, Frankfurt am Main, Hamburg, Dresden und Leipzig Kriegsende baute die Royal Air Force einige DH4A-Maschinen zu Passagiermaschinen um und betrieb den ersten Nachkriegs-Passagier und Postverkehr zwischen London und Frankfurt wird mit der städtischen Südwestdeutschen Luftverkehrs-AG ein planmäßiger Luftverkehrsdienst eingeführt und mit dem am 6. Januar 1926 durchgeführten Zusammenschluss der führenden deutschen Luftverkehrsgesellschaften Deutscher Aero Lloyd AG und Junkers-Luftverkehrs AG zur Deutsche Luft Hansa AG beginnt der große Durchbruch des zivilen Luftverkehrs in Deutschland. Die neue staatliche Luftverkehrsgesellschaft entwickelte sich sehr zufriedenstellend und bereits ein Jahr nach ihrer Gründung nahm die Luft Hansa den Passagiertransport in Europa sowie nach Fernost und Südamerika auf. In den USA war die Entwicklung der zivilen Luftfahrt anfangs noch nicht soweit vorangeschritten wie in Europa, was sich am vor wenigen Jahren wurden die meisten oftmals defizitären Fluggesellschaften staatlich betrieben oder zumindest als Prestigeobjekt staatlich gefördert. In Deutschland handelte es sich hierbei bis zur vorgenommenen Privatisierung um die Deutsche Lufthansa, in Frankreich war es die Air France, in Italien die Alitalia, in Vietnam die Vietnam Airlines, in Thailand Thai Airways Diese Flagcarrier waren auf Grund der bereitstehenden staatlichen Gelder den normalen Erfordernissen des Marktes nicht zwingend unterworfen; negative Betriebsergebnisse wurden häufig durch großzügige Zuwendungen seitens der jeweiligen Regierungen ausgeglichen. Durch die zunehmende Liberalisierung sowie durch die entsprechende Regulierung seitens Behörden und Regierungen befinden sich die traditionellen Staatslinien auf dem Rückzug und entwickeln sich sofern sie die Auswirkungen des freien Marktes überleben mehr und mehr zu privaten Linienfluggesellschaften. Die Charterfluggesellschaften, auch bekannt geworden als Ferienflieger, betreiben in der Regel keine eigenen Fluglinien, sondern bieten Ihre Flugzeuge und Besatzung gegen entsprechende Bezahlung an. Dies kann einerseits von Privatpersonen und Unternehmen für einzelne Flüge in Anspruch genommen werden, andererseits jedoch sind die größten Kunden Reiseveranstalter wie TUI, Tjaereborg, Thomas Cook die das Angebot von Charterfluggesellschaften dauerhaft in Anspruch nehmen und somit im Grunde eigene linienähnliche Streckennetze etablieren. Neben den herkömmlichen staatlichen und privaten Fluggesellschaften etablieren sich zunehmend Billigfluggesellschaften. So gibt es teilweise keine Platzreservierungen, Verpflegung an Bord gibt es nicht oder nur gegen Aufpreis, Umbuchungen sind zumeist sehr teuer und die An und Abflughäfen liegen häufig weit abseits der großen Linienflughäfen. Besonders die Nutzung kleinerer Flughäfen spart den Gesellschaften nicht unerhebliche Summen für Start-, Lande und Abstellgebühren. Ein besonderer Nachteil für die Passagiere ist die teils schlechte Anbindung an eine bestehende Infrastruktur, wie Autobahnen, Zugverbindungen oder die Lage weit ab von städtischen Frachtfluggesellschaften handelt es sich um Fluggesellschaften, die sich mit speziell für diesen Zweck konstruierten Frachtflugzeugen auf den reinen Frachttransport Entwicklung des globalen Marktes führt bei der Luftfrachtsparte zu Wachstumsraten, wie sie in anderen Bereichen kaum erreicht werden können. So bestehen die Flotten von bekannten Integratoren wie Federal Express, DHL oder UPS aus teilweise über 600 Flugzeugen, wohingegen Fluggesellschaften mit Schwerpunkt Passagiertransport selten mehr als 300 Flugzeuge betreiben. Einige Gesellschaft betreiben ausschließlich spezielle Flugzeugtypen und haben für diesen Typ die größte Flotte, sind oftmals nicht zwingend gleichzeitig Eigentümer der von ihnen eingesetzten Flugzeuge auch in der Luftfahrt haben sich verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung von teuren Investitionsgütern durchgesetzt. Beim Dry Leasing muss die Fluggesellschaft eine eigene Bord-Crew stellen, beim Wet Leasing wird hingegen auch das Bordpersonal zur Verfügung GECAS, eine Tochter des General Electric-Konzerns, sowie die ILFC, die durch teils spektakuläre Flugzeug-Bestellmengen regelmäßig auch die Aufmerksamkeit der Presse erregt. Lounges werden hauptsächlich von Fluggesellschaften aber auch von Kreditkartenfirmen, selten auch von Flughäfen und sehr selten auch von Hotelketten, betrieben. Viele große Fluggesellschaften haben inzwischen Lounges eingerichtet, teilweise zählen auch Regionalfluggesellschaften Ausstattungen sind sehr unterschiedlich; Internationaler Standard ist jedoch eine gediegene und ruhige Atmosphäre mit einer entsprechenden Ausstattung, einem vielfältigem Angebot und guter Betreuung. Die meisten Lounges verfügen über Arbeitsplätze, Fernsehgeräte, eine große Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften sowie zum Teil sogar Wäscheservice, Gebetsräume, Duschen, Spas, Schlafmöglichkeiten und ein sind praktischerweise möglichst nahe bei den Flugsteigen gelegen, so dass der Weg zum Flugzeug möglichst kurz ist und die Lounge erst bei Beginn des Boarding verlassen werden muss. Wenn man eine andere Lounge nutzt, obwohl man nicht dessen Fluggast ist, ist diese Nähe oft nicht gegeben, und man muss für den Weg zum Flugzeug einen langen Weg zurücklegen, häufig sogar das Terminal haben Passagiere, die ein Ticket einer gehobenen Klasse gebucht haben oder einen gehobenen Status in Vielfliegerprogrammen erlangt Fluggesellschaften bieten unterschiedliche Anbieter gewährleisten über eine Mitgliedschaft Zutritt zu einer Vielzahl von Lounges, beispielsweise Diners Club, American Express, Regus, uniglobetravel und Priority Pass. Air France Aer Lingus Air New Zealand International Lounge in Auckland, Brisbane, Christchurch, Los Angeles, Melbourne, Nadi, Rarotonga, Sydney, Wellington, Alitalia VIP Lounges in Mailand-Malpensa, Turin, Venedig uvm. Club ANA American Airlines AAFlagshipLounge in Chicago, Los Angeles und London-LHR British Airways Terraces Lounge in Amsterdam, Athen, Atlanta, Berlin, Birmingham, Boston, Bristol, Budapest, Chicago-ORD, Dubai, Düsseldorf, Edinburgh, Frankfurt, Genf, Glasgow, Hamburg, Istanbul, Jersey, Johannesburg, Kapstadt, Köln, Kopenhagen, London-LGW, London-LHR, Manchester, Mailand-Malpensa, Miami, Mumbai, Newcastle, New York-JFK, San Francisco, Seattle Tacoma, Tokyo-Narita und Oslo Euroclass Lounge in Leeds-Bradford, Edinburgh uvm. Cathay Pacific Condor Flugdienst Emirates in Auckland, Dubai uvm. Diamond in Abu Dhabi EVA Air Evergreen Lounge in Taipeh und Fukuoka Hapagfly Hannover und Frankfurt M. Iberia Salas VIP in Barcelona, Las Palmas, Malaga und Madrid Japan Airlines in Honolulu, Tokyo Havanna, Holguin, Kapstadt, La Romana, Leipzig, Los Angeles, Male, Miami, Mombasa, Montego Bay, München, Puerto Plata, Punta Cana, Samana, Toronto, Vancouver, Varadero und Windhoek Senator Lounge in München, Hamburg uvm. Luxair nur in Luxemburg, sonst viele Mitnutzungen Northwest Airlines WorldClubs in Boston, Chicago-ORD, Detroit, Honolulu, Los Angeles, Manila, Memphis, Milwaukee, Minneapolis St. Paul, Newark, New York-LGA, Portland, San Francisco, Seattle Tacoma, Seoul-Incheon, Tokyo-Narita, Washington-Dulles und Washington-Reagan Qantas Qantas Club Scandinavian Lounge Singapore Airlines Silver Kris Lounge in Adelaide, Amsterdam, Bangkok, Brisbane, Hong Kong, Kuala Lumpur, London, Los Angeles, Manila, Melbourne, Osaka, Penang, Perth, San Francisco, Seoul, Shanghai, Singapur, Taipeh und Tokyo-Narita; Betreiber ist Singapore Airport Terminal Services SriLankan Airlines siehe Emirates Royal Executive Lounge United Airlines Red Carpet Club in Atlanta, Baltimore-Washington, Bangkok, Boston, Buenos Aires, Chicago-ORD, Dallas Ft. Paul, Newark, New York-JFK, New York-LGA, Orange County, Orlando, Osaka, Paris-CDG, Philadelphia, Phoenix, Portland, San Diego, San Francisco, S o Paulo, Seattle Tacoma, Sydney, Tokyo-Narita, Washington-Dulles und Washington-Reagan Varig Business Class Lounge Im englischen Sprachgebrauch ist mit einer Lounge auch eine Wartehalle im Flughafen gemeint, die allen Fluggästen zur Verfügung steht und vom Flughafenbetreiber bereitgestellt wird. Flugreise ist eine Art des Reisens, die den Transport von Flugpassagieren mit einem Flugzeug zum Gegenstand hat. Der Begriff kann missverständlich sein, da es nur die Wahl des Verkehrsmittels Transfer beschreibt, nicht aber die eigentliche wird zwischen Kurzstrecken-, Mittelstrecken und Langstreckenflügen Komfort während der Reise hängt unter anderem von der gewählten Buchungsklasse ab. In der Regel wird zwischen First Class, Business Class und Economy Class unterschieden, wobei bei der First Class der Komfort und die Dienstleistung am größten ist; dafür ist der Flugschein auch teurer als bei den anderen des Fluges kann man ruhen oder schlafen, Musik hören, Filme ansehen, sich unterhalten oder können bei den meisten Fluggesellschaften im Rahmen eines Vielfliegerprogramms verschiedene Arten von Bonuspunkten sammeln und je nach meilenmäßigem Reiseumsatz verschiedene Stati und Freiflüge erreichen kann. Angesichts des zunehmenden Flugverkehrs und hohen Kerosinverbrauchs werden die durch Flugreisen verursachten Klimaschädigungen zu einem weltweiten Problem. der Umsteigeflughäfen Ausstellung eines Flugscheins Anmelden am Schalter der Fluggesellschaft und Aufgabe des Gepäcks Warten in Wartehallen oder in einer Lounge Passieren des Sicherheitsportals Einnehmen der Sitzplätze und das Verstauen des Handgepäcks vor dem Flug Einnehmen der Sitzplätze und das Verstauen des Handgepäcks vor dem Flug Verstauen des Bordgepäcks Einweisung in die Notfallstandards Darreichung von Speisen und Getränken vergrößern Einreisekontrolle Abholung des Gepäcks Wetterprobleme Organisatorische Probleme Trockene Luft Venöse Thrombose aufgrund fehlender Bewegung Fehlgeschlagener Druckausgleich im Gehörgang Randalierende Fluggäste Notfälle Einige dieser Problemstellungen können durch die Fluggastrechte der EG abgemildert werden. Dieses Aufteilen eines langen, unterschiedlichen Bedarf erfüllenden Zuges wird als Schwächen bezeichnet, das eventuelle spätere Zusammenführen als Verstärken von Zügen. Die Aufteilung in Flügelzüge kann ökonomisch mehrere Gründe haben, die entweder mit einer optimalen Auslastung der Bahnstrecken zu tun haben, oder mit dem Kundenbedarf nach alternativen Angeboten. Auch die Ermöglichung von Rundreisen ist bisweilen ein Grund, ferner eine besondere Ausstattung mancher Züge wie erweitertes Angebot bei Speise oder Schlafwagen, touristische, Kultur oder Familienprogramme, Bedarf des Radverkehrs usw. Doch nicht immer beginnen die beiden Zugteile auf einem gemeinsamen Startbahnhof ihre Fahrt. Manchmal starten sie auch kurz hintereinander beispielsweise in Urlaubs oder sonstigen Stoßzeiten, was man in Österreich in zwei Garnituren führen den o. Zwecken kann die Bahn dadurch eine zusätzliche umsteigefreie Verbindung anbieten, ohne einen weiteren Zug führen zu müssen und derart zu höherer Wirtschaftlichkeit der Haupt und auch mancher Nebenstrecken beitragen. Die Aufteilung auf zwei oder mehr Halb Betrieb des Rheingold-Zuges wurde 1983 ein Flügelzug nach München eingeführt, für den man vorhandene Großraumwagen in spezielle Clubwagen im regionalen Bereich gibt es erfolgreiche Beispiele von Flügeln etwa bei Theißen im Burgenlandkreis von Sachsen-Anhalt. Die Züge aus Zeitz in Richtung Weißenfels werden alle zwei Stunden in Teuchern geflügelt und bieten eine zusätzliche Direktverbindung über Naumburg nach Nebra. Die Bayerische Oberlandbahn fährt Frachtschiffreise oder Frachterreise wird die Reise als Passagier auf einem Frachtschiff Reisenden pro Jahr aus, mit seit einigen Jahren steigender Unterbringung von Passagieren auf Frachtschiffen erfolgt meist in nicht besetzten Besatzungs oder Offiziersquartieren. Die Zahl der für Fahrgäste zur Verfügung stehenden Kabinen variiert je nach Besatzung in Abhängigkeit von Dauer und Zweck der Fahrt. Die Zahl der Passagiere auf einem Frachtschiff beträgt selten mehr als zehn, in der Regel deutlich weniger, da ein Schiff ab 13 Fahrgästen als Kreuzfahrtschiff gilt. Es müssten dann durch die Reederei andere Anforderungen hinsichtlich der Ausstattung und Besatzung des Schiffes erfüllt werden, wie beispielsweise die Anwesenheit eines Arztes an Bord. Aus gesundheitlichen Gründen haben einige Reedereien für Passagiere eine Altersgrenze von 75 bis 79 Jahren festgelegt oder verlangen ein ärztliches Versorgung entspricht der Verpflegung der Besatzung. Die Mitnutzung der Freizeit und Erholungseinrichtungen der Frachtschiffe wie zum Beispiel Sauna, Sportanlagen, Bibliothek oder Gemeinschaftsräume durch die Passagiere ist möglich. Nach Absprache mit dem verantwortlichen Schiffspersonal beziehungsweise Rückfrage beim Kapitän oder dem technischen Offizier ist in Begleitung oft auch das Betreten sensitiver Bereiche des Schiffes wie der Brücke, des Laderaums oder des Maschinenraums eine Frachtschiffreise ist grundsätzlich ein Reisepass nötig. Diese ist obligatorisch und deckt die Mehrkosten für die Reederei ab, falls das Schiff wegen einer dringenden Erkrankung eines Passagiers umgeleitet werden muss. Außerdem muss der Reisende vor der Abfahrt verbindlich erklären, dass keine körperlichen Gebrechen vorliegen, die die Reise behindern könnten, und dass er ohne Arzt an Bord auskommen will. Die Kosten für eine Frachtschiffreise betragen meist zwischen 60 und 80 Euro pro Person und Tag. Eine Mitarbeit nach dem Grundsatz Hand für Koje im Rahmen der auf dem Schiff üblichen Tätigkeiten zur teilweisen oder vollständigen Begleichung der Kosten ist bei Frachtschiffreisen grundsätzlich nicht möglich. Die Dauer einer Transatlantikreise, zum Beispiel nach Nord oder Südamerika, beträgt etwa vier bis sechs Wochen. Kürzere Reisen von sieben bis zehn Tagen Dauer sind auf Fahrten innerhalb Europas möglich, beispielsweise von Deutschland nach Finnland oder Frankfurter Tabelle ist eine Liste zur Abschätzung von Reisepreisminderungen bei berechtigten Freiburger Hütte ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Freiburg des Deutschen Alpenvereins. Sie liegt im Lechquellengebirge zu Füßen der Roten Wand und erhebt für sich selbst den Anspruch, familienfreundlich zu Freiburger Hütte wurde 1912 erbaut, 1975 77 erweitert, seit 1993 besitzt sie eine Fotovoltaik-Anlage. 000 Höhenmeter. Von Marul über Staffelfeder-Alpe Obere Partnom-Alpe Garmil Untere Laguz-Alpe Obere Laguz-Alpe Lange Furka zur Freiburger Hütte; Genossenschaft Freie Weingärtner Wachau zählt zu den bekanntesten und traditionsreichsten Weingütern in erbaut das Stift Dürnstein einen Weinkeller und das heute Aushängeschild Kellerschlössel. Als 1983 der Schutzverein Vinea Wachau Nobilis Districtus gegründet wird, ist die Winzergenossenschaft einer der Vorreiter für qualitativen Weinbau in firmiert die frühere Winzergenossenschaft Dürnstein unter dem Namen Freie Weingärtner Fremdenverkehrsbeitrag wird in Fremdenverkehrsgemeinden von den selbständig tätigen, natürlichen und juristischen Personen, offenen Handelsgesellschaften und den Kommanditgesellschaften, denen durch den Fremdenverkehr unmittelbar oder mittelbar wirtschaftliche Vorteile erwachsen, Fremdenverkehrsbeitrag darf nur dann erhoben werden, wenn die durchschnittliche Zahl der Fremdenübernachtungen das Siebenfache der Einwohnerzahl sind selbständig tätige, natürliche und die juristischen Personen, denen durch den Fremdenverkehr von gewisser Dauer bestimmte Vorteile Fremdenverkehrsbeitrag hat das Ziel, die Kosten bestimmter städtischer Aufwendungen auf den Personenkreis umzulegen, der aus dem Fremdenverkehr auch Vorteile ziehen kann und ist somit Fremdenverkehrsgemeinden eine nicht unbedeutende gemeindliche Als Beispiele für Aufwendungen für den Fremdenverkehr können die städtischen Werbemaßnahmen sowie die Maßnahmen zur Verbesserung und Verschönerung des Ortsbildes, aber auch die Durchführung der verschiedensten Veranstaltungen genannt werden. Als Fremdenzimmer werden in Deutschland und Österreich die gegen Entgelt oder gewerblich vermieteten Gästezimmer Zimmer zur Beherbergung von Gästen reichen von kleinen Einzelzimmern in Privathäusern über Doppelzimmer bis zu größeren Räumen mit Küche und begehbarem Wort Fremdenzimmer schreibt ein neues Reisemagazin: Das Fremdenzimmer ist, seit Wörter wie Gästehaus in Mode kamen, vom Aussterben bedroht. Vielleicht komme es dem Fremden aber gerade auf die Mischung von Fernweh und Heimweh In den 1950er Jahren, als besonders durch die Vertriebenen aus den Ostgebieten die Wohnungsnot groß war, wurden viele Fremdenzimmer durch die Neuankömmlinge auch heute wieder gebietsweise benötigten Flüchtlingsquartiere werden hingegen von den Behörden meist dort angemietet, wo der Tourismus an Bedeutung verloren auch Privatzimmer ein eigenes kleines Bad haben, ist erst seit einigen Jahrzehnten Regelfall haben sich jene Ferienregionen am stärksten entwickelt, wo frühzeitig auf diese Investitionen und die Infrastruktur geachtet wurde. Daher ist neben einem neuen Spezial und Aktivurlaub, Städte und Qualitätstourismus auch wieder der Trend zur Natürlichkeit und generell zur Wellness zu Porzellanmanufaktur Fürstenberg wurde am hoch über der Weser liegende Jagdschloss der Weserrenaissance geht zurück auf eine Burganlage wohl aus dem 13. Bis 1972 war hier die Manufaktur ansässig, die Anlagen dann wurden in benachbarte, moderne Gebäude verlagert, das Schloss beherbergt heute das Museum der Manufaktur und gibt einen Überblick über deren Produktion von den Anfängen zur Zeit des Rokoko bis zum heutigen einem Ferienhaus versteht man im allgemeinen ein Haus, in dem Gäste gegen Bezahlung für einen bestimmten Zeitraum ihren Urlaub verbringen können. Normalerweise wird ein solches Haus ausschließlich für die temporäre Vermietung an Gäste betrieben, häufig wird es auch alleine zu diesem Zweck das Ferienhaus nicht Teil einer Urlaubsanlage ist, hat man hier eher die Möglichkeit, auch Land und Leute kennenzulernen, in dem man seinen Urlaub beispielsweise in einer Finca in Spanien, einem Mökki in Finnland, einer Hütte in der Schweiz oder in traditionellen Häusern im Allgäu oder Österreich vielen Urlaubsregionen erfolgt die Vermietung von Ferienhäusern nur wochenweise, wobei als Anreisetag oft der Samstag gilt; dies gilt insbesondere für Ferienhäuser in Urlaubsanlagen. Bei der Vermittlung von Ferienhäusern können auch Fremdenverkehrsämter, die alljährlich für ihre Region aktuelle Unterkunftsverzeichnisse herausbringen, sowie spezielle Vermittlungsagenturen behilflich sind touristische Projekte, die sich gegenüber anderen touristischen Einrichtungen, wie beispielsweise Ferienwohnungen, durch eine große Bettenzahl von mindestens 200 bis 500 Betten auszeichnen. Ferienparks der zweiten Generation, die in Bezug auf die Unterbringung den älteren Ferienparks entsprechen, jedoch über deutlich mehr Betten und ein reichhaltigeres Freizeit und Un terhaltungsangebot der Entwicklung von Feriengroßprojekten in Deutschland können vier Phasen unterschieden werden. Vorläuferstadium bis 1968: Abgesehen von einem auf Rügen geplanten Ferienheim der NS-Organisation Kraft durch Freude, welches niemals fertig gestellt wurde, begann die Errichtung von Feriengroßprojekten in Deutschland erst in den 1950er Jahren. Folgestadium 1974-1989: In Folge der negativen Auswirkungen, die durch die in der Boomphase realisierten Großprojekte ver ursacht worden waren, wurden in dieser Phase deutlich weniger und kleinere Projekte meist Feriendörfer errichtet. Erneuerungsphase der 1990er: In dieser vorerst letzten Phase macht sich ein Trend zu wieder deutlich grö ßeren Ferienprojekten mit weit über 1000 Betten Neue Tendenzen bei der Errichtung touristischer Großprojekte in Ferienzentren als verkehrsfreundliche, umweltfreundliche und sozialverträgliche Planerischer Umgang mit Ferien werden Zeiträume bezeichnet, in denen eine Einrichtung vollständig schließt, um ihren Angehörigen andere Tätigkeiten, insbesondere Erholung zu wichtigste Fall sind die Schulferien, in denen kein Unterricht oder sonstige schulische Veranstaltungen stattfinden, jedoch ein Mindestmaß an organisatorischem Betrieb aufrechterhalten Hochschulen kann es Semesterferien geben, in denen keine Lehrveranstaltungen oder Prüfungen durchgeführt sind Betriebsferien, in denen im gesamten Betrieb auf Wunsch der Leitung nicht gearbeitet wird. Ferien stammt aus dem Lateinischen von feriae. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit unterschied man zwischen einer Reihe von verschiedenen Ferien: feriae sacrae, feriae profanae und weiteren Feiertagen, an denen das öffentliche Leben ruhte. Seit 1521 wird das Wort in der Reichsordnung unter geschäftsfreie Tage wurden Ferien auch als Vakanzen bezeichnet, was von dem französischen les vacances, oder auch aus dem englischen vacation stammt. Die Europäische Goethe-Straße ist eine internationale touristische Straße, die vom tschechischen Karlsbad über Regensburg und Innsbruck bis nach Venedig führt. Die Straße bindet damit einerseits Kalsbad ein, das von Goethe sehr häufig für Badereisen aufgesucht wurde und folgt andererseits der Italienroute, die Goethe im Jahre 1786 nach Venedig führte. Der Europaradwanderweg R1 ist als Radfernweg von Calais in Frankreich bis nach Tallinn in Estland angelegt. Auf seine Initiative hin einigten sich die Landkreise Borken, Kreis Coesfeld, Münster, Warendorf, Gütersloh, Lippe-Detmold und Höxter auf eine durchgehende Führung des km führen und damit zur Völkerverständigung in Europa beitragen. 000 Kilometern näherer Betrachtung zeigt sich deutlich, dass dieses Radwegenetz auf dem Papier geplant wurde, da zum Teil bereits parallel zu den beschriebenen Routen wesentlich besser erschlossene Wege existieren, die aber nicht berücksichtigt bedeutsamster Ort des Landes ist die Hauptstadt Tallinn, eine vollständig erhaltene mittelalterliche Stadt mit Dom, Stadtmauer und romantischen kleinen Gassen sowie einem Fährhafen mit Verbindung nach Rostock, Schweden und Finnland. Tallinn gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung im europäischen Städtetourismus, nachdem es schon lange als beliebtes Ziel für Tages und Einkaufstouristen aus Finnland Narva am gleichnamigen Fluss, der die estnisch-russische Grenze bildet, befindet sich eine der größten Burgen Nordeuropas. Der Nordosten des Landes an der Grenze zu Russland gilt als eher ärmerer Landesteil, der für den Fremdenverkehr nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Der Südwesten Estlands spielt für den Fremdenverkehr neben der Hauptstadt Tallinn die größte Rolle. Im Südwesten Estlands liegen Inseln wie Saaremaa, Muhu und Hiiumaa und die Küsten und Hafenstädte Pärnu und von Tallinn liegt die alte Universitätsstadt und zweitgrößte Stadt des Landes Tartu mit ebenfalls historischer Altstadt und Seen wie dem Peipus-See. Diese Region spielt für den Tourismus nur eine untergeordnete Rolle, lediglich die Stadt Tartu gewinnt als Städtereiseziel auf Grund seiner guten Erreichbarkeit von Tallinn an Bedeutung. Der Eschweiler Stadtwald ist ein etwa 350 ha großes Waldgebiet im Süden des Eschweiler Stadtgebiets mit einer Höhenlage zwischen 170 und 260 m ü. 2 Geologischer Lehrpfad 4 Geschichte 6 Literatur In unmittelbarer Nähe liegen die Stadtteile Siedlung Waldschule und Pumpe-Stich sowie die nordwestlichen Teil befindet sich der Trimm-Dich-Pfad, eine Teilstrecke des heimatkundlichen Rundwanderwegs, die am höchsten künstlichen Erhebungen sind der Schwarze Berg und der benachbarte Kitzberg im nordöstlichen Bereich am Ende der Hundsgracht bei Südwesten liegen Fischweiher, und im Südosten befinden sich das Forsthaus Bohler Heide, das Ausflugslokal Bohler Heide mit Damwildgehege und die 1947 gebaute Waldschänke Killewittchen, deren Name an das gleichnamige sagenhafte Zwergenvolk erinnert. Am südöstlichen Stadtwaldrand befinden sich die Hastenrather Kalkwerke, deren heutige Produktion Dünge-, Bau und Industriekalke umfasst, sowie die ehemalige Grube Albert. Für Wanderer gibt es im Stadtwald ferner vier ausgewiesene Parkplätze und acht Schutzhütten, von denen eine auf dem etwa 50 m hohen Schwarzen Berg liegt. Durch den Eschweiler Satdtwald verläuft der geologische Lehrpfad. Station 1 liegt auf dem Schwarzen Berg, Station 2 im Bereich der ehemaligen Grube Centrum, Station 3 am Iewisch Pädsche, Station 4 an der Duffenter Schneise, Station 5 am inzwischen mit Wasser gefüllten ehemaligen Steinbruch im Südosten und Station 6 im Steinbruch der Kalkwerke bei Hastenrath und in der Nähe der Grube Albert. Der Stadtwald ist von kleinräumig wechselnden Bodenverhältnisse und Geländestrukturen charakterisiert, denn Steinkohlentagebau in Pingen im nördlichen Bereich sowie Quarzit und Lehmabbau habe in Form von Halden und Gräben ihre Spuren Ökosystem des Stadtwaldes beinhaltet Vögel, Fledermäuse, Amphibien und Waldameisen. Der mittlere Jahresniederschlag beträgt 820 mm, die Frostperiode dauert von frühestens Ende September bis spätestens Ende Mai, und die mittlere Jahrestemperatur in der Vegetationsperiode beträgt 15 C. Die Baumarten sind Fichte, Birke, Erle, Hainbuche, Wildkirsche, und Roteiche, Eiche, Kiefer sowie Buche, Ahorn und ist der heutige Stadtwald aus früherem fränkischen Besitz hervorgegangen. Das älteste, 1854 aufgestellte Forstbetriebswerk wies eine Fläche von 481 ha im Gegensatz zu den heutigen 350 ha aus, 1910 noch 454 ha. Eine Vergrößerung der auf 249 ha geschrumpften Stadtwaldfläche um über 70 ha fand 1953 statt, und 1966 wurden weitere 24 ha im Süden angekauft. Die Altstadt von Eschweiler befindet sich gänzlich nördlich der durch das Stadtzentrum verlaufenden Inde zwischen Kochsgasse oder im engeren Sinne Grabenstraße im Westen, der Peilsgasse im Osten, der Peter-Paul-Straße im Norden und der Indestraße im Thyssen-Haus Adler-Apotheke Dürener Straße 40 Kintzen sches Haus 2 Sehenswürdigkeiten am Markt Markt 14 3 Apotheken 5 Stadtmauer und Stadttore City-Center und Neues Rathaus 8 Siehe auch Das Haus ist ein um 1860 errichteter dreigeschossiger Traufenbau mit spätklassizistischer Alte Rathaus ist ein klassizistisches Gebäude in der westlichen Dürener Straße, heute Konferenz und Restaurantgebäude des Hotel de 1824 wird das Gebäude als Schul und Rathaus gebaut. Von 1898 bis März 1962 befindet sich vor ihm eine Straßenbahnhaltestelle, welche die wichtigste Umsteigehaltestelle in Eschweiler Mitte ist und 1962 vom Eschweiler Bushof abgelöst wird. Der Name ist ein Wortspiel: Einerseits steckt in dem Namen das Wort Hotel, andererseits ist Hôtel de Ville das französische Wort für Rathaus, denn das Alte Rathaus Eschweiler ist im Hotel Adler-Apotheke ist ein um 1880 errichtetes dreigeschossiges Traufenhaus mit Fensterbekrönungen in spätklassizistischen Formen. Juli 1803 Anna Maria Cremer, die Tochter eines Bäckers und Schwester des einzigen Eschweiler Arztes Johann Wilhelm Lexis, dem Vater von Wilhelm Kirschenhof ist ein 1839 errichteter und 1920 umgebauter, zweigeschossiger Traufenbau mit klassizistischer Verdachung, Blausteingewänden und klassizistischen Brüstungsgittern Ecke Dürener Parkstraße. 1957 zieht sie in den wenige 100 Meter entfernten Neubau in der Peter-Paul-Straße ein, dann Schreibwarengroßhandel, heute medizinische Untersuchungsstelle und Hygiene zweigeschossige und spätklassizistisch verputzte Traufenhaus mit sieben Fensterachsen und Fenstergewänden und Verdachungen aus Blaustein wurde um 1840 Gebäude ist das wahrscheinlich älteste Haus Eschweilers, welches als einziges Haus den großen Eschweiler Brand vom dem Eckhaus Dürener Straße Wollenweberstraße wird am Das Schombart-Haus Dürener Straße Ecke Wollenweberstraße ist die erste Eschweiler Markt ist der zentrale Platz von Eschweiler und seiner Stadtentwicklung. Der kleine Platz zwischen Markt und Wollenweberstraße wurde 1615 ursprünglich als Weinhausplatz nach dem Weinhaus in der Wollenweberstraße 5 bezeichnet. Hauptportal aus Kupfer 9 m hohes Christus-Bild mit zwei Engeln im Altarraum Tabernakel und Phoenix aus Silber Markt 14 ist ein Eckhaus gegenüber der Kirche 16 ist seit 2005 das 1773 befanden sich hier Webereien für Leinen, Tuch und Samt mit insgesamt bis zu 170 obere Grabenstraße wurde im 19. Die beiden Stadttore auf der Dürener Straße hießen Aachener Tor im Westen, wo heute das Hotel de Ville steht, und Kölner Tor im Osten, wo heute die Parkdeckauffahrt und die Hofanlage Dürener Straße 77 aus dem Verlauf ihres nördlichen Teils ist noch heute an einer die Kolpingstraße schneidenden Gasse zu nördlich der Inde gelegene Eschweiler Altstadt wird während des Zweiten Weltkriegs im Gegensatz zur Eschweiler Industrie weitgehend von Kriegszerstörungen verschont. Die hier vorhandene Altbausubstanz und die Verkehrswege entsprechen jedoch nach Sichtweise der 1950er und 1960er Jahre nicht mehr den Anforderungen an modernes Innenstadtwohnen. Die B 264 verlief in Ost-West-Richtung über Dürener Straße, Hehlrather Straße, Lotzfeldchen, Aachener Straße und in West-Ost-Richtung über Aachener Straße, Mühlenstraße, Dechant-Deckers-Straße, Franzstraße, Kaiserstraße, Bergrather Straße, Schützenstraße, Bagger zum Opfer fällt fast die gesamte Südseite der Dürener Straße zwischen Wollenweberstraße und Peilsgasse sowie große Teile der Wollenweberstraße, Trillersgasse und der Altstadt verläuft die B 264, welche bis 1977 in Ost-West-Richtung als Einbahnstraße quer durch die Altstadt auf der Dürener Straße die Altstadt verläuft keine nächsten Bahnstationen sind Eschweiler Hbf und Eschweiler Talbahnhof Raiffeisenplatz. Kulturelle Vielfalt und landschaftliche Schönheit sind die Kriterien für die Auszeichnung einer Traumroute als Erlebnisstraße in Umfang des Urlaubsanspruchs eines Arbeitnehmers richtet sich primär nach dem Arbeitsvertrag, wobei aber Tarifverträge und vor allem das Gesetz Mindestansprüche festlegen, die vertraglich nicht unterschritten werden dürfen. In Deutschland ist insofern 3 Bundesurlaubsgesetz einschlägig, der 24 Werktage vorsieht, was bei einer 5-Tage-Woche faktisch aber nur 20 Arbeitstage Beamte ist 5 der Erholungsurlaubsverordnung des Bundes der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind nach 7 Bundesurlaubsgesetz grundsätzlich die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen. Der Arbeitnehmer hat grundsätzlich Anspruch darauf, dass der Urlaub zusammenhängend gewährt wird; auch hier können aber wieder betriebliche Belange eine abweichende Regelung rechtfertigen. Bei der Festlegung des Urlaubs von Beamten sind die ordnungsgemäße Erledigung der Dienstgeschäfte zu gewährleisten und Stellvertretungskosten zu vermeiden. Eltern legen ihren Urlaub meist auf die Schulferien, um die Freizeit mit den Kindern zu verbringen, bzw. Singles und Paare ohne Kinder im Schulalter nehmen dagegen gerne auch außerhalb der Ferienzeit Urlaub, da die Reisen dann günstiger sind und mehr Ruhe an den Ferienorten herrscht. Wird der Erholungsurlaub im Kalenderjahr nicht genommen, verfällt er, sofern er nicht bis zu einem bestimmten Stichtag auf das Folgejahr übertragen wird. Einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung, das heißt eine Zahlung für nicht genommene Urlaubstage, hat der Arbeitnehmer nur, wenn er seinen Urlaub aufgrund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht nehmen kann. Während des Urlaubs haben Arbeitnehmer nach 11 Bundesurlaubsgesetz einen Anspruch auf Fortzahlung der Beamten ergibt sich die Fortzahlung der Besoldung aus 89 der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts kann der Urlaubsanspruch auch dann geltend gemacht werden, wenn der Arbeitnehmer während des gesamten Kalenderjahres keinen einzigen Tag gearbeitet ersten tariflichen Urlaubsregelungen stammen aus dem Jahr der klassischen Formen der Gestaltung des Erholungsurlaubs ist das Unternehmen einer Reise. Daneben gibt es aber auch vielfältige Möglichkeiten die freie Zeit zuhause zu gestalten. Eine anderweitige Arbeitstätigkeit während des Urlaubs kann pflichtwidrig sein, wenn durch sie der Erholungszweck des Urlaubs gefährdet wird. Die Eisenstraße ist eine Erlebnisstraße im Dreiländereck Niederösterreich, Oberösterreich und Begriff Einzelzimmer stammt aus der Touristik. Im Vergleich zum Doppelzimmer ist die Übernachtung im Einzelzimmer deutlich teurer, da der zweite Vollzahler fehlt und der entgangene Gewinn kompensiert werden muss, der Aufwand für den Hotelier aber fast der gleiche ist. Insbesondere bei geschäftmäßig veranstalteten Gruppenreisen wird daher oftmals ein Einzelzimmerzuschlag bezeichnet die Anwendung von Informations und Kommunikationstechnologien, allgemeiner die technologischen Innovationen, im touristischen Umfeld. Damit sind insbesondere alle mit dem Internet verknüpften Anwendungsfelder wie eBusiness und eGovernment eingeschlossen, aber auch generell die Einführung neuer Hard und Softwareentwicklungen in den Drogentourismus werden Reisen mit dem Ziel der Beschaffung oder dem Konsum von Betäubungsmitteln in einem anderen Land bezeichnet. der Verkauf von Haschisch und Marihuana in den Niederlanden unter bestimmten Auflagen in legalen Coffeeshops nicht strafbewehrt, in anderen Ländern wie Deutschland oder Frankreich jedoch verboten. Es gibt Befürchtungen, dass die Abschaffung der obligatorischen Grenzkontrollen gemäß dem Schengener Abkommen den Drogentourismus erleichtert. Die Polizeibehörden arbeiten international eng zusammen; durch Stichprobenkontrollen von Polizei und Zoll im grenznahen Gebiet und Hinterland soll die Entdeckungsrate erhöht werden. Die Sicherstellungsmengen harter und weicher Drogen sind gegenüber der Vor-Schengen-Zeit in etwa konstant geblieben oder gestiegen, die Zahl von Drogenfunden hat sich leicht Betäubungsmittelgesetz ist die Einfuhr von Drogen nach Deutschland verboten. Die Niederlande sind das dominierende Herkunftsland der in Deutschland sichergestellten Drogen, insbesondere von Cannabis und von Ward ist der Verfasser eines bewertenden Verzeichnisses von Kreuzfahrtschiffen. Es erscheint in jährlich aktualisierter Auflage im Verlag Berlitz in englischer Sprache und genießt ähnliche Aufmerksamkeit wie zum Beispiel der Restaurant-Führer von deutsche Ausgabe des Buches ließ die Reederei Deilmann im Jahre 1998 nach einer als falsch recherchiert angesehenen Bewertung gerichtlich besichtigt nach eigenen Angaben jedes Jahr ca. 40 bis 70 Schiffe und hat mittlerweile über 900 Kreuzfahrten unternommen und dabei über 5000 Tage auf See verbracht. Der Donauradweg ist einer der berühmtesten und schönsten Fernradwege in Deutschland, Österreich, der Slowakei und Ungarn. Der Donauradweg verläuft größtenteils beiderseits der Donau, teilweise jedoch nur auf einer Seite, so dass während der Reise die Donau mehrfach überquert werden muss. Von der Donauquelle in Donaueschingen führt er durch die Baar nach Tuttlingen und weiter durch den Naturpark Obere Donau, das schönste und ursprünglichste Stück des Donauradweges. Die Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm folgt dem Donauradweg hierbei über große Strecken, was Möglichkeiten zu kombinierten Touren aus Bahn und Fahrrad den bayerischen Abschnitt dieses Radfernweges siehe Via Danubia. Der Radweg verläuft vorbei am Ameisberg, am Mühlviertler Donauland, durch die Schlögener Schlinge, vorbei am Eferdinger Landl, durch Linz, den Donau-Kulturraum und das Donauland Strudengau bis Ybbs. Von dort geht es beidseits der Donau über Melk weiter durch die Wachau und über Krems, Tulln und Klosterneuburg nach Bratislava geht es auf slowakischer Seite durch die Kleine Ungarische Tiefebene über die Dämme der aufgestauten Donau bis zum Wasserkraftwerk Gabcíkovo und von dort zum Teil auf Schotterwegen bis Komárno. Der alternative Weg, auf ungarischer Seite bis Komárom, bewegt sich meist einige Kilometer abseits der Donau, bietet dafür jedoch die Möglichkeit, die Städte Mosonmagyaróvár und Györ zu besuchen. Von der Doppelstadt Komárom Komárno geht es wahlweise auf slowakischer oder ungarischer Seite bis Esztergom, wobei der Weg auf ungarischer Seite über das ungarische Mittelgebirge Deutsche Limes-Straße ist eine touristische Route für Autofahrer, die dem Verlauf des Obergermanisch-Raetischen Limes von Bad Hönningen am Rhein bis Regensburg an der Donau Deutsche Limes-Straße besteht seit 1995. Vom Rhein bei Bad Hönningen führt die 700 km lange Route zunächst durch den Westerwald, den Taunus und die Wetterau. Im zweiten Teil werden dann der Odenwald, die Hohenloher Ebene, der Schwäbische Wald, die Schwäbische Alb und der Naturpark Altmühltal passiert, bis das Ziel in Regensburg an der Donau erreicht ist. Der Limes-Radweg ist ein durchgehend beschilderter Radweg, der über 800 km lang dem Limes der Deutschen Limes-Straße und des Limes-Radweges ist der Verein Deutsche Limes-Straße ist die Bezeichnung für das deutschlandweite Netzwerk für stammt die Idee aus Australien und wurde von dort nach Europa importiert. Mittlerweile findet sich dieses Prinzip auch in folgenden Ländern: Schweiz, Niederlande, Frankreich, Österreich, Dänemark, Großbritannien, Italien, USA. Wolfgang Reiche bringt die Idee des Dachgebens 1985 von seiner Weltumradlung mit nach DERPART Reisevertrieb GmbH ist ein deutsches Franchiseunternehmen der Tourismus-Branche. Das Unternhmen wurde im Jahr 1979 gegründet und gehört zu 50 der Deutsches Reisebüro GmbH, die anderen 50 des Unternehmens halten mittelständische Deutschland sind rund 480 Reisebüros Franchisenehmer der Firma. Die Reisebüros sind in der Regel so genannte Vollreisebüros, verfügen also über Anbindung an Bahn-Agenturen, IATA-Lizenz und Verbindungen zu den großen deutschen Reiseveranstalter. Als Geschäftsreisesparte des Unternehmens wurde der DERPART Travel Service gegründet. Die Costa Europa ist das älteste Schiff der Costa Crociere Flotte. Sie war das erste bei der Meyer Werft gebaute Kreuzfahrtschiff und das einzige Kreuzfahrtschiff, dass bei der Meyer Werft durch einen Stapellauf zu Wasser gelassen wurde. Von Oktober 1989 bis März 1990 wurde sie bei der Meyer Werft in Papenburg von auf m verlängert und rundum komplett der Reisebranche ist es üblich, dass Reisebüros keine eigenen Produkte verkaufen, sondern lediglich im Namen der Reiseveranstalter vermitteln. Wirtschaftlich unsinnig wäre auch eine direkte Anbindung an die Leistungsträger, denn es müssten dann parallel mehrere Anbindungen in einem Reisebüro geschaltet werden, wenn mehr als ein Leistungsträger im Angebot sein soll. Aus diesem Grund wurden Computerreservierungssysteme gegründet, international auch Global Distribution Systems genannt. Sie bündeln in großen Rechenzentren Informationen über Preise, Verfügbarkeiten und Buchungsmöglichkeiten von Pauschalreisen, Flügen, Hotels, Mietwagen, Fähren, Kreuzfahrten, Bahnen, Bussen und anderen Produkten. Technisch wird das durch die Anbindung des Rechenzentrums der CRS an viele verschiedene Leistungsträger realisiert, über die die jeweiligen Anfragen der Reisebüros direkt an die verschiedenen Anbieter weiter geleitet werden. Die CRS übernehmen zudem die Abrechnung der bei einer Buchung anfallenden Kosten sowie bei Bedarf auch die Auszahlung von Incentives, also Vergütungen der Leistungsträger für die dem Siegeszug des Internets begann auch die zum Teil monopolartige Stellung der CRS zu haben sich vier CRS mit nennenswertem Marktanteil Begriff Charterflug bedeutet in Abgrenzung zum Linienflug, dass ein Reiseveranstalter bei einer Fluggesellschaft auf eigenes Risiko Flugplätze chartert einkauft, um sie beispielsweise mit Unterkünften in einem Hotel und einem Transfer vom Flughafen zum Hotel zu einer Pauschalreise zu bündeln und mit einem Gesamtpreis zu verkaufen. Der Charterflug ist im Gegensatz zum Linienverkehr eine nur gelegentlich höheren Auslastung, Garantieabnahme der Fluggesamt oder einer Teilkapazität durch den Reiseveranstalter. Da sich die Produktionskosten und die Geschäftspolitik beider Flugarten unterschieden, gründeten Linienfluggesellschaften, die am Chartergeschäft teilhaben wollten, Tochterunternehmen wie zum Beispiel die Deutsche Lufthansa ihre Chartertochter Condor Flugdienst. Daneben entstanden neue reine Ferienflieger, wie zum Beispiel die LTU, die Hapag-Lloyd Flug, die Air Berlin oder die Aero Flight, welche zum in den 1970er Jahren setzte eine Aufweichung der strikten Trennung zwischen Charterflug und Linienflug ein. Zunehmender Konkurrenzdruck veranlasste die Reiseveranstalter, Restkapazitäten ihrer per Garantie abgenommenen Kontingente als so genannte Camping-Flüge oder Angebote mit ähnlichen Umschreibungen, ohne hochwertige Zusatzleistungen einer Pauschalreise zu verkaufen. Um den Bestimmungen der IATA und denen der nationalen Aufsichtsbehörden im Start und Zielland zu genügen, wurde die Leistung einer Pauschalreise formal dem neuen Jahrtausend ist auch die langjährige Praxis dieses so genannten Schummelvouchers verkaufen immer höhere Anteile im Einzelplatzverkauf direkt an den Kunden; mit einem täglichen Mallorca-Shuttle wird der Kunde beispielsweise bei der Air Berlin wie bei einem traditionellen Linienflug bedient. Mit dem Marktauftritt einer neuen Komponente im Fluggeschäft, Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder EasyJet, geht die Zeit der alten touristischen Zöpfe und mit ihr die Zeit vieler touristischer Kategorien zu Ende. Mit bereits 90 95 Online-Buchungen im Jahre 2004 verlassen die Low-Cost-Carrier konsequent einen der letzten traditionellen Wege der deutschen Tourismuswirtschaft, den Vertrieb über das Begriff Charterflug wird zwar noch benutzt, ist seiner eigentlichen Bedeutung aber weitgehend beraubt und bezeichnet mehr als historische Kategorie in der Regel nur noch den Umstand, dass der Flug mit einer ehemals als Charterfluglinie gegründeten Airline stattfindet oder und dass der Flug zu einer gebuchten Pauschalreise gehört. Charter bezeichnet die zeitweilige Überlassung eines Gegenstandes gegen die Entrichtung einer Nutzungsgebühr. Die Bedingungen der Überlassung werden in einem Chartervertrag geregelt. Insbesondere in der Schifffahrt und in der Luftfahrt wird der Begriff verwendet, wenn auf Mietbasis Fahrzeuge für eine bestimmte Zeit von anderen als den Eigentümern genutzt werden chartern oft Flugzeuge, daher stammt der Begriff Charterflüge. Die Einordnung des Chartervertrags in die Vertragstypen des deutschen Schuldrechts bereitet wegen der zahlreichen unterschiedlichen Ausgestaltungen Schwierigkeiten. Wird das gesamte Schiff oder Flugzeug für eine bestimmte Zeit vollständig dem Charterer ohne Besatzung zur Benutzung überlassen, so liegt ein Mietvertrag vor. Ist aufgrund einer Employment-Klausel auch die Überlassung der Mannschaft geschuldet, so kommen in der Regel die Vorschriften des Transportrechts zur Anwendung. Überlässt der Vercharterer nur ein Kontingent an Plätzen für Passagiere, so liegt ein Werkvertrag mit der Pflicht zur Sammelbeförderung nahe. Ein Campingplatz ist ein abgegrenztes Gelände, auf dem Camping befinden sich im Allgemeinen in Regionen von touristischem unterscheiden sind Campingplätze für Dauercamper und für reisende Campingplätze bieten auch zusätzlich Mietunterkünfte an. Campingplätze gibt es in ganz Europa und darüber hinaus mit einer sehr breit gefächerten Angebotspalette. Sie reicht vom kleinen, einfachen Wiesenplatz bis hin zum vollen Angebot mit Badelandschaft, Supermarkt, Restaurant und Animation für alle Altersgruppen und Interessenlagen. Jährlich erscheinen diverse sogenannte Campingführer mit Verzeichnissen von mehreren Tausend Campingplätzen in Warmwasser Duschen Geschirrspül und Wäschewaschmöglichkeiten Sanitäre Anlage des Campingsplatzes von Sault in Frankreich Sanitäre Anlage des Campingsplatzes von Sault in Frankreich Auf Campingplätzen gibt es üblicherweise Einrichtungen für die Körperpflege und Toiletten. Weil die Einrichtungen für das Geschirrspülen, Wäschewaschen und Kassettenausgüsse räumlich zusammengefasst sind, werden sie meistens ebenfalls zu den sanitären Einrichtungen gezählt. Die Bandbreite der Ausführungsformen der sanitären Einrichtungen auf Campingplätzen ist sehr groß. Es finden sich Campingplätze mit eher archaischer Ausstattung bis hin zu einem Standard, der sich mit gehobenen Hotelanlagen messen kann. Die Sanitäreinrichtungen stehen generell allen Campern zur Campingplätze bieten auch sanitäre Einrichtungen für Behinderte an. Warmes Wasser zumindest bei den Duschen ist heute Standard. Die Warmwasserversorgung ist in der Regel inklusive lediglich für die Benutzung der Duschen wird häufig eine extra Gebühr verlangt, um die Nutzungszeit auf ein vernünftiges Maß zu beschränken; seltener auch für andere können offen oder in Kabinen angebracht befinden sich meist in Kabinen und haben in der Regel eine verschließbare werden um das Mittelmeer gelegentlich auch als Stehklo Geschirrspül und Wäschewaschmöglichkeiten befinden sich häufig an den Außenwänden der Sanitärgebäude im größeren Campingplätzen sind die sanitären Einrichtungen oft auf mehrere Gebäude die sanitären Einrichtungen eines Campingplatzes zu bewerten, müssen die auf die Platzgröße bezogene Anzahl der Objekte, deren Funktionstüchtigkeit und Aussehen sowie die Sauberkeit berücksichtigt oder Zelten bezeichnet eine Form des Tourismus. In den meisten Ländern Europas ist kampieren in der Wildnis nicht erlaubt, stattdessen existieren meist in landschaftlich reizvollen Lagen Campingplätze, auf denen vielfältige Angebote zur Freizeitgestaltung bestehen und auf denen man einigermaßen preisgünstig übernachten kann. vergrößern Inhaltsverzeichnis 2 Statistisches 4 Weblinks Campingplatzverzeichnisse Für Wohnmobile und Campinganhänger gilt: In Deutschland ist das einmalige Übernachten im Wohnwagen oder in einem Reisemobil auf Raststätten und Parkplätzen geduldet. Caravans dürfen in Deutschland auf öffentlichem Verkehrsgrund bis zu 14 Tage an einer Stelle stehen und müssen dann wie jeder normale Pkw-Anhänger entfernt Jahr 2003 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund Millionen Gäste auf deutschen Campingplätzen mit insgesamt Millionen Übernachtungen gilt in einigen bestimmten Ländern auch als Anstieg der Campingübernachtungen war mit 13 Prozent in den neuen Ländern und Berlin-Ost höher als im Niederländer waren 2003 wie in den Vorjahren die mit Abstand wichtigste Gästegruppe unter den Millionen ausländischen Campingtouristen: Jeder zweite ausländische Gast auf deutschen Campingplätzen kam aus den Niederlanden. Mit deutlichem Abstand lagen die Dänen an der zweiten Stelle, gefolgt von den Campern aus dem Vereinigten Königreich und Belgien. Bühlerhöhe wurde ab 1912 als Offiziersgenesungsheim nach Plänen des Architekten Wilhelm Kreis auf dem Kohlbergfelsen in 800 Meter Höhe oberhalb der Stadt Bühl des Offiziersgenesungsheims war Hertha Isenbart, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Julius tragische Wendepunkt in Hertha Isenbarts Leben war der plötzliche Tod des Generalmajors am 30. Die Witwe lebte von diesem Zeitpunkt an nur noch für ein Ziel: Sie wollte ihrem Mann in Form eines Offiziersgenesungsheims ein Denkmal endgültige Fertigstellung des Hauses verzögerte sich wegen des dem Tod der Bauherrin wurde das Offiziersgenesungsheim 1920 an private Investoren verkauft und ab 1921 vom Architekten Wilhelm Rutsch aus Freiburg zu einem Kurhaus umgestaltet. Schließlich erwarb der Industrielle Max Grundig 1986 das in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Kurhaus und ließ es bis 1988 nach Plänen des Architekten Henner Hoos und des Innenarchitekten Jan Wichers zum Luxushotel liegt eingebettet in einen Schwarzwaldhang in 800 Meter Höhe unterhalb der erst 1930 gebauten Schwarzwaldhochstraße und bietet eine großartige Aussicht ins Rheintal. Ein Bergsporn, der aus dem Hang hervorragt, war für Wilhelm Kreis der Anlass, das Bauwerk der Topografie anzupassen und mit einem frei stehenden Aussichtsturm auf seiner Spitze ausklingen zu lassen. Seine beiden jeweils 27 Meter langen Flügel, die einander im stumpfen Winkel zugeordnet sind, werden durch einen mit einem Kegeldach bekrönten, viergeschossigen Rundbau Talseite ist die eigentliche Hauptansichtsseite des Schlosses. Zwischen den Lisenen bestimmen Putzgliederungen das Bild, die rechteckigen Holzsprossenfenster des Erdgeschosses haben rahmende Blendbögen, das zweite Geschoss besitzt niedrigere Holzsprossenfenster mit Rahmungen, das dritte Geschoss ist durch eine reliefartige, geometrische Putzgliederung mit ovalen Fenstern gestaltet. Der Rundturm tritt an der Talseite risalitartig vor die Fassade, in seinem Untergeschoss befinden sich drei Türen, ansonsten entspricht die Gliederung der der Seitenflügel. Im Gegensatz zur neubarocken Schlossarchitektur der Talseite steht der Innenhofbereich, den Kreis nach Motiven des Festungs und Burgenbaus gestaltete. Die Symmetrieachse der Schlossfassade an der Talseite setzt sich hier nicht fort, sondern knickt aus topografischen Gründen nach rechts, also in südöstliche Richtung, ab. Vor den zentralen Rundbau im Zentrum des zweiflügeligen Hauptgebäudes tritt in der Achse der Zufahrt ein mächtiges neoklassizistisches Hauptportal, das typisch für Festungen ist. Bühlerhöhe ist ein Spätwerk des Historismus. In seiner künstlerischen Aussagekraft und in seinen Dimensionen ist das Schloss ein bemerkenswerter Vertreter seiner Zeit, der die gesellschaftlichen Ansprüche wie kaum ein anders Gebäude im Land Baden ist die Bezeichnung für die weit verbreitete Ausgrenzung und Diffamierung jüdischer Gäste in deutschen Kur und Badeorten, vor allem für die Zeit vor ersten deutschen Seebäder wurden bereits vor 1800 eröffnet, doch zunächst blieben dort der Adel und eine kleine Schar Großbürger wie in anderen Kurbädern unter sich. Erst ab etwa 1870 wurde der Aufenthalt in Erholungsorten auch für das weniger begüterte Bürgertum erschwinglich, und der Badeurlaub kam in Mode. Die weniger renommierten Bäder waren auf die Kleinbürger als zahlende Gäste dringend angewiesen, und da gerade unter ihnen antisemitische Ressentiments weit verbreitet waren, versuchten die jeweiligen Orte, sich bei ihnen mit antijüdischer Werbung zu Verbandszeitung des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens veröffentlichte regelmäßig Warnlisten mit den Namen antisemitischer Urlaubsorte, Hotels und Pensionen, die mit der Zeit immer länger wurden. Als judenfreundlich galten eigentlich nur die Traditionsbäder Norderney, Helgoland, Westerland, Wyk auf Föhr und Heringsdorf, die antisemitische Werbung nicht nötig hatten. Eine vergleichbare Massierung antisemitischer Erholungsorte habe es vor 1933 in keiner anderen deutschen Ferienregion gegeben, so das Ergebnis von Frank Bajohr. In der Zeit der Weimarer Republik wurde die antisemitische Agitation zunehmend radikaler. Zinnowitz eiferte dem Beispiel Borkums mit einem Zinnowitzlied nach mit den Schlusszeilen: Und wer da naht vom Stamm Manasse ist nicht begehrt, dem sei s verwehrt. Selbst auf Norderney wurden jüdische Gäste in den 1920er Jahren eher geduldet als gern gesehen. Die Weimarer Flagge in den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold galt in den Seebädern als Judenlappen, hier hisste man lieber die Hohenzollern-Flagge in Schwarz-Weiß-Rot und schon vor 1933 mitunter auch die Hakenkreuzfahne. Von Swinemünde auf Usedom berichtete die Greifswalder Zeitung am 19. Auch von Wangerooge gab es im Sommer 1920 Berichte, dass überall Zettel mit antisemitischen Parolen des Deutschvölkischen Schutz und Trutz-Bundes hingen und am Strand Hakenkreuzfahnen gehisst würden. Der jüdische Schriftsteller Victor Klemperer, der in den 1920er Jahren mehrfach Urlaub in Heringsdorf machte, schrieb 1927 über Zinnowitz, ebenfalls auf Usedom: Zinnowitz wäre ein Bad wie die andern hier auch, aber es ist das betont judenreine Bad, es ist in Judenreinheit Bansin noch gab es Versuche, dem offenen Antisemitismus Einhalt zu gebieten. So ließ die Bezirksregierung in Aurich 1924 das Spielen des Borkumliedes verbieten und setzte Polizei ein, um dieses Verbot auch Nationalsozialisten konnten ab 1933 in den Seebädern direkt an die antijüdische Propaganda anknüpfen, wobei die NSDAP nun die gezielte Steuerung Vorreiterrolle übernahm Kitzbühel in Tirol, wo 1897 der Fremdenverein beschloss: Anfragen von Juden haben unberücksichtigt zu bleiben. Auf den Ferienprospekten des Ortes war ein entsprechender Aufdruck zu lesen. Pöllau bezeichnete sich als arische Sommerfrische ersten Ranges, andere Sommerfrischen bewilligten den Aufenthalt nur Ariern, in der Wachau und in Schladming waren Juden nicht dem Ende der Monarchie wurde auch hier der Ton schärfer, die gewalttätigen Angriffe auf Juden nahmen zu. Bad Ischl, Bad Gastein und Bad Aussee hatten vor dem Anschluss Österreichs im Jahr 1938 traditionell einen relativ hohen Anteil jüdischer 1890 gegründete Österreichische Gebirgsverein nahm grundsätzlich nur deutsche Volksgenossen als Mitglieder Resort Antisemitism wird in amerikanischen Publikationen über Antisemitismus in den USA nur am Rande erwähnt. oder No Hebrews wanted! Mitunter hieß es etwas diskreter Restricted Clientel oder Selected Guests. Bei einer landesweiten Untersuchung der amerikanischen Anti-Defamation League im Jahr 1957 gaben 23 Prozent der befragten Hotels an, dass jüdische Gäste bei ihnen unerwünscht seien. Der erste dokumentierte Fall von Resort Antisemitism ereignete sich 1877 in Saratoga Springs, wo Henry Hilton dem deutschen Bankier Joseph Seligman die Aufnahme Folge der Ausgrenzung entstanden rein jüdische Erholungsorte und regionen. Bereits in den 1870er Jahren kamen die ersten jüdischen Urlauber in die Catskills, und in der Folge gaben immer mehr Farmer die Landwirtschaft auf und eröffneten Boarding Houses und Butterfahrt ist ursprünglich eine Einkaufsfahrt auf einem Fährschiff, die über die auf See gelegene Zollgrenze von Deutschland politischen Druck seitens der deutschen Wirtschaft wurden erschwerende Bestimmungen erlassen, so etwa, dass vor der Freigabe des Einkaufs das Schiff im Zollausland anlegen musste. Dies führte zu kuriosen Situationen in der Art, dass ein deutsches Butterschiff den nächstgelegenen dänischen oder auch polnischen Hafen ansteuerte und dort ein Tau auswarf, welches um den Poller am Kai geschlungen und nach wenige Sekunden sofort wieder gelöst wurde, womit das Schiff formal angelegt hatte und zurückfahren konnte. Da die Fahrt selbst bald fast zum Nulltarif wird mit der werbeträchtigen Bezeichnung Butterfahrt umgangssprachlich auch eine organisierte Fahrt mit dem Bus oder Schiff mit angeschlossener Verkaufsveranstaltung kommt aber oft vor, dass die Verkaufsveranstaltungen in abgelegenen Gasthöfen Oft wird seitens der Veranstalter mit unlauteren Methoden vorgegangen; oder einer der Gäste gehört zum veranstaltenden Unternehmen und macht den Anfang, indem er begeistert irgend etwas kauft, diese sind oft auch verkaufspsychologisch geschult. Die Propagandisten Burg Stolberg erhebt sich auf einem steilen Kalkfelsen über Stolberg im Kreis Aachen, Palas und Kemenate Torburg, unterer Torbau und Burghaus Überblick Renaissance und frühe Neuzeit Besichtigung Regelmäßige Veranstaltungen 7 Literatur Der ursprüngliche Name der Anlage lautet Stalburg. Aus Stalburg entwickelte sich durch Lautwandel im Laufe der Zeit Stolberg: Die Länge des Vokals wurde in den späteren Urkunden durch ein nachgestelltes stummes e, i oder y Burg erstreckt sich in westöstlicher Ausrichtung auf einem Oolithfelsen östlich des sind zwei Teile der Burg zu unterscheiden. Den ersten bilden die Bauten der ursprünglichen, mittelalterlichen Anlage auf der am höchsten gelegenen, ersten Ebene mit Bergfried, Palas, Kemenate sowie oberem Torbau, Flankierungsturm und Resten der Osten der Anlage, in der Nähe zur ehemaligen Burgkapelle und heutigen Kirche St. Eine Ebene tiefer befindet sich südlich davon der untere Burghof, der sowohl über eine Treppe vom oberen Burghof als auch über eine Torburg im Osten des Burgareals zugänglich ist. Ein Teil des Torburg-Fundamentes steht auf der sich im Süden anschließenden, wiederum etwas tiefer gelegenen dritten Ebene, auf der ein Vierecksturm sowie ein Kräutergarten zu finden sind. Von dort ist über eine Treppe die vierte und damit tiefstgelegene Ebene des Burgareals erreichbar, auf der sich der untere Torbau sowie das Burghaus befinden. Obwohl der höchste Bau der Burg, besitzt der Bergfried nur zwei Geschosse. An seiner Außenseite markiert ein Rundbogenfries die Grenze zwischen dem ersten und zweiten Geschoss, das von einem Nürnberger Helm bekrönt dreigeschossigen Palas ist im Norden auf seiner gesamten Länge ein zweigeschossiger, hallenartiger Bau vorgesetzt, der die Funktion eines Foyers und Treppenhauses besitzt. Eine Treppe am östlichen Ende führt auf einen Absatz hinauf, von dem jeweils eine weitere Treppe zur ersten Ebene des Bergfrieds und in das zweite Geschoss des Foyers mit vier nach Norden gerichteten Fenstern dieser zweiten Etage befindet sich der Eingang zum Rittersaal, der die gesamte Grundfläche des Palas einnimmt und den größten Raum der gesamten Burganlage Palas besitzt Treppengiebel, die ein Steildach begrenzen. Sein Dachgeschoss wird von der so genannten Galerie eingenommen, die über ein Treppenhaus hinter der Kemenate und durch einen kleinen Raum über dieser oder über den ersten Stock des Bergfrieds erreichbar westlich gelegene, dreigeschossige Flankierungsturm mit Zwiebelhaube ist mit der Kemenate durch einen Wehrgang verbunden, der über einem runden Torbogen Torburg begrenzt das Burgareal im Südosten der Anlage und entstand erst während des Wiederaufbaus ab Ende des Süden der Burg liegt am Luciaweg der untere Torbau mit hofseitigem Wehrgang und einem sich daran anschließenden, kleinen Innenhof, von dem das so genannte Burghaus erreichbar ist. Edelherren von Frentz Edelherren von Reifferscheidt Herzöge von Jülich Freiherren von Efferen Reichsgrafen von Kesselstatt Moritz Kraus Historisch gesicherte Erkenntnisse über die Burg Stolberg liegen erst für die Zeit nach 1100 1237 kam Haus Stolberg vermutlich von Wilhelm von Stalburg unter noch nicht genauer bekannten Umständen an Wilhelm, Harper und Wirich einer Urkunde vom 9. von Frenz als Bürger in Stadt Köln aufgenommen und erhält eine jährliche Zuweisung in Höhe von 20 Mark von der Stadt Köln. Im Gegenzug verpflichtet er sich, der Stadt Köln für eine Aufwandsentschädigung von 6 Mark monatlich mit bewaffneter Hand zu Hilfe zu kommen. Wilhelms gleichnamiger Sohn aus seiner ersten Ehe mit Sophia von Hückeswagen verzichtet in einer Urkunde vom August 1277 gegen eine nicht näher bestimmte, frei verfügbare Zahlung der Stadt Köln auf die jährliche Zuwendung von 20 Mark. Im Gegenzug stellt er den Hof Stolberg, hier als sein Allod bezeichnet, der Stadt Köln zur Verfügung und erhält ihn als ewiges Bürgerlehen Wilhelms II. Da ihr Sohn Wirich kinderlos verstarb, erbte ihre Tochter Hadewigis von Frentz-Reifferscheidt zu Stolberg und Setterich den Besitz und brachte diesen durch ihre zweite Ehe an Arnold, Edelherr von Randerath. Beide übertrugen Burg und Herrschaft Stolberg 1324 an Hadewigis Verwandte, die Edelfrau Richarda von Salm-Reifferscheidt, Witwe des früh verstorbenen Johann Richarda um 1350 starb, ging das Erbe an ihren Sohn Johann der Marschall von Westfalen die um 1372 die Burg an Reinhard wurde Schönforst von Herzog Wilhelm II. Da aber seine Frau Adriane von Arendahl die Herrschaft Rheydt mit in die Ehe gebracht hatte, zog er es vor, auf dem dortigen Schloss Rheydt zu wohnen. Aber auch Bertram hatte keine Kinder, so dass er den Besitz noch am gleichen Tag an seinen Neffen Bertram von Gevertshagen von Jülich-Berg belehnte nur neun Tage später den Junker Vinzenz von Efferen mit war Mitglied des Deutschen Ordens und hielt sich aus diesem Grunde nur äußerst selten in Stolberg auf. So unterstützte er die protestantischen Kupfermeister, die überwiegend aus Aachen kamen, indem er beispielsweise die katholisch geweihte Burgkapelle Anhängern des reformierten Glaubens für regelmäßige Gottesdienste zur Verfügung stellte. Johanns Taten und religiöse Toleranz legten den Grundstein nicht nur für eine immer größer werdende protestantische Gemeinde in Stolberg, sondern auch den wirtschaftlichen Aufschwung, den die Kupfermeister einleiteten. Im Verlauf des Achtzigjährigen Kriegs besetzten im Dezember 1606 spanische Söldner unter Oberst Don Gaston die Burg für sechs Wochen und plünderten sie. Nach Johanns Tod übertrug sein Bruder Wilhelm nach kaum einem halben Jahr 1608 den Besitz an die Kinder seines Vetters, Wilhelm Adolf und Johann Dietrich von Efferen. Da diese zur Zeit der Übertragung noch minderjährig waren, wurde ihr Vormund, der Wormser Bischof Wilhelm von Efferen, mit der Herrschaft belehnt. Als Wilhelm Adolf starb, wurde sein Bruder Johann Dietrich alleiniger Besitzer der Burg und 1638 vom Kaiser in den Stand eines Freiherren erhoben. Seine Erbtochter Odilia, Freiin von Efferen, brachte die Burg 1649 an die Familie ihres Ehemanns, Ferdinand Freiherr Raitz von Frentz zu Kendenich, der wie sein Vater kurkölnischer Erbkämmerer war. Ferdinands Sohn Franz Carl trat 1691 sein Stolberger Erbe an. Nach seinem Tod heiratete seine Frau in zweiter Ehe Anton Heinrich Freiherr von Cortenbach zu Altenhagen, den der Jülicher Herzog Karl Philipp 1735 mit Stolberg belehnte. Die Verwandten Franz Carls legten jedoch vor Gericht Einspruch gegen Maria Annas Erbschaft ein und konnten den anschließenden langwierigen Prozess im Januar 1745 für sich entscheiden. Die Herrschaft kam an die Nachfahren des ersten Mannes, in diesem Fall drei weibliche, verheiratete Mitglieder der Familie von Frentz zu Kendenich, deren Ehemänner nach dem Prozess zu gleichen Teilen mit der Burg und Herrschaft Stolberg belehnt wurden. 1777 wurde der Frentz sche Besitz im Bollheimer Generalvertrag geteilt. Hugo Johann Casimir Edmund von Kesselstatt zu Föhren und seine Ehefrau Maria Catharina Elisabeth Freiin von Knebel zu Katzenelnbogen wurden jedoch bereits 1794 enteignet, nachdem französische Revolutionstruppen linksrheinische Gebiete besetzt Franz von Kesselstatt verkaufte die Burg 1863 an die Eheleute Richard und Maria Katharina Welter für 4000 Mark. Von deren Erben ersteigerte 1888 der Stolberger Fabrikant Moritz Kraus die derweil herunter gekommene Burganlage für 3000 Mark, um sie wieder aufbauen zu lassen. Im April 1909 schenkte Kraus die Burg der Stolberger Bürgerschaft als unveräußerliches Eigentum, und so ist sie auch heute noch im Besitz der Stadt. Erst 1930 kam mit einer Gruppe des Bundes Neudeutschland ein weiterer dauerhafter Nutzer hinzu, der in der Burg sein Vereinsheim unterhielt. Während des Zweiten Weltkriegs nahmen amerikanische Truppen nach harten Kämpfen mit Soldaten der deutschen Wehrmacht die Burganlage am baugeschichtliche Entwicklung der Burg Stolberg zu ihrem heutigen Erscheinungsbild geschah im Wesentlichen in drei Phasen. Nach Beschädigungen während der Geldrischen Fehde ließ Hieronymus von Efferen die Schäden nach 1542 beheben und im gleichen Zuge die Anlage erweitern. Eine dritte Bauphase begann nach 1888 unter dem Fabrikanten Moritz Kraus, der die heruntergekommenen Gebäude wieder aufbauen ließ und zugleich einige Um und Zubauten vornahm. Renardus von Stalburg gilt heute als der wahrscheinliche Gründer der Burganlage, auch wenn es sich zu jener Zeit lediglich um ein festes Haus gehandelt haben dürfte, das ein Stück oberhalb der jetzigen Wehranlage Erwähnung der Anlage als Schloss im Jahre 1325 zeugt davon, dass das alte Wohnhaus unter Wirich Johann IV. von Reifferscheidt im Jahre 1364 Edmund von Barmen als Verwalter einsetzte, befand sich die Anlage vermutlich in einem schlechten Zustand, denn Edmund erhielt die Auflage, 400 Gulden in den Gebäuden zu verzimmern und verbauen. Es ist jedoch noch nicht zweifelsfrei belegt, ob es sich bei dieser Investition nicht auch um eine Erweiterung der Burganlage gehandelt haben könnte. In der Fehde zwischen dem Landfriedensbund und Reinhard II. von Schönforst wurden sämtliche Gebäude geschleift und unbewohnbar gemacht, da es in jener Zeit nicht möglich war, sich durch Geldzahlungen oder Wiedergutmachung vom Vorwurf des Landfriedensbruchs der Verpfändung Stolbergs an Wilhelm von Nesselrode war die Auflage verbunden, dass eine mögliche neue Burg als Offenhaus des Herzogs von Jülich zu errichten sei. Nach dem Neubau präsentierte sich die Burg Stolberg als eine Anlage mit rundem Bergfried und einem sich westlich daran anschließenden Palas, der um einen niedrigeren Kemenatenanbau erweitert worden war. Im Schutze der Wehrmauer lag auch ein kleines eigenständiges Gebäude mit Burgkapelle, an dessen Stelle sich heute die katholische Pfarrkirche der Geldrischen Fehde wurde die Anlage im Oktober 1542 durch den Fürsten von Oranien, René de Chalon, angegriffen und teilweise zerstört. Hieronymus von Efferen hatte hierbei unter anderem den Palas mit einem hohen Dach und Treppengiebeln versehen und dem Flankierungsturm im Westen eine polygonale Schieferhaube aufsetzen lassen. Im Stolberger Metallfabrikant Moritz Kraus erwarb 1888 die Burgruine und ließ sie im Stil des romantisierenden Historismus nach Plänen des Kölner Architekten A. Neben dem Wiederaufbau des durch eine Pulverexplosion zerstörten Bergfrieds wurden den Gebäuden aber auch architektonische Elemente wie Wehrgänge und Zinnen hinzugefügt, die niemals zuvor existiert hatten. Unterhalb des Westturmes entstand ein wuchtiger Vierkantturm, und dem Palas setzte Kraus auf dessen Nordseite in der ganzen Gebäudelänge eine Halle vor. Die Arbeiten dauerten mit zeitweiligen Unterbrechungen rund 25 Jahre und waren noch nicht abgeschlossen, als Kraus die Burg 1909 der Stadt Stolberg des Zweiten Weltkriegs trug die Burganlage durch Bombentreffer alliierter Flugstreitkräfte schwere Beschädigungen davon. Es gab Bestrebungen, die Anlage abzureißen und ihre Steine zum Wiederaufbau der zahlreich zerstörten Stolberger Wohngebäude oder zur Baukalkgewinnung verwenden, doch mit Verweis auf die Modalitäten der Schenkungsurkunde, welche die Stadt verpflichteten, die Burg Stolberg auf immer zu erhalten, setzten der damalige städtische Kulturbeauftragte Franz Willems sowie der Technische Beigeordnete Dahmen den Wiederaufbau des Wahrzeichens 2. Die Verantwortlichen entschlossen sich dazu, die Arbeiten an der Burg darauf abzielen zu lassen, einen ähnlichen Bauzustand wie seinerzeit unter Hieronymus von Efferen herzustellen. Es folgten zahlreiche weitere Sanierungs und Umbauarbeiten, deren Kosten sich bis zur Wiedereinweihung der Burg im November 1987 auf Milliarden DM beliefen. Der untere und obere Burghof sind meist frei Rittersaal und die angeschlossene Kemenate werden heute für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Kammerkonzerte sowie karnevalistische Aktivitäten genutzt und sind darüber hinaus auch für private Festlichkeiten zu die beiden Räume des oberen Torbaus dem Stolberger Pfadfinderstamm der Deutschen Pfadfinderschaft von Moritz Kraus neu errichtete Torburg beherbergt seit September 1983 ein Museum. Die Museumsbetreiber unterhalten auf der dritten Ebene des Burggeländes auch einen Kräutergarten, in dem heimische, für die Gegend typische Würz und Heilkräuter angebaut werden. Zweimal im Jahr wird die Burg in ein mittelalterliches Flair getaucht: Während des Burgritterlagers der Interessengemeinschaft Stolberg im Mittelalter werden den Besuchern altes Handwerk, Lagerleben und Vorführungen einmal jährlich stattfindende Veranstaltungen sind das Fest zum Erntedank und der Weihnachtsmarkt an Adventswochenenden, auf dem Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse zum Verkauf anbieten und ihr Handwerk vorführen. Willi Frentz, Franz Willems: Die Burgherren Vinzenz, Hieronymus, Johann und Johann Dietrich von Efferen, insbesondere ihr Leben und Wirken in Boot-Teilen versteht man den gemeinsamen Betrieb, Unterhalt und die Nutzung von Booten durch eine sich die Mitglieder und Nutzer in einer Boot-Teil-Organisation zusammenschliessen, können die Boote besser ausgelastet werden, als Boote in Privatbesitz sonst ausgelastet sind. Die Kosten pro gesegelte Stunde oder Tag sind tiefer, weil die fixen Kosten auf mehr Zeit und Benützer umgelegt werden können. Die Wartezeit auf einen eigenen Bootsliegeplatz entfällt; diese Wartezeiten betragen in vielen Häfen mehrere Jahre, weil die Nachfrage das beschränkte Angebot bei weitem übersteigt. Dabei bewirken die langen Wartezeiten nochmals eine Verlängerung, weil jemand, der einen Bootsliegeplatz hat, es sich zwei oder dreimal überlegt, ob er ihn abgeben soll, auch wenn er ihn nicht mehr benützt ein Teufelskreis. Die Mitglieder und Nutzer einer Boot-Teil-Organisation können je nach Bedürfnis und Situation bei verschiedenen Gelegenheiten verschiedene Boote in verschiedenen Revieren benützen sportliches Segeln, evtl. mit Teilnahme an einer Regatta, auf einem Klasseboot oder gemütliches Wochenende mit Landausflügen mit der Familie oder mit Freunden auf einer Kabinenjacht. Der limitierende Faktor für das Wachstum einer Boot-Teil-Organisation sind die Bootsliegeplätze. Durch die vergleichsweise hohe Auslastung der Boote und folglich auch der Bootsliegeplätze ermöglicht Boot-Teilen eine wirtschaftlichere und nachhaltigere Nutzung der knappen Ressource Bootsliegeplätze, die Liegeplätze werden vorrangig durch Leute genutzt, die sie auch tatsächlich benützen. Dies würde eine Bevorzugung von Boot-Teil-Organisationen bei der Vergabe von Bootsliegeplätzen rechtfertigen; bisher sind aber noch keine Hafenverwaltungen bekannt geworden, die Boot-Teil-Organisationen bei der Vergabe von Bootsliegeplätzen älteste und bisher grösste Boot-Teil-Organisation ist die schweizerische Genossenschaft SailCom. 1997 fusionierte der Auto-Teilen-Teil der ShareCom mit der Auto Teilet Genossenschaft ATG zu Mobility CarSharing Schweiz, und der Boot-Teilen-Teil von ShareCom wurde zur selbständigen Genossenschaft SailCom. Sie hat 1425 Mitglieder und hat 57 Segelboote auf 16 Schweizer Seen in ihrem Angebot, davon sind 34 Boote Eigentum der Genossenschaft, und 23 Boote stehen in Nutzungsverträgen mit anderen Eigentümern. So starkes Wachstum ist eine Herausforderung für eine Genossenschaft, die vor allem von den Mitgliedern in ihrer Freizeit getragen wird und nur einige wenige Teilzeit-Angestellte hat. zeichnen und Reservation der Segelboote erfolgt über Internet oder Blaue Flagge ist ein exklusives Öko-Label, das jedes Jahr an Strände und Marinas vergeben wird, an denen in der vorangegangenen Saison ein konstant hoher Standard hinsichtlich der Badewasserqualität eingehalten wurde. Die Blaue Flagge wird von einer unabhängigen Institution namens Foundation for Environmental Education an Strände in mehr als 30 Ländern in Europa, Südafrika, Neuseeland, Kanada und der Karibik vergeben. Die Auszeichnung mit einer derartigen Flagge erfordert nicht nur die Erfüllung genau festgelegter Kriterien hinsichtlich der Wasserqualität, es müssen auch strenge Sicherheitsstandards, Serviceleistungen und andere Umweltauflagen, welche die umliegende Natur betreffen, eingehalten werden. Anhand dieser Auszeichnung kann davon ausgegangen werden, dass im vorliegenden Gebiet ein sehr hoher Standard vorherrscht, was die Sauberkeit des Meerwassers und der umliegenden Natur betrifft. Der Begriff Billigfluggesellschaft ist eine eher herablassende, aber bereits etablierte Bezeichnung für Fluggesellschaften, die zumindest einen kleinen Teil der verfügbaren Sitzplätze auf Linienflügen zu weit unterdurchschnittlichen Preisen anbieten. vergrößern Inhaltsverzeichnis 2 Entstehung Entwicklung 4 Konkursfälle unter Billigfliegern BerlinJet 5 Billigflieger im Visier der Verbraucherschützer 7 Billigfluggesellschaften in Europa 9 Siehe auch 11 Weblinks extreme Billigangebote, mit denen Werbung gemacht wird, gelten in der Regel nur bei frühzeitiger Buchung und nur für ein begrenztes, relativ kleines Kontingent. oft nur ein Flugzeugtyp, das spart Reparatur und Trainingskosten kurze Bodenstandzeiten Das Modell der Billigfluggesellschaften stammt aus den USA und wurde dort von Southwest Airlines 1971 ins Leben gerufen. 1995 beschloss British Airways die Gründung einer eigenen Low-Cost-Sparte mit dem Namen Go, die 1998 den Betrieb ab dem Londoner Flughafen Stansted aufnahm. In Europa gehören EasyJet und Ryanair zu den erfolgreichsten Billigfluglinien, die mit der Deregulierung im Flugverkehr ihre Passagierzahlen enorm steigern konnten. Seit Ryanair im Februar 2002 100 km von Frankfurt am Main entfernt mit Frankfurt-Hahn eine Basis eröffnet hat und im Herbst 2002 mit Germanwings und Hapag-Lloyd Express zwei deutsche Billigfluggesellschaften vom Flughafen Köln-Bonn gestartet sind, boomen die Billigflieger auch in Deutschland. Das Wort Billigfluggesellschaft fand bereits im Jahr 2004 den Weg in den Duden in der wieder gab es Fälle von neuen Billigfluggesellschaften, die nur kurze Zeit flogen und nach wenigen Monaten, teilweise sogar schon nach wenigen Tagen den Betrieb einstellen musste im Mai 2004 das irische Unternehmen JetGreen Airways nach nur einer Woche den Flugbetrieb wieder gebuchten Tickets konnten nicht zurückgegeben werden. Die Gesellschaft hatte für ihre Flüge von Dublin in die spanischen Zielorte Einstiegspreise von 1 € inklusive Steuern und Gebühren erhoben. Obwohl die Gesellschaft anfangs nur mit einem Flugzeug, einer Boeing 757, operierte, waren nach Firmenangaben Verhandlungen mit weiteren Mittelmeerzielen im gründeten die drei Unternehmer Oliver A. Heinz, Torsten Mache und Klaus Marzinamit die BJ Flugreisen GmbH, die unter der Bezeichnung BerlinJet preiswerte Flüge von Berlin-Schönefeld nach München, Paris, Mailand und Nizza September 2002 wurden erstmals Flüge für 9 € plus Steuern verkauft, die jedoch nie durchgeführt wurden, da es nach Angaben des Unternehmens Probleme mit dem Partner Iberia Die Billigflugtochter der italienischen Volare meldete am dem Vorwurf irreführender Preise gerieten mehrere Billigflieger in den Fokus des gibt es auf dem europäischen Markt kaum noch Neugründungen von Billigfliegern, die Zahl der Gesellschaften nimmt wieder Trend wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach fortsetzen. Ebenso wie Michael O Leary propagiert, geht nun auch der Unternehmensberater McKinsey davon aus, dass auf Dauer nur drei oder vier Billigairlines überleben die Lufthansa oder British Airways auf einigen Strecken im europäischen Flugverkehr sogenannte Billigtickets anbieten, wenden sich manche Billigflieger dem traditionellen Geschäft der etablierten Airlines, beispielsweise den Geschäftskunden, zu. Ein Barfußpfad ist eine Gehstrecke, auf der durch Barfußlaufen besondere Sinneseindrücke und die damit verbundene Entspannung erlebt werden können. Derartige Freizeitangebote dienen dem Zweck, die Gesundheit und Bewegungskompetenz zu fördern, Interesse an der Natur zu wecken oder einfach originelle Attraktionen für Veranstaltungen oder für den Fremdenverkehr zu werden für Veranstaltungen Strecken mit unterschiedlichen Materialien eingerichtet und nach der Aktion wieder Spielplätze, Schulhöfe oder als Ergänzung von Naturerlebnispfaden, Kneipp oder Saunaanlagen eignen sich fest eingefasste Wegabschnitte mit unterschiedlichen ein Barfußpfad in einem größeren Areal mit vielseitigen Erlebnismöglichkeiten wie Fühlstrecken mit vielfältigen Materialien, Erlebnisstationen, Spielplatzelementen, Wahrnehmungsstationen für alle Sinne, Kneipp-Möglichkeiten etc. ausgestattet ist und intensiv gepflegt und instandgehalten wird, ist die Bezeichnung Barfußpark gerechtfertigt, die auch von einigen Initiativen für ihr Erlebnisangebot gewählt wurde. Gerne legt man Barfußparks als Ergänzung zu Kuranlagen an; dazu ist es notwendig, sich an einem Standard zu orientieren, der den Erwartungen der Besucher entspricht. Grundlage sollte eine zum Barfußgehen gut geeignete Wegstrecke sein, die über einen oder mehrere Kilometer führt und das Sinneserlebnis abwechslungsreicher Bodenbeläge und Materialien bietet. So soll das Fühlen von Holz, Steinen, Rindenmulch, Rasen, Lehm, Schlamm und Wasser einen besonderen Reiz vermitteln, sowie die Konzentration schulen, den Bewegungsapparat kräftigen und die Abwehrkräfte stärken. Wesentliches Kriterium muss eine regelmäßige Pflege und Wartung sein, die Verletzungsgefahren für die Besucher ausschließt und die Anlage in sauberem Zustand erhält. Barbarossastadt ist der Beiname von fünf deutschen Städten aufgrund kürzerer oder längerer Aufenthalte des Stauferkaisers Friedrich ist eine Stadt am Mittelrhein im Landkreis den letzten Jahren wird die Vergangenheit in Sinzig stärker als zuvor touristisch Siedlungsgeschichte Kaiserslauterns, der Industrie und Universitätsstadt am nördlichen Rand des Pfälzerwaldes, beginnt mit dem frühen 5. Barbarossa diese Burg zu einer später nach ihm benannten Pfalz mit nicht geringer Pracht erweitern und macht Lautern zum Mittelpunkt des staufischen Barbarossastadt Gelnhausen, eine Stadt im Main-Kinzig-Kreis im Osten von Hessen, wurde im Jahr 1170 von Kaiser Friedrich I. Als Ort für diese Gründung diente eine verkehrsgünstig gelegene Stelle, an der sich die Via Regia, die Handelsstraße von Frankfurt am Main nach Leipzig mit einigen anderen kreuzte. Die Kaiserpfalz, war bereits 10 Jahre nach Stadtgründung Schauplatz eines wichtigen Reichstages: Heinrich dem Löwen wurde 1180 in Abwesenheit der Prozess gemacht und seine Länder wurden neu Altenburg im Osten des Freistaates Thüringen darf sich zu recht Barbarossastadt Besiedlungen von Bad Frankenhausen vor etwa Jahren am südlichen Rand des Kyffhäusers wurden durch Ausgrabungen nachgewiesen. Ganz in der Nähe befinden sich die Barbarossahöhle mit dem Kaiserthron und natürlich das Kyffhäuser-Denkmal mit dem überlebensgroßen Kaiser Rotbart, das auf den Ruinen der Reichsburg Kyffhausen zwischen 1890 und 1896 errichtet wurde. Deshalb zählt man die Stadt auch zu den Barbarossastädten, auch wenn es nicht nachzuweisen ist, dass Barbarossa Frankenhausen jemals besucht hat. Der Begriff Badekultur bezieht sich auf das Baden in warmem oder kaltem Wasser, das in erster Linie der Reinigung dient, aber auch der Förderung der Gesundheit und des Traum vom Bad im Römisches Reich 4 Neuzeitliche Entwicklung Die Trinkkur Die Wasserkur: Hahn, Kneipp Volksbäder und Badeanstalten 5 Japanische Badekultur Öffentliche Bäder 7 Jüdisches Ritualbad 9 Literatur 11 Siehe auch Die ersten größeren Badeanlagen fanden sich in den Städten der Indus-Kultur. Zitadelle und befand sich in einem Gebäude mit einem 7 x 12 m großem und m tiefem Becken, in das zwei Treppen hinabführten. Die Größe der Anlage deutet an, dass dieses Bad nicht nur einem rein hygienischen Zweck, sondern wohl auch rituellen Bedürfnissen und eine reine Lust am Baden befriedigen sollte. Aber nicht nur in diesem wohl öffentlichen Gebäude fand man Badeeinrichtungen, sondern auch in vielen Häuser der Stadt, die auf ein ausgeprägtes Hygienebedürfnis der Bewohner, vielleicht aber auch auf rituelle Waschungen schließen lassen. Im antiken Griechenland und bei den Römern hatte die Badekultur einen sehr hohen Ärzte wandten bereits Hydrotherapie an, die sie von den Ägyptern übernommen waren bereits zahlreiche Heilquellen bekannt, von denen viele Göttern geweiht waren. An besonders wirksamen Quellen wurden so genannte Asklepios-Tempel errichtet, die von Kranken aufgesucht wurden und die im Grunde schon Sanatorien 400 Da die Athleten sich für die Wettkämpfe mit Sand und Öl einrieben wurden Schweiß und Schmutz hinterher mit einem Hautschaber und Wasser In Pompeji sollen Frauen nach den Quellen für den Besuch des Bades, obwohl diese kleiner und schlechter ausgestattet waren als die der Männer, mehr bezahlt reichen Patrizier kamen mit ihren Sklaven ins Bad. Einer hatte die Garderobe zu bewachen, ein anderer trug die diversen Utensilien, ein dritter schabte ihm mit dem Schabeisen Schweiß und Schmutz von der Badewesen breitete sich mit dem römischen Einfluss bald in anderen Ländern Zuge der Belagerung Roms durch die Goten im Jahr 537 wurde das gesamte Wasserleitungssystem zerstört, so dass die Thermen nicht mehr betrieben werden konnten. Mit dem Zerfall des Römischen Reiches im 5. Nach der Eroberung von Alexandria im Jahre 642 berichtet Amr ibn al-As voller Verwunderung, dass die Stadt 4000 Villen mit 4000 Bädern das nicht ohnehin etwas übertrieben war, so traf es wohl eher auf das gemeine Volk zu. Von Karl dem Großen wird jedenfalls berichtet, dass er nicht nur häufig gebadet hat, sondern auch ein guter Schwimmer der größte Teil der iberischen Halbinsel im 8. In den christlichen Ländern gewann dagegen die Lehrrichtung der Askese zunehmend an Bedeutung, die das Baden als Verweichlichung und Luxus Mitteleuropa entstanden im Gefolge der Kreuzzüge im Hochmittelalter Badestuben, in denen zwar offiziell Geschlechtertrennung galt, in der Praxis aber meistens gemischt gebadet wurde, und zwar im selben Wannen in den Badehäusern waren aus Holz, Kupfer oder Messing. Deshalb saßen die Badegäste meistens nicht direkt in der Wanne, sondern auf einem Schemel, der darin stand; oft gab es auch noch eine größeren Badehäusern gab es noch eine Vorstube, einen Ruheraum und eine Küche, denn den Badegästen wurden auf Wunsch auch Speisen und Getränke serviert. Die Bader und die Knechte trugen im Allgemeinen bei ihrer Arbeit eine Art Schurz, der Vortüchel genannt wurde, die Bademägde ein hauchdünnes Blütezeit der Badehäuser war im 12. In weiten Kreisen der Bevölkerung erfreute sich das gemeinschaftliche Baden großer Beliebtheit, nicht nur wegen der Hygiene, sondern auch vor allem wegen des wurde die Syphilis von spanischen Söldnern aus Südamerika nach Europa eingeschleppt. Das hing mit der damaligen Auffassung zusammen, dass das Wasser beim Bad durch die Poren der Haut in den Körper eindringen und sich dort mit den Körpersäften vermischen würde, was wiederum zu Krankheiten führen dieser Wasserscheu blieb es längere Zeit; im Rokoko spielten beim Adel Parfum und Puder für die Körperpflege eine größere Rolle als Wasser. Andere Fürsten des Zeitalters statteten indes ihre Schlösser bisweilen mit luxuriösen Bädern aus: So ließ sich etwa Kurfürst Max Emanuel von Bayern 1718 21 eigens zu diesem Zweck die Badenburg im Nymphenburger Schlosspark im Hochmittelalter entdeckte man den Nutzen von Mineralquellen und es entstanden Kuranstalten. Zu den ältesten deutschen Heilbädern gehören Haßfurt in Unterfranken, Burgbernheim in Bayern, das Wildbad zu Kreuth, Wolkenstein in Sachsen und die Aachener Schwefelquellen, die schon Karl der Große 16. Jahrhundert gewannen in Deutschland Bad Kissingen, Bad Ems, Bad Schwalbach und Wiesbaden an Bedeutung, in Österreich das Gasteiner Wildbad, Leuk in der Schweiz und Spa in Belgien. Die meisten Kurorte verdienten zu dieser Zeit den Namen Bad allerdings noch nicht, denn sie waren überhaupt nicht auf die Beherbergung großer Gästescharen eingerichtet; auch Kurhäuser waren zu dieser Zeit die Ausnahme. Als 1674 Hans Carl von Thüngen zur Erholung nach Ems kam, bestand der Ort aus wenigen ärmlichen Häusern; die Gäste wurden in Zelten wurde damals nach dem Motto viel hilft viel. Die Patienten saßen täglich etwa zehn bis zwölf Stunden im Bad, meist in einem Zuber oder einem so genannten Badekasten bis die Haut wund war und zu eitern begann. Diese Wirkung, Hautfresser oder Beize genannt, war durchaus erwünscht, denn man glaubte, dass das heilende Wasser nur durch die offene Haut richtig in den Körper eindringen könne. Das englische Bath entwickelte sich im 18. Das lag nicht nur an den heilenden Quellen, sondern nicht zuletzt an dem reichhaltigen Unterhaltungsangebot, das im Laufe der Jahre hier entstanden war. Man beschäftigte sogar einen eigenen Zeremonienmeister, der den Titel König von Bath führte und für den geregelten Ablauf des gesellschaftlichen Lebens zuständig war. Die Aufklärung reformierte auch die Medizin und die Ideen über Gesundheit und Kurgäste allein nach Besuchern, gefolgt von Baden-Baden mit Trinkhalle an der Quelle von Grande Grille in Vichy, um 1900 Trinkhalle an der Quelle von Grande Grille in Vichy, um 1900 Das Trinken von Heilwasser wurde bei den Wohlhabenden so beliebt, dass man im Krüge abgefüllt und versandt wurden, zum Teil auch ins das abgefüllte Mineralwasser nicht ganz billig war, kamen Mediziner auf die Idee, künstliches Heilwasser ersten Seebäder für Adlige und Reiche gab es im 18. Maßgeblichen Einfluss auf die britische Badekultur hatte der Mediziner Richard Russell, der sich intensiv mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Meereswasser befasste und einer der Pioniere der Thalassotherapie zur Kur Das älteste französische Seebad ist Dieppe, das schon 1776 ein so genanntes Gesundheitshaus Deutschland setzten sich u. September 1793 wurde das erste deutsche Seebad auf Anregung des Mediziners Samuel Gottlieb Vogel und auf Betreiben des Herzogs Friedrich Franz I. vergrößern Wangerooge Helgoland Westerland auf Sylt Travemünde Kiel Scharbeutz Das Baden im Meer war damals etwas völlig Neues, und die Moralvorstellungen der Zeit erforderten natürlich die strikte Geschlechtertrennung sowie den Körper verhüllende Badekostüme, obwohl die Ärzte das Nacktbaden als wirksamer empfahlen. Damit nicht genug, wurden auch hier Badeboote mit Aalkästen eingeführt, außerdem Badekarren, die meist von Pferden ins Wasser gezoge wurden und für sittsames Badevergnügen Wasser wurde schon in der Antike als Heilmittel eingesetzt, doch geriet diese Form der Therapie zwischenzeitlich in Vergessenheit. Die deutschen Pioniere der Hydrotherapie waren Siegmund Hahn und sein Sohn Johann Siegmund, beide Ärzte in Schweidnitz, die auch die Wasser-Hähne genannt in England und Frankreich wurde die Hydrotherapie im 18. Wirklich populär wurde die Wasserkur aber durch einen medizinischen Laien, durch Vincenz Prießnitz aus dem schlesischen Gräfenberg, der nicht einmal eine Schulbildung genossen hatte. Nach einem Sturz vom Pferd wandte er die Methode erfolgreich bei sich selbst an und erwarb sich schon mit 19 Jahren einen Ruf als Wasserdoktor. 1826 baute Prießnitz eine Wasserheilanstalt in Gräfenberg, was den Unmut mehrerer Ärzte hervorruf, die ihn als Kurpfuscher anklagten, der nicht die Berechtigung zur Behandlung habe. vergrößern Das Badeschiff von Johann Gottfried Kohl auf dem Main bei Frankfurt Das Badeschiff von Johann Gottfried Kohl auf dem Main bei Frankfurt 1773 gab es in Frankfurt am Main die erste Flussbadeanstalt, 1777 in Mannheim. Im Jahre 1847 hieß es im Handbuch der Wasserheilkunde für Ärzte und Laien, es gebe in fast allen deutschen Orten Flussbäder mit Badehäuschen in des 18. Eine Variante des Hammam wurde in Deutschland als irisch-römisches Bad bezeichnet und zum Beispiel in Baden-Baden eingeführt; in Großbritannien hießen diese Dampfbäder dagegen Turkish Bath. Die ersten modernen Volksbäder entstanden in England. Wegweisend war eine 1842 in Liverpool eröffnete öffentliche Bade und Waschanstalt für die arbeitende Klasse, die 28 Badekammern hatte sowie zwei Schwimmbecken und ein erste deutsche Volksbad entstand 1855 in Hamburg am öffentlichen Durchbruch, was die Akzeptanz solcher Einrichtungen angeht, schaffte der Berliner Dermatologe Oskar Lassar, der 1874 den Berliner Verein für Volksbäder gründete, dessen Motto lautete: Jedem Deutschen wöchentlich ein Bad! Damit waren keine Wannen-, sondern in erster Linie Brausebäder gemeint; heute spricht man allgemein vom wurde in Wien das erste reine Volksbrausebad ohne Badewannen eröffnet. Private Badezimmer gab es schon im alten Rom und in Ägypten, aber sie waren den Wohlhabenden vorbehalten. Françoise de Bonneville geht davon aus, dass der Herzog Johann Ohnefurcht etwa alle drei Wochen badete, sein Sohn Philipp der Gute nur alle vier Monate. Im Spätmittelalter, der Blütezeit der mittelalterlichen Badekultur, gehörte das gemeinsame Bad in Adelskreisen zum Dusche war schon im 16. Er besteht aus Rohren, durch die heißes Wasser auf verschiedene Körperteile, besonders auf den Kopf, geleitet wird; das Wasser ergießt sich in stetigen Strömen auf dich Das Wasser stammt aus einer im 18. In Deutschland, England und den USA konnte sich das Bidet dagegen nicht durchsetzen, denn in diesen Ländern galt sein Gebrauch als gesamte Ausstattung wird noch in einem normalen Wohnraum untergebracht. Während die englischen Badezimmer oft mit Holz verkleidet waren und noch ein Sofa und einen Tisch enthielten, waren die amerikanischen Bäder weiß gekachelt und sehr hat in Japan nicht nur etwas mit Hygiene zu tun, sondern ist ein Aspekt, der die gesamte Kultur prägt. Unreinheit jeder Art körperlich wie seelisch gilt als Quelle vieler Übel und Krankheiten, und zwar bei dem Betreffenden selbst, aber auch bei seinem sozialen Umfeld. Daher werden japanische Wohnungen nie in Straßenschuhen betreten, gibt es spezielle Schuhe für die Toilette und schüttelt man sich nicht die verfügen die meisten Wohnungen in Japan über ein Badezimmer, was bis vor etwa 30 Jahren häufig noch nicht der Fall war. Ist die Wanne nicht groß genug für alle, wird nach alter Tradition in hierarchischer Reihenfolge gebadet: zuerst das Familienoberhaupt, dann die Männer nach absteigendem Alter, schließlich ebenso die Frauen. Das Badewasser ist in Japan wesentlich heißer als gewöhnlich in Mitteleuropa, die Temperatur beträgt 40 bis 55 Grad Celsius. Jahrhundert verwendete man in Japan übrigens keine Seife, sondern rieb die Haut mit bestimmten Kräutern oder Reiskleie ab; das war gleichzeitig ein natürliches Peeling. Bei den öffentlichen Bädern unterscheidet man zwischen denen mit natürlichen heißen Quellen, Onsen genannt, und den übrigen, die Sento heißen. Da Japan in einer vulkanisch aktiven Region liegt, gibt es sehr viele heiße Quellen, von denen sich über 2000 in Badeanlagen einem Onsen befinden sich die meisten Becken im Freien, die mitunter unterschiedlich temperiert sind; extrem heiße Quellen, in denen sich auch die hitzeerprobten Japaner nur wenige Minuten aufhalten können, heißen dem 7. Jahrhundert wurde die Religion des Buddhismus von China übernommen, was starke Auswirkungen auf die gesamte Kultur des Landes hatte. Diese Badehäuser wurden im Laufe der Zeit auch für die übrige Bevölkerung geöffnet, denn das Prinzip der Reinheit spielt im Buddhismus eine große badet in einem erste öffentliche Badehaus wird 1266 erwähnt. In den iwaburo entlang der Küste wurde das Gestein durch das Verbrennen von Holz erhitzt; dann goß man Meerwasser über die Felsen und erzeugte so Dampf. Es gab keine Fenster, so dass es im Innern sehr dunkel war und die Benutzer sich ständig räusperten oder hüstelten, um neu Eintretenden zu signalisieren, welche Plätze bereits besetzt waren. Die Dunkelheit ließ sich aber auch für sexuelle Kontakte nutzen, denn es gab keine Trennung nach Geschlechtern, und so kamen diese Bäder in Badekultur in islamischen Ländern ist eng mit dem Glauben verknüpft. Da der Koran zur Reinigung kein stehendes Wasser zulässt, wurden in den Ländern, die die islamische Religion übernahmen, jedoch schon sehr bald die Badehäuser und Thermen nach römischem Vorbild Tellak mit Stelzensandalen zum Schutz vor der Fußbodenhitze im Hammam, ähneln Hammams den römischen Thermen, allerdings sind sie in der Größe stark mäßig warmen Raum mit etwa 35 Grad Celsius kann sich der Körper langsam an die Wärme gewöhnen. Statt des römischen Wasserbeckens gibt es hier in der Mitte den so genannten Seifenstein oder Bauchstein, eine Art Liege aus Stein oder Marmor, die hypokaustisch beheizt wird. Entlang der gefliesten Wände gibt es kleine Schwitznischen und Wasserhähne, um den Schweiß abzuspülen; die Luft in diesem Raum ist heiß und in der jüdischen Religion spielt Reinheit im wörtlichen und übertragenen Sinne eine große Rolle. Die Thora schreibt vor, in welchen Fällen ein rituelles Tauchbad zu nehmen ist, zum Beispiel nach bestimmten Krankheiten, für Frauen nach der Geburt eines Kindes und nach der waren schon im Mittelalter ein beliebtes Motiv der Maler. Da meistens unbekleidete Frauen dargestellt werden nur selten Männer ging es allerdings oft wohl weniger um das Baden an sich als vielmehr um einen äußeren Rahmen für ein Aktmotiv. Im Hochmittelalter wurden Badestuben zu einem populären Motiv der Malerei, wobei die teilweise recht deutlichen Darstellungen von sexuellen Annäherungen vermutlich auf reale Beobachtungen zurückgingen. Zu dieser Zeit galt es als unschicklich und anstößig, wenn eine Dame in Sichtweite von Männern badete, auch wenn die damals übliche Badebekleidung kaum etwas wurde die Badekarre den historischen Quellen zufolge um das Jahr 1750 von dem Engländer Benjamin Beale in Kent. Es gibt in der Scarborough Public Library allerdings bereits eine Darstellung aus dem Jahr 1736, die von John Setterington stammt und ein solches Gefährt zeigt. Nach 1850 entstanden an den deutschen Küsten immer mehr Badeanstalten zunächst nach Geschlechtern getrennt , so dass die Karren nur noch selten benutzt Badekarre stand zunächst am Strand und wurde von den Benutzern in Straßenkleidung betreten, wobei eine Karre stets nur für Frauen oder nur für Männer bestimmt war. In einigen englischen Badeorten baute man allerdings auch hölzerne Gleise ins Wasser hinein, es gab sogar Konstruktionen, die Dampfmaschinen und Drahtseilwinden benutzten. Von der hinteren Tür, dem Strand abgewandt, ging es dann über eine kleine Treppe ins Meer, wobei über diese auch noch eine Plane gespannt war. 2 Anreise 4 Touren von der Bad Kissinger Hütte 6 Übergang zu anderen Hütten 8 Internetseiten zu dieser Hütte und zum Gebiet Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Hütte am Begriff Kellergasse wird vorwiegend in Österreich meistens jahrhunderte alte Kelleranlagen wurden in den Weinanbaugebieten häufig außerhalb des Ortes in den Berg Gebieten mit vorherrschendem Lößboden sind die Kellergassen meistens als steilwandige Hohlwege den Kellergassen befinden sich häufig auch kleinere Weinstuben und die Touristen durch Kellergassen führen, werden Kellergassenführer genannt. Die Ausbildung zum Kellergassenführer geht auf eine regionale Initiative im niederösterreichischen Weinviertel zurück und erfolgt in sechs Modulen, wobei die Themen Architektur, Tourismus, Wein, Geschichte, Kommunikation und Praxis gelehrt Khaosan Road n Road, Khaosan Road wurde während der Regierungszeit von König Chulalongkorn geworden ist sie seit Mitte der 1980er Jahre durch ihre Popularität bei Rucksacktouristen. Die Mieten steigen rasant an, so dass viele alteingesessene Betriebe schließen müssen und Platz machen für Filialen großer Ketten wie Island ist eine iranische Insel im Persischen Kish Island wurde als Urlaubsinsel des Reza Schah Pahlavi bekannt. Dadurch ist Kish Island für iranische Verhältnisse sehr westlich, trotzdem herrscht auf der Insel striktes Alkoholverbot, und Frauen dürfen nur an mit hohen Wellblechzäunen abgesperrten Strandbereichen baden. Dort herrscht auch ein absolutes Aufenthaltsverbot für Männer, und mit dem Schiff darf man nur in einem bestimmten Abstand zum Strand diese Bereiche passieren. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat im Mai 2006 erklärt, sein Land wolle in den kommenden zwei Monaten eine Ölbörse auf der Insel Kisch aufbauen, die in Euro notieren den Sehenswürdigkeiten der Insel zählen unter anderem die antike Altstadt, unterirdische Wasserzisternen und das Luxushotel, in dem der Schah von Persien genächtigt hat. Kish ist auch ein Paradies für Taucher, da es vor allem an der ruhigeren, dem Festland zugewandten Küste sehr schöne Korallenriffe gibt. Dort kann man 200-300 m weit ins Meer hinaus waten, da das Wasser in diesem Bereich nicht tiefer als ein Meter 2009 entsteht auf einem Gebiet von 220 Hektar die Ferienanlage flower of the east mit einem 7-Sterne-Hotel, das mit dem Burj al Arab in Dubai konkurrieren Island weist zwar nur begrenzte Vergnügungsmöglichkeiten Sommer wird es zwischen 40 und 45 C Insel erreicht man entweder per Flug von Dubai oder Teheran oder von Dubai her mit dem Schnellboot. Bürger der Europäischen Union können von Dubai aus ohne ein besonderes Visum Island wird auch von Gastarbeitern aus Indien, Türkei, Philippinen, arabischen Staaten und anderen Nicht EU-Staaten besucht, damit sie ihre Visa verlängern können. Kneippkurort ist ein in Deutschland vergebenes Prädikat für Kurorte. Es wird an Ortschaften vergeben, in denen Wasserkuren nach Sebastian Kneipp durchgeführt sind jedoch keine Heilbäder. Ein Koffer ist ein quaderförmiges Behältnis für den Transport von sind verschiedenartig ausgeführt, bestehen aus verschiedenen Materialien und haben verschiedene Verwendungszwecke. Jeder Koffer hat einen oder mehrere Griffe zum Tragen oder Ziehen. Hierzu wird der Koffer mit einem ausziehbaren Griff oder einer Schlaufe an der langen oder kurzen Unterkante angehoben und gerollt. vergrößern Inhaltsverzeichnis 2 Materialien 4 Sonstiges 6 Weblinks Die häufigste Verwendung ist die als sind Lederkoffer der Piloten, die Unterlagen für Flüge beinhalten, welche bei aufrecht stehendem Koffer von oben zugänglich sind. Sie beinhalten oft auch so genannte Security Packs, das sind Vorrichtungen, die bei unbefugter Öffnung zu einer Unbrauchbarmachung des Inhalts durch Einfärbung sind meist stabil und bestehen aus Leder, Stoffgewebe, Kunststoff oder Hersteller von Reisekoffern sind Samsonite, Rimowa, Delsey und Stratic. Fluggesellschaften bringen vor dem Abflug Anhänger mit Codierungen und anderen Aufschriften u. Gepäck, das nicht in die Kabine mitgenommen wird, wird im Frachtraum verstaut und nach der Landung über Fließbänder an die Fluggäste Kreuzfahrt bezeichnet man eine Urlaubsreise auf einem Kreuzfahrtschiff, bei der entlang einer bestimmten Route verschiedene touristische Ziele angelaufen werden. Die Fahrt zu den Zielpunkten findet häufig nachts statt, damit tagsüber während des Landganges der Zielort und seine Umgebung besucht werden ist die Nutzung der zahlreichen Angebote auf den Schiffen, beispielsweise Tanzen, Theater, Sport, Gastronomie, Casino und vieles mehr. Bis zur Etablierung von Fluglinien waren längere Schiffspassagen auf hotelähnlichen Passagierschiffen keine Kreuzfahrten, sondern nur Mittel zum Zweck der Beförderung. Kreuzfahrten wurden in der deutschen Fernsehserie Das Traumschiff Oktober 2005 kamen zum ersten Mal Meldungen auf, dass neben der schon seit Jahren gängigen Containerschiff-Piraterie nun auch Kreuzfahrtschiffe zum Ziel von Piraten werden, jedoch bislang ohne Erfolg. Unter Kulturtourismus versteht man Reisen, die gezielt unternommen werden, um Kulturdenkmäler zu besuchen, die Kultur fremder Länder kennen zu lernen oder kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Nach Nahrstedt wie auch der Erinnerung von Mitarbeitern taucht der Begriff Kulturtourismus in der zweiten Hälfte der 80er Jahre wie nebenbei in der Branchensprache und auf Tourismustagungen der historischen relativ neuen Verknüpfung von Kultur und Tourismus wie auch von Abgrenzungsschwierigkeiten beider Wortbestandteile ist eine Definition des Begriffs Kulturtourismus nicht einfach. Es soll keine spezifische Touristen-Kultur entwickelt werden, sondern die Angebote sowohl für die Nutzung durch Einheimische als auch durch Touristen konzipiert werden. Zahlreiche Reiseveranstalter sind heute auf den Kulturtourismus spezialisiert, der für viele Destinationen außerhalb Europas und auch für den Tourismus nach und innerhalb der europäischen Länder eine große Rolle spielt. Meist kleinere, spezialisierte Reiseunternehmen bieten für Interessierte gut geplante und von ausgebildete Reiseleitern geführte Reisen der Organisation Forum anders Reisen sind die meisten der nachhaltig wirtschaftenden Reiseunternehmen organisiert, die Studienreisen anbieten. Marktführer in Deutschland sind die Unternehmen Studiosus und die zur TUI-Gruppe gehörende Gebeco, die auch die Marke Dr. Weiterhin bieten viele lokale Volkshochschulen Bildungs und Studienreisen in Zusammenarbeit mit Reisebüros an, welche den strengen Qualitätsrichtlinien des Dachverband der deutschen Volkshochschulen unterliegen. Die Bedeutung des Kulturtourismus in Europa lässt sich auf aller Touristenankünfte Kulturtourismus knüpft an die historisch tief verankerte Institution der Grand Tour als Bildungsreise an, die später Studienreise genannt gab es aber weiterhin immer Reisende, für die eine Beschäftigung mit anderen Kulturen und Lebensweisen und der Natur des Gastlandes das wesentliche Element der Reise Kulturtourismus hat in Europa, auf Grund der europäischen Geschichte mit seinen historischen Relikten auf engstem Raum zusammengefasst, eine große Entwicklungschance. Diese Vielfalt gilt nicht nur für die Hochkultur, sondern der Regionalismus bewirkt eine Rückbesinnung auf die Alltagskultur, wobei die Irish Tourist board feststellte, dass in Europa mehr als 70 der Attraktionen des Kulturtourismus erst in den letzten 30 Jahren erschlossen wurden. Die Chance zur Hebung der Einkünfte aus dem Tourismus ist Anreiz für die touristische Erschließung von Orten, Regionen und Ländern unter Betonung ihrer kulturellen Eigenart und Leistung. Ohne die aktive Mitwirkung der Regionen und die Förderung einer regionalen Identität der Träger dieser Kultur ist Kulturtourismus kaum zu entwickeln. Der Kulturtourismus definiert sich nach diesen Vorgaben als die schonende Nutzung kulturhistorischer Elemente und Relikte und die sachgerechte traditioneller regionsspezifischer Wohn und Lebensformen zur Hebung des Fremdenverkehrs in der jeweiligen Region; dies mit dem Ziel, das Verständnis für die Eigenart und den Eigenwert einer Region in dem weiten Rahmen einer europäischen Kultureinheit zu erweitern und zu vertiefen und zwar durch eine verstärkte Kommunikation zwischen den Bewohnern des europäischen Kontinents und durch eine sachlich richtige, vergleichende und diskursive Information über die Zeugnisse aus Vergangenheit und Gegenwart am nennt man frühneuzeitliche Produktionsstätten für Messing, die im 16. vergrößern Inhaltsverzeichnis 2 Architektur und Geschichte In der Altstadt Kupferhof Rose Kleinere Kupferhöfe Grünenthal Rosenthal Hof Stöck Hof Bleibtreu Bernhardshammer Bocksmühle 4 Nichterhaltene Kupferhöfe Frankental 5 Weblinks Bei der Produktion wurden 70 Kupfer mit 30 Zinkblende verschmolzen, die aus dem vor Ort reichlich vorhandenen Galmei stammte. Da das Galmei Zink nicht in Reinform enthielt, betrug das Mischungsverhältnis zwei Anteile Galmei zu einem Anteil Kupfer, das als einziger Roh und Brennstoff importiert werden Blasebälge und Hämmer wurden mit der Wasserkraft des Vichtbachs angetrieben, der zu diesem Zweck in Mühlenteichen aufgestaut Kupferhof mittlerer Größe umfasste fünf Messingöfen, eine Galmeimühle und drei Mühlenbäume mit je drei bis Arbeitskräfte beschäftigt gewesen waren, die zu einem großen Teil aus der Eifel Zentner Messing erzeugten. Hergestellt wurden Messingplatten. Er wurde nicht nur nach Frankreich exportiert, sondern fand in der Uhrenherstellung Verwendung und wurde zu Haken, Ringen, Ketten, Pferdezäumen und Nadeln wurde Messing auch zu Handfeuerwaffen und Pulverflaschen verarbeitet, aber auch Haushaltsgegenständen wie Wasserkesseln, Löffeln, Feuerböcken, Kamineinfassungen und Betrieb eines Kupferhofs erforderte ständig ein Kapital von Reichstalern. Der hohe Kapitaleinsatz, die Intergration verschiedener Produktionsschritte und die Nutzung der Naturkräfte machen die Messingindustrie der Kupferhöfe zu einer wichtigen wirtschaftsgeschichtlichen Etappe vor der Industrialisierung, deren Maschineneinsatz und Massenfertigung die Kupferhöfe wie die Reitwerke unrentabel werden nur noch drei metallverarbeitende Fabriken, die 1895 zusammen bis Zentner Messing produzierten. Die Kupferhöfe waren nicht nur Produktionsstätten, sondern dienten ihren Besitzern auch als Wohnstätten und in unruhigen Zeiten der frühesten bildlichen Darstellungen von Gebäuden, die zu späterer Zeit als Kupferhöfe dienten, finden sich auf der farbigen Karte des Vichttales, die der Maler und Zeichner Egidius von Walschaple in den Jahren 1546 48 anlässlich eines langjährigen Rechtsstreites um Landbesitz und Wasser sowie sonstiger Nutzungsrechte zwischen den Herren von Stolberg und den Reichsäbten von Kornelimünster erstellte. Nach dem Ende der Messingproduktion fanden Kupferhöfe zu verschiedenen wechselnden Zwecken meisten Kupferhöfe wurden in ihrer Geschichte renoviert, manche mehrmals und etliche in der zweiten Hälfte des der Altstadt, in der Nähe der Burg Stolberg liegen hauptsächlich ältere Kupferhöfe, die noch eine wuchtige, wehrhafte Bauweise aufweisen. Das Haus in der Burgstraße 21 ist Stolbergs ältester Kupferhof, der im Jahr 1575 von Leonhard Schleicher errichtet wurde und deshalb manchmal auch Schleichers Hof genannt Kupferhof Rose am Alten Markt in der Burgstraße wurde wahrscheinlich vor 1600 von Lambert Schleicher dem Jüngeren Kupferhof Schart, In der Schart, bildet einen geschlossenen Baukörper aus vier zweigeschossigen Flügeln mit Mansardendach, die um einen Innenhof gruppiert Seifenhof in der Vogelsangstraße dient heute als Wohngebäude. Der Kupferhof Enkerei, der um 1650 von Abraham Beck betrieben wurde, ist teilweise abgerissen, stark verändert und heute nicht mehr als solcher zu erkennen. Einen Söller, der zu diesem Hof gehörte, nutzten die Lutheraner von 1609 bis zur Fertigstellung der Vogelsangkirche 1648 als Versammlungsort für ihre Kupferhof Sonnental in der Enkerei wurde 1699 gegründet und war zunächst im Besitz der Familie Peltzer. 1835 richtete die Firma Schuh Gräff im Sonnental eine Glashütte ein, die weiße und grüne Flaschen herstellte, 1850 gründete die Firma Dechesne hier eine Eisengießerei. Bei den jüngeren Anlagen weiter im Norden handelt es sich überwiegend um repräsentative Kupferhof Grünenthal am Fuße der Steinfeldstraße wurde 1699-1703 von Matthias Peltzer als dreiflügelige Hofanlage mit zwei Turmtrakten an einer Stelle erbaut, an der seit spätestens 1633 die Familien Lynen und Peltzer Kupfer und Galmei-Mühlen betrieben hatten. 1843 verlegte Leonard Lynen-Dumont seinen Wohnsitz in den wiederhergestellten Wohntrakt des leerstehenden und vom Verfall bedrohten Hofes und richtete in dem Gebäude eine Kratzenfabrik, vier Jahre später eine Streichgarnspinnerei ein. 1887 erwarb den Gesamtkomplex, der auch den späteren Kaiserplatz umfasste, die Stadt Stolberg, die auf dem Areal das städtische Gymnasium und das Amtsgericht mitsamt Gefängnis errichtete. Doch das Betriebsgelände erwies sich abermals als zu klein und die Produktion wurde 1913 an den heutigen Standort der Dalli-Werke Mäurer Wirtz an die Zweifaller Straße verlegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete die Familie Wirtz auf dem Hof Grünenthal ein pharmazeutisches Unternehmen, das nach der Hofanlage benannt wurde und hier noch seinen Firmensitz hat. Der Kupferhof Steinfeld in der Steinfeldstraße, der heute Teil des Bethlehem-Krankenhauses ist, wurde 1679 von Johannes Peltzer erbaut. 1698 wurde von Hermann Peltzer noch ein zweiter errichtet, der zum Unterschied zum ersten, dem Vorderen, das Hintere Steinfeld genannt Hof Rosenthal in der Rathausstraße neben der Stadthalle wurde 1724 im Auftrag von Johannes Schleicher durch den Baumeister Tilmann Roland aus Kornelimünster als repräsentative Hofanlage mit einem prächtigen Brückentor Kupferhof Roderburgmühle am heutigen Mühlener Markt trägt seinen Namen wegen einer vorgelagerten Galmei-Mühle. Er war die Keimzelle weiterer Kupferhöfe in der unmittelbaren Umgebung, so die Kupferhöfe Bierweide, Krautlade, Mommas Hof, Peltzerhof, Stöck, Stürenhof, Unterster Hof, Weide und Hof Stöck, Auf der Mühle, wurde 1727 vom Ehepaar Peltzer-Prym mit besonders schönen barocken Türmen Hof Weide am Mühlener Ring wurde wohl 1615 von Simon Lynen Hof Bleibtreu in der Eisenbahnstraße heißt auch Unterster Hof, weil er der südlichste erhaltene Kupferhof Kupferhöfe am Oberlauf der Vicht sind aus Reitwerken entstanden, weil deren Betreiber, die Reitmeister, den Kupfermeistern im Wettbewerb um die verknappte Holzkohle unterlagen. Neben ihrem längeren wirtschaftlichen Atem und größeren politischen Einfluss beim Kampf um Holzkohlerechte kam den Kupfermeistern zugute, dass sie Holzkohle nur als Reduktionsmittel und Steinkohle zum eigentlichen Heizen verwendeten, während die Reitmeister für beide Vorgänge auf Holzkohle angewiesen Dollartshammer, das älteste Reitwerk an der Vicht, und der Binsfeldhammer gingen im ist nur der Hof Bernhardshammer, links der Zweifallerstraße in Richtung Nachtigällchen, der 1564 von Bernard Mondenschein als Eisenhammer erbaut den Kupferhöfen gab es noch von zwei solche Kupfermühlen sind im Tal des Münsterbachs Bocksmühle im oberen Indetal, 1646 als Besitz der Abtei Kornelimünster erstmalig erwähnt, wurde als Tiefmühle zur Kesselherstellung genutzt, während man sie 1690 als Drahtzug ausgewiesen Buschmühle liegt weiter unterhalb im Indetal an der Verbindungsstraße zwischen Münsterbusch und wurde hier ein Messingwalzwerk Kupferhof Alte Krautlade lag am heutigen Mühlener Ring zwischen den Kupferhöfen Stöck und Weide. Nach seiner Niederlegung war der Kupferhof der Namensgeber für den Krautladenplatz, der als Kirmes und Zirkusplatz diente, bis er dem Bau einer Umgehungsstraße weichen musste. 1658 erbaute Johann von Asten auf dem Gelände des heutigen Kulturzentrums den Kupferhof Frankental. Nach der Schließung des Kinderheims 1970 ging die gesamte Anlage an die Stadt Stolberg über, die das Gebäude restaurierte und 1989 mit Stadtbücherei, Volkshochschule und Musikschule das Kulturzentrum einrichtete. Mit Landurlaub bezeichnet man eine touristische Kategorie, die mindestens die Bereitstellung von Urlaubsquartieren in dörflich-ländlichem Umfeld beinhaltet. Inzwischen verbindet man mit dem Begriff aber auch ein eigenes touristisches Profil. Auch wird Landurlaub nicht mehr allein von ursprünglich bäuerlichen Betrieben geboten sondern zunehmend auch von Quereinsteigern bis hin zu professionellen stiegen sowohl das Niveau der Angebote als auch die Erwartungen der Gäste. Mit dieser Aufwertung des Begriffs Landurlaub geht aber auch die Gefahr einher, dass er zunehmend inflationär benutzt und damit verwischt wird. Die Lage ist nicht allein ländlich im Sinne von nicht städtisch, sondern wird auch von ausgedehnten Naturräumen geprägt. Die ländlich-naturgeprägte Umgebung wird von einer touristischen Infrastruktur erschlossen, die es den Urlaubern ermöglicht, deren Erhohlungspotential zu nutzen. Die Unterkünfte liegen in einer traditionell dörflich strukturierten Umgebung, die wenigstens im Grunde noch historische Kerne weiter Erlebnisprogramme, Lagerfeuer, Grillplatz und gerät, Ausleihservice für Klettersport, northern walking, usw. Der Begriff Lastminute kommt ursprünglich aus der Tourismusbranche und bezeichnet alle Reiseangebote, deren Abreisetag innerhalb der nächsten 14 Tage Ursprung nahm der Begriff in den 1980er Jahren, als die ersten Fluggesellschaften begannen, kurzfristige Stornierungen und Überkapazitäten zu vergünstigten Konditionen direkt an den Flughäfen der aktuellen Untersuchung des Marktforschungsinstitutes Web-Tourismus wurden im Jahr 2005 in Deutschland Mio. Zwar sank die Anzahl der durchgeführten Lastminute-Reisen gegenüber dem Jahr 2004, doch stieg gleichzeitig die Zahl der Personen, die Lastminute verreisten. Diese Schwankungen sind jedoch weniger auf ein indifferentes Konsumverhalten zurückzuführen, als auf externe Faktoren, an denen sich die Nachfrager zwangsweise orientieren müssen. Mittlerweile können Lastminute-Flüge und Reisen nicht nur an Flughäfen, sondern auch in Reisebüros und im Internet gebucht wurden von den Reisekunden sogar so gut angenommen, dass sie direkte Auswirkungen auf das Buchungsverhalten der Kunden Reiseveranstalter verwenden den Begriff Lastminute auch, um Reisen mit Abflugdatum innerhalb der nächsten 6 oder 12 Wochen zu verkaufen; dies verschärft den Konkurrenzkampf zwischen den Veranstaltern noch weiter. So verwenden ebenfalls viele Veranstalter den weniger wettbewerbsverzerrenden Begriff Lastminute more, was im Grunde nichts anderes bedeutet als Reiseangebote aller Art. Lastminute bedeutet übrigens nicht automatisch dem Markt ist derzeit zu beobachten, dass sich vor allem die grossen Reiseveranstalter zunehmend aus dem Lastminute Geschäft Begriff Lastminute nimmt inzwischen auch Einzug in andere Wirtschaftsbranchen. Lettland ist das mittlere baltische Einwohnern und hat definitiv das größte und vielseitigste gastronomische Angebot und das aufregendste der langen lettischen Küste liegen Hafenstädte wie Liepaja oder Badeorte wie Jurmala oder auch bekannte Lügenbaron Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen verbrachte 6 Jahre nördlich von Riga in Dunte auf dem ehemaligen Landsitz Derer von Dunten, wo er seine Frau Jacobine von Dunten ehelichte. In Dunte befindet sich heutzutage auf dem Gebiet des ehemaligen Landgutes die Münchhausenwelt, mit restauriertem Wirtschaftshaus, renaturierten Müllerteichen, dem als Münchhausenmuseum wiedererbauten Gutshaus und alter australische Verlag Lonely Planet Publications nimmt für sich in Anspruch, der weltweit größte Verlag für unabhängige Reise und Sprachführer zu sein. Der Verlag beschäftigt über 400 Angestellte in seinen Niederlassungen in Melbourne, Oakland, London und Paris und hält ein Kontingent von erste Reiseführer von Lonely Planet mit dem Titel Across Asia on the Cheap wurde von Tony Wheeler and Maureen Wheeler verfasst und 1973 veröffentlicht. Dieses Buch hieß nach gründlichen Überarbeitungen in folgenden Auflagen schließlich South-East Asia on a shoestring, das immer noch einer der Bestseller des Verlags ist. Im Jahre 1976 wurde Nepal and Trekking in the Himalayas veröffentlicht, 1977 gefolgt von einer Reihe von Reiseführern zu Australien, Europa, Afrika und Name Lonely Planet beruht auf einem Verhörer von Tony Wheeler, der beim Hören des Songs Space Captain von Joe Cocker und Leon Russell in dem Film Mad Dogs Englishmen in der Textpassage once while travelling across the sky this lovely planet caught my eye statt lovely planet die Worte lonely planet verstand. Tony und Maureen Wheeler halten immer noch große Anteile des Konzerns, haben sich aber aus der Leitung zurückgezogen. Die ersten äußerst erfolgreichen Bücher des Verlags richteten sich vor allem an junge Menschen aus Australasien und Europa, die Reisen planten auf der Überlandroute zwischen Australien und Europa via Südostasien, Indien und den Nahen Osten. Diese Reiseroute entwickelte sich für viele junge Reisende, die viele Monate oder sogar Jahre unterwegs waren, schnell zu einer Art Ritus auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Touristische Infrastruktur vor allem für Low-Budget-Touristen existierte nur in beschränktem Umfang in den meisten Ländern auf dieser Route. So kam es in relativ großem Umfang zu einem Zustrom von Angehörigen der Ersten Welt in das engere Lebensumfeld von Bewohnern der Koinzidenz eines neuen und schnell wachsenden Tourismusmarktes und des Bestehens eines Verlags, der sich auf die Zielgruppe der Rucksacktouristen kapriziert hatte, führte zu einer spezifischen Beziehung der Reisenden untereinander, die über Verlag vermittelt wurde und wird, indem er eine Art Community-Plattform darstellen konnte. Das Feedback der Leser innen spielt so eine bedeutende Rolle bei der Aktualisierung der weiteren Auflagen, in denen lange Listen derjenigen Personen veröffentlicht werden, die auf veraltete und oder falsche Informationen wachsende Professionalisierung des Verlagsmanagements und der Versuch, in den einträglichen, aber konservativen Markt der Vereinigten Staaten zu gelangen, veränderten den ursprünglich laienhaft-familiären Stil der Reiseführer über die Jahre anfängliche Stärke des Verlags als Marktführer für Low-Budget-Tourismus-Literatur zeitigte bestimmte Probleme durch die Identifikation von Rucksacktourismus und Lonely Planet im Alltagsverständnis vor allem in anglophonen Ländern. Der Konzern versucht bereits seit Jahren diese Einengung zu vermeiden, um auch die eher bürgerlichen Touristen als Klientel zu gewinnen und zu erhalten. Eine der Strategien war die zum 30-jährigen Verlagsjubiläum durchgeführte Einführung von verschiedenen Reihen von Reiseführern, die die Trennung klarer werden lassen sollten von Produkten für Rucksacktouristen einerseits und Produkten für anspruchsvollere und finanzkräftigere Reisende andererseits. Außerdem erweiterte Lonely Planet seine Produktpalette um Artikel, die Reisen zu Hause ermöglichen sollen, wie Reiseberichte, Kalender, Bildbände und Musik-CDs sowie einige Merchandising-Artikel. Wie viele Unternehmen ist auch Lonely Planet im Internet mit Foren und Reisetipps Planet besitzt neuerdings auch eine Fernsehproduktion mit dem Namen Lonely Planet Television, die die SerienLonely Planet Six Degrees, The Sport Traveller und Vintage New Zealand produziert hat. Häufige Kritik an Lonely Planet zielt auf die durch die Reiseführer kolportierte Ermunterung zu Reisen auch zu kleinsten ethnischen Minderheiten in Entwicklungsländern. Diese Minderheiten würden in ihrer sozialen Struktur und speziellen Ökonomie durch den einfallenden Tourismus empfindlich gestört und gleichsam überrollt, wodurch sie abhängig würden von westlichen Reisenden, denen sie allein als exotische Attraktionen gelten. In Großbritannien kritisierten die tourismuskritische Gruppe Tourism Concern und das Projekt Burma Campaign den Lonely-Planet-Reiseführer Burma mit dem Hinweis, dass er Reisen in ein Land schmackhaft mache, dessen Militärdiktatur sich in großem Ausmaß durch den Tourismus finanziert. Es wurde gefordert den Reiseführer vom Markt zu nehmen, wenngleich er auch Hinweise auf die politische Situation vor Ort enthält, auf kritische Stimmen zum Burma-Tourismus aufmerksam macht und die burmesische Oppositionelle Ma Thanegi zu Wort kommen lässt. Der MairDumont-Verlag aus Ostfildern hat mittlerweile zwölf Titel mit derselben Schrift und Gliederung, nun in Dunkelblau-Türkis mit dem Aufdruck Deutsche Ausgabe zu ähnlichen Preisen wie die Originale veröffentlicht: Neben europäischen Zielen wie Italien, Irland, Bulgarien und Norwegen sind auch Argentinien, Australien und Indien darunter. Eine beschränkte Anzahl von Reiseführern wurde durch den Gisela Lounge bezeichnet man einen exklusiven Aufenthaltsraum für Reisende in Flughäfen und Deutsche Bahn Lounges sollen den Gästen die Zeit bis zur Weiterreise möglichst angenehm Lounges ist gemein, dass die Gäste von einer Rezeption empfangen solche Lounge ist meist großzügig und modern vielen Lounges wird bedient, seltener gibt es aber auch Systeme mit einer Business-Lounge spricht man, wenn die Lounge Möglichkeiten für die Benutzer bereithält, dort zu arbeiten, also beispielsweise Computer mit Internet-Zugang, WLAN oder Steckdosen für Notebooks vorhanden sind. Die weitaus größte Anzahl an Lounges haben Fluggesellschaften, die ihren Gästen nach anstrengenden Flugreisen vor Ort eine Erholungs und Erfrischungsmöglichkeit bieten die Deutsche Bahn betreibt Lounges an ihren größten Bahnhöfen; diese als DB Lounge bezeichneten Wartebereiche sind Reisenden erster Klasse und Vielfahrern vorbehalten und bieten erhöhten Komfort und Service. Luxuszüge sind oft legendäre Fernverkehrszüge mit besonders komfortabler Zuggattung Luxuszug existierte in Europa zwischen 1883 und 1939. Im Jahre 1914 kostete eine Reise von Berlin nach Paris in der Ersten Klasse M, der Zuschlag für den Luxuszug kostete M. Dezember 1931 führten die Luxuszüge in Deutschland auch Wagen der Zweiten Klasse, weil die Weltwirtschaftskrise zu einem Rückgang der zahlungskräftigen Fahrgäste geführt hat. Sämtliche Luxuszüge auf dem europäischen Kontinent seit der Einführung des Orient-Express im Jahre 1883 bis zum Kriegsausbruch 1914 wurden ausschließlich von der CIWL betrieben. Die 1916 gegründete deutsche Schlafwagengesellschaft Mitropa betrieb mit dem Balkanzug, der kein Luxuszug, sondern ein D-Zug war, dem Berlin-London-Express und dem Skandinavien-Schweiz-Express drei Luxuszüge, die sich jedoch nicht rentierten und deshalb 1926 in zweiklassige FD-Züge umgewandelt wurden. Die CIWL konnte 1925 und 1926 wieder diejenigen Luxuszüge durch Deutschland einrichten, die durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen wurden. Außerdem richtete die CIWL im Jahre 1925 Luxuszüge von den Fährhäfen Calais und Boulogne in die Schweizer Urlaubsgebiete rund um Chur und Interlaken ein. Neben zahlreichen Luxuszügen in Frankreich und Italien eröffnete die CIWL im Jahre 1927 einen Luxuszug zwischen Istanbul und Ankara und startete 1929 Pullman-Züge in Rumänien. Während des Zweiten Weltkrieges wurden der Betrieb von Luxuszügen in den kriegführenden Staaten eingestellt, weil die Transportkapazitäten für Truppentransporte benötigt wurden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als Tausende von Fahrgästen wegen überfüllter Züge auf dem Bahnsteig zurückbleiben mussten, wurde der Einsatz von Erste-Klasse-Wagen ebenso wie der Einsatz von Luxuszügen als Verschwendung wertvoller Transportkapazität betrachtet. Später hat sich das Flugzeug zum bevorzugten Verkehrsmittel der zahlungskräftigen Oberschicht entwickelt, so dass für Luxuszüge in Europa nur geringer Bedarf bestand. Als einer der letzten Luxuszüge nach herkömmlicher Auffassung kann der Rheingold angesehen werden, der noch bis 1987 und als Trans-Europ-Express betrieben wurde. Für heutige Verhältnisse ist in Rechnung zu stellen, dass die Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs bereits in der Zweiten Klasse einen Komfort haben, die den vormaligen Luxuszügen gleichkommt. Mit dem Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Europa und dem Einsatz moderner Nachtreisezüge wird versucht, Kunden wieder vom Flugzeug auf die Schiene zurück zu locken. Eine Form des Luxuszugreisens, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewinnt, ist die sogenannte Schienenkreuzfahrt, bei der ein Reiseveranstalter einen kompletten Zug auf einer touristisch interessanten Strecke fahren Lärchwand-Schrägaufzug befindet sich bei Kaprun in Österreich im Nationalpark Hohe Tauern und wurde 1952 erbaut mit einem Fassungsvermögen von 141 Personen. Er verwendet von allen personenbefördernden Schienenfahrzeugen mit 8200 Millimeter die größte Spurweite, überwindet auf einer Länge von 820 Metern 431 Höhenmeter und ist somit der größte Schrägaufzug Europas. Der Aufzug wurde bis 1999 von der Tauernkraftwerke AG betrieben die dann durch Fusion in die Austrian Hydro Power AG aufging. Heute dient er als Aufzug für Touristen, die die Hochgebirgsstauseen von Kaprun m Höhe. Der Mahlberg ist eine 613 m hohe Erhebung am Rande des Nördlichen zwischen Moosbronn, Michelbach und Freiolsheim liegende Berg hat einen Aussichtturm mit Blick über große Teile des Rheintals und die Vogesen. Am 3. September 1962 die Einweihung des neuen Karlsruher Turmes statt, der aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Karlsruhe, Zuschüssen der Landkreise Karlsruhe und Rastatt, sowie freiwilligen Spenden, durch das Hochbauamt der Stadt Karlsruhe wieder aufgebaut Turm ist, Sommer wie Winter, Ziel von vielen Wanderern und ist frei zugänglich, an Sonntagen wird um einen kleinen Beitrag zur Erhaltung sind in besonderem Maße Badeorte, etwa an den europäischen und insbesondere spanischen Mittelmeerküsten, und Skigebiete, insbesondere in den Massentourismus aus verschiedenen Herkunftsländern aufeinander trifft, bildet sich oft ein Muster von Orten, die jeweils von einer Sprachgruppe dominiert werden, etwa auf Mallorca oder den Kanarischen verschärft nicht nur quantitativ-proportional die allgemein mit dem Tourismus verbundenen negativen Auswirkungen, sondern bringt für das Gastland auch qualitativ neue Beeinträchtigungen mit sich, insbesondere in Form einer Verdrängung oder Überlagerung der autochthonen Kultur. Dies hängt insbesondere mit dem spezifischen Interessen und Bedürfnisspektrum der Massentouristen zusammen, die reisesoziologisch häufig dem sog. Dementsprechend bieten die Restaurants an Orten des Massentourismus verstärkt Speisen aus den Herkunftsländern der Gäste an; das Personal spricht deren Sprache; an den Kiosken sind fremdsprachige Zeitungen erhältlich. Auf die Spitze getrieben wird diese Entwicklung in so genannten Resorts, Ferienanlagen, in denen den Gästen oft eine geschlossene, vom Gastland separierte Parallelwelt geboten wird. Die Maxim Gorkiy ist ein russisches Kreuzfahrtschiff der Moskauer Reederei Sovcomflot im langjährigen Charter der Phoenix Reisen in Bonn. Am Schornstein wurde das Logo der russischen Reederei entfernt und durch das Wappentier von Phoenix Reisen dem Albatros war sie Drehort des britischen Thrillers 18 Stunden bis zur Ewigkeit, in dem sie unter dem Film-Namen Britannic Schauplatz einer Erpressung war. Historische Bedeutung erlangte das Schiff durch das Treffen des US-Präsidenten George Maxim Gorkiy wurde ebenfalls durch die Medien bekannt, als sie im Sommer 1989 im Nordmeer vor Spitzbergen in ein Treibeisfeld fuhr und ist eine Marke der Accor-Hotelkette, zur Accor gehören die Marken Novotel, Etap, Formule Une, Sofitel und Ibis. Die Mercure-Hotels sind vom Standards bei Accor zwischen Novotel und Sofitel Dubrule und Gérard Pélisson gründen 1967 die SIEH. In Deutschland wird 1983 das erste Hotel in Stuttgart-Münchingen unter Vertrag genommen; die ersten Hotels in Österreich, Belgien und den Niederlanden wächst 1991 92 durch den Zusammenschluss mit den Hotelketten Pullman und Altea. 1995 etabliert man sich auch in Spanien und Schweden, wird in Ägypten, Oman und Dubai tätig und eröffnet ein Hotel in Sao Paulo, Brasilien. In Städten wie Berlin, Barcelona, Offenburg, Weimar, San Sebastian und Bari finden sich ab 1996 neue Hotels, die Gruppe expandiert nach Israel, Kroatien und Malta. In Estland, Togo, auf Madagaskar, und in Kolumbien entstehen 1997 die ersten Hotels werden 1999 in das Netzwerk integriert, darunter 42 Libertel-Hotels, 27 Hotels in Deutschland und ebenso 27 in feiert 2003 dreißigjähriges Gruppe Mercure umfasste am Jahresende 2004 578 Hotels mit insgesamt Zimmern. Mini Disco oder auch Happy Disco werden oft die Kinder-Animationsprogramme in den Club-Hotels, Ferienanlagen und Campingplätzen rund ums Mittelmeer, vor allem in Spanien und Italien genannt. In den letzten Jahren erlangten sie Aufmerksamkeit durch eine Reihe bestimmter Musiktitel, die sehr vielen Leuten nicht nur den Kindern gefielen und fortan immer wieder gesucht wurden. Weiterhin wird regelmäßig Das singende Känguruh, Ilarie, Agadou, Do The Conga, Viva Espana, Hokey Cokey und The Music Man gesucht. Morschach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Schwyz des Kantons Schwyz in der Schweiz. Sie liegt oberhalb der Ortschaft Brunnen SZ auf einer natürlichen Terrasse über dem Vierwaldstättersee. Der Ausblick reicht im Südwesten auf die historische Rütliwiese und die Urner Berge, im Nordosten auf den weiten Talkessel von Brunnen führt eine zweispurige Nebenstrasse hoch nach Morschach. Von Morschach aus gelangt man per Seilbahn zum noch höher gelegenen Skiort Stoos und von dort auf den Fronalpstock oder zu Fuss auf dem Weg der Schweiz nach dem Urner Dorf Sisikon. 1261 wird Morsacho erstmals urkundlich dem Bau der Axenstrasse wurde 1866 von Brunnen her ein Zufahrtssträsschen in den Fels gehauen. Von 1905 bis 1968 fuhr sogar eine elektrische Zahnradbahn nach dem damals weltbekannten Ferienort mit seinen mondänen Hotelpalästen Axenfels und Axenstein und brachte ein illustres Publikum, Niedergang des Ferienortes Morschach begann, als durch die Kriegs und Krisenjahre die Hotelgäste ist man daran, die inzwischen verschwundene Pracht in moderner Form wieder auferstehen zu lassen, u. mit dem Swiss Holiday Park, dem grössten Freizeitpark der Schweiz; der Park umfasst Innenbäder, ein Aussenbad, eine Wasserrutschbahn und einen Moststraße liegt im Mostviertel dem größten geschlossenen Mostbirnbaumgebiet Europas südlich der Donau in Niederösterreich. 200 km führt die Erlebnisstraße in einem Rundkurs durch die hügelige Landschaft von Strengberg über Stadt Haag und Weistrach, vorbei an Kürnberg, Ertl und Sankt Michael am Bruckbach zum Stift bestens ausgeschilderte Strecke führt zu 29 Mostwirtshäusern, 21 Moststraßenheurigen und 24 bäuerlichen Ab-Hof Betrieben sowie zu so manchem Most, der der Region und der Straße den Namen gibt, wird überwiegend im Herbst produziert, wenn die Früchte meist Birnen geerntet, gewaschen, in Mühlen zerkleinert und gepresst werden. Der Saft wird dann bis zu sechs Wochen zur Gehrung gelagert, gefiltert und auf Flaschen gezogen, direkt ausgeschenkt oder weiterverarbeitet und zu Obstler gebrannt. Ein besonderer optischer Reiz entsteht im Frühjahr zur Baumblüte. Das Mostviertel ist einerseits nur ein kleiner Landstrich im Bezirk Amstetten um den Sonntagberg, politisch gesehen und der Einfachheit halber aber auch die Bezeichnung für das südwestliche der vier Viertel Niederösterreichs. 2 Gliederung 4 Mostkultur 6 Architektur Schlösser 7 Weblinks Das Kerngebiet des Mostviertels ist das Gebiet zwischen Ybbs und Enns im Bezirk Amstetten und lässt sich laut Volksmund so charakterisieren: von dort, wo man die Basilika am Sonntagberg sieht, dort ist das Mostviertel. So gesehen deckt sich die Region zu einem Teil mit der Bezeichnung Ostarrichi, dem Gebiet um Neuhofen an der Ybbs, wo die Gründungsurkunde Österreichs aufliegt. Neben diesem Kerngebiet gibt es noch den Begriff der Eisenwurzen, der für die Bezirke Scheibbs, Waidhofen an der Ybbs, Lilienfeld und Melk verwendet wird. Den Namen Mostviertel verdankt es dem Apfel und Birnenmost. Die Landschaft zwischen den Flüssen Ybbs und Enns weist sehr gute Voraussetzungen für den Anbau der nötigen Obstbäume auf und gilt als Kerngebiet für die Mostwirtschaft. Typisch für das Mostviertel sind die ausgedehnten Streuobstwiesen rund um die Gehöfte, sowie die leicht hügelige Landschaft des Ankurbelung des Tourismus und besseren Vermarktung der Region gibt es die so genannte Moststraße, die als gut ausgeschilderte Erlebnisstraße besonders für den Fremdenverkehr eingerichtet wurde und an zahlreichen Mostwirtshäusern, Moststraßenheurigen und bäuerlichen Ab-Hof Betrieben sowie Aussichtspunkten und Lehrpfaden vorüber führt, die zu einem Besuch einladen. Waidhofen an der Ybbs Melk südlich der Donau Tulln südlich der Donau Mostviertler Idylle Mostviertler Idylle Als Mostviertler fühlt man sich dem oberösterreichischen Mühl oder Traunviertler näher als beispielsweise dem Wachauer oder St. Pöltner, abgesehen vom Kernraum, dem Bezirk Amstetten, kann das Mostviertel großzügiger zwischen den Flüssen Krems und Erlauf angesehen werden, und integriert dabei Teile des benachbarten Oberösterreich. Florian oder Kremsmünster als an Melk, Göttweig oder Herzogenburg rückt, gleiches gilt für das praktisch idente Idiom der oberösterreichischen und der Mostviertler Mundart; das fast französisch klingende I moa scho aa ist dem Mühlviertler Dialekt wesentlich verwandter als dem Weinviertlerischen oder einigen Jahren wird dem Most ein gesteigerter kultureller Wert ist das Mostviertel landwirtschaftlich geprägt, die wirtschaftliche Stärke besonders in der Eisenwurzen liegt noch immer in der eisen-, stahl sowie der holzverarbeitenden Industrie. Waren es früher die Hammerherren, die das Erz vom Erzberg bezogen, so sind es heute Walzwerke, die Halbfertigprodukte von den Hochöfen Linz und Donawitz beziehen und unter anderem zu Messer für Maschinen verarbeiten. Auch gibt es einige große und viele kleine Sägewerke, die das Holz der Wälder ringsum verarbeiten, sowie Papierfabriken an Ybbs und Erlauf. Die größten Arbeitgeber im Kernland sind: Böhler-Uddeholm, Mondi, Umdasch Doka, Stora Enso Timber, Welser, Mosser, Bene Büromöbel, Miller Messer, Busatis, Riess. Die Architektur im Mostviertel wird im Wesentlichen durch ländliche Bauformen bestimmt, deren wichtigstes Merkmal der Vierkanter ist. Neben dem Vierkant und Vierseithof gibt es immer auch noch in der Region um Ybbsitz den Doppel-T-Hof sowie, in den Gebieten der alpin geprägten Eisenwurzen, die althergebrachten Haufen und Paarhöfe. Schloss Scheibbs Schloss Wolfpassing Schloss Stiebar Schloss Zell Das Mostviertel ist eine in sich geschlossene Kernzone des österreichischen Barock, Mostviertler Kirchen sind überwiegend spätgotisch errichtet und barockisiert, die Bauform der dreischiffigen Hallenkirche oder seltener die Basilika sind typisch. In manchen Fällen ist der Chor, in Form einer einfachen Apsis, erhöhter als der Kirchenraum, wie in Amstetten, Eisenreichdornach, ist ein Kofferwort aus Motor und populär in Frankreich sind Motels ohne Reseptionist, sogenannte Lateinamerika dient ein Motel nahezu ausschließlich als Stundenhotel und wird in der Regel von Liebespaaren oder auch von Freiern und Prostituierten sind Eisenbahnen, die mit historischen Schienenfahrzeugen zum Zweck der betriebsfähigen Erhaltung historischer Technologie, sowie als Attraktion für den Fremdenverkehr von Eisenbahnfreunden betrieben werden. Im Gegensatz zu statischen Museumsexponaten wird so dem Publikum die Möglichkeit geboten, verkehrsgeschichtliche Objekte wie Dampflokomotiven im aktiven Einsatz zu erleben. Am häufigsten werden die Erhaltung und der Betrieb dieser Bahnen von Vereinsmitgliedern in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Eisenbahnvereinen durchgeführt. Es gibt aber auch Museumsbahnen, die in kommunaler Verantwortung oder in der Betriebsverantwortung für den Eisenbahnbetrieb durch Unternehmen geführt von den eingesetzten Fahrzeugen und der Strecke kann man auch noch zwischen Museumseisenbahn und Museumsstraßenbahn unterschieden. Als weltweit erste Museumsbahn gilt die schmalspurige Talyllyn-Railway in Wales. Nach Einstellung des Betriebes wurde die Strecke 1950 von einer Gruppe von Eisenbahnfreunden übernommen und als erste Eisenbahnstrecke von ehrenamtlichen Amateuren an Stelle von Berufseisenbahnern betrieben. Lok BR 52 der Historischen Eisenbahn Frankfurt Die erste Museumseisenbahn Deutschlands wurde 1966 vom Deutschen Eisenbahn-Verein Im Jahr 1971 nahm die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte auf der seinerzeit noch im Regelbetrieb verkehrenden Jagsttalbahn zwischen Möckmühl und Dörzbach einen Dampfzugbetrieb auf, der den Gedanken der Museumseisenbahn auch nach Süddeutschland trug. In der damaligen Deutschen Demokratischen Republik DDR entstanden unter dem Dach des DMV Arbeitsgemeinschaften zusammen, die in einer Kooperation mit der damaligen Deutschen Reichsbahn die Keimzellen der Traditionsbahnen wurden, wie die Museumsbahnen in der DDR genannt wurden. Die erste Museumsbahn Österreichs wurde 1974 auf einem 3km langen Reststück der Gurktalbahn in Kärnten gegründet. Zwischenzeitlich wurden in zahlreichen Regionen Europas Vereine gegründet, die Eisenbahnfahrzeuge und Strecken pflegen und somit für die Nachwelt erhalten. Nicht alle Vereine und Fahrzeugsammlungen verfügen über eigene Strecken, oftmals werden Bahnstrecken öffentlicher Streckennetze, teilweise ohne planmäßigen Personenverkehr, oder Industriebahnen für Sonderfahrten ersten Museumseisenbahnen, besonders in der Form als juristische Person Verein, war und ist immer noch gemeinsam die Überwindung zahlreicher bürokratischer und administrativer Betrieb der Museumsbahnen unterliegt dabei den jeweils gültigen einschlägigen Bestimmungen und Verordnungen betreffend Betriebssicherheit von Fuhrpark und Strecke, Ausbildung des Fahrpersonals und sonstiger rechtlicher Verbindlichkeiten des Bahnbetriebes im selben Maße wie bei gewerblichen Eisenbahnbetrieben. Mövenpick ist eine multinationale Unternehmensgruppe mit Schweizer wurde im Jahre 1948 vom Schweizer Hotelierssohn Ueli Prager gegründet. Entwickelt für Menschen mit wenig Zeit zeigte das damalige Logo von Mövenpick eine Möwe, die schnell wie im Flug zum Aufpicken versorgt wird. Das W der Möwe, die dem Lokal ihren Namen leiht, gleicht aus grafischen Gründen einem V, weil sich dieses besser als ein Vogel im Flug darstellen lässt. Darüber hinaus vertreibt Mövenpick Fine Foods Nahrungsmittelprodukte über Distributions und zählt Mövenpick weltweit rund ist die Bezeichnung für die Art des Reisens, die das Anschauen einer Katastrophe ohne eine aktive Beteiligung an der Hilfe zum Ziel hat. Auch wenn der Katastrophentourismus von der großen Mehrheit der Gesellschaft kritisch betrachtet wird, gab es in Einzelfällen Reiseveranstalter beziehungsweise Reisebüros, die gezielt und mit Erfolg reine Schaureisen in Katastrophengebiete die Reisen ins Gebiet der Katastrophe von Tschernobyl und in die Geisterstadt Tschernobyl gehören zu einer Art des Katastrophentourismus. Das Phänomen ist im Übrigen keineswegs neu: Bereits 1921 hat Karl Kraus in den Basler Nachrichten eine Anzeige entdeckt, mit der für Schlachtfeld-Rundfahrten im Auto! in Verdun geworben wurde. Der Begriff Jugendherberge beschreibt umgangssprachlich eine vergleichsweise preisgünstige, eher einfache Unterkunft, im engeren Sinne bezeichnet er in Deutschland eine Herberge des Deutschen Deutschland ist die Bezeichnung Jugendherberge als Marke des Deutschen Jugendherbergswerks geschützt. Kommerziell betriebene Unterkünfte, die sich an Rucksackreisende wenden, bezeichnen sich daher auch in Deutschland meist als Hostel, Backpacker Hostel oder einfach Entstehung Ausstattung Organisation 2 Youth Hostels 3 Die Marke Jugendherberge 5 Weblinks Private Hostels und Billighotels Dank an Richard Schirrmann aus aller Welt Dank an Richard Schirrmann aus aller Welt Entstanden sind Jugendherbergen ab Anfang des 20. Im Jahre 1909 wurde in der heutigen Richard-Schirrmann-Schule in Altena durch Richard Schirrmann, einen damaligen Lehrer der Schule, die erste Jugendherberge der Welt eingerichtet. Dieses Provisorium wurde 1912 durch eine Jugendherberge auf der Burg Altena oberhalb der Stadt ersetzt, die heute als Teil des Museums der Burg Altena im Original zu besichtigen und 1928 rund der reisenden Jugend überschritt die Idee rasch die nationalen Grenzen Deutschlands: Überall auf der Welt entstanden Youth Hostels, die heute unter dem Dach des Weltverbandes Hostelling International mit 90 nationalen Verbände aus 80 Ländern und über Jugendherbergen global zusammengefasst sind. Ideelle Zielsetzung ist unverändert seit fast einem Jahrhundert neben der Förderung des Jugendreisens auch das gemeinsame Eintreten für Frieden und Völkerverständigung auf empirischer Basis des interkulturellen Austausches und des Gewinnens eigener Erfahrungen im Rahmen des Emanzipationsprozesses junger Menschen. Auch heute werden Jugendherbergen noch häufig für Gruppenreisen von Jugendlichen wie zum Beispiel Klassenfahrten in Anspruch genommen. Gründe dafür sind die günstigen Übernachtungspreise im Vergleich zum Hotel, aber auch der nähere Kontakt zu anderen Gästen und ein geselliger Umgang unter den Gästen. In den meisten Jugendherbergen gibt es daher heute auch kleinere so genannte Familienzimmer, einige Jugendherbergen haben die großen Schlafräume ganz dem Jahr 2005 dürfen auch in Bayern ältere Alleinreisende ab 27 Jahren in Jugendherbergen besitzen immer Gemeinschaftseinrichtungen wie Sporteinrichtungen, Aufenthaltsräume und ähnliches und werben manchmal mit besonderen Angeboten und Ausstattungen wie Tagungs und Seminarräumen, einer besonderen Eignung für Familien oder speziellen Kursangeboten. Insbesondere bei den Jugendherbergen im ländlichen Raum befinden sich ein großes Gelände mit Spielplatz, Sportmöglichkeiten und meist auch einem Grill und Lagerfeuerplatz direkt am Haus, durch Kontakte mit örtlichen Vereinen ergeben sich üblicherweise auch Möglichkeiten, kommunale Sporteinrichtungen zu nutzen. Ein besonderer Schwerpunkt bei Investitionen in die Gebäude wurde in den letzten Jahrzehnten im Bereich der Sanitärausstattung gesetzt, deshalb gibt es inzwischen in den meisten Jugendherbergen auch sehr gut ausgestattete Zimmer mit Dusche und WC. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Jugendherbergen und kommerziellen Einrichtungen liegt in der pädagogischen Ausrichtung von Jugendherbergen als Partner der Jugendarbeit und der Schulen. Neben der mittelbaren Schiene, also dem Verfügbarmachen von Gemeinschaftseinrichtungen und unterkünften, unterstützen die Jugendherbergen Lehrer und Jugendgruppenleiter auch unmittelbar mit Hilfe von Programmangeboten bei der Einübung sozialen Lernens in der Schulklasse bzw. Ferner gibt es in jeder Jugendherberge ein so genanntes Leiterzimmer, in dem sich die Gruppenleiter und Lehrer treffen können, um gemeinsam Ideen und Konzepte auszutauschen. An einigen Standorten werden außerdem fachliche Schwerpunkte der erlebnis oder freizeitpädagogischen Jugendarbeit gesetzt in Form von einer Profilierung der Jugendherberge, wird die sozialpädagogische Arbeit der Jugendherbergen vor Ort auch durch Kooperationen mit lokalen Trägern der Jugendhilfe, der freien und verbandlichen Jugendarbeit und der Schulen sowie durch ehrenamtliche Helfer. In Deutschland sind über 550 Jugendherbergen im Deutschen Jugendherbergswerk, einem gemeinnützigen eingetragenen Verein, organisiert und arbeiten nach einheitlichen Qualitätsstandards. Dieser Hauptverband ist selbst nicht Eigentümer von Jugendherbergen, sondern sorgt für die ideelle Einheit, führt Zertifizierungsverfahren durch, organisiert den internationalen Austausch mit anderen Jugendherbergsverbänden, schult die Jugendherbergsmitarbeiter in Leitungsfunktionen und übernimmt zentrale Verwaltungsaufgaben für die ebenfalls gemeinnützigen Landesverbände. Betreiber und meist auch Eigentümer der einzelnen Jugendherbergen sind die 14 Landesverbände des DJH, hinzu kommen eine Reihe freier Träger, oftmals Gemeinden, Städte oder Jugendverbände, die ihre Häuser nach den Bedingungen des DJH als Jugendherberge zur Verfügung den letzten Jahren gab es bei der Qualität der Jugendherberge einen enormen Aufstiegs-Trend zu beobachten. Viele Jugendherbergen, vorallem in Großstädten, wurden komplett renoviert oder neu gebaut und zeigen nun einen vorher für Jugendherbergen total unüblichen Komfort und Hostel ist die englischsprachige Bezeichnung für Jugendherberge. Daher bezeichnet das Wort in englischsprachigen Ländern wie Neuseeland, Australien, Großbritannien oder Südafrika sowohl Herbergen des jeweiligen Jugendherbergsverbandes wie auch private Herbergen. Heute hat sich der Begriff Hostel als Bezeichnung für Rucksacktouristen-Unterkünfte etabliert, in dem man kein Zimmer, sondern nur ein Bett bucht. Hostels finden sich hauptsächlich in Metropolen, aber auch viele kleinere, touristisch attraktive Orte wie zum Beispiel Interlaken in der Schweiz oder Brügge in Belgien verfügen über eine ausgezeichnete Hostel-Infrastruktur. Nach den Erfolgen im Ausland finden sie sich auch zunehmend in Deutschland und entwickeln sich als kommerzielle und gewinnorientierte Unternehmen nur an profitablen Standorten zu einer privatwirtschaftlichen Konkurrenz für Jugendherbergen des gemeinnützigen Deutschen Jugendherbergswerks und Hotels im preisgünstigen Marktsegment. Die qualitativ sehr einfache Unterbringung in meist Vier bis Zehn-Bett-Zimmern ermöglicht es, günstige Preise auch im Zentrum von Städten und an touristischen Schwerpunkten anzubieten. Hinzu kommt ein Serviceangebot, das unter anderem Gemeinschaftsduschen, Küchen zur Selbstversorgung, Waschmaschinen und Informationen zu individueller Erkundung der jeweiligen Stadt oder Region umfasst und den Geldbeutel schont. Der zur Zeit höchste Standard ist erreicht, wenn es Dusche und Waschbecken auf den Zimmern gibt, wenn jedes Bett über einen lichtdichten Vorhang, einen Punktstrahler und ein Schließfach verfügt, jeder Einzelne im Zimmer über einen eigenen Schlüssel oder Magnetkarte verfügt und wenn Sammelfrühstück, Bettwäsche sowie Bettenmachen zum Service das Deutsche Jugendherbergswerk auch jugendliche Gruppenreisende als Zielgruppe sieht und das Ambiente dort eher klassisch ist, setzen die Hostels auf Individualreisende, meist im Alter bis zu 40 Jahren. Viele Gäste schätzen die Möglichkeit der Kontaktaufnahme auf den Zimmern und in den Gemeinschaftsräumen mit dem internationalen Publikum, während man in einem Hotel eher abgeschirmt wohnt. Manche Hostels haben sich zu regelrechten Orten für Kontaktaufnahme und Parties entwickelt und bieten auch ein Rahmenprogramm wie beispielsweise Disco oder Livemusik, zu dem bisweilen auch das heimische Publikum Zugang gibt einen Streit zwischen dem Jugendherbergswerk und den privaten Anfänge der modernen Backpacker Hostels gehen zurück auf die 60er Jahre mit der Hippie-Bewegung und deren Trips durch die Welt. So entstanden vor allem in Asien und Australien die ersten Herbergen, bewohnt von Aussteigern aus den westlichen Industrienationen gemeinsam mit Extrem-Bergsteigern und anderen abenteuerorientierten den Reisenden kam die Idee bald zurück nach Schutz des Begriffs Jugendherberge als Wortmarke des Deutsche Jugendherbergswerks ist hat das Oberlandesgericht München Anfang im April 2005 einem Unterlassungs-Anspruch des DJH gegen einen Münchener Hostelier Recht Zeit läuft jedoch die Klage eines privaten Hostel-Betreibers mit dem Ziel, die Marke löschen zu lassen. Das DJH beruft sich darauf, die Bezeichnung in die deutsche Sprache eingeführt zu haben und den Begriff nur für die eigenen Unterkünfte verwenden zu wollen, die hohen Qualitätsanforderungen entsprechen. Insbesondere ergebe die Suche im Wörterbuch für den englischen Begriff youth hostel stets die Übersetzung Jugendherberge, so dass private Anbieter benachteiligt seien. John Murray ist eine Verlagsbuchhandlung in London, die 1768 gegründet der Farbe ihres Einbands erhielten die Murray-Handbücher den Beinamen Red Books und wurden zu einer Art Bibel für Reisende. Das erste Red Book von 1836 verzeichnete die Sehenswürdigkeiten von Holland, Belgien und dem Rheinland und empfahl dem Touristen die pittoreskesten und romantischsten Konzept des Sehenswerten an sich wurde von Murray geprägt, der dadurch gemeinsam mit dem Deutschen Karl Baedeker als einer der Propheten des Tourismus gelten Hole und die darin liegende Stadt Jackson stehen im Ruf, die traditionelle Cowboy-Lebensart bewahrt zu haben und leben vom Cowboy-Tourismus und von den Elchen, die dort im Winter weiden und ebenfalls Touristen anlocken. Benannt ist das Tal nach David Edward Jackson, einem Trapper, der dort im frühen neunzehnten Jahrhundert Biber jagte. Den Namen hole gaben ihm Trapper, die das Tal vor allem aus dem Norden und Westen kommend betraten, einen relativ steilen Abhang heruntersteigen mussten und so den Eindruck bekamen, ein Loch zu betreten. Indianer nutzten das Tal zum Jagen und für zeremonielle Zwecke, durch Weiße besiedelt und ganzjährig bewohnt wurde es nicht vor 1870. Von 1975 bis Ende der 80er Jahre wurden in Georgewitz-Bellwitz in der Oberlausitz Wohnwagen unter dem Namen Intercamp hergestellt. Diese hatten, wie die Serienmodelle, Aufbauten aus Polyester mit PUR Isolierung und waren größer als die in Serie gefertigten gab im Wesentlichen zwei Modelle mit verschiedenen Spielarten: den Intercamp 355 und den IC gab den IC 355 L und den IC 355 LB. Der IC 355 L verfügt über Schlafmöglichkeiten in Bug und Heck, die zu Sitzgruppen umgebaut werden können, über eine Küche auf der in Fahrtrichtung linken Seite und einen Kleiderschrank auf der rechten IC 355 LB gab es eine Bugküche, neben der sich ein Sanitärraum auf der in Fahrtrichtung linken Seite IC 440 gab es im Wesentlichen ebenfalls zwei Aufbauversionen: den IC 440 N und den IC 440 T. Beide Versionen besitzen sowohl in der Front als auch im Heck über eine Sitzgruppe, die zur Schlaffläche umgebaut werden kann. Der IC 440 T hat auf der linken Seite einen Kleiderschrank und einen Sanitärraum. Gegenüber befindet sich die Küche, bestehend aus Spülbecken, zweiflammigem Propangasherd und einem Ober und Unterschrank, wobei letzterer teilweise mit einem Kühlschrank ausgestattet war. Der IC 440 N verfügte im Unterschied zum IC 440 T über eine Küche auf der linken Seite und einen Kleiderschrank und einen halbhohen Schrank, als TV-Möbel bezeichnet. Die IC 355 verfügten meist über Fahrgestelle aus DDR-Produktion. Die IC 440 hatten Fahrgestelle der Firma Alko aus der Bundesrepublik oder Fahrgestelle aus DDR Produktion, die sich stark an den Alko Fahrwerken orientierten. Die Fahrgestelle aus BRD Produktion waren verzinkt, bei denen aus DDR Produktion waren meist nur schwarz lackiert. Eine Besonderheit ist die Außenhülle aus Polyester mit einer Isolierung aus den sechziger Jahren gab es in verschiedenen Ländern Polyesterwohnwagen, Begriff Integrativer Tourismus wurde im Jahr 1995 als Erweiterung des Sanften Tourismus von den Naturfreunden und dem IITF-Institut für Integrativen Tourismus und Freizeitforschung geprägt. Integrativer Tourismus fördert die Vernetzung des Tourismus mit allen anderen Wirtschafts und Lebensbereichen im Rahmen einer eigenständigen Regionalentwicklung und fordert die Mitverantwortlichkeit der Reisenden für die Tourismusregionen. Eine Individualreise in eine Reise, bei der der Reisende die erforderlichen Leistungen einzeln die Buchung direkt bei den jeweiligen Leistungsträgern erfolgt, ist die Einordnung als Individualreise unproblematisch. Bei Buchung der Einzelleistungen auch verschiedener Anbieter über ein und dasselbe Reisebüro soll indes nach der Entscheidung ClubTour Gonçalves Garrido, Individualreisen schließt der Reisende nicht wie bei der Pauschalreise einen einheitlichen Vertrag mit einem Reiseveranstalter, sondern für jede Einzelleistung einen eigenen Vertrag mit dem jeweiligen Leistungsträger und Reisender in unterschiedlichen Staaten ansässig, stellt sich grundsätzlich die Frage, welche nationale Rechtsordnung anwendbar hatten Individualreisen in Deutschland bezogen auf die Gesamtzahl der Reisen einen Marktanteil von bei den Auslandsreisen nur von Zentraler Vorteil einer Individualreise ist die größere Flexibilität. Der Kunde kann die Reise maßgeschneidert nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen, die zu besuchenden Orten selbst auswählen und den Zeitplan selbst bestimmen. Insbesondere erlangt er so auch Zugang zu Orten, die im Rahmen von Pauschalreisen mangels Nachfrage oder wegen schwerer Durchführbarkeit nicht angeboten werden. Andererseits trägt der Reisende den Organisationsaufwand und die Verantwortung für das Gelingen Incoming-Tourismus bezeichnet man jene Tourismusströme und geschäfte, die im Inland für das Inland produziert und konsumiert werden, jedoch auch im Ausland angeboten werden können. Es sind somit jene Reisen, die in einem beliebigen Ausland ins Inland führen, aber auch von Inländern gebucht und konsumiert werden. Der klassische Incoming-Tourismus beschäftigt sich aber mit dem Verkauf von inländischen Reiseangeboten an ausländische Direktkunden oder Reiseveranstalter oder Reisebüros. Bis vor etwa 15 Jahren lag dieser Incoming-Tourismus sehr stark in den Händen von einzelnen Reisebüros, so genannten Incoming-Agenturen, und einer kleinen Zahl von Bundesländern oder Gebietsverbänden, die regionale Angebote vermarkteten. Zunehmend an Bedeutung haben bei der Vermarktung von Incoming-Tourismus-Angeboten die Reisemessen an Bedeutung, wenn nicht sogar noch wichtiger, ist das Internet als Informationsquelle und Buchungsmöglichkeit. Der Ilmtal-Radwanderweg ist ein 124 km langer Radwanderweg entlang der Ilm, der mit geringer und mittlerer Schwierigkeit von Allzunah oberhalb der Ilmquelle bis nach Kaatschen-Weichau führt, wo die Ilm in die Saale mündet und wo Anschluss an den Saale-Radweg besteht. Signet des Ilmtal-Radwanderwegs Signet des Ilmtal-Radwanderwegs vergrößern Einen Abstecher wert ist die Singer Museumsbrauerei Einen Abstecher wert ist die Singer Museumsbrauerei vergrößern Der Radwanderweg führt überwiegend über befestigte Wege abseits der Hauptstraßen. Tipps: Museen in Ilmenau, Schaubergwerk Volle Rose bei Langewiesen, Freibäder in Stützerbach und Ilmenau. Abschnitt 2 von Langewiesen nach Kleinhettstedt über Annawerk, Gräfinau-Angstedt, Dörnfeld-Ilmwerk, Cottendorf, Griesheim, Stadtilm und Großhettstedt. Tipps: Museumsbrauerei in Singen, Museum und Freibad in Stadtilm, Kunst und Senfmühle in Kleinhettstedt. Abschnitt 3 von Kleinhettstedt nach Bad Berka über Dienstedt, Barchfeld, Stedten an der Ilm, Kranichfeld, Tannroda und München. Tipps: Karsthöhle Dienstedt, Stedtener Mühle, Museen in Kranichfeld und Hohenfelden, Schloss Tannroda, Goethebrunnen Bad Berka, Freibäder in Hohenfelden und Bad Berka. Tipps: Mühle und historische Zollbrücke Buchfart, Feininger-Route ab Mellingen, Bienenmuseum Oberweimar, Park und Museen in Weimar, Freibad in Weimar. Abschnitt 5 von Oberroßla nach Kaatschen-Weichau über Niederroßla, Mattstedt, Wickerstedt, Eberstedt, Darnstedt, Bad Sulza und Großheringen. Tipps: Weidenrutenpalast und Schlachtfeld Auerstedt, Freibad, Therme, Saline und Kurpark in Bad Sulza, einheimischen Wein direkt ab Winzer in Sonnenhof und Kaatschen. Eine Hytte, ein norwegisches Ferienhaus, ist zumeist eine Holzkonstruktion, deren Einrichtung von sehr einfach, ohne Strom und Wasser, bis hin zu sehr aufwendig sein Kategorisierung von Hotels durch Hotelsterne wurde eingeführt, um diese in ihrer Leistung und Qualität einzustufen. Meist werden dabei Skalen von einem bis fünf Sterne Deutschland kann zudem noch das Zusatzprädikat Superior innerhalb der einzelnen Klasse erworben werden, wenn die Leistung weit über dem Geforderten dieser Klasse, aber noch unter den Anforderungen der nächst höheren Klasse liegt. Die Einteilung besonders luxuriöser Hotels in eine neue, inoffizielle Sechs-Sterne-Kategorie ist bisher nicht mit einer den fünf Klassen vergleichbaren Klassifikation meisten europäischen Länder haben eine Hotelklassifikation, die entweder durch einen Verband oder durch eine Behörde durchgeführt wird. Schweden, Finnland und Norwegen gehören zu den wenigen Ländern, die kein einheitliches System haben. Auch wird über ein einheitliches europäisches System nachgedacht, obwohl dies sehr schwer umsetzbar ist, da die Prioritäten jedes Landes und dessen Systems sehr unterschiedlich sind. Insgesamt sind die Bewertungskriterien zwischen den einzelnen Ländern sehr 1996 führt der Deutsche Hotel und Gaststättenverband Hotelroute ist eine Form von Beschilderung, die ortsunkundigen Anreisenden zu den nächstgelegenen Übernachtungsgelegenheiten führen befinden sich solche Hotelrouten in Innenstädten oder an Stadtränder. Hotelketten sind Hotelgesellschaften mit oftmals Hunderten oder gar Tausenden Hotels, die in Großstädten oder bekannten Fremdenverkehrsorten Hotels besitzen. Die Eigentümer können sowohl die Kette selbst, als auch eigenständige Firmen sein, die den Namen der Kette im Rahmen einer Franchisingvereinbarung Hotel war in französischen Städten, vor allem in Paris, ein adliges Wohnhaus. Die Bezeichnung wurde auch für öffentliche Gebäude genutzt und fand ihren Weg in den heutigen Sprachgebrauch, wo sie in vielen Sprachen Eingang gefunden Hotel ist ein Beherbergungs und Bewirtungsbetrieb. Es handelt sich hierbei um ein touristisches Unternehmen, welches dazu dient Gäste gegen Bezahlung für einen oder mehrere Tage und Nächte zu beherbergen und zu Hotels verfügen meistens über einen Empfangs und Aufenthaltsraum, ein Restaurant, eine Bar und, je nach Kategorie, über ein kleines Schwimmbad, Garagen und andere gibt Hotels in den verschiedensten Preis und Komfortklassen. Sie werden international nach Hotelsternen kategorisiert Ein-Stern-Hotels sind sehr einfach ausgestattet, Fünf-Sterne-Hotels äußerst luxuriös, wobei die Bewertungsmaßstäbe von Land zu Land unterschiedlich sein Zimmern. Das oft als luxuriösestes der Welt beschriebene Hotel ist das Burj Al Arab in Dubai, als größtes Hotel der Welt gilt hingegen das Emirates Palace Hotel in der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi. Die Leitung eines Hotels ist ein vielfältiges Aufgabengebiet, vor allem in der mittelständischen, nicht kettengebunden Hotellerie muss ein Hoteldirektor vielfältige Talente Hotelbetrieb bietet grundsätzlich zwei Hauptleistungen an, welche sich aus der Definition ergeben. Die zentrale Verpflegungsleistung ist das Frühstück. Essen À la carte Desserts, Kuchen warme Getränke Weine Spirituosen vergrößern Neben diesen beiden Hauptleistungen werden jedoch oft zahlreiche weitere Nebenleistungen angeboten: Telefon Fax, Internetanschluss, Gästewäsche, Kioskartikel, Wellnessangebote, Vermietung von Lokalen, Tabakwaren, Garagenbenutzung, Gästetransfers und Transporte, Gepäcktransporte, Animationsprogramme, Konferenzräume, Ticketvermittlung, Ausflüge, Sonnenschirme und Liegestühle, Strand, Shopping Boutiquen, Coiffeur, Sportgeräteverleih, Business-Center, Parkplätze, Bootsanlegestelle, Pay-TV, Pool, Minibar, Fitness, Bademäntel, Shuttleservice, TV, Telefon, Badeartikel, Radio, Safe Tresor, Videos, Room Service, Weckdienst, Schuhputzautomaten, Skiraum usw. In der Hotellerie gibt es sehr verschiedene Arten von Hotelbetrieben, die unterschiedliche Gästebedürfnisse abdecken. Vollhotel: Beherbergung und Verpflegung Halbpension: Übernachtung, Frühstück, Mittag oder Abendessen Kurhotel, Wellness, Wellbeing, Wellfeeling Studentenhotel Sporthotel Kongress oder Seminarhotel MICE Posthotel: An bekannten Postautostrecken, wo früher noch traditionelle Postkutschen unterwegs waren. Stadthotel Seehotel Hotel für individuell reisende Gäste vergrößern Ferienhotel, Familienhotel Stundenhotel Kleinbetriebe: 20 70 Betten Großbetriebe: mehr als 150 Betten Ganzjahresbetriebe Einsaisonbetrieb: Sommer oder Winter vergrößern Inhaberbetriebe Aktiengesellschaften, GmbH Franchising, Managementverträge Hier verzichtet man auf Gästezimmer, sondern bringt die Gäste in wabenförmigen, übereinander gestapelten Kapseln unter, die jeweils nur liegend benutzt werden können. Trotzdem sind die Kapseln meist auch jeweils einzeln mit einem Fernseher in Augenhöhe ausgestattet, um ein Minimum an Beherbergungskomfort zu waren palastartige Stadthäuser des Adels seit dem erste Hotel der Welt mit diesem Namen wurde unter dem Namen Grand Hotel von dem Friseur David Low im Londoner Covent Garden am von den USA wurden vor allem nach dem 2. Zimmerservice Wäscherei Das Gastgewerbe ist einer der größten Ausbilder Deutschlands mit über Ausbildung dauert in Deutschland üblicherweise drei gibt es Bereiche, in denen PraktikantInnen eingesetzt HoGa-Bereich generell sind geringe Bezahlung und häufig wechselnde Arbeitszeiten oder Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten üblich. An vielen Orten ist Saisonarbeit üblich sind eine Seltenheit. Mindestens 10 Zimmer Angemessener Standard und Wohnkomfort Mindestens das Frühstück muss der Gast im Haus einnehmen können Die Schweizer Hotellerie verfügt über 5600 Hotelbetriebe mit Zimmer mit Zimmern in der Schweiz mit Dusche oder Bad im Zimmer und Zimmer nur mit fließend Zimmer verfügen über kein fließendes Wasser im Tatsache wird hauptsächlich als Argument für einen Sondersatz bei der davon entfallen etwa auf das reine Heuriger bezeichnet man in Österreich Gastronomiebetriebe, die ursprünglich nur den letztjährigen Wein, also den heurigen Wein, Heuriger hat allerdings einige Einschränkungen gegenüber einem üblichen Gasthaus. In der Regel wird nur Wein serviert, die Speisen werden vom Gast häufig von einem Buffet abgeholt und dort auch bezahlt. Ein Heuriger hat nur eine bestimmte Dauer pro Jahr ausg steckt, das heißt umgangssprachlich geöffnet. Diese sind oft kunstvoll geschmiedete Tafeln, bei denen der einzelne Heurige seine kleine Tafel in einen Rahmen steckt, so lange er offen hat. Da einerseits die gastronomischen Erwartungen an ein Heurigenlokal gestiegen, diese aber auf die traditionelle Art nicht leicht zu finanzieren sind, haben heute viele Heurige auch eine zusätzliche Restaurantkonzession und dürfen somit auch warme Speisen servieren. Zu Beginn des ein Lokal rentabler zu gestalten, war es vielerorts auch üblich, dass ein Lokal von einer Genossenschaft geführt wurde und die einzelnen Winzer das Lokal jeweils für einige Wochen im Jahr Variante des Heurigen, bei dem kein Wein sondern der so genannte Apfel oder Birnenmost ausgeschenkt wird, ist der findet man hauptsächlich in gibt auch eine ähnliche Tradition mit Bier, den Zoigl. Am 17. eine Zirkularverordnung erlassen, mit der jedermann die Erlaubnis zuteil wurde, selbst hergestellte Labensmittel, Wein und Obstmost zu allen Zeiten zu verkaufen und auszuschenken. Jahrhunderts war der Grund: Die Wirte eines kleinen Ortes in der Grafschaft Görz beklagten sich lautstark, dass sie ihr Herr, ein Graf Delmetri, zwingen wollte, ausschließlich Wein aus seinen herrschaftlichen Gütern Bestimmungen wurden 1845 durch ein Hofkanzleidekret erneuert. Da man sich schon damals nicht immer an die Verordnungen hielt, wurde es bald, nämlich 1883, notwendig, den Ausschank anzeigepflichtig zu machen und von den Bezirksbehörden kontrollieren zu geht dieser Brauch aber auf eine schon viel ältere Tradition zurück. Insbesondere das aus dem fränkischen und bayerischen Raum stammende Capitulare de villis des Jahres 795, enthielt genaue Angaben über Weinbau, Weinpflege und Begriff Heuriger ist in Österreich nicht Heimwehtouristen bezeichnet man Touristen, die ein Gebiet aufsuchen, in dem sie früher einmal gelebt haben. Zu bedeutenden Wirtschaftszweigen wurde der Heimwehtourist zeitweise in Teilen von Polen, Tschechiens, des Baltikums und Russlands, als nach dem Ende des Kalten Krieges viele ältere Menschen die Gelegenheit nutzten, in die Regionen zu fahren, in denen sie früher gewohnt haben und die sie als Folge des Zweiten Weltkrieges verlassen Heartful Japan ist eine freiwillige Organisationsgruppe in Tokio, Japan. Die Ziele Heartful Japans der freiwilligen Tätigkeiten sind, fremde Touristen oder fremde Bewohner in den Städte und touristischen Erholungsort in Japan durch das Sprechen mit und anbietenleitinformation etc. Sie verursacht auch die Gelegenheit, damit japanische Leute frei kleines internationales Wohlwollen und internationalen Austausch unabhängig davon Alter, Geschlecht oder Nationalität durchführen. Heartful Japan nimmt die Besuch Japan Kampagne teil, die durch das Ministerium des Landes, der Infrastrukturs und des Transportes gefördert wird. Die bis zu zehn Meter tiefen Gräben und Hohlwege bildeten sich durch Erosionen und damit die Grundlage für den späteren Bau der Kellergassen. Das Ausflugsziehl Hammergraben bietet Lößwände an denen seltene Pflasnzenarten wachsen, eine Vielzahl verschiedenster Säugetiere und Vögel und ist Ausgangspunkt für einen interessanten Wein und Naturlehrpfad, der einen historischen, einen naturgeschichtlichen und einen weinbauspezifischen Teil umfasst und am nördlichen Ende auf der Riede Brunnthal mit der Felser Warte endet. Als Halbschuhtouristen bezeichnet man abwertend Touristen, die Wanderungen im Gebirge oder Hochgebirge ohne entsprechende Ausrüstung, wie Bezeichnung Halbschuhtourist leitet sich davon ab, dass diese Sorte von Wanderern oft in Halbschuhen oder gar Sandalen unterwegs ist, die auf den oft steinigen, steilen und engen Wegen oder auf Felsen und Geröll wenig Halt geben. Jedes Jahr kommt es ist die Bezeichnung für eine Verpflegungsart während eines Reiseaufenthalts, beispielsweise in einem Hotel oder einer Reiseunterlagen wird Halbpension oft mit H oder HP abgekürzt. Gärten ohne Grenzen ist ein Tourismus-Projekt im Dreiländereck Saarland, Lothringen und Luxemburg, das seit November 1998 historische restaurierte Gartenanlagen unterschiedlicher Epochen oder besonders gelungene aktuelle Themengärten präsentiert. Beteiligt im Projekt sind der Landkreis Merzig-Wadern, das Département Moselle in Metz und die Luxemburger Congrégation St. Unterstützung erfährt das Projekt durch Förderung durch die Arbeitsagenturen und besonders mit Übernahme der Hälfte der Kosten aus Strukturfondsmitteln der EU im Programm Interreg II und Guckkästchen ist ein aus aus Papier gefertigtes, aufklappbares, kastenartiges Diorama zur dreidimensionalen Darstellung von meist Stadt oder Landschaftsszenen. Das Guckkästchen ist in seiner Funktion ähnlich dem Guckkasten, gleicht durch Ausmaße und Material aber eher dem Papiertheater. Der Betrachter schaut von vorne in einen Rahmen, hinter dem in mehreren Ebenen unter Verwendung größenperspektivischer Verschiebung eine Szenerie statisch dargestellt fand das Guckkästchen im späten 19. das Vergnügen eines Guckkästchens wurden wohl durch technische Neuerungen und ausgefeiltere Möglichkeiten der Darstellung von Stadt und Landansichten abgelöst und die Herstellung der relativ geringen Nachfrage und dadurch ausbleibenden Massenproduktion werden Guckkästchen in Handarbeit gefertigt. Da die Ebenen an den Innenseiten als Streifen erscheinen, entscheidet neben der Handfertigkeit des Produzenten auch die Bildvorlage über die gelungene Wirkung. Mehrere Entwürfe sind nötig, um eine endgültige Auswahl zu treffen, nicht zuletzt, um der Perspektive und den passenden Licht Schattenverhältnissen gerecht zu sind Reisen, an denen eine größere Anzahl von Personen als geschlossene Gruppe gibt keine Definition, die eine Mindestgröße einer Gruppenreise wohl wichtigste Vorteil ist der finanzielle gegenüber einer gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Firmen und Transportmittel, die nur als Gruppe buchbar sind, die nur für Gruppen ihre Tore zu vergessen der gesellschaftlich-soziale Aspekte einer Einschränkungen müssen hingenommen nicht ergründbarer Nachteil ist oft, dass die Gruppe in Restaurants oder im Hotel bei den Essen zum Einen alle zugleich erscheinen sollten und zum Anderen oft gezwungen sind, gemeinsam mit anderen Personen an mehr oder weniger großen Tischen Platz zu nehmen. Gruppenreisen findet nur zu bestimmten, von vorne herein festgelegten Terminen statt. Gruppenreisen fallen unter das Reiserecht. Daher braucht sich ein Teilnehmer einer Gruppenreise im Falle von Problemen keine Sorgen Absatz setzt natürlich voraus, dass die Gruppenreise bei einem Reiseveranstalter gebucht wurde, der die gesetzlichen Vorschriften erfüllt. Problematischer wird es, wenn Privatpersonen oder Clubs Gruppenreisen im eigenen Namen Großglockner Hochalpenstraße verbindet als hochalpine Gebirgsstraße die beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Kärnten. Die von Bruck an der Glocknerstraße nach Heiligenblut führende Straße ist km lang. Von der Hauptstraße führen Abzweigungen zu den Aussichtspunkten Edelweißspitze und Franz-Josefs-Höhe mit Blick auf Pasterzengletscher und den 1920er Jahren wurden in der Tages und Fachpresse viele mehr oder weniger aussichtsreiche Vorhaben erörtert, die Alpen für den touristischen Verkehr zu erschließen. Ursprünglichen Planungen in Kärnten und Salzburg im Juni 1924 zufolge sollte eine Großglockner-Hochalpenstraße zwischen Heiligenblut und Ferleiten als private Mautstraße errichtet werden. Der in Kärntner Landesdiensten stehende Ingenieur Franz Wallack wurde mit der Erstellung eines generellen Projekts für die Strecke und für mehrere Berghotels beauftragt. Dieses Projekt hatte insofern eine besondere Bedeutung, als dass Südtirol mit dem Friedensvertrag von St. Da es auf den 156 Kilometern zwischen dem Radstädter Tauernpass und dem Brennerpass keine Straße über die Hauptalpenkette gab, waren Westkärnten und Osttirol vom direkten Straßenverkehr mit den Bundesländern am Nordrand der Alpen abgeschnitten, sodass bereits im Sommer 1922 das damalige Büro für Fremdenverkehr im Bundesministerium für Handel, Industrie und Bauten den Bau einer Straße verschoben sich schließlich nach Salzburg, wo Landeshauptmann Franz Rehrl sich dafür einsetzte. 1928 29 verknüpfte er die Glocknerstraße mit einem überdimensionierten Tauernkraftwerksprojekt der AEG Berlin, die dadurch als Aktionärin der Großglockner-Hochalpenstraßen Aktiengesellschaft einsprang, nach Scheitern der Kraftwerkspläne jedoch 1931 wieder ausstieg. Allerdings belasteten die Kosten von 6 Millionen Schilling die Republik in einer Zeit schwerster Depression die GROHAG musste liquidiert werden. Am Überwindung der Naturgewalten beim Bau der Großglocknerstraße widmeten sich seit 1935 drei Romane: ist ganz allgemein das Reisen einer größeren Personenzahl über Landesgrenzen hinweg. Meistens wird der Begriff jedoch in einem anderen Kontext gebraucht, nämlich in dem Sinne, dass es gerade wegen der Grenze zu einem Tourismus dorthin ist, dass viele Güter und Dienstleistungen, insbesondere Zigaretten, Benzin, Alkohol und verschreibungsfreie Medikamente im europäischen Ausland wesentlich billiger zu kaufen sind, als im eigenen Land, so dass es sich, vor allem für Menschen, die nahe des Grenzgebietes wohnen, lohnt, ins Nachbarland zu fahren und die notwendigen Einkäufe dort zu grenznahen Gebiete zählen aus historischen Gründen im Regelfall zu den strukturschwächeren Gegenden. Durch den Grenztourismus fließt aus diesen Gegenden ein nicht unerheblicher Teil der Kaufkraft in das Nachbarland ab, was mit Einnahmeverslusten für die regionale Wirtschaft und, im Falle des Tank und Zigarettentourismus, auch mit erheblichen Steuerausfällen verbunden ist. Andererseits führt der Grenztourismus in den Nachbarländern dazu, dass dort in Grenznähe eine Infrastruktur entsteht, die rein dazu angelegt ist, die Bedürfnisse der Grenztouristen zu befriedigen, jedoch keinen Mehrwert für die ansässige Bevölkerung bringt. Die Grand Tour, eine zunächst vor allem in England verbreitete Institution, war die Bezeichnung für eine obligatorische Reise der Söhne des Adels, später auch des gehobenen Bürgertums durch Mitteleuropa, besonders nach Grand Tour stellte ursprünglich den Abschluss der Erziehung dar und sollte der Bildung des Reisenden den letzten Schliff geben. Die Adeligen suchten insbesondere bedeutende europäische Kunststädte auf und besichtigten dort Baudenkmäler aus Antike, Mittelalter und Renaissance, reisten durch pittoreske Landschaften, sprachen aber auch an europäischen Fürstenhöfen vor. Weiter diente die Tour der Vertiefung von Sprachkenntnissen sowie der Verfeinerung von Manieren, allgemein dem Erwerb von Weltläufigkeit, Status und Prestige. Gerade für adlige Reisende war es auch reizvoll, Lektionen französischer oder italienischer Fechtmeister in Anspruch zu nehmen und dadurch ihre Kenntnisse im Waffenhandwerk zu älteren Reisenden traten zur Vertiefung der Bildung und Horizonterweiterung häufig weitere Motive hinzu. Mitunter versprachen sie sich vom milderen Klima des europäischen Südens die Heilung von Krankheiten, so etwa der 1820 nach Italien gereiste Dichter John Keats. Der Botaniker John Ray etwa strebte bei seiner Kontinentaltour in der 1630er Jahren die Erstellung einer umfassenden Liste ausländischer Pflanzen an, während der Barockmaler Jonathan Richardson Anfang des auch das Gros der die Grand Tour absolvierenden Reisenden männlichen Geschlechts war, so gab es gleichwohl unter ihnen auch einige Damen, etwa Mariana Starke oder Lady Morgan Sidney Owenson. Die Besichtigung antiker Stätten in Italien hatte in Kreisen der Künstler und Intellektuellen bereits seit dem Spätmittelalter Vorreiterrolle Englands erklärt sich daraus, dass es sich nach dem Sieg über die spanische Armada 1588 auf dem Weg zu einer nur mit der römischen vergleichbaren Weltmachtstellung sah. Hinzu kommt schließlich, dass das Ideal des Gentleman, also des bildungsbeflissenen, begüterten, häufig aber müßig-politikfernen Gentry-Angehörigen, in dieser Reinheit nur dort anzutreffen war. Einen erheblichen Aufschwung erlebte die Grand Tour Mitte des eine britische Institution, etablierte sich die Grand Tour im Laufe der Zeit auch in den Adelskreisen anderer Nationen; in Deutschland wurde sie häufig als Kavaliersreise Niedergang des Adels nach der französischen Revolution entsprach auch der der Grand Tour im klassischen Sinne. Jahrhundert von der Bildungsreise abgelöst, die zwar ähnliche Ziele verfolgt haben mag, aber mit weitaus weniger Aufwand verbunden war und organisatorisch meist allein in den Händen des nunmehr häufig bereits älteren Reisenden selbst lag. Die Durchführung der Grand Tour war mit allerlei Formalitäten verbunden. So mussten etwa Reisepässe und Gesundheitszeugnisse beschafft werden dies wegen der insbesondere in Italien und Deutschland herrschenden Kleinstaaterei häufig in großer Menge, was beträchtliche Kosten verursachte. Da Devisen nur in begrenztem Umfang aus England ausgeführt werden durften, musste bei italienischen Banken in London Geld hinterlegt werden, das gegen Vorlage entsprechender Zahlungsanweisungen in Italien wieder in Empfang genommen werden konnte. Angehörige des europäischen Hochadels und insbesondere die Prinzen regierender Häuser unternahmen ihre Grand Tours aus Sicherheitsgründen häufig Bedeutung kam auch der Auswahl eines Reisebegleiters zu, der über Organisationstalent, Bildung und umfassende Sprachkenntnisse verfügen musste, vor allem aber auch über die Umsicht und Reife, seinen jugendlichen Schützling vor physischen, finanziellen und moralischen Gefahren aller Art zu bewahren. Ein bekannter Tutor war Thomas Hobbes, der mit großem Vergnügen 1610 den Sohn von Lord Cavendish sowie 1634 den Sohn des Grafen von Devonshire auf ihren Grand Tours begleitete. Besonders wohlhabende Familien gesellten ihren Sprösslingen neben dem Tutor noch weiteres Personal bei, wozu Ärzte, Kunstexperten, Dienstboten, Maler und Musiker gehören konnten. Wenn junge Damen der besseren Gesellschaft nach Italien reisten, um sich zu bilden, gehörte eine unverheiratete Tante oder Cousine als Anstandsdame unbedingt dazu. Schließlich galt es die bereits im 18. Martyn, The Gentleman s Guide in His Tour through with a Correct Map and Directions for Travelling in this Country und einfach war es, an geeignetes und verlässliches Kartenmaterial zu gelangen. Eine verbreitete Sammlung war Il portafoglio necessario a tutti quelli che fanno il giro d Italia, die 1774 in London mit englischer Beschriftung veröffentlicht wurde. Des weiteren war die Beschaffung stabiler und dauerhafter Ausrüstung erforderlich, die auch den Strapazen längerer Kutschfahrten und der mitunter rüden Behandlung durch Dienstbooten und Gastwirte standhielt. Auch musste eine große Zahl von Gegenständen des täglichen Bedarfs wie Bettzeug, Besteck, Geschirr, Schreib und Malutensilien, Nähzeug, Körperpflege und Arzneimittel wegen ungewisser Erhältlichkeit an den Zielorten aus England mitgebracht und ständig mitgeführt werden, was den umfangreichen Gepäckbestand der Kavaliere ebenso erklärt wie das Aufkommen platzsparender wird auch von Exzentrikern wie dem Jagdliebhaber Thornton, der u. mit zehn Pferden, hundertzwanzig Spürhunden sowie drei von einem eigenen Falkner betreuten Falken auf die Grand Tour ging, oder Lady Blessington, die in ihrer doppelt gefederten Kutsche selbst Toilette, Küche und Bibliothek nicht missen war der Verlauf der Grand Tour relativ verbindlich festgeschrieben. Es gab Pflichtstationen, die unbedingt zu besuchen waren, während umgekehrt Orte, die nicht allgemein bekannt waren und ob ihrer kultureller Bedeutung weithin gerühmt wurden, meist links liegen gelassen den britischen Adeligen begann die Grand Tour üblicherweise an den Häfen der südenglischen Kanalküste, wo er sich nach Boulogne oder Calais einschiffte und von dort mit der Postkutsche relativ zügig nach Paris reiste, traditionell dem ersten längeren Aufenthalt der Reise. Von dort aus ging es in Richtung Alpen, die bevorzugt am Simplonpass oder am Mont Cenis überquert wurden, was häufig als Initiationsritus empfunden wenig Augenmerk wurde dann den Städten Turin, Mailand und Genua geschenkt, vielmehr strebten die Reisenden zügig in Richtung Florenz. In der wegen der intellektuellen Strenge ihrer Architektur, ihren Kunstschätzen, aber auch der als rational empfundenen Kultiviertheit der umgebenden Landschaft von den Briten traditionell hochgeschätzten Stadt pflegte man eine Weile zu Rom verbrachten die Kavaliere üblicherweise die Wintermonate, um sich ausgiebig dem Besuch der antiken Monumente, Museen und Kirchen widmen zu gefährlich galt das Wegstück zwischen Rom und Neapel, wo Krankheiten und Briganten lauerten. In der Campagna besuchte man die pittoreske Steilküste, die vorgelagerten Inseln Capri und Ischia, vor allem aber auch den Vesuv und seit 1763 die an seinem Fuße befindlichen Ruinen von Pompeji. Manche Reisende machten schließlich noch einen Abstecher nach Sizilien, wo das Hauptaugenmerk den antiken Ausgrabungen sowie einer Besteigung des Ätna galt. Auf dem Rückweg wurden meist wieder Rom und Florenz passiert, dann verlief die Route aber etwas östlicher als bei der den deutschen Staaten standen meist Fürsten und Residenzstädte auf dem Programm. Beliebt waren vor allem Wien, das ob seiner Theater, Reitschulen und Gastfreundlichkeit geschätzt wurde, Berlin und Weimar als Brennpunkte der Aufklärung, aber auch München und relativ zügiger Durchquerung des für seine Sauberkeit gepriesenen Holland schiffte man sich wieder ein in Richtung preiswert, aber meist wenig komfortabel bis schäbig galten die Unterkünfte an den standen sowohl in der Nähe der Poststationen und Hauptstraßen als auch in den Innenstädten eine große Auswahl gehobener Unterkünfte zur Verfügung. Die einfacheren Pensionen, Wirtshäuser und Herbergen boten zumindest neben der bloßen Schlafstelle weitere Leistungen wie Verpflegung oder auch das Waschen der Wäsche. Teure Häuser wie die Hotels und Gasthöfe der großen Städte verwöhnten ihre adeligen Gäste indes häufig mit dem von zuhause vertrauten Komfort: Baldachinbetten und chinesisches Porzellan auf dem Waschtisch konnten hier ebenso angetroffen werden wie auf Zinntellern serviertes Wildbret und erlesene Weine. Manche Grandtouristen schließlich fanden gegen Vorlage entsprechender Empfehlungsschreiben in Privathäusern boten die Zimmerwirte dem Reisenden über das Bett hinaus gegen Aufpreis auch eine Gefährtin für dasselbe an; als besonders extrem galten die Verhältnisse in Venedig, wo Kuppler und Huren ihre Dienste den Fremden geradezu aufdrängten. Häufig wurde die Gelegenheit dankbar ergriffen zumal das Sammeln erotischer Erfahrungen durchaus mit zu den unausgesprochenen Zielen der Grand Tour gehörte. Zumindest in den einfacheren Unterkünften hatten die Zimmer in aller Regel keine abschließbaren Türen, was zu einer erheblichen Bedrohung der Reisenden und ihrer Habe durch Diebe großes Problem stellten die allgemein desolaten hygienischen Zustände in den Unterkünften dar. Soweit Bettwäsche überhaupt vorhanden war, war sie meist verschmutzt, daneben waren in den Matratzen und Kissen häufig Flöhe, Wanzen und Läuse anzutreffen. Viele Reisende führten daher ihr eigenes Bettzeug mit, jedenfalls Kissen, Decken und Laken, mitunter aber auch ein komplettes im 16. Exzentriker wie Thomas Coryat, Joshua Lucock Wilkinson oder Johann Gottfried Seume die zu Fuß nach Italien reisten, müssen insofern als Ausnahmen betrachtet werden. Viele Adelige benutzten für die Grand Tour die eigene Kutsche, die oftmals derart üppig ausgestattet wurde, dass sie in vielerlei Hinsicht das eigene Heim ersetzte. Seine Aufgabe bestand darin, jeweils zur nächsten Poststation im Galopp vorauszureiten, um dort den Pferdewechsel und eventuell die Quartiernahme vorzubereiten, um dem Reisenden Zeit zu Kutschen boten in der Regel Platz für vier bis acht Personen, manchmal auch zusätzliche Notsitze oder Außenplattformen für mitreisendes Personal. Schon wegen der vielerorts in sehr schlechtem Zustand befindlichen Straßen und Wege wurde großer Wert auf eine komfortable Blattfederung gelegt, die die gröbsten Erschütterungen und Stöße abfangen sollte. Nicht fehlen durfte auch ein gut bestückter Werkzeugkasten; er wurde auch zum Zerlegen und Zusammensetzen der Kutsche vor dem Überqueren der Alpen oder auch von Flüssen schwereren und sperrigen Gepäckstücke wurden in der Regel auf dem rückwärtig angebrachten, recht geräumigen wegen der schlechten Straßen waren die Reisenden auch in den komfortabelsten Kutschen ständigen Stößen und Rumpeleien ausgesetzt, die sich auf Dauer äußerst belastend auf die physische Verfassung auswirkten. Zurückzuführen waren diese auf die geringe Reisegeschwindigkeit von selten mehr als 20 km h, aber auch auf fehlende Brücken und die zumindest bis Anfang des wieder kam es auf den Grand Tours zu Kutschunfällen. Insbesondere bei Hinzutreten extremer Witterungsverhältnisse führten sie zum Brechen der Federung, der Räder und auch der Achse oder zum Reißen der waren die Unfälle aber auch auf geringe Sachkunde oder Erfahrung des Kutschers oder auch fehlende Eignung der Pferde zurückzuführen. Tobias Smollett berichtet gar von Stallburschen, die ihm 1764 aus Rache für verweigertes Trinkgeld absichtlich nicht kastrierte und daher besonders ungestüme Pferde untergeschoben haben, die dann auch alsbald einen Unfall verursachten. Es wird berichtet, dass die Reisekutschen auch Opfer von Straßenräubern wurden, wenngleich die Vorkommnisse nach Anzahl und Schwere erheblich übertrieben erscheinen und vielfach wohl nur als Material für prahlerische Reiseberichte dienen Grandtouristen berichten auch von korrupten Zollbeamten, die eine zügige Abfertigung und Weiterfahrt nur gegen angemessenen Obolus gestatten. Mitunter wurden die Reisenden auch der Spionage verdächtigt, insbesondere wenn sie wie es damals Mode war sich als Zeichner oder Maler betätigten und Skizzen von Gebäuden in Pestzeiten wurden häufig Reisende, ungeachtet etwa mitgeführter Gesundheitszeugnisse, von den örtlichen Behörden in Quarantäne trugen die im 18. Jahrhundert verstärkt in Mode kommenden Grand Tours etwa in erheblichem Maße zum endgültigen Durchbruch des Klassizismus in der Architektur Englands und anderer europäischer Staaten bei. Maßgebliche Impulse gingen insofern auch von der 1732 gegründeten Society of Dilletanti aus, in der sich Grand-Tour-Rückkehrer einmal monatlich zum Gedankenaustausch trafen. In Deutschland brachte insbesondere Karl Friedrich Schinkel und Johann Joachim Winckelmann Anregungen von ihren Italienreisen mit, die sie in ihren klassizistischen Schöpfungen verarbeiteten. Kopiert wurden schließlich auch romanische Kirchen Oberitaliens. Großen Anklang fanden nördlich der Alpen auch die Wasserspiele der Villa d Este in Tivoli, die etwa im Salzburger Schloss Hellbrunn oder im Bergpark Wilhelmshöhe bei Kassel nachgeahmt wurden. Zu Kulturimporten führten die Grand Tours auch im Bereich der Malerei: Zentrale Bedeutung kam dabei dem Franzosen Claude Lorrain zu, dessen charakteristische Verbindung zwischen klassizistischen Gebäuden und romantisch-pittoresker Landschaft den englischen Geschmack das gesamte Auf dem Höhepunkt der Begeisterung für den Maler entwickelte man sogar spezielle Claude-Gläser, optische Vorrichtungen, die die betrachtete Landschaft enger zusammenrücken und sie in romantisches Halbdunkel sind auch die italienischen Einflüsse in der europäischen Musik nördlich der Alpen zu einem erheblichen Teil auf die Italienreisen der Musiker zurückzuführen. Hier sind es insbesondere Komponisten der deutschsprachigen Länder, die den Stil der damals führenden Musiknation Italien rezipierten und etwa die dort entwickelte Gattung der Oper in ihrer Heimat etablierten. Während sich freilich etwa Heinrich Schütz, Georg Friedrich Händel oder Gluck dauerhaft für mehrere Jahre auf der Halbinsel niederließen, um dort von den Koryphäen ihrer Zeit zu lernen, tragen die drei Italienreisen des jungen Wolfgang Amadeus Mozart zwischen 1769 und 1772 durchaus Züge der Grand im 19. Zu nennen sind etwa Hector Berlioz, der in seinem Werk Harold en Italie das Sujet der Grand Tour selbst thematisiert, oder Felix Mendelssohn Bartholdy, der drei Jahre nach seiner Grand Tour seine Italienische Symphonie schrieb. Weniger Spuren hinterließ der Italienaufenthalt indes im Oeuvre von Richard Wagner, der eher selbst mit seinem Musikstil auf die zeitgenössische italienische Musik einwirkte. Umgekehrt griffen häufig Komponisten italienische Motive auf, die selbst keine Grand Tour absolviert hatten und das Land nur aus zweiter Hand kannten, wie etwa Peter Tschaikowsky oder Hugo Wolf. a. Die Kavaliersreise des Prinzen Karl Friedrich von Jülich-Kleve-Berg 1571 bis 1575 endete tragisch mit dem Pockentod des Protagonisten in Rom. Als Vater der Grand Tour im engeren Sinne wird vielfach Thomas Coryat bezeichnet, der 1608 zu Fuß nach Italien aufbrach und dort insbesondere Venedig besuchte. 1739-41 gingen die späteren Schriftsteller Horace Walpole und Thomas Gray auf Grand Tour, überwarfen sich während der Reise aber so sehr, dass sie getrennt nach England zurückkehrten. Lawrence Sterne absolvierte seine Reise auf den Kontinent 1762-66, als er bereits um die fünfzig Jahre alt war. James Boswell, der berühmte Biograf Samuel Johnsons, durchreiste als junger Mann und Student Europa 1763 bis 1765 bis nach Rom und Korsika, war aber auch hier seinem Naturell entsprechend vor allem auf der Suche nach namhaften Zeitgenossen und traf Rousseau, Voltaire und Pasquale Paoli. Zweifellos berühmtester Italienreisender der deutschen Länder war Johann Wolfgang von Goethe, der sein Arkadien 1786 bis 1788 bereiste und seine Eindrücke in der Italienischen Reise festhielt. Eher verdrießlich verlief dagegen die Grand Tour Johann Gottfried Herders 1788-89, der der unbeschwerten Sinnlichkeit des Südens kritisch und distanziert gegenüberstand. 1801 brach Johann Gottfried Seume im sächsischen Grimma auf und wanderte zu Fuß bis nach Sizilien. 1807-1810 reiste Hermann von Pückler-Muskau nach Italien der Auftakt zu einem unsteten Wanderleben, das den Fürsten später bis nach Abessinien führen sollte. Einen Sonderfall stellt die Grand Tour Lord Byrons 1809-1811 dar: Wegen der napoleonischen Kriege musste er die klassischen Reiseländer meiden und wandte sich daher verstärkt dem östlichen Mittelmeergebiet mit Griechenland und der Türkei zu. Hector Berlioz reiste 1831 nach Italien, nachdem er im Vorjahr den Prix de Rome und damit ein zweijähriges Romstipendium gewonnen hatte. Spuren hat der Aufenthalt etwa in seiner Symphonie Harold en Italie, im Carnaval romain, vor allem aber auch in seinem Reisebericht Voyage musical en Allemagne et en Italie von 1844 hinterlassen. Er bereiste Italien von Dänemark aus siebenmal mit der Kutsche, der Bahn und dem Schiff gelangte er hin, und es hinterließ tiefe Spuren in seinem Werk. Hermann Hesse hingegen, der 1901 und 1903 ausgiebig das Land bereiste, hat seine Eindrücke vielfach in Gedichten, Briefen und Tagebüchern festgehalten. Im 19. An die Stelle der Verehrung der Antike, des Humanismus und der Renaissance-Architektur trat eine Begeisterung für die Gotik und das europäische Mittelalter. Maßgeblich beteiligt an dieser Entwicklung waren Schriftsteller wie Walter Scott, Dichter wie William Wordsworth oder Samuel Coleridge oder Maler wie William Blake, William Turner oder John Constable. Die Zeugnisse dieser Geschichts und Kunstepoche ließen sich aber in England und Schottland mindestens ebenso gut studieren wie im Süden Europas. Das endgültige Ende der Grand Tour im klassischen Sinne zeichnete sich mit dem Rückgang der Bedeutung des Adels nach der Französischen Revolution ab. Die erstarkende Bourgeoisie teilte freilich noch weitgehend die Kulturideale des Adels und ahmte seinen Lebensstil und damit auch die Grand Tour nach. Die Westminster Review schrieb etwa 1825 despektierlich, in Rom versammele sich heutzutage ein Gemisch aller Klassen: Der Erste unseres Adels und der letzte unserer Bürger begegnen und berühren sich an jeder Ecke. William Wordsworth und andere Schriftsteller wandten sich gar gegen einen weiteren Ausbau des Eisenbahnnetzes, da dieses Verkehrsmittel eine gefährliche Tendenz der Gleichheit etabliere und die unteren Schichten dazu ermutige, nutzlos durch das Land zu lassen sich Spuren der Grand Tour noch feststellen, wo klassizistische Ideale fortwirken: So ist an deutschen humanistischen Gymnasien die abschließende Romreise bis weit ins 20. Der Prix de Rome ist eine wichtige Karrieremarke für Komponisten in Frankreich, ein Stipendium für die Villa Massimo gilt bis heute als Ritterschlag der Kunstszene in Deutschland. Amerikanische und japanische Reisetätigkeit folgt in Europa bis heute schwerpunktmäßig den Zielen der Grand Tour, da man durch sie nach wie vor am ehesten an die kulturellen Wurzeln Europas zu gelangen bei den Griechen in der Antike wurde zwischen Arbeit und Freizeit unterschieden, wobei Freizeit mit schole und die Arbeit mit der Negation von Muße a-scholia bezeichnet wurde. Die höheren Schichten der griechischen Gesellschaft mussten keine körperliche Arbeit verrichten und konnten daher durch Lernen, Nachdenken und Gespräche Wissen und Weisheit erlangen: Nicht der einzelne Mensch muss arbeiten um anschließend Muße zu haben, sondern die große Anzahl der Unfreien muss arbeiten, damit die Muße-Klasse die Schole genießen kann. Aber auch die Sklaven und die Unterschicht verfügten über freie Zeit, die sie an ca. Auch die Plebejer verfügten aufgrund der wirtschaftlichen Weiterentwicklung und der Sklavenhalterei über individuelle Freizeit, wobei die Sprengkraft dieser freien ungebundenen Zeit von den Herrschenden bald erkannt wurde. Aus diesem Grund organisierten sie Brot und Spiele oder Wagenrennen im Circus maximus, öffentliche Bäder sowie Parks und Sportarenen entstanden und veränderten auch architektonisch sichtbar das Stadtbild von Rom. Im 16. Man schickte den Nachwuchs auf eine meist mehrjährige Reise nach Europa und insbesondere Italien, wo er seine Bildung und Sprachkenntnisse erweitern, Kontakte knüpfen sowie Prestige und Weltläufigkeit erwerben bald blühten Herbergen und Gasthöfe entlang der Reisestrecken. Adelige Führungsschichten schufen so die Voraussetzungen dafür, dass Wegstrecken und die innere Sicherheit verbessert, Sommerresidenzen ausgebaut, Stadtzentren und Heilbäder gebildet werden konnten. Die Briten wurden zu Pionieren des Massentourismus, denn je mehr sie zu einer mächtigen Kolonialmacht wurden, reisten sie in immer größerer Zahl in die großen Städte Italiens. Es gab zwar schon zu allen Zeiten Menschen, die aus Lust reisten, jedoch war dies nur ein Privileg der Adligen und wohlhabenden Zeitalter der Romantik vergrößerte sich die Zahl der Reisenden erheblich, da solche hinzukamen, die eine Sehnsucht nach dem Unendlichen verspürten, sich vergnügen und selbst finden man in dieser Zeit sehr naturverbunden war, entdeckte man die Alpen als Reiseziel. Auch nahe liegende Reiseziele lockten die Reisenden bald an, so entstanden Wandervereine, für die die Erkenntnis Goethes galt: man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen. Die Geschäftswelt entdeckte nun auch, dass mit der steigenden Reiselust große Gewinne erzielt werden konnten. Da die Infrastruktur nicht genügend ausgeweitet war, erlangten die Reisehandbücher eine hohe Bedeutung, denn sie enthielten wichtige Tipps und Informationen für die Beginn der Industrialisierung versuchte das neue Bürgertum das adelige Freizeitverhalten zu kopieren, andererseits war es aber auch den neuen Zwängen der Leistungsgesellschaft und des Kapitalismus unterworfen. Durch dieses Verhalten der neuen städtischen Bürgerschicht wandte sich der klassische Adel neuen Tourismusräumen zu: dem Meer und dem Hochgebirge als neues Sommerfrischeziel. Der sportlich und wissenschaftlich motivierte Alpintourismus wurde durch Rousseaus Zurück zur Natur sowie durch die Gründung diverser Alpenvereine gefördert. Als 1870 der Schilauf in der Schweiz erfunden wurde, weitete sich der Alpentourismus auch auf den Winter aus, wobei klassische Wintertourismuszentren entstanden. Die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und der Zwischenkriegszeit ist durch die klassische Sommerfrische geprägt: die Arbeiter erhalten Urlaubsregelungen und Urlaubsgeld in der Absicht, durch ihr Freizeitverhalten die Tourismusbranche zu 19. Die Löhne waren sehr niedrig, die Arbeitszeit betrug oft 15 Stunden und mehr, selbst am Sonntag musste gearbeitet werden und Urlaub gab es selten. 1895 gründete sich die Gruppe der Naturfreunde, die sich dafür einsetzten, dass die Arbeiter sich wenigstens an den Sonn und Feiertagen erholen konnten. Außerdem organisierten die Naturfreunde Tagesausflüge in nahegelegene Gebiete, nachdem die Arbeiter den Erfolg hatten, sich für einen kurzen Jahresurlaub durchgesetzt zu haben. Trotzdem blieben sie bis in die 1930er Jahre hinein weit davon entfernt, ihre Träume von einer etwas länger andauernden Reise zu neue Richtung des Tourismus war durch die Industrielle Revolution und den technischen Fortschritt möglich geworden: Hohe Kapazitäten konnten bei hoher Geschwindigkeit und geringen Kosten befördert Nazis bildeten zudem die Organisation Kraft durch Freude. Durch diese wurden zu sehr günstigen Preisen attraktive Reisen angeboten, die sich auch die Arbeiter mit ihrem niedrigen Lohn leisten konnten. Mit dem gewährleisteten Jahresurlaub und der Organisation KdF gewannen die Nationalsozialisten nicht nur eine Menge von Wählern, sondern schufen auch eine riesige Reisewelle. Anfang der 1950er Jahre erhielt die Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg einen riesigen Aufschwung. Die Versandhändler Neckermann und Quelle sowie der ADAC, die zunächst gar nicht zu der Branche des Tourismus gehörten, brachten plötzlich sehr günstige Reiseangebote auf den Markt. Urbanisierung: fördert ein Ausbrechen aus belastenden Stressfaktoren und Wandel der Berufsstruktur durch Anstieg des Dienstleistungssektors demographische Gründe: hoher Anteil älterer gebildeter Reicher Durch diese Boomfaktoren war ein Prototyp der modernen Urlaubsreise entstanden. In diesem Prozess haben Reiseveranstalter Funktionen übernommen, die über jene eines normalen Produzenten hinausgehen: sie bieten den weltweiten Transport, die Lösung auftretender Urlaubsprobleme sowie die Organisation der Urlaubssituationen. Heutzutage gibt es in Deutschland im Allgemeinen Gepäck bezeichnet man die Gesamtheit aller auf einer Fahrt mitgenommenen Flugreisen wird zwischen Bordgepäck und aufgegebenem Gepäck Fahrzeuge haben einen Gepäck oder Bahnhöfen transportieren Gepäckträger das Gepäck mit einem Wagen, meist einer Stechkarre, zum Gepäckwagen des Zuges. Das von den Reisenden selbst mitgeführte Gepäck wird in Zügen in den Ablagen oberhalb der Sitzbänke oder in Gepäckfächern am Waggonende verstaut. Früher trugen Gepäckträger oder Dienstmänner das Gepäck wohlhabenderer Reisender gegen ein Trinkgeld auch individuell bis ins Zugabteil oder vom Ankunftsbahnsteig zur Droschke. Ältere oder schwache Personen können sich beim Transport ihres Gepäcks auch von der Bahnhofsmission, einem freundlichen Taxifahrer oder einem Pfadfinder helfen lassen. In Hotels gehobener Kategorie wird das Gepäck der Gäste bei der Ankunft von dem Portier in Empfang genommen und von dem Bagagisten auf das Zimmer gebracht. Das Gepäck von Expeditions oder Abenteuerreisenden wird in abgelegenen oder unwegsamen Gegenden dieser Erde auch heute noch oft von einheimischen Trägern von Camp zu Camp transportiert. Das Gepatschhaus ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Frankfurt des Deutschen Gepatschhaus ist eine der ältesten Alpenvereinshütten in Österreich und wurde 1873 erbaut, 1892 1892, 1911 1912 und 1957 1958 erweitert und 2005 sind internationale Netzwerke von Privatpersonen, welche sich bereit erklären, Reisende für einen begrenzten Zeitraum kostenlos bei sich auf zu Aufenthalt beträgt typischerweise nur wenige Tage pro den 90ern geht der Trend der Gastgeberdienste zunehmend weg von Gastgeberlisten in Print-Form hin zu Datenbanken im Internet, die den Benutzern zur Verfügung stehen, um miteinander Kontakt Menschen in Gastgebernetzwerken registriert sind. Die einzelnen Dienste variieren in ihrer Organisation, in den Funktionen, die den Benutzern zur Verfügung stehen, zu einem geringeren Teil auch in den Nutzungsbedingungen und der typischen Zielgruppe. Das Computerreservierungssystem Galileo ging aus dem 1971 von der United Airlines gegründetem Apollo CRS hervor, welches für die vereinfachte, rechnergestütze Buchung von Flügen und Sitzreservierungen zunächst für die eigenen Verkaufsbüros eingeführt wurde. Ab 1976 wurde dieses System unter dem Namen Apollo Travel Services auch an Reisebüros in Nordamerika und Japan vertrieben. 1987 wurde in Swindon, UK die Galileo Company Ltd von den Anteilseignern British Airways, Swissair, KLM Royal Dutch Airlines, Alitalia und Covia gegründet. Die deutsche Niederlassung wurde 1989 in Frankfurt dem Börsenstart im Jahr 1997 wurde die Galileo International im Oktober 2001 eine 100 ige Tochter der Cendant Corporation und ist dort mittlerweile ein wichtiges Mitglied der Travel Distribution Services. Wegen der Aufspaltung der Cendant Corporation in vier eigenständige Unternehmen firmiert diese Abteilung seit Juni 2006 unter dem Namen Travelport und wird für arbeiten 43500 Reisebüro mit dem Galileo Reservierungssystem und können hierüber auf Tarife und Verfügbarkeiten von über 460 Fluggesellschaften, 23 Autovermietern, 58000 Hotels und 430 Veranstaltern zugreifen. Der Begriff Rucksacktourismus entstand im deutschsprachigen Raum in den 1970er Jahren und kann als eine Art Vorstufe des Alternativtourismus gesehen eine Art Kurzversion des Weltenbummlers reisten junge Menschen aus dem angloamerikanischen Raum nur mit dem nötigsten Gepäck und meist ohne klare Vorstellung der Unterkunftsmöglichkeiten. Diese wurden erst vor Ort erkundet und sollten möglichst preiswert und abseits der sonstigen Unterkünfte der Pauschaltouristen, dafür aber in engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung klare Definition ist nicht möglich, da er in den unterschiedlichsten Formen und aus den unterschiedlichsten Beweggründen erfolgt. Einige haben ein genaues Ziel, verweilen nur an einem Ort, andere kennen nur den ersten Aufenthaltsort und lassen sich dann treiben oder es gibt von vornherein eine feste Routenplanung. Bei den meisten reicht das mitgenommene Urlaubsgeld für die gesamte Reisedauer, es gibt aber auch viele, die nur für eine gewisse ungewisse Weile über genügend Geld verfügen. Zunächst hauptsächlich aus der Hippiebewegung der 1970er entstanden ist heute eine klare Zuordnung des Typus, der diese Reisen unternimmt, nicht mehr Ausdruck von Individualität begonnen, entwickelte sich jedoch auch diese alternative Form des Tourismus im Laufe der Jahre zu einer Massenbewegung. In vielen von Rucksacktouristen stark frequentierten Gegenden führte dies zu Begleiterscheinungen, wie sie auch im konventionellen Tourismus auftreten, der eigentlich ursprünglich abgelehnt wurde. Die Bezeichnung Backpacker kommt aus dem Englischen und bezeichnet den Rucksacktouristen, der nur mit einem Rucksack unterwegs ist, meist mit viel Zeit und wenig Planung im australische Verlag Lonely Planet Publications war der erste, der Reiseführer speziell für Rucksacktouristen publizierte. Die Idee zu einem solchen System hatte 1953 Cyrus Rowlett Smith, damaliger CEO von American Airlines, auf einem Transkontinentalflug von Los Angeles nach New York als er neben einem Mitarbeiter von IBM saß, der in das SAGE-Projekt zur Abwehr feindlicher Bomberangriffe auf Nordamerika involviert war. Aus der Erfahrung des Projekts und den Ansprüchen eines elektronischen Buchungssystems entstand bis 1960 in Briarcliff Manor im US-Bundesstaat New York auf Basis von zwei IBM 7090-Mainframes das erste computergesteuerte Projekt mit einer Kapazität von Telefonanrufen pro Tag. Es war einer der größten privaten Datenverarbeiter der Welt und wurde zu einer Art Prototyp für andere Fluggesellschaften, die ihre Reservierungssysteme ebenfalls umstellten. Die Großrechner wurden 1972 gegen neuere IBM System 360 ausgetauscht und nach Tulsa, Oklahoma unter die Erde Eisenbahngesellschaften, wie Amtrak oder ab 1994 die staatliche französische SNCF-Gesellschaft mit ihren TGV-Schnellzügen, nutzen die Technik von dem japanischen Marktführer AXESS, einer Tochtergesellschaft von Japan Airlines, beteiligte sich das amerikanische Unternehmen 1995 mit 25 Prozent und tauschte zum Beispiel Passagierinformationen angebundenen Reisebüros, hat sich ein sich weiterer Anbieter der vorwiegend im pazifischen Raum aktiv ist für eine Zusammenarbeit mit Sabre entschieden. Im Mai 1998 schaltete die Fluggesellschaft US Airways ihre Computer ab und verlagerte alle ihre Flugdaten in dem Rechner nach Oklahoma. Mitte November 2000 wurden die Daten des INFINI, einer Tochter von Abacus und All Nippon Airways mit über 6000 angeschlossenen Reiseagenturen, erfolgreich in den Großrechner Safari von Später wurde der Begriff dann auch auf andere Teile Afrikas und der Welt ausgedehnt, etwa wildreiche Gebiete im südlichen Afrika oder in Indien. In den letzten Jahren hat sich der Begriff aber stark gewandelt und bezeichnet heute meist die unblutigen Ausflüge in die Wildnis, bei der hauptsächlich Tiere fotografiert werden und die auch für weniger betuchte Reisende erschwinglich sind. Bis heute ist es meist der Ehrgeiz des Reiseleiters neben möglichst vielen anderen Tierarten alle Großen Fünf vor die Kameras der Touristen zu bringen. Daneben ist aber die alte Form der Safari im Sinne der Großwildjagd nicht ausgestorben. In manchen Teilen Afrikas stellten Farmer den Anbau von Pflanzenkulturen, die auf den immer unfruchtbarer werdenden Böden kaum noch Gewinn einbrachten, auf die Zucht von Großtieren um, die gegen sehr hohe Summen von Trophäen und Prestige-Jägern erlegt werden. Aus ökologischer Sicht kann diese Nutzung durchaus sinnvoll und nachhaltig sein und sogar, wenn sie gut geregelt und überwacht wird auch zum Artenschutz beitragen, da die Landschaft, in der diese Safaris veranstaltet werden, möglichst natürlich sein gibt aber auch in immer größerer Zahl Jagdfarmen, auf denen Wildtiere handzahm also an Menschen gewöhnt aufgezogen werden, damit sie von Trophäensammlern leicht erlegt werden können. Einige europäische und indische Großwildarten überlebten nur in Jagd-Gebieten, die für die adlige Oberschicht reserviert waren, etwa der Steinbock in Gran Paradiso oder das Wisent in Bialowieza, ebenso die indischen Löwen im Gir-Wald. Salem wurde 1626 von einer Gruppe puritanischer Fischer um Roger Conant wurde die Stadt insbesondere durch die Hexenprozesse, die im Jahr 1692 stattfanden. In den Hexenprozessen von Salem trat der Pfarrer und Schriftsteller John Wise für die Angeklagten ein und griff damit die bis dahin gültige Rolle der Kirche in den britischen Kolonien diesem Sinne vermeidet der sanfte Tourismus, die natürlichen Gegebenheiten am Urlaubsort zu verändern. Im Urlaubsgebiet reduziert man die verkehrsmäßige Erschließung auf ein Minimum, die Gäste sollen sich stattdessen in der ursprünglichen Weise fortbewegen, das heißt überwiegend zu Fuß, sanfte Tourismus macht es sich zum Ziel, die Eigenart des bereisten Gebiets unverfälscht und mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Beispielhafte Angebote des sanften Tourismus sind die Barfußparks, die eine ganz ursprüngliche Form des Naturkontakts wieder aufleben lassen und sowohl einen seltenen Erlebniswert als auch gesundheitlichen Nutzen bringen. Erholung, Stressabbau und Gesundheit sind wesentliche Motive, sanft erschlossene Urlaubsgebiete aufzusuchen. Es ist zu erwarten, dass in den nächsten Jahren eine älter werdende und durch die Globalisierung unter vermehrtem Stress stehende Bevölkerung mehr und mehr zu Angeboten des sanften Tourismus tendieren wird. Als Scenic Drive oder Scenic Byway wird vorwiegend in den USA, Kanada und Australien eine sehenswerte Strecke bezeichnet, die häufig als Rundkurs angelegt ist. Die Länge dieser touristischen Straßen ist sehr unterschiedlich und reicht von wenigen Kilometern bis zu ausgedehnten Touren, für die bei ausgiebiger Besichtigung mehrere Tage benötigt den USA existiert ein Programm des US-Verkehrsministeriums, in dem Straßen von herausragender Bedeutung als National Scenic Byways sowie eine kleinere Auswahl als All-American Roads anerkannt Begriff Scheinanfahrt bzw. Üblicherweise hält der Zug in interessanter oder für die bereiste Strecke typischer Kulisse und man lässt die Fahrgäste, die das Ereignis von draußen verfolgen wollen, aussteigen. Nach Zurücklegen einer kurzen Strecke hält der Zug und setzt wieder zurück, damit die Fahrgäste wieder einsteigen und die Fahrt fortgesetzt werden kann. Da die Inszenierung von Fotohalten und Scheinanfahrten naturgemäß eine Beeinträchtigung des Betriebes der befahrenen Strecke, sowie das Verlassen des Zuges auf offener Strecke eine Gefährdung der Fahrgäste darstellen kann, werden Fahrten für Eisenbahnfreunde daher bevorzugt auf Nebenstrecken mit geringem Verkehrsaufkommen durchgeführt. Als Schienenkreuzfahrt bezeichnet man eine Urlaubsreise mit einem Luxuszug, der entlang einer touristisch interessanten Streckenführung fährt und oder an verschiedenen touristisch interessanten Zielen Schlösserstraße ist eine Erlebnisstraße in Südostösterreich, die vom gleichnamigen Tourismusverein vermarktet wird. Für die Burgen und Schlösser werden die Werbung koordiniert sowie von touristischen Veranstaltungen in dieser Region, ebenso wird auch für die Besucher-Quartiere Schweizer Tourismus-Verband vertritt als Dachorganisation auf allen politischen Ebenen die tourismuspolitischen Interessen und Zielsetzungen, sowie ein dynamisches und zukunftsgerichtetes Bild des Schweizer Tourismus und dessen Herausgabe der Broschüre Schweizer Tourismus in Zahlen, Internetpräsenz, Kontaktpflege und regelmässiger Informationsaustausch mit Bundesämtern und Parlamentsmitgliedern, sowie Herausgabe eines Bulletins zum Stand der STV-Aktivitäten. Der STV, als eine von 12 Trägerorganisationen, ist zudem mit der Leitung des Gemeinschaftswerkes Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus betraut. Schweiz Tourismus ist die touristische Marketingorganisation der Schweiz, die in diesem Sinne als Verein die Interessensvertretung aller touristischen Destinationen und Verkehrsvereine halbstaatliche Marketingorganisation Schweiz Tourismus hat vom Bund den Auftrag, die Nachfrage für das Reise-, Ferien und Kongressland Schweiz zu nationale Marketingorganisation Schweiz Tourismus gehörte zu jenen Organisationen im Bereich des Tourismus, die die elektronischen Medien sehr früh für ihren Zweck zu nutzen Travel Center ist die von Schweiz Tourismus gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Tourismuswirtschaft gegründete Verkaufsorganisation des Schweizer Tourismus. Innerhalb der Web-Aktivitäten übernimmt STC die eigentliche Abwicklung des e-Commerce, also den Verkauf von Leistungen, die Abwicklung von Segeltörn ist die Bezeichnung für eine Strecke, eine Regatta oder auch für eine ganze Reise, die mit einem Segelboot zurückgelegt wird. Ein Segeltörn sollte im vorhinein sorgfältig geplant werden. Zur Vorbereitung ist auch die Wahl des entsprechenden Schiffes und seiner Ausstattung und die passende Zusammensetzung der Besatzung werden zumeist aktiv durchgeführt, Da der größte Teil der Bevölkerung sich ein eigenes Boot nicht leisten kann, gibt es Unternehmer, die Segelboote für Törns verschiedener Weite und Dauer nehmen in der Tourismusbranche einen immer höheren Stellenwert ein, da die Bevölkerungsgruppe der Senioren diejenige mit dem höchsten verfügbaren Einkommen sind spieziell auf Senioren als Gäste ausgerichtete beliebtesten sind Busreisen und Zuge der immer rigideren Bewilligungspraxis der Krankenkassen werden Seniorenreisen immer öfter auch als Kurangebote ausgestaltet. Sextourismus bezeichnet Reisen, die von den Reisenden in erster Linie dazu unternommen werden, um sexuelle Kontakte zu den Einheimischen der besuchten Länder aufzunehmen. Jahrhunderts, bedingt durch den zunehmenden Wohlstand bestimmter Weltregionen und die Möglichkeit relativ billig und schnell in weit entfernte Länder reisen zu Sextouristinnen Südostasien Afrika 4 Menschenhandel 6 Kinderprostitution 8 Literatur Belletristik Es gibt verschiedene Gruppen von Männern, die als Sextouristen verreisen; die Übergänge zwischen den einzelnen Gruppen sind fließend und die Präferenzen können sich im Verlauf der Reise und insbesondere während wiederholter Aufenthalte auch ändern. Ein großer Teil der Freier sucht kurze sexuelle Beziehungen für eine Nacht oder wenige Tage und zwar billiger als in den Ein Teil der Sextouristen sucht in erster Linie das Exotische in den Sexpartnern, sei es weil sie vom Aussehen der Frauen oder vom Stereotyp der stets familienbezogenen, gehorsamen, lächelnden Asiatin fasziniert sind. Ein weiterer Grund für Sextourismus ist in der Rechtslage der Herkunftsländern der Freier zu sehen, die, um Bestrafungen durch die Justiz ihres Heimatlandes zu umgehen, Prostituierte in Ländern aufsuchen, in denen Prostitution legal oder zumindest geduldet ist. Homosexuelle Männer sehen mitunter im Sextourismus eine Chance, ihre Homosexualität frei auszuleben ohne die schwierige Aufgabe, sich in der Heimat offen dazu bekennen zu müssen. Im Verhältnis zur Zahl der männlichen Sextouristen ist jene der Frauen, die aus diesem Grund verreisen, vergleichsweise gering. Da es in kaum einer der Destinationen männliche Pendants zu Bardamen oder Straßenprostituierten gibt, ist auch die Grenze mitunter schwer auszumachen zwischen sich prostituierenden Männern und solchen, die es als eine Art Sport ansehen, da Sex mit einheimischen Frauen und Mädchen außerhalb fester Beziehungen für sie oft kaum möglich ist. Zudem neigen Frauen eher als Männer dazu, ihre Urlaubsbeziehungen geheim zu halten oder sie nach außen als Beziehung mit echten Gefühlen findet in den Zentren des Prostitutionstourismus jedoch auch deutlich ältere Damen aus den Wohlstandsländern mit jungen Männern aus den Urlaubsländern. Seit den 1970-ern ist zu beobachten, dass Frauen zum Zweck des Prostitutionstourismus zuerst in die Karibik, später auch nach Thailand, Bali, Kenia, Gambia und Tunesien reisten. Die Grenzen von normalen Beziehungen zum Sextourismus sind nicht immer klar festzustellen. Ein Merkmal des Prostitutionstourismus ist, dass die Kunden überwiegend aus wohlhabenden Ländern kommen; vor allem aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande und anderen westeuropäischen Staaten sowie Australien. Daneben nimmt seit den politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen in den Staaten des ehemaligen Ostblocks auch die Zahl von Sextouristen aus diesen Ländern Reiseziele für männliche Prostitutionstouristen sind Thailand, die Philippinen und seit wenigen Jahren auch Kambodscha in Südostasien, Kuba und die Dominikanische Republik in der Karibik, Brasilien und afrikanische Länder wie Gambia und Kenia. Seit dem Fall des eisernen Vorhangs entwickelten sich auch die grenznahen Gebiete Tschechiens und Polens zum Ziel prostitutionstouristischer Kurzbesuche vor allem deutscher und österreichischer Männer. Frauen aus den wohlhabenden Ländern suchen am häufigsten Kenia und die arabischen Länder am Mittelmeer auf; in den letzten Jahren auch zunehmend die Badeorte am Roten Meer in Ägypten. Das primäre verbindende Merkmal der Reiseziele ist die ökonomische Situation der einheimischen Menschen. Da gerade für die Frauen dieser Länder meist wenig Arbeitsmöglichkeiten bestehen, bietet die Arbeit als Prostituierte oft bessere Verdienstmöglichkeiten als andere Berufe. Die Geschichten der Prostituierten in den außereuropäischen Sextourismus-Destinationen ähneln sich häufig: Schulbildung ist nicht oder kaum gegeben. Häufig betrifft es Menschen, die in Notsituationen geraten sind, beispielsweise Frauen, die vom Mann verlassen und mit ihren Kinder alleingelassen wurden oder für ein krankes Familienmitglied zu sorgen haben. Ein anderes Argument, neben der Notwendigkeit Geld zu verdienen, ist, dass die Frauen nicht wollen, dass ihre eigenen Töchter in der Prostitution enden. In der Tat kann in vielen dieser Länder allein durch Arbeit in der Fabrik, deren Lohn manchmal nur 1 bis 3 Euro am Tag beträgt, weder eine ordentliche Schulbildung noch eine angemessene ärztliche Behandlung finanziert werden. Daneben werden von mittellosen oder verschuldeten Familien der ländlichen Regionen oft auch Töchter an die Bars oder Clubs in den Städten und Tourismuszentren verkauft. Eine erste Welle von Sextouristen in Südostasien bildeten die US-amerikanischen Soldaten die im Zuge des Vietnamkrieges ihre Urlaubszeiten an den Stränden Thailands vor allem Pattaya und der Philippinen verbrachten, wo Prostituierte ihrer Zerstreuung dienen sollten. Ab den 1980-ern wurden die Länder der Region, allen voran wiederum Thailand und die Philippinen, wegen der günstigen Flüge und der politischen und wirtschaftlichen Stabilität zu immer beliebteren Fernreisezielen für Touristen aus Nordamerika und Europa sowie Australien. Mit den gewöhnlichen Touristen kamen bald auch die Sextouristen, weniger der tropischen Strände oder der Kultur wegen, sondern angezogen durch die vergleichsweise billig verfügbaren exotischen Frauen. Zu Zentren des Sextourismus in Thailand entwickelten sich insbesondere Pattaya, daneben auch Bangkok, Chiang Mai und die Insel Phuket. Zwar versucht die thailändische Regierung seit einigen Jahren die Prostitution zurückzudrängen und vor allem den Ruf des Landes im Tourismus zu verbessern, aber Prostitution ist dennoch ein profitabler Wirtschaftszweig: die Rotlicht Branche weist einen Umsatz von jährlich rund 27 Milliarden Dollar auf und erwirtschaftet etwa 14 des BIP. Aus dem Umstand, dass mit Prostitution verhältnismäßig viel Geld zu verdienen ist, folgt auch, dass offizielle Versuche sie zurückzudrängen kaum durchsetzbar sind. Allerdings funktioniert ein Verbot nicht, wenn jene, die es durchsetzen sollen, also regionale Beamte und Polizisten, teilweise korrupt oder direkt involviert sind. Die Zahl der Frauen in der Prostitution auf den Philippinen wird auf etwa geschätzt, wobei der Anteil der Kinder und Jugendlichen hier deutlich höher ist als in anderen Ländern, die von Sextouristen besucht werden. Auch in Kambodscha nimmt seit dem Ende des Bürgerkriegs in den späten 1990-er Jahren, neben dem allgemeinen, auch der Sextourismus kontinuierlich zu. Schon in der Zeit, als das Land in den frühen 1990-ern von der UNO verwaltet wurde, fand das Geschäft mit der Prostitution erstmals weitere Verbreitung. Heute blüht in Kambodscha nicht nur der Tourismus, der vor allem von den Kulturdenkmälern in Angkor angezogen wird, sondern auch die Prostitution in Phnom Penh und den Touristenzentren der Südküste. Die Dominikanische Republik, Kuba, Jamaika und andere Inseln der Karibik sind nicht nur für gewöhnliche Pauschaltouristen immer beliebter werdende Arbeitslosigkeit der Frauen in den Städten der Dominikanischen Republik ist etwa doppelt so hoch wie jene der Männer. Berufe im Dienstleitungssektor werden meist so schlecht bezahlt, dass ein Überleben für die Frauen und ihre Familien damit kaum zu finanzieren kommunistischen Kuba kommt hinzu, dass viele Waren nur auf dem Schwarzmarkt gegen harte Währung zu bekommen sind; Prostitution ist hier eine der einfachsten Methoden, an Dollars heranzukommen. Bevorzugte Reiseziele von Sextouristen in Afrika sind vor allem Kenia und Gambia. Wie in den schon früher touristisch erschlossenen Ländern Südostasiens und der Karibik, folgten dem allgemeinen Tourismus bald auch hier die stellen auch einen Heiratsmarkt dar. Unter den Bardamen in den Touristenzentren Thailands oder der Philippinen finden sich kaum Frauen, die an mehreren Kunden in einer Nacht interessiert sind. Bevorzugt werden Kunden, mit denen ein Dauerverhältnis aufgebaut werden kann, das die gesamte Besuchszeit des Touristen andauert und wenn möglich auch verlängert wird. Sofern sich ein Arrangement finden lässt, bei dem der Partner regelmäßig Geld für den Unterhalt der Familie überweist, wird weitere Prostitution vermieden, so gut es den Heimatdörfern der Frauen wird über Prostitution nicht gesprochen. In einigen Dörfern soll jede zehnte Frau mit einem Ausländer verheiratet sein, jedoch wird häufig kein Wort darüber verloren, wie sich die Paare kennen gelernt haben. Bei über acht Millionen Touristen jährlich alleine in Thailand, davon eine Menge Rucksacktouristen, ist es aber nicht zwangsläufig, dass Ehepaare sich als Freier-Prostituierte kennengelernt haben. Reisende aus westlichen Ländern finden nicht selten einen Partner im Urlaubsland, und sind umgekehrt für die Frauen oft auch wegen der sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten attraktiver als Partner aus dem eigenen Land. Im Umfeld von Prostitution und dem, zwar durch die wirtschaftliche Situation hervorgebrachten aber oft doch freiwilligen, Heiratsmarkt existiert allerdings auch der Menschenhandel als Form der organisierten Kriminalität. Mit dem Versprechen einer guten Arbeitsstelle oder eines Mannes, der gut für sie sorgen würde, werden sie von Heirats oder Arbeitsvermittlern in Länder Westeuropas und Nordamerikas gelockt. In der Regel führt der Weg, sofern ihnen nicht die Flucht gelingt oder sie Hilfe finden, in Bordelle wo sie weitgehend rechtlos leben und arbeiten müssen oder in eine Beziehung, manchmal auch Ehe, mit einem Mann von dem sie vor der Ankunft oft nicht einmal ein Foto gesehen hatten. Er wählt eine Frau, die ihm gefallen könnte, aus dem Angebot der Vermittler aus, bezahlt den Vermittler und erhält dafür oft sogar ein Umtauschrecht für den Fall, dass er enttäuscht werden sollte. Dazu kommt, dass sie kaum darüber aufgeklärt werden an welche Bedingungen die Chance auf das erhoffte bessere Leben in Europa oder Nordamerika geknüpft ist. Sie sind also von Anfang an abhängig, zuerst von der Vermittlungsagentur, der sie zusätzlich das Geld für die Anreise schulden, und in der Folge vom Ehepartner. Dazu kommen in vielen Fällen mangelhafte oder überhaupt nicht vorhandene Sprachkenntnisse und der Umstand, in einem fremden Land mit fremder Kultur zu sein. Gemäß 6 StGB wird auch im Ausland begangener Menschenhandel in Deutschland strafrechtlich verfolgt. Ungeschützter Geschlechtsverkehr, der für viele Sextouristen ein Grund für die Reise ist, trug und trägt immer noch zur weltweiten Weiterverbreitung des HI-Virus bei. Das Land war durch das Regime der Roten Khmer und den später folgenden Bürgerkrieg seit den 1970-ern praktisch von der Außenwelt der Prostitution Erwachsener ist die Kinderprostitution eine besondere Begleiterscheinung des Sextourismus. Für Pädophile ist Sextourismus ein Weg ihre Neigung vermeintlich frei von der Gefahr einer Strafverfolgung, weit weg von den heimischen Behörden, auszuüben. Die missbrauchten Mädchen in den thailändischen Clubs stammen beispielsweise oft aus den nördlichen Landesteilen, Myanmar oder der chinesischen Provinz Yunnan und werden von ihren Familien an Bordelle und Agenturen verkauft. In Bangkok suchen Mitarbeiter des Kinderschutzzentrums in Bordellen nach minderjährigen Prostituierten, um sie zu israelische Soziologe Erik Cohen untersuchte als erster die soziale Struktur des Sextourismus, insbesondere in Thailand. Im Gegensatz zur Prostitution in westlichen Gesellschaften, folge die touristenorientierte Prostitution in Thailand anderen Spielregeln, da sie nicht vollständig professionalisiert sei. Daher sei als nicht seltenes Phänomen open-ended prostitution zu beobachten, ein Terminus mit dem Cohen den Sachverhalt bezeichnet, dass ursprünglich prostitutive Kontakte in reale Liebesbeziehungen übergehen. Häufig indessen seien die Beziehungen zwischen Thailänderinnen und westlichen Touristen, die mitunter durch Briefkontakte lange Zeit über den realen Kontakt hinaus verlängert werden, gekennzeichnet von finanziellen Interessen auf Seiten der Frauen und romantisierend-exotistischen Sehnsüchten auf Seiten der Männer. Weiterhin kämen die Kontakte überwiegend nicht in Bordellen zustande, sondern eher in Lokalen und Go-go-Bars, einem weiteren Charakteristikum der unvollständigen Professionalisierung. Sightseeing ist ein Begriff aus dem modernen Tourismus. In diesem Sinne bezeichnet man mit Sightseeing eine touristische Fahrt oder Reise, die ausschließlich oder mindestens überwiegend diesem Zweck dient. Typische Sightseeing-Touren sind Stadtrundfahrten, die an touristisch interessanten Ausflugszielen von den kommunalen Fremdenverkehrsämtern bzw. Häufig verwendet man hierfür umgebaute doppelstöckige Omnibusse mit vollständig offenem oder auch überdachtem Oberdeck, die während der Fahrt eine optimale Rundumsicht wird auch im kritischen Sinn gebraucht für einen oberflächlichen Tourismus, der nur Vorzeigeansichten eines Ortes sammelt. Kritisch sind vor allem auch Sightseeing-Touren zu sehen, die als so genannte Kaffeefahrten, manchmal nach vorangegangenen Pseudo-Preisausschreiben, zum Zweck der Übergabe der ausgeschriebenen aber nicht selten nur vorgetäuschten Gewinne angeboten werden. Es handelt sich dabei in Wirklichkeit um Werbefahrten, in deren Verlauf die meist kostenlos mitfahrenden Teilnehmer zum Kauf häufig überteuerter Artikel animiert werden. Unter Skitour versteht man das Besteigen von Bergen auf Skiern und die Talfahrt abseits präparierter Skipisten in idealerweise unverspurtem beliebtesten sind Abfahrten im frischen Pulverschnee, doch bedeutet das wegen des Einsinkens auch erhöhte Anstrengung beim Aufstieg und manchmal erhöhte Lawinengefahr, besonders beim Queren steiler Hänge. eine Touren-Skibindung, in der sich die Fersen beim Aufstieg heben können, ein Sicherheitsset für Lawinenabgänge und bei schwierigen Schneebedingungen Harscheisen und verstellbare Teleskopstöcke. Skischuhe in etwas weicherer Bauart erleichtern das Gehen; bei steilem oder felsigem Gelände sind Schuhe mit Profilsohle nützlich, weil manchmal die Schi getragen werden müssen. Für die Besteigung eines Gipfels die Krönung mancher Skitour sind Profilsohlen unerlässlich, doch muss die Bindung auf die erhöhte Reibung abgestimmt werden. Die Ski sollen Skistopper Abgang von Lawinen ist die größte Gefahr für Skitouristen und wird von Urlaubern wie Einheimischen häufig Kenntnisse in Lawinenkunde und Verschüttetensuche sollten Voraussetzung für Touren abseits gesicherter Pistengebiete schlechter Sicht erleichtern kleine GPS-Satellitenempfänger die Orientierung im Skyrail ist eine km lange Seilbahn, die von Cairns, Australien, nach Kuranda der Kabinenbahn ist das 14 km nördlich von Cairns gelegene Caravonica 1995 eröffnete Skyrail gehört zu den wichtigsten touristischen Attraktionen von Nord-Queensland. Ein Souvenir ist ein Gegenstand, den man als Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis, einen Ort oder eine Person mitnimmt und Unterschied zu einer Trophäe werden Souvenire meist käuflich erworben. Oft bringen Leute sich und anderen Souvenirs sind auch Miniaturen bekannter Bauwerke wie des Eiffelturms, des Berliner Funkturms, des Kölner Doms usw. Das Mitbringen von Souvenirs kann durchaus schädlich sein, da Touristen häufig kulturelle Kostbarkeiten oder seltene Tiere und Pflanzen mit in ihr Heimatland nehmen. In diesem Zusammenhang kann es auch zu Verwirrungen kommen, da echte Kulturgüter nicht immer von Kopien zu unterscheiden sind, die speziell für den Souvenir-Handel angefertigt wurden. Auch wird Souvenir manchmal scherzhaft amerikanische Schlagersänger Bill Ramsey landete mit seinem Musiktitel Souvenirs, Souvenirs im Jahre 1959 einen großen Museen für Angewandte Kunst und für Kommunikation in Frankfurt am Main haben mit wortreichem Katalog bis Herbst 2006 eine gemeinsame Ausstellung über diese Krücken der Erinnerung. Nicht per se werden Souvenire käuflich erworben. Als Fundstücke etwa konstituieren sie ihre Bedeutung durch die Zuschreibung des Souvenirbesitzers, sind also nicht als solche generell als Souvenire zu wird der reine Andenkencharakter eines Souvenirs hat sich zum allgemeinen Begriff für das Sprachenlernen im Ausland entwickelt. Generell unterscheidet man zwischen allgemeinsprachlichen und fachsprachlichen der Auswahl des Sprachkurses wird nach Dauer und Intensität Trend geht zu längeren Sprachreiseaufenthalten in Kombination mit Examensvorbereitungskursen oder Hauptvorteil von Sprachreisen ist, dass der die Reisende im täglichen Umgang zum Sprechen der Sprache gezwungen wird; zum Beispiel in Alltagssituationen wie beim Einkaufen, bei Restaurantbesuchen, bei Konversation mit Einheimischen und natürlich auch mit anderen Sprachreisenden, die im Idealfall die eigene Muttersprache nicht beherrschen. Nach dem Motto Im Wasser lernt man schwimmen erreicht man im Allgemeinen eine schnellere Vertrautheit mit der Fremdsprache und eine höhere Effizienz beim Spracherwerb als bei Sprachkursen im Heimatland. Der Spreeradweg führt auf einer Länge von 357 km von den Quellen der Spree in der Oberlausitz bis nach Berlin, wo die Spree in die Havel mündet. Der Radweg beginnt an der Spreequelle in Eibau und folgt dem Spreelauf durch das Lausitzer Bergland bis nach der Wegstrecke gibt es verschiedene Möglichkeiten um zu Übernachten oder auch sein Fahrrad reparieren zu lassen. Spring Break ist eine meist ein-, manchmal auch zweiwöchige Pause des Studienbetriebes an den Colleges und Universitäten der USA. Für Hochschulen mit Quartalssystem kommt es zum Ende des Winterquartals und vor Beginn des Frühlingsquartals; für solche mit dem Semestersystem ist es meist mitten im Winter bzw. In dieser Zeit suchen Studenten oft wärmere Orten der USA, Mexiko oder der Karibik auf, um ausgiebig zu feiern. Oft kommt es bei diesen Feiern zu übermäßigem Alkoholgenuss und anderem Drogenmissbrauch, sexueller Freizügigkeit, Promiskuität und öffentlicher Zurschaustellung von Nacktheit. Meist handelt es sich dabei um undergraduate Studenten; deutlich seltener nutzen die älteren graduate Studenten ihre Ferien in dieser Weise. Spring Break fällt in den Zeitraum von Ende Februar bis Mitte April; bei den meisten Hochschulen fällt Spring Break in eine der Stadt Fort Lauderdale in Florida war einst ein berüchtigtes Ziel für Spring Break Touristen. Die dortigen Einwohner waren jedoch so erbost über die Schäden, die von den Urlaubern verursacht wurden, dass die örtlichen Behörden Verordnungen verabschiedeten, die das Feiern beschränkten. Fort Lauderdale erlitt auf Grund des selbstverhängten Boykotts eine Rezession, die das örtliche Hotelerie und Gastronomiegewerbe jedoch durch gehobenere Formen des Tourismus mehr als kompensieren konnte. Die berühmtesten Spring Break Orte zur Zeit sind Acapulco, Cancún, Daytona Beach, Jamaica, Palm Springs, Panama Beach und South Padre Studenten reisen jährlich zu Spring Break an diese Orte. Einige Reiseveranstalter chartern Flugzeuge und kaufen große Mengen an Hotelzimmern an, um Rabattpreise anbieten zu können, die von den Studenten gerne angenommen Reisen zu Spring Break werden immer populärer. Für sozial engagierte Studenten werden Pauschalreisen angeboten, um Menschen in ärmeren Regionen der Welt zu unterstützen, die Natur in anderen Ländern zu erleben oder um anderen non-partying Aktivitäten nachzugehen. Im Jahre 1986 schlossen sich rund 40 Bauern zusammen und gründeten den Verein Steirische Apfelstraße. So entstand die rund 25 Kilometer lange Apfelstraße, die in der Nähe von Gleisdorf an der Wechselbundesstraße beginnt und sich über fünf Gemeinden wird eine große Vielfalt: Frischobst, Most, Apfelsaft, Edelbrände und verschiedene Apfelprodukte. Im Innenbereich befindet sich eine ständige Schausammlung Wissenwertes über Äpfel und Obstbau im Wandel der Zeit, der Apfel in Mythologie, Religion, Kunst, Brauchtum, Planzenschutz, Hagelabwehr, Vermarktung, Transport und Ernte. Im Freigelände können Presshaus, Bienenhütte mit Schaubienenstock, Schautafeln mit Nützlingen und Schädlingen des Obstbaus, alte und neue Apfelsorten und Wetterstation samt Wetterturm besichtigt älteste und auch bekannteste ist die Südsteirische beginnt die Klapotetz-Weinstraße, die in Arnfels beziehungsweise Großklein dritte ist die Sausaler Weinstraße, die in Leibnitz beginnt und über Kitzeck, einem der höchstgelegenen Weinbauorte Europas, nach Häfern und Maierhof auch: Weinbau in Österreich. Seitenstetten liegt an der Voralpenbundesstraße ungefähr in der Mitte zwischen Amstetten und 1109 urkundlich erwähnt gründete Udalschalk oder Udiskalk 1112 an der heutigen Stelle ein Mönchskloster, dem er seinen ganzen Erbbesitz in Seitenstetten, in Grünbach, Heft und in Stille 1180 schenkte Wichmann von Seeburg, Erzbischof von Magdeburg dem Stifte die ausdehnten Waldungen an der Ybbs, mit der Auflage, dort eine Zelle zu errichten und ständig Gottesdienst zu mancher Rückschläge durch zwei Klosterbrände und durch Besitzstreitigkeiten nahm das Kloster einen allmählichen der vorher Schottenprior in Wien gewesen war, auch in Seitenstettten die Melker Reform durch und brachte einen Aufschwung des religiösen und kulturellen Lebens. Dieser Abt ließ 1440 auf dem Sonntagberg eine Kapelle erbauen und weihen und begründete damit die Sonntagberger Wallfahrt unter der Obhut des Benedikt der schweren Zeit des Josephinismus und der Franzosenkriege erlangte das Stift um die Jahrhundertwende seine höchste Blüte. Abt Theodor Springer führte das Stift aus der Wirtschaftskrise nach dem ersten Weltkrieg heraus und rettete das Stift ohne Aufhebung durch den zweiten Weltkrieg. Unter Abt Albert Kurzwernhart wurden am Sonntagberg, in den übrigen Pfarrkirchen, vor allem aber in der Stiftskirche umfangreiche Renovierungsarbeiten Stocknagel ist eine kleine Plakette, die man mit ein paar Nägeln an einem Gehstock befestigt und auf der Sehenswürdigkeiten abgebildet sind ursprünglich eine zentraleuropäisch alpine Tradition, und man findet selten Stocknägel in anderen Teilen der Welt schon in Großbritannien oder Skandinavien sind sie ist ein Mittelzentrum und eine kreisangehörige Stadt im Kreis Aachen in Stadt Stolberg liegt in der Voreifel in einem vom Vichtbach durchflossenen Tal. Die Talsohle des Vichtbachs ist zwischen Hammerberg und Bauschenberg nur 300 m breit, zwischen Donnerberg und Burgstüttgen gar nur 250 m. Von der Talsohle, die 180 bis 200 m über NN liegt, beträgt der Anstieg bis zu den Höhenstadtteilen im Osten und Westen rund 90 m. 622 ha Wasserflächen 130 ha Verkehrsflächen 414 ha Größte Nord-Süd-Ausdehnung km Höchster Punkt 483 m über NN südlich von Gressenich: Triffelsberg bei Vicht: Großer Kranzberg bei Breinigerberg: Schlangenberg bei Zweifall: Hedchensknepp Das bedeutendste Fließgewässer Stolbergs ist der Vichtbach, der das Stadtgebiet von Süden nach Norden durchfließt und beim Stolberger Stadtteil Steinfurt-Velau in die Inde mündet, die nach dem Eintritt auf das Stadtgebiet hinter Aachen-Freund den Stolberger Stadtteil Münsterbusch umflossen und die Stadtteile Kohlbusch und Hamm durchflossen hat. Weitere Fließgewässer des Stadtgebiets sind der Omerbach, der durch Gressenich fließt, und der Wehebach, der nach seinem Austritt aus der gleichnamigen Talsperre durch Schevenhütte liegt am Rande des Rheinischen Schiefergebirges in der Niederrheinischen bzw. Kölner Bucht, einem von drei Haupterdbebengebieten in der BRD neben dem Oberrheingraben und einer Zone von Stuttgart bis zu Stadtgebiet bietet von Südosten nach Nordwesten einen Aufriss durch die Erdgeschichte vom Tonschiefer des Kambrium vor ca. Jahren bis zum Famenne-Schiefer und Condroz-Sandstein vom Ende des Devons, die dreimal aufgrund einer Faltung auf der Linie von Dorff, Breinig, Breinigerberg, Büsbach, Mausbach bis Werth mit den mächtigen Kohlenkalk-Steinbänken wechseln, die im Unterkarbon vor 350 bis 325 Jahren angelegt Sedimente, die in horizontaler Schichtenfolge während mehrfacher Meereseinbrüche abgelagert wurden, stellten sich mit der Auffaltung der Eifel zum Gebirge Gedauer Konglomerat aus dem Ober-Karbon ist wie das Vichter Konglomerat aus dem mittleren Devon das Relikt der Ablagerungen eines großen Schichtenfolge ist gut im Tal der Vicht und in zahlreichen Steinbrüchen zu beobachten, so dem Kalksteinbruch im GLB Bernhardshammer, der das umfassendste erdgeschichtliche Standardprofil links des Rheins geologische und landschaftliche Vielfalt des Stadtgebiets bildet die Voraussetzung für eine Vielzahl natürlicher Lebensräume, die einen großen Artenreichtum Reichtum versucht die öffentliche Hand seit dem ausgehenden 20. Seine Nordgrenze verläuft auf dem Stadtgebiet von Südwesten nördlich von Venwegen, dann entlang der L 12 durch Breinig, Breinigerberg, Mausbach und Gressenich, wo sie sich entlang der K 23 nach Nordosten fortsetzt. Die Siedlungsgebiete von Venwegen, Zweifall und Schevenhütte liegen im Naturpark Nordeifel, von ihm sind sie die angrenzenden Orte Breinig, Breinigerberg, Mausbach und Gressenich beiden wichtigsten Pedobiome in Stolberg sind die Galmeifluren, eine Pflanzengesellschaft, die nach dem Gelben Galmei-Veilchen benannt ist, und deren Hauptverbreitung auf dem Schwermetallrasen um Stolberg ist. Diese beiden Vegetationen finden sich auch in Steinbrüchen, die in Stolberg in großer Zahl renaturiert wurden und eine Ruderalvegetation mit seltenen Arten beheimaten. Daneben werden Heidegebiete im Norden Stolbergs, Feuchtgebiete im Würselener Wald und am Münsterbach, Feuchtwiesen in Tälern der Voreifel und ein Altbuchenwald bei Nachtigällchen sowie 19 Naturdenkmale geschützt. Stolberg liegt in der kühl gemäßigten bis ozeanischen Klimazone, in der außerhalb des Vichttales feuchte Winde aus westlichen und südwestlichen Richtungen von der Nordsee vorherrschen. Im Unterlauf des engen Vichttals kann es deshalb im Sommer zu einer drückenden Schwüle kommen, während die Wintertemperaturen im eifelnäheren Süden tiefer liegen. Mehrgeschossige Bebauung führt im Vichtbachtal dazu, dass sich gerade im Bereich der Innenstadt bei austauscharmen Wetterlagen ein Kaltluftsee bildet, der Emissionen Westen grenzt das Stolberger Stadtgebiet an Aachen, im Norden und Nordosten an Eschweiler, im Osten an Langerwehe und Hürtgenwald und im Süden an Simmerath und Roetgen. Stolberg ist unterteilt in die 17 Stadtteile Atsch, Breinig, Breinigerberg, Büsbach, Donnerberg, Dorff, Gressenich, Mausbach, Münsterbusch, Oberstolberg, Schevenhütte, Unterstolberg, Venwegen, Vicht, Vicht-Breinigerberg, Werth und Zweifall. Keine offiziellen Stadtteile sind Mühle, die Velau, Steinfurt, Duffenter und Birkengang am Donnerberg, die Hamm und Kohlbusch bei Atsch sowie Ortsteile von Stadtteilen. 987 Büsbach Dorff 611 Mausbach Oberstolberg Unterstolberg Vicht Werth Geschichte Stolbergs Geschichte ist durch die Lage in der Voreifel im engen Tal des Vichtbachs und seine Bodenschätze geprägt. auf das untere Vichttal, während weite Teil des heutigen Stadtgebiets zur Abtei Kornelimünster, Eschweiler oder später auch selbständigen Gemeinden wie Büsbach und Gressenich gehörten. Die Geschichte dieser Gebiete wird ausführlich in eigenen Artikeln dargestellt und soll hier nur insoweit berücksichtigt werden, als sie für Stolbergs Gesamtentwicklung von Belang lassen sich vier Phasen der wirtschaftlichen und vier Phasen der territorial-politischen Entwicklung unterscheiden. Frühindustrialisierung durch die Kupfermeister in der Frühen Neuzeit Wandel zur Dienstleistungsstadt mit Wohnsiedlung und Tourismus Stadt in Preußen, Angliederung der Mühle und Stadtrechte Stadt in der Bundesrepublik Deutschland und kommunale Neugliederung Die vier politisch-territorialen Phasen lassen sich also nicht genau den vier wirtschaftlichen Spuren menschlicher Besiedlung wurden um 1965 bei Büsbach auf dem waldfreien Brockenberg gefunden. Es wird aufgrund der Namensähnlichkeit vermutet, dass die Eburonenfeste Aduatuca, die gemeinhin im heutigen Tongeren angesiedelt wird, mit dem Stadtteil Atsch identisch sei und dass sich die siegreiche Schlacht gegen eine Truppenabordnung Cäsars am Zusammenfluss von Inde und Vichtbach zugetragen habe. Wichtiger als solche Spekulationen sind Funde, die auf einen Ursprung der Stolberger Messing und Eisenindustrie in der Kelten und Römerzeit schließen lassen. Wahrscheinlich betrieben die Römer die Anlagen mit keltischen Arbeitern weiter und übernahmen von den Kelten auch das Verfahren, aus Kupfer und Galmei das goldglänzende Messing herzustellen. Ausgedehnte Schlackehalden am Breinigerberg und zwischen Diepenlinchen und dem Römerfeld in der Mausbacher Heide lassen auf Metallverhüttung bereits in der Römerzeit gefunden. Eine Nebenstrecke der Römerstraße von Bavay über Kornelimünster nach Köln verlief über Dorff und Hassenberg südöstlich von Büsbach in Richtung wird urkundlich erstmals 1118 erwähnt, als Reinardus von Staelburg die Gründungsurkunde des zum Herzogtum Jülich. Fabricius war Stolberg im Jülicher Herzogtum ursprünglich eine Burg und ein Rittersitz im Amt Eschweiler an der Grenze zum Amt Wilhelmstein und dem jenseits des Vichtbaches gelegenen Gebiet der Reichsabtei Kornelimünster. Februar 1644 wurde dem Burgherrn erneut nach 1629 und diesmal definitiv die Jurisdiktion auf der Berger Seite nach jahrelangen Kompetenzstreitigkeiten mit dem Amt Wilhelmstein und dem Gericht Nothberg verliehen. Bis 1789 blieb die Herrlichkeit Stolberg in den verschwägerten Linien der Familien von Frentz und Von Beissel und bildete eine eigene Unterherrschaft im Oberamt Jülich bzw. Herzogtum Jülich, die nur von Binsfeldhammer bis zum Zusammenfluss von Inde und Vichtbach am Schnorrenfeld reichte und sich über ein Territorium von 318 ha erstreckte. Nördlich lag das jülische Amt Eschweiler, das später im Amt Wilhelmstein aufging, und östlich die jülischen Ämter Wilhelmstein und Wehrmeisterei, das die heutigen Stadtteile Schevenhütte und Zweifall umfasste und sich Gressenich und teilweise Vicht und Mausbach mit der Reichsabtei Kornelimünster teilte, die sich westlich und südlich der Unterherrschaft Stolberg erstreckte und außerdem die heutigen Stolberger Stadtteile Münsterbusch, Büsbach, Breinig, Dorff und Venwegen umfasste. 1324 wird erstmals das dorf Staylburg erwähnt, dessen jährlicher Zins sich auf 58 Kapaune und 8 Hühner belief. Im Jahre 1496 soll der Ort Stolberg nur aus zwei bis drei Häusern bestanden haben und selbst 1569 nur elf bis zwölf Häuser umfasst haben. Die farbige Karte, welche der Künstler Egidius Waschaple im Jahre für einen Rechtsstreit des Burgherrn mit dem Abt von Kornelimünster anfertigte, zeigt ebenfalls nur zwölf Häuser und drei die Hauptstraße, die Katzhecke und die 1600 gestattete der Burgherr von Effern protestantischen Kupfermeistern aus Aachen, die teilweise dorthin Mitte des die Kupfermeister wurde ein wirtschaftlicher Aufschwung eingeleitet. Sie dienten nicht nur als Produktionsstätten und in unruhigen Zeiten als kleine Burgen, sondern belegen den aristokratischen Repräsentationswillen der Kupfermeistergeschlechter, der sich außerdem in Familienwappen äußert. Ferner wurde in Stolberg 1647 die Vogelsangkirche als erste linksrheinische lutherische Kirche errichtet, während auf dem Finkenberg eine calvinistische Kirche Oberlauf des Vichtbachs und an der Wehe in Schevenhütte betrieben die Reitmeister bereiten in der frühen Neuzeit auf dem heutigen Stolberger Stadtgebiet Eisengewinnung und der Besetzung Aachens durch die französischen Generäle Desforest und Stengel hielt ein Truppenteil unter Fregeville Stolberg besetzt. Die Franzose nwurden zwar von den Österreichern in der Schlacht von Aldenhoven bis zur französischen Grenze zurückgedrängt, rückten dann aber 1794 erneut über Münsterbusch in Stolberg ein. Im Namen der Zentralverwaltung in Aachen setzte er die beiden Bürgermeister Johann Peter Schmitz und Heinrich Beckers samt acht Beigordneten ab. Später wurde Johann Adam Schleicher zum Maire ernannt und die vier Bürger Laurenz Lynen Sohn, Johann Wilhelm Scheibler, Johann Graff und Johann Wilhelm Dahmen zu Bürgerräten. Während der Zugehörigkeit des linksrheinischen Gebiets zu Frankreich von 1794 bis 1815 bildete Stolberg eine Mairie, die wie die Mairien Gressenich und Büsbach zum Kanton Eschweiler im 1801 gegründeten Département de la Roer angeschlagenen Stolberger Messingindustrie zu einer Atempause und letzten 15 fiel Stolberg nach dem Sturz Napoleons an Preußen und wurde 1816 eine erhält Stolberg von Eschweiler den Stadtteil Mühle. Ein hohes Mindesteinkommen, das preußische Dreiklassenwahlrecht und die Ehrenamtlichkeit der Mandate beschränkten den Kreis der Gemeindevertreter auf die dünne Schicht des Einwohner aufweisen konnte, in demselben Jahr auf Antrag die preußischen Stadtrechte, weil es wegen seiner gewerblichen Struktur Mitglied des Provinziallandtags den Anschluss an Preußen verlor die Stolberger Metallindustrie ihre französischen Absatzmärkte und geriet in eine schwierige Lage, die jedoch durch den Einsatz moderner Techniken wie der Dampfmaschine und der neu entwickelten Zinkverarbeitung überwunden werden Neben der Blei und Zinkindustrie setzten die Glasindustrie und chemische Industrie die Diversifizierung der Wirtschaft fort, die bereits 1719 Mathias wird Stolberg mit Eröffnung der Bahnlinie Aachen-Köln ans einen Eisenbahnnetz angeschlossen und erhält einen eigenen Haltepunkt auf Eilendorfer Gebiet. Durch den Bau der Stolberger Talbahn im Vichtbachtal 1867, 1881 und 1889 wird die Eisenbahnanbindung der Stolberger Firmen verbessert und Anschluss an die Vennbahn hergestellt. auf Eschweiler Territorium Aufschwung der Industrialisierung schlug sich auch im Stadtbild nieder. Im Steinweg und der Rathausstraße entstanden gründerzeitliche Bürgerhäuser und Villen der Fabrikbesitzer, während in den heruntergekommenen Teilen der Altstadt die Unterschicht und die Fabrikarbeiter Um die Jahrhundertwende werden am Kaiserplatz ein Amtsgericht, eine Hauptpost und das Goethe-Gymnasium errichtet, ferner in unmittelbarer Nähe die Volksschule des Versailler Vertrags war Stolberg von 1919 bis 1929 von Alliierten besetzt. Die Gründung der Weimarer Republik brachte es mit sich, dass die Bürgermeister nicht mehr von oben eingesetzt, sondern vom Stadtrat gewählt Einwohner erwerbslos. 1920 wurden von der Gemeinde Hastenrath das Gebiet Hammerberg und 1932 der Burgholzer Hof, Niederhof, Hochweger Hof und Steffenshof KPD, die im Vogelsang die meisten Stimmen bekam und deren Treffpunkt das ehemalige Hotel Scheufen war, wurde bei der Kommunalwahl 1929 mit sechs Sitzen im Stadtrat doppelt so stark wie die SPD. Ende 1931 wurde Stolberg aufgrund einer Anordnung der Gauleitung Köln-Aachen Sitz der NSDAP-Kreisleitung für den Kreis Aachen, während in den umliegenden Städten Ortsgruppen verblieben. März 1933 erzielte bei einer Wahlbeteiligung von das Zentrum 10 Sitze, die NSDAP 9 Sitze, KPD 4, SPD 3, die Kampffront Schwarz-weiß-rot 1, und die Prehlerpartei 1. Sieben Zentrumsstadtverordnete sowie die Mandatsträger der Kampffront Schwarz-weiß-rot und der Prehlerpartei treten der NSDAP als Hospitanten bei; die Zentrumsabgeordnete Christine Büngens nahm die Wahl nicht an, ebenso die beiden KPD-Abgeordneten Reinhard Schirbach und Juliane Mai 1933 beschloss der Stadtrat umfangreiche Namensänderungen: Das Goethe-Gymnasium hieß fortan Städtisches Langemarck-Gymnasium, die Neustraße Hindenburgstraße, die Oststraße Bismarckstraße, die Hastenrather Straße Horst-Wessel-Straße. Der Steinweg und Teile der Aachener Straße wurden in Adolf-Hitler-Straße umbenannt, dem neuen Reichskanzler und dem greisen Reichspräsidenten Hindenburg gar die Ehrenbürgerschaft Eschweiler erhielt Stolberg die Ortsteile Donnerberg, Duffenter, Birkengang, Velau, Steinfurt mit dem Hauptbahnhof Stolberg aus dem Jahre 1888 sowie den Südwesten des Propsteier Einwohnern, zwei stillgelegten Zinkhütten und diversen Einwohner zählte und die Ortsteile Büsbach, Dorff, Münsterbusch und Kohlbusch Stolberg wurde die Pogromnacht 1938 der Nachbarorte organisiert. November 1938 verwüsteten SA und SS, die sich am Alten Markt gesammelt hatten, die beiden verbliebenen jüdischen Geschäfte in Stolberg. Juden wurde in der Folge durch eine städtische Anordnung der Besuch von Stadtbad und Stadtbücherei und die Benutzung öffentlicher Parkbänke 28. Februar 1933 sollten nach dem Reichstagsbrand im Rosenmontagstrubel Kommunisten verhaftet werden: Matthias Bonny, Josef Henges, Peter Wilms, Leo und Anna Offermanns. Illegale SPD-Parteizellen organisierten der Sozialdemokrat Ludwig Philipp Lude, der parteilose Gewerkschafter Mathieu Wilms sowie Peter Spiegelmacher und Paul metallverarbeitende Industrie, Zwangsarbeiter, die produktionsnah in Baracken untergebracht wurden, ersetzten nicht nur die eingezogenen Arbeitskräfte der Industrie, sondern sicherten auch die Erfüllung von Großaufträgen für die Zwangsarbeitern der größte Einsatzort für Zwangsarbeiter im Kreis Zwangsarbeitern und 800 Kriegsgefangenen ihren November 1941 errichtete die Gestapo auf dem Gelände der Kali-Chemie AG an der Rhenaniastraße ein Lager für 121 jüdische Zwangsarbeiter, die bis Juni 1942 in den benachbarten Fabriken 12 Stunden pro Tag Zwangsarbeit verrichten mussten und Schikanen der Aufseher ausgesetzt waren. An fast allen Standorten sowie im Lager an der Rhenaniastraße nach der Deportation der jüdischen Insassen wurden auch Kriegsgefangene festgehalten, die zur Zwangsarbeit gezwungen wurden. April 1944 wurden drei polnische Jugendliche in der Nähe ihres Lagers am Stolberger Bahnhof vor den Augen zahlreicher deutscher Zeugen und Gäste sowie hunderter polnischer Zwangsarbeitern von der Aachener Gestapo hingerichtet, weil sie einige Lebensmittel aus einem Waggon am Aachener Westbahnhof entwendet haben sollten. Dezember 1942 auf einem Bauernhof in Büsbach ganz in Einklang mit den Empfehlungen der Landesbauernschaft Rheinland wegen angeblich mangelnder Arbeitsleistung durch Nahrungsverweigerung starb. Am unter der Burg und an der Zweifallerstraße dienten dem Menschen blieben in Stolberg von den Amerikanern eingesetzte Stadtspitze, insbesondere der stellvertretende Bürgermeister Ludwig Philipp Lude, begann mit der Entnazifizierung der Stadtverwaltung. Am Ende des Zweiten Weltkrieges kommt Marlene Dietrich mit den ersten amerikanischen Truppen wieder nach Deutschland. Diese unerwartete Reaktion sollte kein Einzelfall bleiben, andere Frauen des Ortes sammeln Zutaten für einen Willkommenskuchen, der nach ihren Angaben die köstlichste Speise ihres Lebens war. In Stolberg lebten bis zu ihrem Tode zwei bekannte Gegner des Nationalsozialismus, nämlich Ludwig Philipp Lude, stellvertretender Bürgermeister Stolbergs und der erste Regierungspräsident des damaligen Regierungspräsidiums Aachen nach dem Krieg, und Adolf Althoff, der die höchste Auszeichnung des Staates Israel bekam, weil er eine jüdische Familie in seinem Zirkus vor den Nazis dem Zweiten Weltkrieg wurde Stolberg Teil der britischen Besatzungszone und gehört seit 1947 zum Land Nordrhein-Westfalen. Die Realschule, 1956 als erste Realschule des Kreises Aachen gegründet, zog 1962 aus dem ehemaligen Berufsschulgebäude in der Salmstraße auf die Liester um und erhielt 1970 einen Anbau. September 1961 konnte das vormalige Lyzeum, der Mädchenzug des Goethe-Gymnasiums, einen Neubau an der Ritzefeldstraße beziehen und erhielt zum Schuljahr 1966 67 einen Anbau. Der Bau der Stadthalle und die funktionale Neubebauung des Areals um den Bastinsweiher, der auch der Kupferhof Ellermühle zum Opfer fiel, waren wichtige Etappen der innerstädtischen Entwicklung. Deutschlandweit in den Medien präsent war die Stadt in den 1960er Jahren durch das von der in Stolberg ansässigen Pharmafirma Chemie Grünenthal GmbH produzierte Medikament Contergan; die Anhörungen und Prozesse jedoch fanden in Aachen und Alsdorf Bekanntwerden von Gesundheitsschäden bei Kindern und Weidevieh durch Schwermetalle gab nach 1965 den Anstoß zu jahrzehntelangen erfolgreichen der 1960ger Jahre sind ein Viertel der Schüler des Goethe-Gymnasiums und ein Drittel der Schülerinnen des Mädchengymnasiums Auswärtige. Bei der kommunalen Gebietsreform 1972 erfährt das Stadtgebiet entsprechend den Wünschen der Verwaltung nach einem größeren Stolberg eine beträchtliche Erweiterung nach Südosten in das natürliche Verflechtungsgebiet der Stadt und kann sich abermals mehr als verdreifachen. Eingemeindet wurden die Gemeinde Gressenich, welche auch die Orte Vicht, Mausbach, Werth und Schevenhütte umfasste, sowie die Orte Breinig, Venwegen und den 1970er Jahren entstand das neue Rathaus in Form eines Hochhauses neben dem Alten Rathaus am Kaiserplatz, ferner das Stadion und Hallenbad Glashütterweiher. Die Realschule II konnte 1978 aus dem ehemaligen Kupferhof Schardt in das Gebäude des Goethe-Gymnasiums am Kaiserplatz umziehen, das in einem Neubau auf der Liester ein neues Domizil den 1980er Jahren konnten die Sanierung der Schwermetallhalden weitgehend abgeschlossen und die historische Altstadt in Oberstolberg restauriert werden. Statt dem vierspurigen Ausbau der K 6 durch die Burgstraße die anliegenden historischen Häuser zu opfern, wie im politischen Raum diskutiert, schufen die Umgehungsstraße K 6n durch den Burgholzer Graben und die Rathausumgehung die Voraussetzung für die Verkehrberuhigung der Innenstadt: Der Steinweg wurde 1987 Fußgängerzone, die Salmstraße verkehrsberuhigt. Der ruhende Verkehr wurde vom Kaiserplatz in das Parkhaus Sonnental verlagert, auf dem Kaiserplatz ein steinerner Brunnen in Gestalt des Wappentiers der Stadt, des Löwen, Anzahl der von der Stadt Stolberg zu versorgenden Asylbewerber schnellte 1990 von 131 im Vorjahre auf 562 Jahre 2001 ging die euregiobahn mit neuen und umbenannten Haltepunkten in Betrieb. 2004 kauft Stolberg ein südliches Stück des Propsteier Waldes der Stadt Eschweiler ab um dort auf dem ehemaligen Militärgelände Camp Astrid ein neues Gewerbegebiet für Kleinbetriebe anzusiedeln. 1823 Eingemeindung des Stadtteils Mühle von Eschweiler 1920 das Gebiet Hammerberg von der Gemeinde Hastenrath 890 ha. Atsch von Eilendorf 1972 Eingemeindungen im Rahmen der kommunalen Gebietsreform Vicht, Breinig, Venwegen 17 qkm, Einwohner 1972 Grenzkorrekturen: Bayerhaus an Aachen und an Eschweiler unbewohntes Gebiet bei Steinfurt Datum Quelle Einwohnerzahl 1610 Zählung 78 huldige Lehnsleut 1794 Zählung in 270 Häusern 1816 1849 1885 1925 1939 Volkszählung 1987 Volkszählung Straßenbahn Der ÖPNV wird bereits in historischer Zeit von der Aseag und ihren Vorgängerinnen betrieben. Oktober 1881 als erste Strecke außerhalb von Aachen eine Pferdebahn von Stolberg Rheinischer Bf nach Stolberg Hauptpost ein, die am 3. September 1897 wird die Pferdebahn bei der Elektrifizierung bis Stolberg Markt verlängert und im Norden an die Linie Eilendorf Atsch Dreieck Eschweiler Aue angeschlossen. In den 1950er und 1960er Jahren werden die Straßenbahnen schrittweise durch Buslinien ersetzt, welche bis heute die damaligen Liniennummern fortsetzen. Am dem euregiobahn nimmt am Erinnerung ist auch in Stolberg ein Spiegel ihrer Zeit und selbst ein Stück Geschichte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde in Stolberg ein Ehrenmal für die Gefallenen in Form eines Eisernen Kreuzes auf einem Steinquader errichtet. 1932 wurde auf dem Friedhof Bergstraße ein Denkmal für die Weltkriegsgefallenen in Form eines überlebensgroßen nur mit einem Feigenblatt bekleideten Mannes mit der Inschrift Ich hatt einen Kameraden dank einer privaten Spende aufgestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in manchen Stadtteilen wie in Zweifall und auf dem Donnerberg nahe der Kirche Gedenkstätten für die Opfer von Krieg und Gewalt errichtet. Im Jahre 1988 wurde vor dem ehemaligen Betsaal der jüdischen Gemeinde im Steinweg aus Anlass der 50jährigen Wiederkehr der Reichspogromnacht eine Gedenktafel in den Boden eingelassen. Der Rathausvorplatz heißt nach dem sozialdemokratischen Widerstandskämpfer und späteren ersten Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Aachen nach dem Zweiten Weltkrieg Ludwig Philipp Lude-Platz. Auf dem Gelände des ehemaligen Zinkhütter Hofs wurde am 20. Es wurde auf Initiative des ehemaligen SPD-Ratsherrn Matthias Breuer vom Kunstschmied Matthias Peters geschmiedet und durch Spenden von Privatleuten und Unternehmen finanziert. An der Ecke Rhenaniastraße Münsterbachstraße wurde im Berthold-Wolff-Park ein Gedenkstein mit einem Davidstern eingeweiht, welcher des Lagers an der Rhenaniastraße gedenkt und besonders die jüdischen Zwangsarbeiter erwähnt. Am Bahnhof steht ein Mahnmal in Form eines Rades mit der Inschrift Vergesse nicht und Mabister, das an die Deportation der Sinti und Roma aus Stolberg erinnert und die Namen der Opfer nennt. Auf Einladung der Stadt Stolberg kamen ehemalige Zwangsarbeiter aus Osteuropa nach Stolberg, wo sie die heutige Burg auf ein Jagdschloss Karls des Großen zurückgehe, ist eine Legende, die der Nähe zu Karls Pfalz in Aachen entspringt. Ins Reich der Sage gehört auch, dass Napoleon bei seiner überstürzten Rückkehr nach Paris nach dem Ende der Großen Armee in Stolberg mit seinem Pferd gehalten habe. Ein Alt-Stolberger Original war Jumbo, der mit einer Pauke auf dem Rücken, einer Mundharmonika vor dem Mund und anderen Musikinstrumenten in der Hand eine Ein-Mann-Combo bildete und auf seinem Mofa mit dieser Pauke auf dem Rücken als Gaudi der Kinder von Kirmes zu Kirmes zog. Eine Alt-Stolberger Figur ist der Vogelsänger, ursprünglich ein Bewohner des Viertels Vogelsang, dem das Zwitschern der Vögel am nahegelegenen Hammerberg den Namen gab. Volksetymologisch wurde der Vogelsänger jedoch als jemand gedeutet, der mit Vögeln singt und auch in einem Standbild neben dem Rathaus so den Gruben bei Gressenich und Mausbach wurden die Quärrismännchen oder Römermännchen angesiedelt, kleine Männchen, die der Sage nach in Stollen hausten und sich zu nächtlichen Feiern von den Menschen Geschirr ausliehen, das sie am nächsten Tag wieder sauber zurückbrachten. Eine rezente Schöpfung der Museumspädagogik ist Galminus, der, ebenfalls zur Zunft der Grubengeister gehörig, die Erkundung von Stolbergs geologischer und metallurgischer Vergangenheit frühe Industrialisierung brachte Belastungen von Mensch und Natur durch Schwermetalle wie Cadmium, Zink und Blei mit sich. Letzteres ist eine Vergiftung von Weidevieh durch blei und cadmiumbelastetes Futter in der Windschneise der Bleihütte Binsfeldhammer mit häufig tödlichem Verlauf, welche 1965 in Stolberg offiziell bekannt wurde. Sie war zusammen mit den Untersuchungsergebnissen an den Bleikindern und Fällen von Krupphusten bei Kindern der Anlass für ein umfangreiches Umweltschutzprogramm. Dabei ging es einerseits darum, die laufende industrielle Schwermetallemission durch organisatorische und technische Maßnahmen zu verringern, andererseits darum, die Biosphäre zu dekontaminieren und vor allem die menschliche Aufnahme von Schwermetallen, kg a um 87 auf die Zinkemission von kg a um 95 auf kg kg a um 44 auf kg a zurück. Seit 1991 findet in der Bleihütte Binsfeldhammer, die 1983 noch für der Bleiemissionen und der Cadmiumemissionen verantwortlich war, das emissionsarme QSL-Verfahren Jahre 1990 stellte Dr. Ewers eine von der Stadt Stolberg und dem Kreisgesundheitsamt Aachen in Auftrag gegebene umweltmedizinisch-epidemologische Studie zur Schwermetallbelastung der Bevölkerung vor, die zu dem Ergebnis gelangte, eine weitere Beobachtung sei nicht mehr Zuge des Umweltschutzprogramms wurden auch zahlreiche Halden als sekundäre Schwermetallemittenten saniert und dienen renaturiert der Naherholung oder rekultiviert als Gewerbefläche. Ein großer Teil der Erzbergbauhalde Diepenlinchen wurde als Gewerbefläche hergerichtet, die Mülldeponie, die sich auf einem anderen Teil befand, 1970 wurde die Halde Schlossberg rekultiviert, deren Material von der Bleihütte und Zinkhütte in Münsterbusch stammte. Die Bleischlackenhalde Münsterbusch, deren Material größtenteils für den Deichbau in den Niederlanden Verwendung fand, wurde durch da Aufbringen von Bodenmassen und Begrünung rekultiviert und dient seither als Grünanlage mit einem Bolzplatz und Spielplatz. Die Räumaschenhalde Birkengang, bekannt durch die in ihrer Mitte gelegene Werkssiedlung Birkengang wurde 1980 von der Stadt Stolberg von der Stolberger Zink AG erworben und 1987-1992 für DM durch Planierung, Abdeckung mit Erdreich, Bepflanzung und Ableitung des Sickerwassers Umleitung des Sickerwasser, das die angrenzenden Fließgewässer Inde und Saubach belastet, in die Kläranlage Steinfurt sollen der sog. Vegla-Polder und die aus Calciumsulfid, Asche, Kalk und Kohleresten bestehende Reststoffhalde der Sodaproduktion nach dem Leblanc-Verfahren neben dem Betriebsgelände der ehemaligen Rhenania Stadtwappen zeigt einen roten mit 12 goldenen rechteckigen Steinen bestreuten Schild, darin einen aufgerichteten, nach rechts springenden silbernen Löwen mit ausgeschlagener goldener Zunge, der mit einem schwarzen fünflätzigen Turnierkragen überlegt ist. Stolberg führt dieses Wappen seit 1880. Es wurde dem damaligen Bürgermeister Friedrich von Werner vom Stadtarchiv vorgeschlagen, der auf der Suche nach einem Wappen in alten Dokumenten auf das Siegel des herzöglich-jülicher Schöffengerichts in Stolberg gestoßen Stadtfarben sind in Anlehnung an die Grundfarben des städtischen Wappens rot und 1968 Städtefreundschaft mit Grado. 1979 1989 Herrmann-Josef Kaltenborn 1994 1997 Hans Fischer 1999 2004 Hans-Josef Siebertz 1979-1984 SPD FDP 1989-1994 CDU FDP 1997-1999 CDU FDP UWG 2004 keine feste Koalition, aber informelle Ampelkoalition Sitze im Stadtrat SPD Stadtverband Stolberg 18 Bündnis 90 Die Grünen Ortsverband 3 NPD Ortsverband 2 ABS 1 Bei der Wahl zum Bürgermeister setzte sich der Herausforderer Ferdinand Gatzweiler mit 59 der abgegebenen gültigen Stimmen gegen Amtsinhaber Hans-Josef Siebertz durch. Konflikte zwischen Umwelt und Landschaftsschutz einerseits und Ausbau der Infrastruktur und Wirtschaftsförderung andererseits haben in der Folgezeit zu verschiedenen Bürgerinitiativen geführt. Das Anfang der 1990er Jahre aktive Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit, dem Gewerkschaften, politische Parteien, Verbände und Einzelpersonen angehörten, wurde 2005 auf Anregung des Bürgermeisters Ferdinand Garzweiler wiederbelebt. Es firmiert mittlerweile als Stolberger Bündnis gegen Radikalismus und hat einen Aufkleber auf den Weg gebracht, der das Stadtlogo mit dem Schriftzug Stolberg, ergänzt um gegen auf dem Hintergrund einer roten Hand und Neonazis, zeigt. Der Aufkleber Stolberg gegen Neonazis des Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus ist kostenlos an der Information im Stolberger Rathaus erhältlich und auf der Startseite der Stadt Stolberg zu ist seit den 1950er ein Schwerpunkt rechtsextremistischer Aktivitäten in der Aachener Region und besitzt neben Aachen als einzige weitere Gemeinde einen eigenständigen NPD-Ortsverband. Überregionale Aktivitäten und öffentliche Präsenz rechtsextremer Einzelpersonen und Gruppierungen führten zu landes oder gar bundesweiter Medienaufmerksamkeit und zu auswärtiger Verstärkung der örtlichen Protestveranstaltungen, etwa als die NPD, die Stolberg zu einer ihrer Hochburgen ausbauen will, am Anfang der 1950er Jahre arbeitete in Stolberg eine Gruppe der Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS, deren Mitglieder bei Wahlen bald für die FAP, bald für die DVU kandidierten und für die Hans Rantz, ein ehemaliger Waffen-SS-Mann, arbeitete und die Freilassung inhaftierter Kriegsverbrecher der SS betrieb. Von 1967 bis zu ihrem Umzug 1991 nach Berlin betrieben Wolfgang und später Wolfram Narath von ihrem Privathaus in Stolberg-Büsbach aus zusammen mit Sascha Wagner die Bundeszentrale der Wiking-Jugend. Erstmals in der Nachkriegszeit schaffte nach dem Fall der 5 Klausel bei der Kommunalwahl 1999 mit Willibert Kunkel für die DVU ein Vertreter rechtsextremer Parteien den Sprung in den Stadtrat. Bei den Kommunalwahlen im September 2004 zogen mit dem mittlerweile wegen Körperverletzung verurteilten Willibert Kunkel und Oliver Harf zwei NPD-Mitglieder sowie mit Rudi Motter ein Vertreter der DVU in den Stolberger Stadtrat Reaktion auf den Einzug zweier rechtsextremer Parteien bei der Kommunalwahl 2004 in den Stadtrat änderten CDU, SPD, FDP und Grüne die Hauptsatzung dahingehend, dass Gruppen unterhalb der Fraktionsstärke an den Ausschüssen nur mit beratender Stimme teilnehmen, was jedoch auch die Listen UWG und ABS erreichen ist Stolberg mit dem Auto über die Autobahnanschlussstellen Eschweiler und Weisweiler und Hbf. 8: Zweifall Vicht Stolberg Mühlener Bf Pumpe Stich Eschweiler Bushof 15: Hörn Physikzentrum Aachen Bushof Brand Breinig 25: Vaals Aachen Bushof Brand Büsbach Stolberg Mühlener Bf 35: Vaals Grenze Aachen Bushof Brand Walheim Hahn Breinig 42: Zweifall Vicht Breinig Büsbach Münsterbusch Stolberg Mühlener Bf Stolberg Hbf Gressenich Schevenhütte 61: Stolberg Mühlener Bf Breinig Venwegen Mulartshütte Rott Roetgen EW1: Gressenich Scherpenseel Hastenrath Bergrath Eschweiler Bushof Weisweiler Hücheln Stolberg verfügte im Jahr 2005 über 10 Beherbergungsbetriebe mit insgesamt 399 Übernachtungen von Gästen bei einer mittleren Aufenthaltsdauer von Tagen verzeichnet. Die Stadt zählt über drei Dutzend Speiselokale unterschiedlicher Richtungen sowie diverse Imbisse. Die historische Altstadt in Oberstolberg verfügt über eine hohe Dichte von Wirtschaften verschiedener Ortsteil Donnerberg betreibt der Westdeutsche Rundfunk seit den 1950er Jahren eine Sendeanlage für MW, die heute UKW und Fernsehen ausstrahlt. Als Antennenträger dient ein 1993 errichteter 231 Meter hoher, abgespannter Stahlfachwerkmast mit einem Querschnitt von Metern anstelle des alten runden und kleineren Stadtgebiet durchzieht ein dichtes Netz von Mobilfunkanlagen, allein drei in Atsch, davon eine im Wald und zwei in 50m Entfernung von Kirche, Grundschule und Kindergarten, weiterhin in Mausbach, auf der Parkapotheke in Unterstolberg und am Obersteinfeld 5. Die Stolberger Nachrichten und Stolberger Zeitung haben seit einigen Jahren einen gemeinsamen Lokalteil für Verwaltungssitz der EWV ist seit 1998 auf dem Gelände der ehemaligen Ketschenburg-Brauerei am Willy-Brandt-Platz untergebracht. Eine Geschäftsstelle der AOK Rheinland ist in der Frankentalstraße beheimatet. Stolberg ist der Sitz der EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH. Der nordwestliche Teil der Donnerbergkaserne liegt auf Stolberger der Rathausstraße ist die Nebenstelle Stolberg der Agentur für Arbeit Aachen angesiedelt. In Stolberg befindet sich eine Stadthalle, die ein privater Pächter und Strom liefert die EWV, Trinkwasser die Gesellschaft enwor, zu deren Gesellschaftern zwei ehemalige Aktionäre der Stolberger Wasserwerksgesellschaft AG moderne Kläranlage befindet sich in im Stadtteil Steinfurt. Durch Stolberg verläuft die Ergasleitung TENP, die auf dem Stadtgebiet eine große Vedichtungsstation betreibt. Bei Werth drehen sich drei Stadt Stolberg unterhält das Stadion und Hallenbad Glashütter Weiher und unterstützt oder trägt den Betrieb von über sieben Bolzplätzen, 13 Sportheimen, 19 Sport und Turnhallen sowie 14 Sportplätzen, so den Rasenplatz in Venwegen sowie im Stolberger Stadtwald am Breinigerberg einen Trimm-Dich-Pfad. Privat finanziert und betrieben werden Fitneßstudios, eine Squashanlage im Gewerbegebiet Steinfurt, sechs Tennisanlagen, so Tennisplätze auf dem Hammerberg und der Liester, und Tennishallen nahe dem Museum Zinkhütter Hof. Dies gilt auch für einen Schießstand im Hammerwald, eine Segelfluganlage und eine Bogenschießsportanlage in Mausbach sowie den Reitsportanlagen am Trockenen Weiher, in Schevenhütte, Süssendell, Gressenich und Bethlehem-Krankenhaus ist im ehemaligen Kupferhof Steinfeld untergebracht und wurde von Roland Ritzefeld aufgebaut. Es gliedert sich in Abteilungen für Innere Medizin, Allgemein-, Gefäß und Unfallchirurgie, Orthopädie mit Rheumatologie und Sporttraumatologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie, Anästhesie, Schmerztherapie und operative Intensivmedizin, Radiologie, Kinderradiologie und Nuklearmedizin mit Computertomographie sowie Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Ferner sind in Stolberg das ZAP Zentrum für ambulante Physiotherapie und das ZANK Zentrum für ambulante neurologische Komplextherapie sowie ein KfH Nierenzentrum für Dialysepatienten angesiedelt. In der Steinfeldstraße 5 befindet sich das Bildungs und Gesundheitszentrum, das über eine gesunde Lebensweise informiert, und das Caritas-Pflegestations und Servicezentrum, welche die Pflege älterer Menschen unterstützt. Das Angebot zahlreicher Altentagesstätten flankiert im Stadtteil Mühle das Altenheim Heim des guten Samaritan, am Kupferhof Rosenthal ein Seniorenzentrum des Deutschen Roten Kreuzes, auf der Liester das Senioren und Sozialzentrum, in Venwegen das Seniorenheim Maria im Venn, in Büsbach in der Bischofstraße 17 das Marienheim und das Seniorenheim Wehebachtal. Der Verein Menschenskind widmet sich der Förderung, Betreuung und Beratung kranker Kinder und ihrer die Linderung sozialer Notlagen bemühen sich die Arbeiterwohlfahrt, die Stolberger Tafel das Diakonisches Werk der evangelischen Kirchengemeinde sowie des Kirchenkreises Jülich, das Kirchliche Soziale Zentrum Rolandshaus mit TOT, die Sozialdienste die Sozialen Dienste für das Dekanat Stolberg-Nord der VdK Ortsverband Stolberg sowie die Caritas-WABe-Fachberatungsstelle für Menschen in ist der Sitz des Kreisverbandes Kreis Aachen Kulturzentrum Frankenthal, in dem früher das Waisenheim St. Vinzenz beheimatet war, wurden 1989 die Stadtbücherei, die Volkshochschule und eine Musikschule zusammengeführt, ferner finden in der umgebauten Kapelle des Waisenheims Konzerte, Kino und Theateraufführungen Medien an und ist damit die größte Bibliothek im Kreis Betreuungsangebot der Kindergärten, davon sieben in städtischer, fünf in katholischer und einer in evangelischer Trägerschaft, wird ergänzt durch zahlreiche Kindertagesstätten, vorwiegend in städtischer Trägerschaft. Ritzefeld-Gymnasium Stolberg Realschule Mausbach Im Hahn Gemeinschaftshauptschule Propst-Grüber-Schule Schule für Lernbehinderte ein Berufskolleg, das sich Stolberg mit Simmerath teilt. Die Franziska-Schervier-Schule am Bethlehem-Krankenhaus ist eine staatlich anerkannte Kranken und Kinderkrankenpflegeschule mit der Frankentalstraße 3 befindet sich eine Beratungsstelle des Kreises Aachen für Eltern, Kinder und Jugendliche. Neben der VHS im Kulturzentrum bietet die Familienbildungsstätte Helene-Weber-Haus am Birkengang die Möglichkeit zum Erwerb praktischer oder künstlerischer Sparkasse Aachen unterhält in Stolberg elf feste und drei fahrbare Geschäftsstellen. Dort unterhalten auch die Deutsche Bank, die Postbank, die Volksbank, die Commerzbank, die Citibank und die Dresdner Bank Filialen in der Wirtschaft ist von alters her eher mittelständisch-produzierend, während in den 1972 eingemeindeten Gebieten verstärkt Land und Forstwirtschaft betrieben Arbeitsplätzen der bedeutendste Industrieort im Kreis Aachen. Die Kaufkraftkennziffer lag im Jahr 2004 in Stolberg bei des Bundesdurchschnitts, die Zentralitätskennziffer dagegen nur bei 59, der Firma Prym an der Zweifaller wegen der beengten Tallage haben Unternehmensgründungen in Stolberg von alters her über die Stadtgrenzen hinausgeführt. So begann die Familie Hoesch als Reitmeister im heutigen Stadtteil Vicht, bevor ein Spross der Familie über Düren ins Ruhrgebiet Das 1971 von den Willian Prym Werken und den Kupfer und Messingwerken Langenburg mit jeweils 50 ger Anteilsbeteiligung gegründete Unternehmen mit derzeit ca. Stolberger Feinmetall Bransch GmbH: Das in der Eschweilerstraße ansässige Unternehmen wurde 2002 gegründet und erzielt durch die Herstellung von Metallwaren mit unter zehn Beschäftigten einen Umsatz von Mio. Vereinigte Kettenfabriken GmbH: Das 1907 von Hubert Kever, Jakob Münch und Werner Fleuster in der Schartstraße gegründete Unternehmen verlegte 1912 die Betriebsstätten an den heutigen Standort kurz unterhalb des das traditionelle produzierende Gewerbe tritt in jüngster Zeit verstärkt der Dienstleistungssektor, so im Gewerbegebiet Steinfurt und im Dienstleistungszentrum in zählt 17 protestiert, kommt sie erst 1935 nach der Eingemeindung des Stadtteils Atsch in Büsbach auf dem Donnerberg in Dorff Empfängnis, auf der Liester Josef, in Münsterbusch Herz Jesu, in Oberstolberg, Himmelfahrt auf der Mühle und in der Velau. In Breinig in Mausbach in Gressenich in Vicht in Schevenhütte und in Zweifall Bethlehem-Krankenhaus hat einen eigenen katholischen Seelsorger und eine eigene Bethlehem-Krankenhaus, dessen Träger seit 130 Jahren die Pfarre St. In Zweifall befindet sich ein Karmeliterkloster Maria Königin aus dem Jahre 1954 55, in dessen Hostienbäckerei die Hostien für das gesamte Bistum Aachen hergestellt Gemeinde, zu der auch Aachen-Brandt gehört, verfügt neben den historischen Kirchen in Vogelsang und auf dem Finkenberg über ein Gemeindezentrum Frankenthal. 1965 wurde in Mausbach ein Gemeindehaus eingeweiht, nachdem der Zustrom von Vertriebenen ein starkes Anwachsen von Evangelischen in diesem Gebiet mit sich gebracht Schellerweg befindet sich eine neuapostolische Gemeinde, in der Wiesenstraße auf dem Donnerberg ein Königsreichsaal der Zeugen der Karte des aktuellen Baedekers für Deutschland ist Stolberg wie Monschau und Kornelimünster mit einem Stern von zwei möglichen Museum Zinkhütter Hof eine ehemalige Glashütte aus dem Burg Stolberg beherbergt das Museum in der Torburg, ein Heimat und Handwerksmuseum, das von einem Verein betreiben wird. Die Museumsbetreiber unterhalten im unteren, südlich gelegenen Burghof auch einen Kräutergarten, in dem für die Gegend typische Würz und Heilkräuter angebaut Vennbahn-Museum in der Nähe des Stolberger Hauptbahnhofs präsentiert nicht nur die Dauerausstellung über die Geschichte der Vennbahn, sondern auch eine Sammlung der großen und kleinen Eisenbahn-Utensilien, Uniformen, Signale und historischen Gebäude, Burg Stolberg, deren Ursprünge im 12. Jahrhunderts vom Stolberger Fabrikanten Moritz Kraus im damals modernen neuromantischen Burgen-Stil wieder aufgebaut, erweitert und der Stadt als unveräußerliches Eigentum katholische Kirche St. Der Pfarrer von Eschweiler klagte 1550 wegen der eigenmächtigen Einsetzung eines Pfarrers in Stolberg durch den Burgherren Hieronymus von Efferen, der 1554 auch einen Friedhof anlegen die Kirche erweiterte und für die Pfarre das nach ihm benannte Rolandshaus sowie das Bethlehem-Krankenhaus aufbaute, sowie Maximilian Goffart, der die Kirche mit einer konzertanten Orgel ausstattete und von 1978 bis zu seinem Tode 1980 Weihbischof in Aachen der Burgstraße steht die lutherische Vogelsangkirche, auf dem Finkenberg eine calvinistische Kirche. Der Kupfermeisterfriedhof der lutherisch-reformierten Gemeinde wurde 1686 auf dem Finkenberg angelegt, nachdem eine gemeinsame Friedhofsnutzung mit den Katholiken zu vielen Streitigkeiten geführt hatte. Das Gotteshaus der evangelischen Gemeinde in Zweifall aus dem Jahre 1683 zeichnet sich durch einen Kanzelaltar aus weißem Marmor und dunkelblau gestrichenem Holz sowie einen Posaunenengel auf dem Turm neugotische Kirche Turmblick, nahe des Steinbruchs Gehlen, befindet sich der kleine Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde mit Gräbern aus dem jüdische Friedhof Am Bayerhaus vor der Grenze zu Aachen-Eilendorf ist geschlossen und wird von der Stadt Stolberg Stolberger Stadtgebiet finden sich mehrere ehemalige Produktionsstätten von Messing, die so genannten Kupferhöfe, wie Frankenthal, Grünenthal, Rosenthal, Schardt, Sonnenthal, Steinfeld, Weide und Rose; darunter auch die Adler-Apotheke, Stolbergs ältestes Steinhaus, das 1575 als erster Kupferhof von dem Kupfermeister Leonhard Schleicher erbaut renaturierten Steinbruch Gehlen informiert ein Lehrpfad über die Kalkbrennerei. Die renovierten historischen Schmelzöfen des ehemaligen Kupferhofes Atscher Mühle, betrieben bis 1873, in der Rhenaniastraße sind Teil des historischen Wanderwegs von Atsch bis Elgermühle. Zwischen Stolberg-Vicht und Stolberg-Zweifall liegen die historischen Schmelzöfen der Reitwerke Neuenhammer und Platenhammer aus dem ist Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte, der sich zum Ziel gesetzt hat, die regionale Vielfalt des Schmiedehandwerks und der Metallgestaltung in der globalen Einheit Europas auf allen Ebenen zu fördern. Kupferbrunnen des Stolberger Kunstschmiede Matthias Peters an der Ecke Steinweg Stielsgasse Bespielbare bewegliche Skulptur Der Masken vor dem Steinweg 76 Walzgerüst der Prym-Werke vor dem Rathaus Tanzende Quadrate des Künstlers Bergrath Eselsreiterin im Steinweg, eine private Stiftung Bareschesser aus Kupfer in Büsbach Die älteste bildliche Darstellung Stolbergs ist die farbige Karte des Vichttales, die der Maler und Zeichner Egidius von Walschaple in den Jahren 1546 48 anläßlich eines langjährigen Rechtsstreites um Landbesitz und Wasser sowie sonstiger Nutzungsrechte zwischen den Herren von Stolberg und den Reichsäbten von Kornelimünster erstellte. Der bedeutendste ist wohl der Maler und Radierer Alfred Holler, der in den 1920er und 1930er Jahren viele Motive Stolbergs auf seinen Werken Außenstadtteile haben neben einer reizvollen Landschaft mit zahlreichen Naturdenkmälern oftmals traditionsreiche Gotteshäuser zu bieten. Barbara in Breinig und das Gotteshaus der evangelischen Gemeinde in Zweifall aus dem Jahre 1683, das sich durch einen Kanzelaltar aus weißem Marmor und dunkelblau gestrichenem Holz sowie einen Posaunenengel auf dem Turm auszeichnet. Mancher Ortskern wurde durch eine Skulptur ist an erster Stelle die Kaiserstadt Aachen mit dem Münster, der Pfalz und zahlreichen Museen zu hinter der Grenze zwischen Stolberg-Breinig und Aachen-Kornelimünster liegt das gallo-römische Heiligtum Tagesausflug lohnt auch das idyllische Eifelstädtchen Monschau im Süden und die Langerwehe im Kreis Düren sind Schloss Merode, die Laufenburg, das Tal der Wehe und das Töpfereimuseum lohnende Ausflugsziele. Im Norden bietet Eschweiler an verschiedenen Standorten eine breite Palette von zahlreichen Zeugnisse von der Römer über Burgen und Herrenhäuser bis zur Gründerzeit. Die Villa rustica im Propsteier Wald in der Nähe zu Stolberg, deren Bad beim Bau des Stolberger Bahnhofs 1888 zerstört wurde, firmiert in der Sekundärliteratur auch irreführenderweise als Villa rustica bei von Stolberg. Der Schleicher-Park am Fettberg mit der mittelalterlich anmutenden Ummauerung fungiert wie das parkähnliche Gelände der renaturierten Halde Schlossberg und des ehemaligen Kupferhofs Blankenberg, der Friedhof Bergstraße und die renaturierten Steinbrüche Obersteinfeld und Gehlen als grüne Lunge im engen Vichttal. Diese Funktion erfüllen auch der Wald, der über die Hälfte der Fläche Stolbergs bedeckt, und die Wehebachtalsperre zwischen Schevenhütte und Langerwehe, deren Umgebung der Talsperre den hier angesiedelten Bibern, Mufflons und Uhus neue Lebensräume bietet. Bei Spaziergängen lässt sich die Vielfalt der an die Bodenverhältnisse angepassten, seltenen oder teils einzigartigen Flora und Fauna erkunden wie die Galmeifluren und die Orchideenarten der Kalk-Trockenrasengebieten. Das Informationszentrum Schlangenberg in Breinig, in dem regelmäßig Führungen durchgeführt werden, bietet geologische und naturkundliche Einblicke in das Naturschutzgebiet. Das Rundwanderwegenetz umfasst über 200 Unterstolberg stehen eine Kastanie am Ellermühlenweiher, eine Blutbuche in der Ellermühlenstraße 7 und vor Haus Rosenthal zwei Kastanien unter Schutz, in Oberstolberg zwei Blutbuchen in der Zweifallerstraße vor dem Eingang zur Fa. Dalli, in Büsbach eine Eiche am Ehrenmal Bischofstraße, in Dorff eine Eiche und eine Linde Am Hahnenkreuz, in Breinig eine Lindengruppe auf dem Friedhof an der Neustraße. In Venwegen stehen vier Naturdenkmäler: Ein Feldahorn 300 m nördlich des Hönigerhofs, eine Linde in der Vennstraße, eine Kastanie vor der Vennstraße 24 und eine Lindengruppe auf dem Friedhof. In und um Zweifall sind eine Esche auf dem evangelischen Friedhof und eine Gruppe Lagerfichten am Ufer des Hasselbachs geschützt. In Mausbach stehen auf dem Essinger Platz in vier geschützte Kastanien und zwölf geschützte Linden, außerdem an der Ecke Gressenicher Straße Am Franzosenkreuz ein Weißdornstrauch. Geschützt sind in Vicht die Felsformation Kluckensteine und in Werth am Hitzberg in der Nähe des Steinbruchs Vygen die Kalkfelsen Burg und die Kirchen der Altstadt sind beliebte Orte für der Stolberger Spielschar 64 einem Mandolinenorchester sowie Trommler-, Pfeifer und der Burg, in der auch die Gemäldesammlung der Stadt eine Bleibe gefunden hat, werden Ausstellungen veranstaltet, so 1988 von Jupp Linssen. Der Weihnachtsmarkt auf dem Kaiserplatz und an Wochenenden auch am Alten Markt und auf der Burg mit Kunsthandwerkern und einer Ausstellung zur Stadtgeschichte findet seit mehr als 20 Jahren statt und ist über die Grenzen Stolbergs bekannt. Stolberg zählt mehr als 170 Vereine, darunter auch den Stolberger Heimat und Geschichtsverein ältesten von Stolbergs zwölf Schützenbruderschaften, die Sportvereine, wie der Stolberger SV oder der Stolberger Schachverein, stellen ein vielfältiges Angebot auch in der Jugendarbeit bereit, sehen sich jedoch in jüngster Zeit durch Nachwuchsmangel und den städtischen Druck zum Energiesparen zur Kooperation oder gar Fusion gezwungen. Insgesamt zählt Stolberg drei Angelvereine, vier Billardclubs, 16 Fußballvereine, vier Kampfsportvereine, fünf Motorsportvereine, drei Radsportvereine, zwei Reitvereine, vier Schwimm und Tauchvereine, vier Tennisvereine, sechs Turnvereine, sechs Sportgemeinschaften, elf Betriebssportgemeinschaften sowie zehn sonstige Vereine. Die historische Altstadt von Stolberg reicht bis zu den Ursprüngen der Stadt zurück und ist ein lebendiger Spiegel der Stadtgeschichte. Auf der Karte des aktuellen Baedekers für Deutschland ist Stolberg wie Monschau und Kornelimünster im Kreis Aachen vor allem aufgrund seiner historischen Altstadt mit einem Stern von zwei möglichen Kurze Baubeschreibung Besichtigung und heutige Nutzung Finkenbergkirche 3 Historische Produktionsstätten Weitere In der Nähe der Burg Kaiserplatz 6 Alt-Stolberg in der Kunst 8 Weblink Die Burg Stolberg, deren Ursprünge im Haupttrakt erstreckt sich in westöstlicher Ausrichtung auf einem Oolithfelsen östlich des baugeschichtliche Entwicklung der Burg Stolberg zu ihrem heutigen Erscheinungsbild geschah im Wesentlichen in drei Phasen. Eine dritte Bauphase begann nach 1888 unter dem Stolberger Fabrikanten Moritz Kraus, der die heruntergekommenen Gebäude im damals modernen neuromantischen Burgen-Stil wieder aufbauen ließ und zugleich einige Umbauten und Erweiterungen vornahm. Zu seinen Erweiterungen zählt ein Dansker, der im Nordosten dem Bergfried vorgelagert und mit ihm durch eine überdachte Brücke verbunden ist, sowie die Torburg, die sich im Süden an den Felsen in Höhe des Bergfrieds anschließt, sowie als isloiertes Gebäude im Süden das untere Burghof und die nördliche Esplanade ist zumeist frei Rittersaal und die angeschlossene Kemenate werden heute für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Kammerkonzerte sowie karnevalistische Aktivitäten genutzt und sind darüber hinaus auch für private Festlichkeiten zu mieten. Außerdem wurde bei den Wiederherstellungsarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg im Obergeschoss des Palas eine Galerie eingerichtet, in der regelmäßig Ausstellungen Torburg beherbergt heute das Heimat und Handwerksmuseum, das von einem Verein betreiben wird. Die Museumsbetreiber unterhalten im unteren, südlich gelegenen Burghof auch einen Kräutergarten, in dem heimische, für die Gegend typische Würz und Heilkräuter angebaut werden. Während des Burgritterlagers der Interessengemeinschaft Stolberg im Mittelalter werden den Besuchern altes Handwerk, Lagerleben und Vorführungen einmal jährlich stattfindende Veranstaltungen sind das Fest zum Erntedank und der Weihnachtsmarkt an Adventswochenenden, auf dem Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse zum Verkauf anbieten und ihr Handwerk vorführen. Die dreischiffige katholische Kirche St. Der Pfarrer von Eschweiler klagte 1550 wegen der eigenmächtigen Einsetzung eines Pfarrers in Stolberg durch den Burgherren Hieronymus von Efferen, der 1554 auch einen Friedhof anlegen lässt. Bekannte Pfarrer sind Roland Ritzefeld, der die Kirche erweiterte und für die Pfarre das nach ihm benannte Rolandshaus sowie das Bethlehem-Krankenhaus aufbaute, sowie Maximilian Goffart, der die Kirche mit einer konzertanten Orgel ausstattete und von 1978 bis zu seinem Tode 1980 Weihbischof in Aachen lutherische Vogelsangkirche in der Burgstraße ist die älteste evangelische Kirche im Herzogtum Jülich. Sie wurde im Jahre 1647 errichtet, nachdem die Burgherrin Odilia von Efferen 1608 die Erlaubnis zur Nutzung der Burgkapelle widerrufen hatte, die ihr Vorgänger Jan von Efferen 1592 den Lutheranern erteilt calvinistische Kirche auf dem Finkenberg entstand 1688 und 1725. In diesem Jahr wurde der Holzbau des Schiffs durch einen Steinbau von Tilmann Roland ersetzt, der auch den Kupferhof Rosenthal Kupfermeisterfriedhof der lutherisch-reformierten Gemeinde wurde 1686 auf dem Finkenberg angelegt, nachdem eine gemeinsame Friedhofsnutzung mit den Katholiken zu vielen Streitigkeiten geführt dem ältesten Teil des Bergfriedhofs unmittelbar an der Bergstraße sind repräsentative Gräber von Fabrikanten und Großbürgern aus der Wende vom Turmblick, nahe des Steinbruchs Gehlen, befindet sich der kleine Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde mit Gräbern aus dem der Stolberger Altstadt liegen die ältesten Kupferhöfe, ehemalige Produktionsstätten von Messing aus der frühen Neuzeit, wie Grünenthal, Schardt, Sonnenthal, Steinfeld; darunter auch die Adler-Apotheke, Stolbergs ältestes Steinhaus, das 1575 als erster Kupferhof von dem Kupfermeister Leonhard Schleicher erbaut in der Mühlenstraße wurden 1496 als Getreidemühle der Unterherrschaft Stolberg umgebauten Gebäude der ehemaligen Ketschenburg-Brauerei am Markt renaturierten Steinbruch Gehlen informiert ein Lehrpfad über die Kalkbrennerei. Die ältesten Straßen und Gassen entstanden in der Nähe der Burg. Nur wenige Fachwerkhäuser im spätgotischen Stil sind erhalten, es dominieren Bruchsteinhäuser aus Dolomitkalk, deren Fenster und Türreinfassungen, Eckquader und sonstige Schmuckelemente aus Blaustein ausgeführt sind. In der Klatterstraße steht Stolbergs ältestes Haus aus dem Jahre 1529 und außerdem der Stammsitz der Seifensieder Mäurer Wirtz. Stolbergs ältestes Steinhaus, die Adler-Apotheke, die 1575 als erster Kupferhof von dem Kupfermeister Leonhard Schleicher erbaut wurde, steht in der Burgstraße. Gegenüber der Vogelsangkirche liegt an der Burgstraße der Pley, ein kleines Plätzchen, weiter die Burgstraße abwärts der Alte Markt, von dem ein Aufstieg zur Torburg der Burg und Aufschwung der Industrialisierung schlug sich auch im Stadtbild nieder. Im Steinweg, der um die Jahrhundertwende die Klatterstraße als Haupteinkaufsstraße ablöste, und in der Rathausstraße entstanden Bürgerhäuser in gründerzeitlichem und Jugendstil. Das Haus an der Einmündung der Grüntalstraße in die Rathausstraße, in dem sich heute die Rathausapotheke befindet, sticht durch seine Fresken mit mythologischen und allegorischen Figuren Steinweg, seit den 1980er Jahren eine Fußgängerzone, endet im Norden am dessen Standbild im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen Taler, 16 Groschen und 11 Pfennige errichtet. 1976 wurden Seitengebäude für den Bau des neuen Rathauses abgerissen, renoviert wird der Haupttrakt, in dem sich heute der Ratssaal befindet und Trauungen stattfinden. In der Vorweihnachtszeit, wenn auf dem Kaiserplatz der Weihnachtsmarkt der Kupferstädter Weihnachtstage stattfindet, bilden in den Fenstern des alten Rathauses Bilder, die von Stolbergs Schulen gemalt wurden, einen großen Adventskalender. Die Hauptpost und das Goethe-Gymnasium und das ehemalige Amtsgericht wurden um die Jahrhundertwende errichtet, ebenso in unmittelbarer Nähe die Volksschule Grüntal und 1930 das Stadtbad. Zahlreiche Skulpturen verschönern seit Ende der 1979 die Stolberger Altstadt. Kupferbrunnen des Stolberger Kunstschmiede Matthias Peters an der Ecke Steinweg Stielsgasse Bespielbare bewegliche Skulptur Der Masken vor dem Steinweg 76 Eselsreiterin im Steinweg, eine private Stiftung Die älteste bildliche Darstellung Stolbergs ist die farbige Karte des Vichttales, die der Maler und Zeichner Egidius von Walschaple in den Jahren 1546 48 anläßlich eines langjährigen Rechtsstreites um Landbesitz und Wasser sowie sonstiger Nutzungsrechte zwischen den Herren von Stolberg und den Reichsäbten von Kornelimünster erstellte. Der bedeutendste ist wohl der Maler und Radierer Alfred Holler, der in den 1920er und 1930er Jahren viele Motive Stolbergs auf seinen Werken Strandkorb ist ein spezielles Sitzmöbel aus Korbgeflecht für den Strand, vergleichbar einem verkleideten sind häufig an den Sandstränden der Nord und Ostsee in Timmendorfer Strand an der gibt verschiedene Berichte über die Erfindung des ersten Strandkorbes. Der aus Kühlungsborn stammende Korbmacher Wilhelm Bartelmann soll im Jahr 1882 den Strandkorb erfunden haben, weil ein Badegast namens Elfriede Maltzahn in Warnemünde sich eine Sitzgelegenheit für den Strand Strandkörbe sind meist Zweisitzer, deren Oberteil beliebig gekippt werden kann. Mit Griffen zum Tragen können sie beliebig gedreht werden und bieten zudem einen Komfort mit Polsterung, Armlehnen, ausziehbaren Fußbänken, Klapptischen, Schattenmarkise und einer regendichten den Stränden von Nord und Ostsee bekommt der Strandkorb zunehmend Konkurrenz von den so genannten Strandmuscheln, runden Zelten, die die Strandbesucher mitbringen und die als flexibler Schutz gegen Wind und Sonne dienen. Die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas ist der Rahmen für eine Touristikstraße, die länderübergreifend herausragende private und öffentliche Gartenanlagen im nördlichen Rheinland und der Provinz Limburg, Niederlande, verbindet und touristisch noch mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt. vergrößern Inhaltsverzeichnis 2 Ausblick 4 Literatur 6 Weblinks Die Idee entstand Ende 2001 in Vorüberlegungen zur Dezentralen Landesgartenschau 2002 Gartenkunst am Niederrhein und den grenzüberschreitenden Projekten Euroga 2002 und Projekt ist eingebunden in das Ende 2003 initiierte EU-geförderte Programm European Garden Heritage Network, EGHN, das zur Zeit neun Partner in Deutschland, Frankreich und Großbritannien Deutschland bereiten sich die Mitglieder und Gärten auf das von der Deutschen Zentrale für Tourismus für 2008 ausgerufene Jahr der Schlösser und Parks vor. Bei einer Städtereise steht im Gegensatz zu anderen Reisen die mehr oder weniger intensive Erkundung einer Stadt und ihres kulturellen Angebotes im Vordergrund. Eine solche Reise kann individuell geplant und mit einem beliebigen Transportmittel durchgeführt werden. Allerdings steigt der Preis infolge der Tatsache, dass der Arbeitsaufwand und die entsprechenden Kosten des Anbieters, die für wenige Teilnehmer ebenso hoch anzusetzen sind wie für eine grössere Gruppe, auf die Anzahl der Reisenden umgelegt werden. Haupteigenschaft und Vorteil einer pauschal gebuchten Städte-Gruppenreise ist es, dass in ihrem Rahmen Stadtrundfahrten, Stadtwanderungen, Museums oder Schlossführungen so wie Ausflüge angeboten werden, die von kompetenten, bei Bedarf fremdsprachenkundigen örtlichen Fremdenführern durchgeführt den letzten Jahren zeichnet sich ein Trend zu selbst kombinierten Städtereisen ab, bei denen der Kunde die Kombination zwischen den Bahnfahrten oder Flügen und dem Hotel nach seinen eigenen Vorlieben selbst auswählen und entsprechend buchen kann. Allerdings muss er in diesem Fall die Gestaltung seines Programmes vor Ort meistens selbst arrangieren, auf eine individuelle und qualifizierte Führung verzichten und sich mit einem Kommentar vom Tonband begnügen. Auch spezielle Themenhotels in Städten, wie hundertjährigen Firmenjubiläum des österreichischen Kristallerzeugers Swarovski im Jahre 1995 wurde der österreichische Künstler André Heller beauftragt, am Firmen-Stammsitz in eine Erlebniswelt rund um das Thema Kristall zu errichten. André Heller schuf gemeinsam mit namhaften Künstlern wie Brian Eno, Susanne Schmögner, Paul Seide avancierten die Swarovski Kristallwelten zu einer der größten Tourismusattraktionen in Österreich und sind mit durchschnittlich Besuchern pro Jahr die Nummer zwei bei den Museen hinter Schloss Der Erfolg führte dazu, dass die Wunderkammern 2003 um weitere sieben erweitert wurden. Der Talsperrenweg ist ein Anfang des 20. Jahrhundert geschaffener Hauptwanderweg im Vereinsgebiet des Sauerländischen Gebirgsvereins und besitzt wie auch all die anderen Hauptwanderstrecken als Wegzeichen das weiße Andreaskreuz X, an Kreuzungspunkten erweitert um die Ziffer 3. Er führt mit einer Länge von insgesamt 174 km von Hagen nach Wanderweg ragt nicht nur durch seine landschaftlichen Schönheiten heraus, sondern überschreitet vielfach politische, kulturhistorische und regionale Grenzen. So liegt der Startpunkt im westfälischen Hagen, weiter geht es durch das märkische Sauerland, ein Abstecher geht ins Oberbergische, durch das Südsauerland und Siegerland geht es dann dem Ziel im hessischen Biedenkopf zu. Namensgebend für den Weg sind die nun mehr acht Talsperren, die von ihm berührt werden. Diese sind, in der Reihenfolge von Hagen aus, die Hasper Talsperre, Ennepetalsperre, Kerspetalsperre, Lingesetalsperre, Brucher Talsperre, Aggertalsperre, Biggetalsperre und die Breitenbachtalsperre. Ein Ticket, auch Flugschein genannt, bedeutet im Luftverkehr einen Gutschein und eine Eintrittskarte, der einen Flugpassagier zum Transport in einem Fluggerät berechtigt. Flugscheine sind grundsätzlich nur vor Antritt des Flugs erhältlich. Spontanreisende kaufen ihre Flugscheine erst wenige Stunden vor dem Abflug last minute, wobei es ihnen meistens auf das günstigste Angebot ankommt. Bislang wurden Tickets generell in Papierform Charterbereich gilt in der Regel die Buchungsbestätigung als Linienbereich wird am Check-In-Schalter die Bordkarte ausgedruckt. Diese Karte steckt man in den Check-In-Automaten und kann hier, ohne langes Anstehen am Check-In-Schalter, eigenständig seine Sitzplatzwunsch reservieren, sein Gepäck aufgeben und die Bordkarte erhalten. Auch Billigflieger haben inzwischen ähnliche Systeme im Einsatz. Tourism Concern ist eine britische international operierende Nichtregierungsorganisation mit Sitz in London, die sich für einen verantwortungsvollen Tourismus einsetzt. Die Arbeit von Tourism Concern konzentriert sich auf die Kooperation mit regionalen und lokalen Gemeinschaften in Touristenzielen, um soziale und ökologische Probleme zu reduzieren, die mit Tourismus in Zusammenhang stehen. Ein wichtiger Punkt diesbezüglich ist auch die kritische Auseinandersetzung mit der Globalisierung der Tourismuswirtschaft, die bewirkt, dass Konzerne der Ersten Welt über die Köpfe der Einheimischen hinweg Profite verbuchen und so der lokalen Wirtschaft in Entwicklungsländern nur wenig nutzen oder sogar Begriff Tourismus geht zurück auf das französische Substantiv le tour, ist aber erstmals um 1800 im Englischen belegt; im Französischen taucht er 1816 auf und im Deutschen um 1830. Die französischen Wörter tourisme und touriste wurden als offizielle Begriffe erstmals von der Société des Nations verwendet, um Reisende zu beschreiben, die mehr als 24 Stunden im Ausland aller Regel bezieht sich der Begriff heute auf die Reiseart der Urlaubsreise. Daneben wird der Begriff bisweilen sarkastisch zur Kennzeichnung ansteigender, aber aus Sicht des Sprechers unerwünschter Reisetätigkeit in bestimmten urlaubsunabhängigen Bereichen verwendet. Das Reiseziel bezeichnet man vornehmlich in der Schweiz als Touristendestination. Lange Zeit verfügte nur ein kleiner Teil der Bevölkerung über die Mittel und die Zeit, auf Reisen gehen zu Einbeziehung auch der Arbeiterschaft erfolgte, freilich zunächst in bescheidenem Maße, erst zu Beginn des stark stiegen Reiseintensität und häufigkeit in den letzten 30 Jahren an: So hat sich der Anteil der Reisenden an der Gesamtbevölkerung über 14 Jahre von 1954 bis 1989 von 24 auf der 36. Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, veröffentlicht im März 2006, liegt die Reiseintensität in Deutschland bei und die Urlaubsreisehäufigkeit liegt bei Reisen. Die sozialen und technischen Entwicklungen der letzten hundert Jahre ermöglichten eine enorme Ausweitung der soziale Fortschritt der Verkürzung der Tages-, Wochen und Lebens-Arbeitszeit führte zu mehr den letzten 40 Jahren steigerte sich die werktägliche Freizeit von auf Stunden, die Wochenendfreizeit steigerte sich von auf 2 Tage und die Urlaubsdauer hat sich von 9 Tagen auf 31 Tage Wirtschaftswachstum, höhere Lebenserwartung und die zunehmende individuelle Mobilität haben eine explosionsartige Zunahme des Reiseverkehrs ermöglicht. Ein weiterer Grund für die Zunahme des Tourismus ist dessen Kommerzialisierung. Hierzu gehört der Ausbau der Bettenkapazität, der Restauration, der verkehrstechnischen Voraussetzungen und der entsprechenden Verkehrsmittel und Versorgungsstrukturen. Die Tourismuswirtschaft zählt weltweit zu den größten sind die Einnahmen höchst ungleich verteilt, werden doch 50 davon in nur sieben Ländern erzielt, während sich die gesamte Dritte Welt mit 5 der Einnahmen begnügen muss. Im Übrigen partizipiert die einheimische Bevölkerung der Entwicklungsländer hieran meist in unterdurchschnittlichen Maße, wird sie doch meist mit untergeordneten Aufgaben betraut, während die Führungstätigkeiten Ausländern vorbehalten bleiben und die Lebenshaltungskosten für alle gleichermaßen steigen. Außerdem fließt ein Teil der Tourismuseinnahmen insofern wieder in die Herkunftsländer der Reisenden zurück, als dort Ausstattung für die touristische Infrastruktur gekauft wird. In Deutschland erzielte die Tourismusbranche mit Unterkünften mit der Gemeinden Deutschland sind in Tourismusverbänden organisiert, 310 davon sind als Heilbäder oder Kurorte Museen, 366 Theater, 34 Freizeit und Erlebnisparks, Tennisplätze, 648 Golfplätze, 122 National Naturparke km sowie km Radfernwege zur Verfügung. Herkunftsland ÜN in in Baden-Württemberg 40 Ausland, davon: Niedersachsen USA Mecklenburg-Vorpommern Schweiz Rheinland-Pfalz Frankreich Berlin Österreich Thüringen Schweden Sachsen-Anhalt Spanien Bremen 2004 unternahmen Deutsche 274 65 Mio. Bei 48 der Reisen erfolgte die An und Rückreise mit dem PKW, bei 36 mit dem Flugzeug, bei 10 mit dem Bus und bei 6 mit der Eisenbahn. pro Informationsstelle für Konsumenten und Tourismuswirtschaft ist in Deutschland die Deutsche Zentrale für kann in Deutschland meist als Schwerpunkt innerhalb der BWL, im Rahmen der Geographie oder als eigener Studiengang Tourismus Touristik oder Tourismus-BWL studiert Anstieg des Tourismus hat in den bereisten Ländern und Regionen oft gravierende Folgen für die einheimische Bevölkerung, für Natur und stärker die Anpassung an die Erfordernisse der Tourismuswirtschaft erfolgt, desto eher werden lokale kulturelle Traditionen nur noch als Show und Inszenierung für die Touristen weitergeführt. Der Tourismus ist damit, wie auch die Unterhaltungsindustrie, Teil der ökonomischen Globalisierung, die in vielen Teilen der Welt zu einer Verwestlichung führt. Touristen reisen in als solche beworbene und wahrgenommene exotische Paradiese und tragen gerade dadurch mit dazu bei, dass die kulturellen Eigenheiten dieser Länder zurückgedrängt entsteht so ein Teufelskreis. Denn die Touristen wiederum spüren, dass die traditionelle Gastfreundschaft der Einheimischen vielerorts pragmatischem Geschäftssinn gewichen ist, beklagen sich über Touristenfallen, den Verlust der Ursprünglichkeit der Region und fühlen sich schlimmstenfalls sind auch die Schäden an Umwelt und Natur: Zu nennen ist zunächst die durch die Reisetätigkeit hervorgerufene Luftverschmutzung. Die Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid-Belastung selbst in kleineren Fremdenverkehrsorten wie Davos oder Grindelwald erreicht oft das in Großstädten übliche Niveau und überschreitet bisweilen die in den USA zulässigen Grenzwerte. Aber auch Wasser und Boden sind vielfachen Belastungen etwa durch das Öl von Kraftfahrzeugen und Sportbooten, aber auch die Sonnenschutzmittel der in großer Zahl etwa die Mittelmeerküsten belagernden Badereisenden ausgesetzt. Ein großes Problem stellt der von Touristen zurückgelassene Müll dar. Vor allem aber kann er etwa in Gebirgsgegenden oder an Stränden häufig nur mit ungleich größeren Schwierigkeiten entsorgt werden als in den ausgebauten Infrastrukturen der Tonnen geschätzt, die Abwassermenge auf Kubikmeter. Weiters führt Tourismus zum verstärkten Verbrauch natürlicher Ressourcen: So bringt etwa gerade in Ländern der Dritten Welt die Lebensweise westlicher Touristen mit ihren Klimaanlagen und Swimmingpools einen problematischen Anstieg des Energie und Wasserverbrauchs mit sich. Letzterer verursacht häufig ein Absinken des Grundwasserspiegels mit all seinen Konsequenzen für die örtliche Trinkwasserversorgung und die Bewässerung in der Landwirtschaft. Schließlich beeinträchtigt Tourismus vielfach auch bestehende Naturräume, Biotope und Ökosysteme, und damit die Lebensgrundlage für Tiere und durch Rodungen für Skipisten, Langlaufloipen und Wanderwege bedingte Erosion, die Schädigung von Wasserbiotopen durch Segler, Surfer und Taucher, sowie die Störung der einheimischen Tierwelt etwa durch Langläufer und Tiefschneefahrer. Genannt sei in diesem Zusammenhang schließlich auch die ästhetische Verunstaltung gewachsener Natur und Kulturlandschaften durch touristische Infrastrukturen. Nicht vergessen werden darf allerdings auch, dass die ökonomischen Interessen der mächtigen und finanzstarken Tourismuswirtschaft vielfach aber gerade auch zum Schutz und Erhalt gefährdeter Naturräume beigetragen haben. So wurden etwa Feuchtgebiete auf Jamaika und kanadische Wälder ebenso aus touristischen Erwägungen erhalten und geschützt wie afrikanische Großwildbestände oder Bauernhäuser in der Toskana. Daneben hat der Fremdenverkehr vielerorts vom Niedergang bedrohte Wirtschaftszweige erhalten und wie etwa in den Westalpen der Entvölkerung ganzer Landstriche Beginn der 1980er Jahre entstand eine Gegenbewegung zum Massentourismus, der so genannte Sanfte Tourismus. Dabei sollen Vorstellungen eines umwelt und sozialverträglichen Reisens zu einer Lösung, zumindest aber Entschärfung, der mit dem Tourismus verbundenen Probleme beitragen. Er fördert die nachhaltige Nutzung touristischer Gegebenheiten, Respekt vor den kulturellen Traditionen der bereisten Länder und einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Während Hauptträger dieser Bewegung eher problembewusste Individualreisende sowie kleinere alternative Reiseveranstalter sind, werden einzelne Elemente aber auch schon aus Imagegründen von den etablierten Marktführern der Tourismusbranche über die Entwicklung des Tourismus begegnen erheblich größeren Schwierigkeiten als in anderen Wirtschaftszweigen. In großem Maße vage und konturlos ist bereits das touristische Produkt: Nachgefragt werden von den Reisenden nämlich nicht nur materielle Leistungen wie Unterkünfte oder Transfers, sondern auch und sogar in erster Linie immaterielle Attraktionen wie Sehenswürdigkeiten, reizvolle Landschaften, bestimmte Wetterverhältnisse, Urlaubsglück und Erholung, Stimmungen und Träume aller Art, die weder herstell noch erneuerbar sind und sich im Grunde jeglicher ökonomischen Bewertung entziehen. Auch der touristische Konsum lässt sich nur schwer quantifizieren, werden doch viele von Touristen nachgefragten Waren und Dienstleistungen wie etwa Leistungen der Gastronomie und des Verkehrsbereichs auch von Einheimischen genutzt, ohne dass eine Abgrenzung möglich Unschärfe der Begriffe erschwert auch die Erhebung einer verlässlichen Datenbasis. Als weitere Unwägbarkeit kommt hinzu, dass das Nachfrageverhalten der Touristen in weitaus stärkerem Maße von irrationalen, subjektiven Determinanten bestimmt wird als das anderer Marktteilnehmer. In die Entscheidung fließen oft diffuse, von Zeitströmungen, Modetrends und kulturellen Prägungen abhängige Erwartungen, Bedürfnisse und Motive ein, die schwer analysierbar sind und auch durch gezielte Produktwerbung nur in sehr begrenztem Maße manipuliert werden können. Schließlich ist das touristische Produkt weder transport noch lagerfähig: Es muss am Ort seiner Entstehung zu einem bestimmten festgelegten Zeitpunkt konsumiert werden, der Reisende muss sich also termingerecht zum Produkt diese Probleme führen dazu, dass ökonomische Theorien nur sehr allgemeine und pauschale Aussagen zur Entwicklung der Tourismusbranche treffen können, wie etwa dass die Kosten der Raumüberwindung weiter abnehmen werden, eine stärkere Diversifizierung bei Angebot und Nachfrage zu beobachten sein werde, und die Ferien in vielen Fällen durch mehr als ein Motiv bestimmt sind. Vereinzelte Versuche, durch eindrucksvolle mathematische Formeln und Modelle ein objektiv nicht vorhandenes Maß an Objektivität und Rationalität vorzutäuschen, vermögen daran nichts zu ändern. Die Schwierigkeit bei der Aufstellung verlässlicher Prognosen hat immer wieder zu katastrophalen Fehlinvestitionen geführt. Bekanntestes Beispiel ist der 1992 eröffnete Freizeitpark Eurodisney bei Paris, der seinen Betreibern allein in den ersten beiden Jahren fast 1 Mrd. Aber auch großangelegte Ferienanlagen an der Costa del Sol und den Westalpen sowie der verstärkte Ausbau der Hotelkapazitäten in westdeutschen Großstädten in den 1970er-Jahren haben sich als ökonomische Fehlschläge erwiesen. Zu den wichtigsten determinierenden Zukunftsfaktoren des Fern-Tourismus dürfte künftig die Entwicklung des Erdölpreises gehören. Es wird bei Experten damit gerechnet, dass sich schon auf mittlere Sicht der Tourismus stärker auf den nationalen jung ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Tourismus. Gleichwohl hat sie in kurzer Zeit eine ganze Reihe spezialisierte Fachdisziplinen hervorgebracht, zu deren wichtigste etwa Tourismussoziologie, psychologie, ökonomie und geschichte gehören. Trotz reger Interessen der Albaner, den Tourismus zu fördern und als wichtige wirtschaftliche Einnahmensquelle des Landes zu entwickeln, wird es noch länger dauern, bis Albanienreisen in den Katalogen europäischer Reisebüros zur Norm werden. Die Mehrzahl der Touristen, die im Hochsommer die Strände an der Adria und dem Ionischen Meer bevölkern, sind Einheimische, Emigranten und Albaner aus den Nachbarländern. Nur langsam finden immer mehr Abenteurer und Entdecker Gefallen an Albanienreisen: Unberührte Landschaften, kaum besuchte Sehenswürdigkeiten, für ihre Freundlichkeit gelobte Menschen, sich rasant entwickelnde Städte und die Neugier auf Unbekanntes locken. 2 Geschichte 4 Wirtschaftliche Bedeutung 6 Weblinks Das Land verfügt über beeindruckende Naturschönheiten wie Sandstrände am Mittelmeer, imposante Berglandschaften, fruchtbare Ebenen, große und kleine Seen und viele unberührte Gegenden. Butrint griechisch-römische Ruinen Gjirokastra osmanische Museumsstadt Saranda beliebt für Badeurlaub Vlora beliebt für Badeurlaub Das frühere kommunistische Regime erlaubte lange Zeit keine touristischen Aktivitäten. Zwar verfügte zwischenzeitlich fast jede Stadt über ein Hotel und an den Küsten und Bergen standen zahlreiche Erholungsheime, diese waren aber für Parteifunktionäre, Geschäftsreisende und ausgezeichnete inländische Arbeiter gedacht. In den 1970er waren fast nur kommunistische Gruppierungen aus Westeuropa in Albanien zu Gast. Der Ausbau der touristischen Infrastruktur wurde gefördert, soweit dies dem armen Land, wo es fast an allem fehlte, möglich war, und im Ausland wurden diverse Reiseführer publiziert. In den 1990ern hielten der schwierige Transformationsprozess mit seinen Gewaltexzessen und Versorgungsengpässen sowie die Konflikte auf dem Balkan weitere Touristen vom Land als sich nach dem Kosovo-Krieg die Grenzen zwischen den südosteuropäischen Staaten wieder durchlässiger wurden, fanden wieder mehr Ausländer nach hat eine rasante Entwicklung und die politische Instabilität des Landes zählten zu den wesentlichen Problemen, die Touristenströme von Reisen nach Albanien abgehalten haben. Daneben setzt die schlechte Infrastruktur dem Tourismus Grenzen: Stromausfälle und Wasserunterbrüche sind Alltag und viele Straßen sind noch immer in sehr schlechtem Zustand, so daß Überlandfahrten schnell lang und strapaziös drohen viele der schönsten Plätze durch illegales Bauen und Umweltverschmutzung zerstört zu Ausländer fürchten sich vor Überfällen, obwohl die gegen Touristen gerichtete Kriminalität sehr gering ist. Die Sicherheitslage in Albanien ist weit besser als ihr Ruf, auch wenn in gewissen Regionen vor allem im Norden noch Vorsicht geboten ist. Der Tourismus hat für die wirtschaftliche Entwicklung eine große werden aber nicht in Massen nach Albanien reisen, solange die Infrastruktur nicht deutlich verbessert Albaner merken aber, dass sie in anderen Ländern für ähnlich viel Geld deutlich mehr Komfort Tourismus in Argentinien ist heute in vielen Gebieten des Landes eines der hauptsächlichen Zweige des Dienstleistungsgewerbes. Er findet vor allem in Gebieten nahe der Küste sowie in den zahlreichen verschiedenen, attraktiven Landschaften statt, wegen denen das Land auch bei Besuchen aus dem Ausland beliebt ist. Anders als in vielen anderen Entwicklungsländern gab es in Argentinien schon seit Ende des 19. Dies hängt mit der reichen Vergangenheit und der traditionell starken Mittelschicht des Landes zusammen, die auch heute noch den Großteil des Tourismus trägt. Der Tourismus aus dem Ausland unterliegt dagegen Schwankungen, die im Wesentlichen mit dem Wechselkurs der Währung und dem damit verbundenen Preisniveau zu tun Sierras de Córdoba Misiones Patagonische Atlantikküste Feuerland Sonstige Reiseziele Der allergrößte Teil des Tourismus in Argentinien fällt auf die Sommerferien, die zwischen Mitte Dezember und Anfang März liegen. Dabei ist der Monat Januar traditionell der mit den höchsten Urlauberzahlen, da dort auch die Angestellten öffentlicher Dienste Urlaub haben und viele Behörden geschlossen sind oder nur mit wenig Personal arbeiten. Eine Besonderheit ist, dass viele Betriebe ihren Beschäftigten in sogenannten quincenas Urlaub geben; so ist jeder Monat in zwei Quincenas zweite Saison sind die Winterferien, die zwei bis drei Wochen im Juli betragen. In diesen Ferien werden klimabedingt die eher im Norden liegenden Feriengebiete besucht, doch auch die Badeorte am Atlantik verzeichnen zu dieser Zeit einige Besucher. Eine dritte Saison ist die Osterwoche, in der oft die höchsten Übernachtungsquoten insgesamt verzeichnet werden, da sie sich an vier Tagen Besonderheit ist der Turismo estudiantil, der Klassenfahrten-Tourismus. Das bei weitem beliebteste Ziel ist dabei San Carlos de Bariloche, aber auch Villa Carlos Paz und Mar del Plata werden von dieser Art des Tourismus besucht. Für diese Orte ist diese Art des Tourismus trotz der relativ niedrigen Ausgaben der Schüler attraktiv, da so die Hotels weitgehend das ganze Jahr lang ausgelastet werden können. Der Tourismus konzentriert sich in Argentinien auf relativ kleine, begrenzte Gebiete. Die bedeutendsten sind die Atlantikküste der Provinz Buenos Aires mit ihren Badeorten, die Gegend um die Sierras de Córdoba in Zentralargentinien sowie die Anden in Patagonien. Die Atlantikküste der Provinz Buenos Aires war das erste nennenswerte Touristengebiet in Argentinien. Die Region hat infolge dieser Entwicklung heute eine exzellente Infrastruktur mit einer weitgefächerten Hotellerie und Gastronomie sowie einem stark ausgebauten Verkehrsnetz. Etwa 4 Millionen Gäste besuchen die Region pro Jahr, wobei die Inländer in der Überzahl sind; am meisten Touristen kommen aus der relativ nahen Hauptstadt Buenos Aires und ihren Touristenorte in der Region sind neben Mar del Plata Necochea, Villa Gesell, Pinamar, Miramar und die Atlántida Argentina, eine durchgehende Kette von Badeorten an der Mündung des Río de la Plata, dessen Zentrum Santa Teresita ist. Die Küste weiter südlich ist dagegen noch von kleinen Badeorten wie Monte Hermoso bestimmt, hier gibt es noch weite unbebaute Küstenabschnitte. Die Sierras de Córdoba, eine Gegend von Mittelgebirgen bis m Höhe, stiegen seit den 1930er Jahren zum zweitbedeutendsten Fremdenverkehrszentrum des Landes auf. Das erste Hotel wurde in La Calera in der unmittelbaren Umgebung der Stadt Córdoba eröffnet, weitere Städte wie Río Ceballos zogen nach. Jahrhunderts verlagerte sich der Schwerpunkt jedoch auf weiter von der Provinzhauptstadt entfernte Gebiete, insbesondere Villa Carlos Paz, das heute das Zentrum des Tourismus in der Region ist. Wichtige Orte sind neben Villa Carlos Paz Cosquín, La Falda, Santa Rosa de Calamuchita, Mina Clavero und Villa General Belgrano sowie zahlreiche südlichen Anden sind bereits seit Anfang des 20. Schon 1922 wurde im Westen der Provinz Río Negro bei San Carlos de Bariloche der Parque Nacional del Sud gegründet, heute bekannt als Nationalpark Nahuel Haupí. Heute ist die Region, insbesondere die Stadt Bariloche selbst, sowie San Martín de los Andes, ein Gebiet mit einem Zufluss von etwa einer Million Touristen pro Jahr. Ein weiteres Schwerpunktgebiet ist das Gebiet um den Nationalpark Los Glaciares in der südlichen Provinz Santa Cruz, in dem die größten Gletscher außerhalb der Polargebiete zu besichtigen Einwohnern im Jahr 1991 auf geschätzte im Jahr 2005. Eine ähnliche Entwicklung läuft die erst 1988 gegründete Retortenstadt El Chaltén durch, die heute ein Zentrum des Bergsteiger und Trekkingtourismus ist. Die Provinz Misiones ist insbesondere wegen den stellenweisen intakten Regenwäldern, aber vor allem wegen den Wasserfällen von Iguazú ein bedeutendes Touristenziel, wobei hier der Schwerpunkt allerdings bei Kurzzeitbesuchern liegt. Das Gebiet um die Wasserfälle hat eine sehr große Anzahl von Unterkunftsmöglichkeiten und Gastronomie und wird auch von vielen Ausländern Nordwesten des Landes ist vor allem in den letzten drei Jahrzehnten zu einem weiteren touristischen Schwerpunkt Argentiniens geworden. Aber auch die alten Kolonialstädte Humahuaca, Purmamarca und Tilcara in der gleichnamigen landschaftlich sehr attraktiven Schlucht Quebrada de Humahuaca, sowie die Orte Cafayate und Santa María del Yocavil im Tal Valle Calchaquí werden von vielen in und ausländischen Touristen besucht. Nordwestargentinien gilt als Hochburg des Rucksacktourismus in Argentinien, viele junge Argentinier sowie eine recht hohe Anzahl von Ausländern reisen von dort aus nach Bolivien und Peru weiter. Die patagonische Atlantikküste ist ebenfalls erst seit wenigen Jahrzehnten ein touristischer Schwerpunkt des Landes und erlebt immer noch einen regelrechten Boom. Das bekannteste Ziel ist die Halbinsel Valdés im Norden der Provinz Chubut mit einer großen Vielfalt an Meerestieren sowie das benachbarte Puerto Madryn, das gleichzeitig Ausgangspunkt für Touren auf die Halbinsel als auch Badeort ist. Die Badeorte dieser Gegend sind weit voneinander entfernt; deshalb macht die Natur der Region insgesamt noch einen intakten Eindruck, was von immer mehr Touristen geschätzt Puerto Madryn sind die wichtigsten Badeorte Las Grutas in Río Negro, sowie Playa Unión und Rada Tilly in Chubut. Viele haben den Vorteil, einen Badeurlaub mit Besichtigung der lokalen Tierwelt verbinden zu können, auch sind die Küsten Patagoniens landschaftlich mit Hügeln und Steilküsten oft attraktiver als die der Provinz Buenos Aires, im Golfo San Matías ist sogar die Wasser und Lufttemperatur deutlich höher als dort. Auch die Stadt Buenos Aires selbst ist ein wichtiges Touristenziel im Land, sowohl von Bewohnern des Landesinneren als auch von den Ausländern, die Argentinien aufstrebendes Reiseziel ist weiterhin die Insel Feuerland an der Südspitze Argentiniens und dort insbesondere die landschaftlich attraktive Umgebung von Ushuaia, der Hauptstadt der Provinz Tierra del Fuego und südlichste größere Stadt der Welt. Dort befindet sich auch der südlichste Nationalpark Argentiniens, der Nationalpark Tierra del Fuego, mit einer Wald Moor und Parklandschaft in den letzten Ausläufern der Anden. Dänemark ist bekannt als ein kleines hyggeliges Königreich auf vielen Inseln, wo sogar die größeren Städte manchmal beschaulich wirken und der Straßenverkehr ohne große Hektik und Staus bewältigt wird. Das große Angebot an Ferienhäusern und Campingplätzen und die guten Verkehrswege machen Dänemark zu einem interessanten Urlaubsland, das bei vielen Touristen auch ein Interesse weckt für das übrige Skandinavien. änemarkbesucher sollten einheimisches Bier probieren, die typischen roten Würstchen, das Nationalgericht Sm rrebr d, Rote Grütze oder die bekannten Fischgerichte. In Dänemark herrscht Anschnallpflicht und auch bei Tag muss mit Abblendlicht gefahren dichtes Netz von Fähren und Brücken verbindet die dänischen Inseln, so dass auch Insel-hopping zu einem Urlaubserlebnis werden kann, zumal jede Insel landschaftlich ihren eigenen Charakter hat. Storebælt-Brücke über den Großen Belt von Fünen nach Seeland über die A19 von Warnemünde nach Gedser auf Falster über die dänische Landesstraße 9 von Spodsbjerg nach Tårs Gleichermaßen beliebt bei Seglern und Campern ist die Dänische Südsee, das Gebiet in der Ostsee um die beiden größten dänischen Inseln Seeland und Fünen. Beliebt sind auch Dänemarks schöne Küsten mit langen weißen Stränden an Nordsee und Skagerrak und den manchmal etwas steinigen an der Ostsee, alle ohne Kurtaxe frei zugänglich und die interessanten Städte mit vielen Sehenswürdigkeiten, Museen und historischen Gebäuden. Informationen über Reiserouten und Sehenswürdigkeiten erhält man beim ADAC, oder vor Ort in den Touristenbüros. Die meisten Entwicklungsländer verfügen über ein besonders günstiges natürliches Potenzial für den Aufbau der Tourismusbranche, so währt eine Saison durch die Lage in tropischer und subtropischer Klimazone oft 365 Tage im Jahr. Hinzu kommt damit zusammenhängend die Andersartigkeit von Vegetation und Landschaftsbild, welche den betroffenen Gebieten den von Touristen gewünschten Hauch von Exotik verleiht. Auch die vielfältigen Sportmöglichkeiten, wie Tauchen in Korallenriffen, Trekkingtouren im Nepal und besonders das Baden an den attraktiven Badestränden der Südsee wirken geringe Entwicklungsstand wird von den Touristen oft als exotische Unberührtheit wahrgenommen, was zwar nicht den Tatsachen entspricht, jedoch als Klischee gut vermarktet wird. Darüber hinaus ist eine Vielzahl der Reisenden an bekannten soziokulturellen Eigenarten ihrer Ziele interessiert, wie Reisterrassen, Tempelanlagen, Basare oder historische Stätten, besonders dann, wenn die Gegenwartskultur als besonders exotisch empfunden wird und gute Fotomotive liefert. Ein weiterer Faktor ist das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis und der hohe Wert westlicher Währungen in den Entwicklungsländern. Dennoch müssen weitere Voraussetzungen für den Tourismus geschaffen werden. Tourismusziele müssen über mindestens einen Flughafen, ein gutes, wetterbeständiges Straßennetz, angemessene öffentliche Verkehrsmittel und eine äußerst verlässliche Energie und Wasserversorgung verfügen. Letztlich kann der Tourismus nur in den Gebieten florieren, die sich durch eine gute Erreichbarkeit, eine politische Stabilität und hohe Sicherheit vor Überfällen, terroristischen Anschlägen und politischen Unruhen sowie geringe gesundheitliche Risiken, wie grundlegende Voraussetzung, dass es zur Entwicklung des Tourismus kommt, ist in erster Linie die Nachfrage der Industriestaaten Nordamerikas, Europas, Ostasiens, Australiens und Neuseelands. Die gesellschaftlichen Bedingungen wie zunehmende Informationen durch die Medien, gewachsener Bildungsstandard, Interesse an Landschaft, Kultur und Bevölkerung fremder Länder, Reiz der Ferne, Abenteuerlust und Prestige, aber auch steigender Bedarf an Freizeit hervorgerufen durch Stress in der Industriegesellschaft. Einige Entwicklungsländer haben jedoch auch ein großes Potential an inländischem Tourismus. Hierzu gehören insbesondere Schwellenländer wie etwa Argentinien und Brasilien mit einer eigenen starken Mittelschicht, aber auch weniger entwickelte Staaten mit einer kaufkräftigen Oberschicht. In diesen Fällen sind die Voraussetzungen für Tourismus aus dem Ausland meist schon vor dessen Entwicklung gegeben, und die negativen Begleiterscheinungen der Abhängigkeit des Tourismussektors von Ausländern fallen fast vollständig Tourismus bringt für die Entwicklungsländer entscheidende Vorteile mit sich, wie eine Erhöhung des BIP, was über Steuern die Haushaltslage des Staates deutlich verbessert, die Devisen machen den Aufbau von Landwirtschaft und Industrie sowie den Import von Gütern möglich. Auch würden zahlreiche Arbeitsplätze im Bau und Dienstleistungsgewerbe, in der Landwirtschaft, in der informellen Wirtschaft und im touristisch orientierten Kunstgewerbe, aber auch in den peripheren Räumen, Die Wiederbelebung des traditionellen Kunsthandwerkes wird für den Souvenirhandel positiv eingeschätzt da es auf traditionellen und arbeitsintensiven Techniken beruht, die ohne großen Kapitalaufwand durchgeführt werden können, ergeben sich vielfältige Ausbau der Infrastruktur dient auch der Bevölkerung und kann sich in Form von Verbesserungen im Sozialsystem touristische Erschließung ist oft auch mit Problemen verbunden. In der Aufbauphase werden viele Arbeitsplätze in der Baubranche benötigt, zu einem späteren Zeitpunkt jedoch im Tourismus und Versorgungsbereich. Wegen mangelnder Ausbildung der einheimischen Bevölkerung werden qualifizierte Tätigkeiten von Ausländern durchgeführt, die meist höhere Löhne beziehen als die Einheimischen. Durch klimatisch bedingte Veränderungen sind die touristischen Einrichtungen außerhalb der Hauptsaison wenig gefragt, sodass Entlassungen und schlechte Bezahlung üblich sind. Negativ auswirken kann sich der Tourismus auch durch Kinderarbeit, das Abschöpfen großer Gewinnanteile durch den Zwischenhandel und durch industrielle Fertigungsweisen in den Zentren. Einnahmen internationaler Hotelketten fließen ins Ausland und sind somit für die Entwicklungsländer verloren. Massentourismus bringt immer eine hohe Umweltbelastung, in Form von Zersiedlung, hohem Wasserverbrauch, Gewässerverschmutzung, Touristenmüll, Abfall und Abwasserentsorgungsprobleme mit sich, die die labilen Ökosysteme gefährden. Andere Wertmaßstäbe, die durch den Tourismus importiert werden, können einen Kulturschock in der betroffenen Region auslösen. Dies kann einhergehen mit der Entfremdung der einheimischen Kultur, der Zerstörung historisch entstandener Sozialstrukturen, Kommerzialisierung zwischenmenschlicher Beziehungen, Moral und Sittenzerfall, Drogenprobleme und Kriminalität. Der Fremdenverkehr nimmt in einigen Ländern bereits 90 des BIP ein und stellt somit eine Monostruktur dar, welche die Länder für Nachfrageschwankungen infolge von Trendänderungen, Katastrophen anfällig macht. Der Tourismus in Island erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit. Island ist ein außergewöhnliches Reiseziel mit einer beeindruckenden Insel kann man per Flugzeug oder Fähre einen kurzen Stopover-Aufenthalt kann man zur Bláa Lóni in der Nähe des internationalen Flugplatzes Keflavík zum Baden fahren. Dazu gehört der Besuch in ingvellir, der historische Thingplatz der Isländer, das Haukadalur um den Geysir und dem beeindruckenden Wasserfall sind Reiterferien und Reittouren mit dem Islandpferd. Diese reichen von kurzen Ausritten auf Reiterhöfen bis zu mehrtägigen geführten Touren auch über die Hochlandwege oder die Teilnahme am Schafsabtrieb. Das Wetter ist deutlich besser als es der Name Eisland oder das bekannte Islandtief vermuten lässt. Für den Aufenthalt im Freien und zum Zelten muss man sich auf Regen, Sturm und Schneeschauer auch im Sommer einstellen und ausrüsten. Wenn man auf eigene Faust per Pedes unterwegs ist, lässt sich die die Insel in drei Tagen mit dem Linienbus Tourismus in Italien gehört schon seit Jahrzehnten zu den bedeutenden Einnahmequellen kamen 36 Millionen ausländische Gäste nach Italien. Apulien: Region in Süditalien, die sich bis in den Stiefelabsatz erstreckt und lange Zeit vom Tourismus fast übergangen wurde und nur von Italienkennern gelobt und geliebt wurde. Ein Blick auf die Geschichte lehrt uns jedoch, dass diese Region sehr beliebt war: Griechen, Römer, Byzantiner, Normannen, Sarazenen, Franzosen und deutsche Kaiser haben den Wert dieses Gebietes erkannt. Zwischen modernen Gebäuden stößt man plötzlich auf ein römisches Amphitheater oder man überquert die Straße und man befindet sich in verwinkelten Gassen zwischen weiß getünchten zur Zeit der Magna Graecia war diese Region dafür bekannt. Unter den Römern wurden apulische Weine in die zivilisierte Welt exportiert; Lorenzo de Medici fand sie äußerst angenehm und nach der Besetzung Italiens durch die Franzosen wurden riesige Mengen nach Frankreich verschifft. Kyoto, das westlichen Kulturtouristen das alte Japan in Tempeln, Museen und bei Veranstaltungen bietet, und Tokyo, das eine Vielzahl von Einkaufs und Vergnügungsmöglichkeiten bietet und unter anderem die neuen Reichen aus China und Russland anlockt. Die Japaner selbst sind begeisterte Ausflügler, daher versucht jeder Ort im Land seine eigenen touristischen Qualitäten herauszustreichen. In jeder Stadt befindet sich in der Nähe des Bahnhofs eine Touristeninformation, die Stadtpläne und Informationsmaterial bereithält, meistens auch auf englisch. Über das Land verteilt sind kleine Museen, die von traditioneller Kultur über moderne Kunst bis zu völlig unerwarteten Dingen alle möglichen Nischen Firmen verlangen von ihren Mitarbeiten ein hohes Maß an Loyalität, es ist daher üblich, dass Salarymen auf einen Teil ihres Urlaubsanspruchs verzichten. Trotzdem sind japanische Firmen sehr wohl darauf bedacht, ihren Mitarbeiten auch Entspannung zu bieten, und so sind Touren mit der ganzen Abteilung üblich, die auch den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Firma pflegen Touristen folgen auf ihren Reisen einem eigenen Muster, und die Branche ist ganz darauf eingestellt. Man fährt morgens so früh wie möglich los, um dann am Zielort so viel wie möglich zu sehen, auf der im Prospekt empfohlenen Route. Parks, Tempel und Museen schließen in Japan in der Regel bereits um 17 Uhr, denn um diese Zeit kehren die Touristen ins Hotel oder eines der traditionellen Gasthäuser, den Ryokan ein. Dort nimmt man ein Abendessen, meist aus lokalen Spezialitäten zu sich, es gehört zum guten Ton für die Besitzer eines guten Ryokan, in der lokalen Küche ausgebildet zu Touristenmagnete sind Aussichtspunkte, die besonders schöne Naturansichten bieten. Nachdem die Verstädterung viele Ebenen in Betonmeere verwandelt hat und die Flüsse unter dem Asphalt verschwinden ließ, sehnen sich die Japaner nach den Orten, wo die Natur noch ursprünglich ist. Weite Teile Japans, rund 80 der Landesfläche, sind nur dünn besiedelt, weil es sich um schwer zugängliche Gebirge oder entlegene Inseln die nördlichste Insel, liegt im Winter unter einer dichten Schneedecke und ist daher ein beliebtes Inland von Honshu besteht vor allem aus zerklüfteten Bergen, so dass auch hier eine hohe Schneesicherheit herrscht, sogar noch im März, wenn in Kyushu bereits die Kirschblüten-Saison Wirtschaftsboom der 80er, als Investitionskapital im Überfluss vorhanden war, hat auch eine Vielzahl von Vergnügungsparks entstehen lassen, von denen ein Teil einen großen Erfolg verzeichnen konnte, das Tokyo Disneyland, das genug Gewinn abwirft um alle defizitären Disneylands dieser Welt zu finanzieren und mit dem Disney Sea Land einen Schwesterpark bekommen Wellness ist in Japan ein wichtiger Zweig des Tourismus. Die Tradition von Kurorten, die Entspannung in den natürlichen heißen Quellen bieten, reicht bereits bis in die Edo-Zeit zurück. Seitdem die Generation, die Japan nach dem zweiten Weltkrieg aufgebaut hat, zu finanziell gut gestellten Rentnern geworden ist erleben Japans Kurorte, insbesondere auf der Izu-Halbinsel, einen Boom. Deutschland, Österreich und die Schweiz haben mit Japan ein Abkommen zur Visabefreiung geschlossen. Bei der Einreise erhalten Staatsbürger dieser Länder eine Aufenthaltserlaubnis für 90 Tage, eine Verlängerung des Aufenthaltes auf insgesamt 180 Tage lässt sich bei einem der regionalen Einwanderungsbüros beantragen. Zu folgenden Zwecken ist eine visafreie Einreise möglich: Besichtigung; Erholung; Besuche bei Verwandten, bzw. Freunden; Teilnahme an Konferenzen; Geschäftszwecke; Teilnahme an Amateurbewerben sportlicher oder anderer Natur, oder ähnliche Aktivitäten während eines kurzzeitigen Aufenthaltes in Japan. Für längere Aufenthalte gibt es die Möglichkeit, ein Working Holiday Visum zu beantragen. Impfungen sind nicht erforderlich, wenn man direkt von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Japan fliegt. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis einfachste Weg für europäische Touristen, sich in Japan mit Geld zu versorgen, ist, die ec-Karte an einem der zahlreichen Geldautomaten der Japanischen Post zu benutzen. Die Bedienung der Automaten ist in englischer Sprache möglich, viele dieser Automaten sind allerdings nur zu den üblichen Öffnungszeiten der Postfilialen Yen abheben. Die oft empfohlenen Reiseschecks werden dagegen nur von wenigen Banken einige Bankfilialen wechseln auch ausländisches Bargeld in die Landeswährung. Japan hat eine der niedrigsten Kriminalitätsraten aller industrialisierten Länder, insbesondere Tokio gilt als sicherste Großstadt der Welt. Ein mögliches Problem ist sexuelle Belästigung: Allein reisende Frauen sollten die übliche Vorsicht walten lassen und insbesondere nicht per Anhalter reisen. Japaner sind sehr stolz auf ihre ausgefeilte gesellschaftliche Etikette, und viele Japaner sind darum bemüht, dass ihr Land einen positiven Eindruck Großstädten, Touristenzentren und internationalen Geschäftsvierteln sind die meisten Haltestellen und Hinweisschilder zweisprachig man eine bestimmte Adresse sucht, ist es empfehlenswert, wenn man vorher die Internetseite der Einrichtung aufsucht und die dort meist zu findende Karte Tourismus in der Oblast Kaliningrad entwickelte sich nach Öffnung des vormaligen Militärsperrgebietes zunächst sprunghaft, da viele ehemalige Einwohner des nördlichen Ostpreußen als Heimwehtouristen die Region um das frühere Königsberg besuchten. Von großer und mit Abebben des Heimwehtourismus von wachsender Bedeutung in den Küstenbadeorten Selenogradsk und Swetlogorsk sowie auf der Kurischen Nehrung ist der Inlandstourismus. Kaliningrad selber besitzt nach schweren Zerstörungen im Krieg nur wenige historische Sehenswürdigkeiten, zu denen der alte Königsberger Dom und einige alte Stadtbefestigungen zählen. Die örtliche Touristenbehörde bemüht sich um den Aufbau verschiedener Fremdenverkehrszweige wie Jagdtourismus, Reitertourismus und ländlichen Tourismus sowie um Förderung des Fremdenverkehrs in den Klein und Mittelstädten wie konnte die Folgen des Krieges rasch überwinden und versucht seither sich erneut als touristisches Reiseziel zu etablieren. So wirbt man mit Slogans wie Kroatien ein kleines Land für einen großen Urlaub oder aktuell The Mediterranean as it once was zeitlose Schönheit. Ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg liegt, Experten zufolge, in der Authentizität und Integrität des kroatischen Tourismus. Städte wie Rovinj oder Dubrovnik erlangten neuen Weltruhm und stehen für ein Urlaubsgefühl, welches an die 1950er Jahre in Italien oder an der französischen Côte d Azur größte Kapital des kroatischen Tourismus ist jedoch die beinahe unangetastete Natur. Menschen auf der Suche nach Ruhe und Entspannung können in Kroatien immer noch versteckte Buchten finden, die nicht verbaut wurden, die eine Zufluchtsstätte für wahre Naturliebhaber Tourismus ist durch das Fehlen von Modernisierung geprägt, das heißt, man wird nur selten auf hamburgerisierte, plastische Urlaubsorte Angebot ist breit gefächert und bietet vielen etwas: Segler, Kreuzfahrten durch die Inselwelt, Kongresstourismus, Natur-, Öko-Tourismus, Kultur, Wallfahrtsorte, Fischer-, Taucher und Jagdtourismus bis hin zu Urlaub auf dem Bauernhof. Für viele Bewohner der reich gegliederten Küste stellt der Tourismus einen der wichtigsten Wirtschaftszweige Inseln ist Kroatien auch für Segler besonders attraktiv. 2005 wurde Kroatien vom international-anerkannten Verlagshaus Lonely Planet zur Destination of the Year gekürt. Der gemeinnützigen Organisation Ethic Tourist aus Berkeley, Kalifornien nach gehört Kroatien zu den 13 besten Reisezielen für den ethischen Tourismus im Jahre 2006. Kroatien wird dabei als Land bewertet, dass einen Besuch wert ist, und dies nicht nur aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit, sondern auch wegen seiner Beziehung zur Umwelt und zur sozialen Gerechtigkeit. Die Redaktion von National Geographic Adventure äußerte kürzlich im Hinblick auf die Schönheiten des Kornati-Archipels, dass Kroatien zu den meist-ersehnlichen Reisezielen gehört. Auch die US-amerikanische Vereinigung der Reiseveranstalter ließ Ende 2005 anhand der vorliegenden Buchungslage verlauten, dass Kroatien 2006 zu den begehrtesten Reisezielen der US-Amerikaner zählen wird. Der Tourismus in Kroatien hat eine lange Tradition und besitzt weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Die Zahlen für 2006 sind noch nicht vollständig, aber es zeichnet sich wieder ein Rekordjahr für den Tourismus in Kroatien Mio. 2005 besuchten insgesamt Mio ausländische Touristen Kroatien und mit Mio Nächtigungen von Ausländern wurde eine Steigerung von 8 Hotelbetten, Betten in Privatunterkünften und Camping-Stellplätze zur Anlegeplätzen. Für viele Bewohner der reich gegliederten Küste stellt der Tourismus einen der wichtigsten Wirtschaftszweige dar. Die kroatischen Inseln, von denen es über tausend an der Zahl gibt, die zerklüftete Küste an der kristallklaren Adria und die Nationalparks wurden im Jahr 2005 unter anderem von Millionen Touristen aus Deutschland, Millionen aus Italien und aus Frankreich sind erstaunliche Kulturstätten des Buddhismus und Hinduismus im Kathmandutal zu bestaunen. 2 Gesundheitsvorsorge 4 Highlights Chitwan Nationalpark 5 Trekking Annapurna Runde oder als Teil Jonsom Muktinath Trek Für Nepal ist ein Visum erforderlich, das man gegen Gebühr am Flughafen erhält. Die für Deutschland übliche Standardvorsorge einschließlich Hepatitis A sollte größere Gefahr ist die Höhenkrankheit, die jedes Jahr einige Todesopfer fordert. Man höre auf den Körper und steige bei Kopfschmerzen und Unwohlsein herab, und auf jeden Fall nicht hinauf, selbst wenn andere Personen keine Beschwerden haben. Im Städtetourismus hat Kroatien steigende Besucherzahlen, insbesondere in der Hauptstadt Zagreb und in Vara Landesinneren besuchen jährlich hunderttausende Touristen den weltbekannten Nationalpark Plitvicer Seen und den Naturpark Biokovo, der im gleichnamigen Gebirgsmassiv im Süden des Landes gelegen Jagdtourismus blickt vor allem in den Regionen Slawonien, dem Gorski Kotar und der Lika auf eine lange Tradition zurück. Im nordwestkroatischen Zagorje und in der pannonischen Tiefebene befinden sich zahlreiche gut ausgebaute Thermalbäder. Peru ist ein Anden-Staat in Südamerika. Im Westen grenzt das Land mit einem langen Küstenstreifen an den Pazifik und reicht östlich der Anden bis in das Becken des Amazonas m Höhe, bietet das Land eine Vielfalt für jede Art Tourismus. So zieht es genauso Bergsteiger aus allen Nationen in das Andengebiet, wie Wildwasserpaddler und kulturell Interessierte, die die Hinterlassenschaft der Inka und ihrer Vorgänger besuchen. Das ganze Land ist gut erschlossen und bietet daher Pauschaltouristen ähnlich aufregende Erlebnisse wie Extremsportlern und Leuten die die Einsamkeit suchen. Die wohl meist bereiste Route startet in Lima, mit ihren Kolonialbauten und Museen, führt dann nach Nazca zu den in den Boden gescharrten riesigen Figuren. Der Höhepunkt der Reise ist Cuzco, mit den zahlreichen Hinterlassenschaften der Inka und ein nicht ganz billiger Tagesauflug zum Machu Picchu. Falls noch genug Zeit und Geld übrig bleibt, beinhaltet die Rundreise auch einen kurzen Abstecher in den Urwald, wofür der Manu Nationalpark herhalten den landschaftlich schönsten Reisen in Peru zählt die Fahrt von Lima nach Cuzco auf dem Landweg. Gleich nach der auf 156 m über Meereshöhe liegenden Hauptstadt führt die Straße steil bergauf und erreicht nach 40 km den höchsten Punkt der Strecke mit m über dem Meeresspiegel. Kaum ist der Pass überquert und die Bergbaustadt La Oroya erreicht, bietet sich dem Betrachter eine durch die massive Bergbauindustrie massiv zerstörte und m über Meereshöhe und führt endlose Seitentäler entlang. Der Blickpunkt befindet sich fast ständig höher als die Gipfel der umliegenden Berge und erlaubt Ausblicke in gewaltige Canyons mit bis zu m Gebiet nördlich von Lima ist es Wert einen Besuch abzustatten. Neben den präkolumbischen Stätten Caral und Sechin, etwa 200 km und 400 km von Lima entfernt, führt eine Abzweigung in die Andenstadt Huaraz auf etwa m Höhe. In Richtung Cordillera Blanca befindet sich neben Chavín de Huántar der Nationalpark Huascarán, in dem sich auch der höchste Berg Perus, der Nevado Huascarán, befindet. An der Küste etwas weiter nördlich liegt die Stadt Trujillo mit der Chimu-Stadt Chan Chan, die zweite große Sehenswürdigkeit des Landes. Noch weiter im Norden, kurz nach der Stadt Chiclayo, führt eine Straße zu den Überresten der Chachapoya, einem hochgewachsenen, blonden, hellhäutigen Volk, das bei der Ankunft der Spanier verschwunden ist. In der Stadt Lambayeque, nur etwa 10 Kilometer von Chiclayo entfernt, befindet sich seit kurzem auch das Museum Señor de Sipán welches eindrucksvoll einen Einblick in die Sipán-Kultur Manu Nationalpark ist Ziel vieler Touristen von Cuzco aus. Touren, die mindestens drei Tagen dauern, bringen die Besucher weit in das Dschungelgebiet hinein und erlauben die Beobachtung zahlreicher Tiere und die Entdeckung der artenreichen wohl bekannteste Wanderstrecke in Südamerika ist der Inkatrail, der von Cuzco nach Machu Picchu führt. Um den Nationalpark nicht zu schaden, wurde auch eine Beschränkung von 180 Personen pro Tag für den klassischen Inkatrail eingeführt. Aber auch kurzentschlossene Reisende können in Cuzco 2 bis 5-tägige Touren buchen, die sich zwar nicht am klassischen Inkatrail orientieren, aber dennoch durch die selbe Bergwelt führen und das Ziel Machu Picchu Kilometer 88 der Eisenbahnverbindung Cuzco Aguas Calientes beginnt der klassische m die weiße Stadt zu Füßen des Vulkans El Misti ist eine Millionenstadt in m Höhe. Von Arequipa sind Bergtouren auf die umliegenden Vulkane El Misti und Chanchani möglich oder Ausflüge in die spektakulären Canyons des Río Colca und des Río ist ein Ort voller ist eine kleine Stadt ca. Aber es ist ein kleines Abenteuer mit einem Mototaxi, dessen Fahrer gleichzeitig als Guide fungiert, die Ruinen der Umgebung zu erkunden. Zu den Bekannteren zählen hierbei die sehr alten Tempelruinen von Sechín mit einem kleinen Museum, Sechín Alto, Caral, die zur Zeit älteste bekannte Stadt des amerikanischen Kontinentes, und ein kleiner Geheimtipp, das Fort Chanquillo. Die nächste größere Küstenstadt nördlich von Trujillo ist archäologische Sensation wurde lohnt ein Abstecher in das 20 Kilometer entfernte Pimentel. Der Fahrer wartet immer, bis das Colectivo voll ist; daher sollte man versuchen, ein Colectivo zu finden, welches schon teilgefüllt ist. Die Fahrt kostet aktuell 1 Sol pro Passagier und wird üblicherweise während der Fahrt entrichtet: Der Fahrer bittet um pasaje. Wichtig ist, nur passend zu geben, da der Fahrer bei Scheinen gerne mal ablehnt oder man sonst aufpassen muss, dass das Wechselgeld nicht falsch ist. Man kann auch ein Taxi nehmen. Wenn der Fahrer eine gute Fahrt gemacht hat, kann man ihn auch bitten, die Rückfahrt zu machen und zu warten. Dies wird in der Regel gerne angenommen, da der Fahrer ja in diesem Falle nicht Gefahr läuft, ohne Passagiere zurückfahren zu ist das wichtigste Zentrum für Bergsteigen und Hochgebirgswandern in Peru, wenn nicht in m Höhe. In dem schneebedeckten Gebirgszug der Cordillera Blanca gibt es mehr als 50 Gipfel, deren Höchster mit 6768m der höchste Berg Perus und der sechsthöchste des gesamten Kontinents ist, der Huascarán. Andere berühmte Berge sind zum Aushängeschild der Cordillera Blanca geworden: Der Alpamayo, einst zum schönsten Berg der Welt gekürt worden und der Artesonraju, der vielen Menschen durch das Paramount-Logo bekannt geworden ist. Neben mehrtägigen Trecks im Nationalpark Huascarán oder auf dem Llanganuco Santa Cruz Trail kann man auf Tagestouren die Ruinen von Chavín de Huántar besuchen oder die gigantischen Puya Raimondii Pflanzen entdecken. Ica ist das Zentrum des peruanischen Weinanbaus. Bei einer Buggyfahrt geht es in halsbrecherischen Tempo die steilen Dünen hinauf und auf dem Sandboard in sanften Schwüngen wieder hinunter. Kuelap ist eine äußerst eindrückliche Festung des Pre-Inka-Folkes der Kultur der Der Besuch ist sehr lohnenswert, in Chachapoyas kann man ein Taxi mieten, Führer gibt es in Chachapoyas und im Eingangsbereich der Festung. Man sagt, dass sich nirgends auf der Welt eine so hohe Dichte an unerforschten Ruinen findet wie in der Gegend um Chachapoyas. Die Hauptstadt Lima ist eine moderne Metropole am Pazifik. Während die Innenstadt von weltlichen und religiösen Bauwerken der Kolonialzeit geprägt wird, dominieren in den Stadtteilen Miraflores und San Isidro Einkaufs und ist ein kleines Fischerdorf mit wunderschönen Stränden. Das ganze Jahr über ist es hier sonnig und in den Monaten November bis Februar ist der Ort der Tipp für Surfer. Etwa 500 km südlich von Lima im wüsten Küstenstreifen befindet sich die Stadt 20 km von Chiclayo entfernt liegt Pimentel, ein Fischerdorf. Der Strand war früher sehr verschmutzt, lädt aber inzwischen zumindest während des Sommers wieder zum Baden ein. Wer einmal einen Blick auf die Caballitos del mar, die typischen, aus Schilf gefertigten Ein-Mann-Fischerboote werfen will, der kann dies mit einem Bummel über die Geburtsort des peruanischen Nationalgetränkes Pisco Sour ist Pisco und hier schmeckt er auch am besten. Die bizarr geformten Felsinseln sind Teil des Nationalparks Paracas und ein Refugium für mehr als 200 Vogelarten, wie Blaufußtölpel und ist eine Einwohnerstadt im Norden Perus. Leider wurde die Stadt immer wieder von Naturkatastrophen, wie Erdbeben und Überschwemmungen heimgesucht, so dass vom kolonialen Zentrum nicht viel übrig ist. Die Stadt Puno liegt am Ufer des Titicacasee und ist ein idealer Ausgangspunkt für Reisen im Altiplano. In den seichten Gewässern der Bucht von Puno liegen die Uros, die sogenannten schwimmenden Schilf-Inseln, da sie seit präkolumbinanischer Zeit aus Schilfrohren und Schlamm künstlich erbaut wurden und noch heute bewohnt werden. Im Landesinnern nahe Puno entdeckt man die ausgeprägten Chullpas der Inkas, hohe runde Gräberbauten aus Stein, besonders in der Gegend um Sillustani. Puno liegt ideal auf der Hauptverkehrsachse zwischen Cusco und La Paz, und kann per Bus, Zug oder Flugzeug erreicht werden. Folgt man der Panamericana Richtung Norden kommt man in die Einwohner Stadt an der ecuadorianischen Grenze liegt Tumbes. In der Umgebung gibt es mehrere Naturschutzreservate, so zum Beispiel Santuario Nacional Los Manglares de Tumbes, das einzige Gebiet mit Mangroven in gilt: Wer steril lebt, entwickelt keine eigenen natürlichen Abwehrkräfte. Trotzdem sind einige Richtlinien zu beachten, weil in unseren Breiten unser Körper nur Abwehrkräfte gegen die Einflüsse entwickeln kann, mit denen er hier konfrontiert gibt es für das gesamte Land keine gleich günstige Reisezeit. Während der Wintermonate in der südlichen Hemisphäre sorgt der kühle Humboldtstrom dafür, dass die westliche Pazifikküste unter einer dichten Nebeldecke vielen Fällen wird über das Thema Gesundheit in Zusammenhang mit Peru mancherlei Unsinn Gelbfieber sollte sich jeder impfen lassen, der einen Abstecher in die betroffenen Urwaldgebiete plant. Allerdings ist diese Impfung auch rund um die Uhr auf dem Flughafen in Lima erhältlich und zudem billiger als bei dünne Luft oberhalb von bis m kann einem Menschen schwer ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr von über 2 bis 3 Liter am Tag, bei Schwitzen und hohen Temperaturen jedoch auch mehr. Es ist mithin unabdingbar nötig, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören, Touren vorausschauend zu planen, und bei Durchführung von aufsteigenden Touren Bedacht walten zu lassen. Bei starker körperlicher Belastung oder beeinträchtigter Gesundheit kann schon eine Höhe von wenig über m die Grenzen der Leistungsfähigkeit m belastend sein. Grundsätzlich bewegt man sich auf großer Höhe nur langsam und mit Bedacht, in jedem anderen Land, das von Touristen besucht wird, findet die Kriminalität auch in Peru einen Nährboden, der durch Unachtsamkeit und Leichtsinn der Besucher gefördert wird. Daher empfiehlt es sich auch, keine Gepäckstücke im Auto liegen zu lassen, auch wenn es für eine noch so kurze Dauer ist. In manchen Städten, wie in Cuzco, gibt es eine eigene Touristenpolizei, die des nachts das Zentrum überwacht und für Schutz sorgt. Das öffentliche Verkehrsnetz ist in Peru gut achten Sie auch darauf, dass Sie in registrierte Taxen Städte, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, wurden von den polnischen Restauratoren mustergültig wieder aufgebaut. Die Kneipenkultur und das Nachtleben sind insbesondere in den großen Studentenstädten Krakau, Warschau, Breslau und Posen sehr attraktiv für junge Gäste. Danzig Manieristische Stadt im Weichseldelta, gut erhaltene Altstadt um den Langen Markt und größte Backsteinkirche der Welt Bromberg Speicherstadt an der Drawa In Polen gibt es dreizehn UNESCO-Weltkulturstätten, von denen zwei zu den 12 schützenswertesten Baudenkmälern der Menschheit zählen. Warschau Marienburg Jawor Auschwitz Neißepark Kalwaria Zebrzydowska Polen liegt in Mitteleuropa. Im Nordwesten befindet sich die von der Pommerschen bis zur Danziger Bucht reichende Ostseeküste, die durch zahlreiche Nehrungen, Binnengewässer und Dünen gekennzeichnet ist. Im Norden und der Mitte schließt sich das von der Eiszeit geformte Tiefland der mitteleuropäischen Ebene an, in dem vier große Seenplatten liegen, deren zahlreiche Gewässer in eine hügelige Moränenlandschaft eingebettet Polen leben noch Tiere, die in weiten Teilen Europas bereits ausgestorben sind, wie der Wisent im Urwald von Bialowieza und in Podlachien sowie der Braunbär in Bialowieza, in der Tatra und in den Waldkarpaten, der Wolf und der Luchs in den verschiedenen Waldgebieten, der Elch in Nordpolen, der Biber in Masuren, Pommern und Podlachien. Zudem gibt es im Osten Polens auch Urwälder, die nie von Menschen gerodet wurden, wie der zuvor erwähnte Urwald von Bialowieza. Ein Viertel aller Zugvögel, die im Sommer nach Europa kommen, brütet in Polen, insbesondere in den Seenplatten und den Sumpfgebieten der Biebrza, des Narew und der Warthe, die jeweils durch einen Nationalpark geschützt polnische Ostseeküste ist 528 km lang und erstreckt sich von Swinemünde auf den Inseln Usedom und Wolin im Westen bis nach Krynica Morska auf der Frischen Nehrung im Osten. Die polnische Küste ist zum großen Teil eine sandige Ausgleichsküste die durch die stetige Bewegung des Sandes aufgrund der Strömung und des Windes von West nach Ost charakterisiert wird in Polen groß geschlossenen Gewässern, deren Fläche einen Hektar überschreitet, zu den seenreichsten Ländern der Welt. Segeln, Tauchen, Schwimmen, Surfen und Kajak fahren kann man vor allem in Nordpolen, aber auch auf den Stauseen in den südlichen Gebirgen. Die größten Seen mit über 100 km Fläche sind Sniardwy und Mamry in Masuren sowie das Jezioro Lebsko und das Jezioro Drawsko in Pommern. Neben den Seenplatten im Norden gibt es auch eine hohe Anzahl an Bergseen in der Tatra, von denen das Meeresauge der flächenmäßig größte ist. Der mit über 100 m tiefste See ist der Hancza-See in der Seenplatte von Wigry, östlich von Masuren in der Wojewodschaft Menschen bewohnt wurde, gründeten bereits vor dem hatte seinen Palast auf einer Wartheinsel in km, der Grenzfluss Oder mit 854 km, die Warthe mit 808 km und der Bug mit 772 km. Die Orava aus den Beskiden fließt über die Waag und die Donau genauso wie einige kleinere Flüsse aus den Waldkarpaten über den Dnjestr ins Schwarze Meer. Insbesonder die Bergflüsse Dunajec, San, Poprad, Bobr sowie die Mäanderflüsse Drawa, Krutynia, Czarna Hancza, Biebrze und Narew sind für mehrwöchige Kajakfahrten hat 21 Berge über 2000 m Höhe, die sich alle in der Tatra befinden. Die Tatra, auf polnischem Gebiet bestehend aus Hoher und Westlicher Tatra, stellt die höchste Bergkette in Polen und der ganzen Karpaten m höchste Berg Rysy mit seinem hochgelegenen See Morskie Oko liegt in der Hohen m die höchste Erhebung der Sudeten darstellt. Zu den schönsten Bergen Polens gehören die Waldkarpaten im äußersten Südosten des Landes, deren höchste in der Polonina die Tarnica mit m ist. Unter Touristen sind zudem die Niederen Beskiden, die Gorce, und die Pieniny bekannt, die jeweils durch einen Nationalpark geschützt sind. Der mit 2 m unter Normalnull am tiefsten gelegene Punkt befindet sich bei Raczki Elblaskie in der Nähe von Elblag im Weichseldelta. Die geologische Struktur Polens wird geprägt durch die Plattenkollision der Kontinente Afrika und Europa während der letzten Jahrmillionen einerseits sowie durch die Vergletscherung von Skandinavien, den Karpaten und Sudeten während der Eiszeiten andererseits. Der Jura, die Pieninen und die Westliche Tatra bestehen aus Kalkstein, während die Hohe Tatra, die Beskiden und das Riesengebirge sich zum großen Teil aus Granit und Basalten Polen gibt es hunderte von Schlössern und Burgen sowie deren Ruinen. Interessant sind insbesondere die Adlerhorste im Jura zwischen Krakau und Tschenstochau sowie Burgen Kazimierz des Großen in Kleinpolen und Südostpolen, die Burgen in Schlesien und die Kreuzritterburgen aus Backstein in Polen gibt es sehr viele Adelspaläste, allein Warschau hat über der Renaissance wurden in Polen Lustgärten Jahrhundert wurden vor allem in Masowien mehrere wunderschöne romantische Gärten im englischen Stil errichtet, vor allem Die Bäder Lazienki in Warschau, in Arkadia, in Pulawy, In Polen lebten im Mittelalter und der frühen Neuzeit Gläubige verschiedener Religionen und Konfessionen friedlich nebeneinander und die polnischen Könige und Sejme garantierten ihnen die Religionsfreiheit, die 1572 in Polen zum ersten mal weltweit Verfassungsrang polnischen Museen sind trotz der verheerenden Verluste während des Zweiten Weltkrieges immer noch reich an Kunstschätzen polnischer und ausländischer Meister. Das bedeutendste Gemälde dürfte die Dame mit dem Hermelin von Leonardo da Vinci sein, die neben der Mona Lisa desselben Meisters als wertvollstes Gemälde der Welt Luftverkehr in Polen erfuhr in den 1990er Jahren eine Privatisierungswelle. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg von 1995 bis 2000 um 17 Prozent, das Luftgastwachstum um etwa zwölf und das Frachtgutwachstum um etwa zehn Prozent. Juni 2001 wurde mit den USA ein Vertrag über den Luftverkehr abgeschlossen, der ab 2004 den Anflug aller internationalen Flughäfen in den USA von Polen aus ermöglichte. Die größte Fluggesellschaft ist die Polskie Linie Lotnicze welche Tochteruntenehmen, wie die Billigfluggesellschaft Centralwings, Danzig GDN EPGD Breslau WRO EPWR 946 Rzeszów RZE EPRZ 243 Lódz LCJ EPLL 0 Szczytno SZY EPSY 486 0 346 Das direkte Anreisen mit der Bahn ist von Deutschland und Österreich problemlos km. Besonders interessant und preisgünstig für Touristen und Kurzurlauber sind die Netzkarten der polnischen Bahn, so etwa das Wochenendticket Bilet Turistyczny oder die persönliche Wochennetzkarte bilet sieciowy tygodniowy imienny, die an allen polnischen Fahrkartenschaltern auf größeren Bahnhöfen erworben werden können. Zahlreiche Busunternehmen bieten Anreis nach Polen von Deutschland und Österreich mit dem Omnibus an, Straßennetz verfügt über eine Gesamtlänge von km. A2 Teil von Posen bis Konin; Geplante Strecke: Frankfurt Oder Slubice Posen Warschau Brest A6 Bei Stettin In Polen gibt es 3812 km befahbare Jahr 2001 besuchten das Land vor allem Deutsche, Tschechen, Ukrainer, Weißrussen und Slowaken. Polen verbesserte sich von Platz 14 im Jahr 2000 auf Platz 12 im Jahr 2001 der weltweit beliebtesten Urlaubsländer. In Deutschland liegt Polen seit dem letzten Jahr auf Platz 10 der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Die Anzahl der Heimwehtouristen Deutscher, die Ende des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat im ehemaligen Ostpreußen, Schlesien, Hinterpommern, der Neumark oder anderen Gebieten umgesiedelt wurden, und nun Polen besuchen ist dagegen rückläufig. Die Bahn ist in Polen ein gutes Fortbewegungsmittel, da ein relativ dichtes Schienennetz der deutschen Grenze und in den Städten wird oft Deutsch gesprochen, ansonsten kommt man in den Großstädten natürlich mit Englisch recht Landeswährung ist Zloty. Es gibt viele Wechselstuben in den Großstädten, die man auch nutzen sollte, da der Wechselkurs in der Regel besser ist als polnische Küche hat viele Spezialitäten, wie Barszcz, Uszki, Golabki, Flaki Wer es wirklich spottbillig haben möchte, der geht in eine der Milchbars, dort wird man auch für einen Euro richtig satt und das Essen muss nicht unbedingt vom Schlechtesten sein. Gut ausgehen kann frau und man vor allem in den großen Studenten und hunderten von Kneipen, Kellern, Bars in der Altstadt und im jüdischen Viertel Kazimierz einen Namen als europäische Topdestination in Bezug auf das Nightlife gemacht haben. Am Marktplatz dem größten mittelalterlichen der Welt dürfte sich wohl nur schwer ein nicht unterkellertes Gebäude mit einer Kneipe oder Disco finden und Wanderhütten werden Universitäten pflegen Austauschprogramme, ärztliche Versorgung ist Klima ist gemäßigt und wird nach Osten und Südosten immer kontinentaler. Die Sommer sind allgemein warm mit Mitteltemperaturen zwischen 16 und 19 C und die Winter kalt, mit Mitteltemperaturen um 0 C im Nordwesten und bis zu 5 C im Polen sind ein gläubiges Volk und die Erinnerung an den 2. In Kirchen sollte man entsprechend gekleidet und als Tourist nicht während Messen gehen sowie an Orten mit Mahncharakter sich taktvoll benehmen. Polen ist mit Festnetzanschlüssen gut abgedeckt und auch das Mobilfunknetz ist gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Regionen meist gute zählt nicht zu den klassischen die größte und bedeutendste Stadt des Landes, bildet meistens den Ausgangspunkt für weitere Reisen. Sehenswürdigkeiten hier umfassen den Kreml, die Altstadt um den Roten Platz mit dem Lenin-Mausoleum und den Manegeplatz, die Einkaufsstraße Arbat, das Kaufhaus GUM, das Bolschoi-Theater, die Basilius-Kathedrale, die Christ-Erlöser-Kathedrale und zahlreiche Museen. Die alte Zarenstadt Sankt Petersburg mit ihren alten Palästen, Museen und Kanälen ist häufig Ziel von Kreuzfahrten auf der Ostsee. Sehenswert sind hier vor Allem die renovierte Altstadt, die Eremitage, die Isaakskathedrale, die Peter-Pauls-Festung, die Weißen Nächte, Schloss Peterhof und verschiedene Theater und Museen. Das ehemalige Königsberg und seine Umgebung waren nach Öffnung des Gebietes Anfang der 1990er Jahre vor allem Ziel von die Transsibirische Eisenbahn gibt es sowohl Pauschalangebote in Form von Schienenkreuzfahrten in Luxuszügen wie auch Angebote für Rucksacktouren in auf Wolga, Ob, Lena oder Jenissei erfreuen sich zunehmender Hauptreiseziel der Sowjetunion in diesem Gebiet, war neben der Krim, heute zur Ukraine immer Sotschi, das ein ganz eigenes Klima aufweist, darüberhinaus befinden sich noch einige Badeorte an der Küste des Schwarzen Meeres auf dem Gebiet Russlands, der Bezeichnung Goldener Ring benennt man eine Gruppe sehr alter Städte in der Umgebung der Hauptstadt Moskau mit sehenswerten Altstädten, Kathedralen und Klöstern. Der Tourismus in Thüringen lässt sich in zwei große Teile gliedern: Landschaftstourismus und Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge Thüringer Rhön Schlösser Museen Höhlen Thüringer Wald bei Oberhof Thüringer Wald bei Oberhof Der Thüringer Wald war seit jeher eine Urlaubsregion. Schon Goethe mochte es, dem Trubel am Weimarer Hof zu entfliehen und ein paar ruhige Tage im Thüringer Wald zu Auch im Thüringer Wald eröffneten nach der Wende 1990 zahlreiche Spaßbäder, sie befinden sich in Tabarz, Oberhof und Die wichtigsten Berge des Thüringer Waldes sind der Schneekopf, der Adlersberg, der Kickelhahn und der Große Inselsberg. Die Saale bildet im Südosten Thüringens, im Thüringer Schiefergebirge, zwei große Talsperren, nämlich die Bleilochtalsperre und die der Grenzlage der Thüringer Rhön entwickelte sich hier erst nach der Wende der Tourismus wieder stärker, die Vermarktung erfolgt heute zusammen mit der Bayerischen und Hessischen Rhön unter einer gemeinsamen Dachmarke. Die Rhön ist besonders durch ihre ausblicksreichen offenen Flächen und die artenreiche Flora und Fauna im Biosphärenreservat Rhön bei ruhesuchenden Wanderern gibt es vor allem in Weimar, Erfurt und touristisch wichtigste Stadt in Tschechien ist seine Hauptstadt Prag an der Moldau mit der Prager Burg und der auch: Sehenswürdigkeiten Prags, Tourismus. In Nordböhmen befindet sich das Riesengebirge, die Teil der Sudeten ist berühmt für seine hat einen internationalen Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für insgesamt über Tourismus in Thailand ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Tourismus hat einen starken Zuwachs durch Soldaten der US-amerikanischen Streitkräfte erfahren, die in den 1970er Jahren hier vom Vietnamkrieg Erholung und Unterhaltung ist das Wachstum dieses Wirtschaftszweiges stets der Touristen sind die Küsten sowie Bangkok und der bergige Nordwesten des Niederlande sind ein dichtbevölkertes Land mit Städten, wie der Hauptstadt Amsterdam mit seinem Rijksmuseum, zahlreichen Grachten, dem Schloss, vielen Einkaufsmöglichkeiten, Märkten und gemütlichen Kneipen. Die vielen etwas kleineren Städte wie Delft, Leiden, Haarlem, Hoorn, Alkmaar, Deventer, Dordrecht, Groningen und Utrecht waren alle ehemals reiche Handelsstädte. Aber auch die nach dem Zweiten Weltkrieg völlig neu aufgebaute Großstadt Rotterdam und das südlich anmutende Maastricht sind einen Besuch wert. Die Niederlande besitzen eine lange Küste mit schönen Sandstränden an der Nordsee, das Ijsselmeer und das Veluwemeer hervorragende Segelgebiete mit schönen kleinen typisch niederländischen Städten wie Elburg, Julianadorp oder Harderwijk. Die Provinz Friesland, mit eigenen Traditionen und einer eigenen Sprache, hat dem Wassersportler viele Seen und dem Kulturliebhaber malerische Kleinstädte zu bieten. Die Niederlande sind ideal zum Fahrradfahren, Segeln oder Eislaufen. Das flache Land ist von Kanälen durchzogen, man findet Windmühlen, kleine Dörfer, Flüsse wie den Rhein oder die IJssel, Maas oder niederländische Küche ist im Allgemeinen einfach und deftig. Besucher sollten echte niederländische Pfannkuchen probieren, entweder mit Fleisch, holländischem Käse oder mit Marmelade, dazu niederländisches Bier wie Grolsch und auch außerhalb dieser Parks gibt es viele Wandermöglichkeiten, Kindern kann man in einen Freizeitpark oder in den Die größten Zoos finden Sie in Emmen, Arnheim, Amsterdam und Rotterdam, aber das sind nicht die einzigen, deren Besuch sich lohnt. Wie überall auf der Welt, gibt es in den Großstädten ein ausgiebies Angebot an Diskos und anderen Gelegenheiten, die Nacht zu Fremdenverkehrsvereine der Niederlande heißen alpine Landschaft der Tatra ist die touristische Hauptattraktion der meistens noch ungezähmten Flüsse wie zum Beispiel die obere Waag bieten Wildwasserrafting-Möglichkeiten. Eine weitere beliebte Form des Urlaubs ist der Jagdurlaub in der Slowakei, da sich hier noch eine nahezu unberührte Natur findet. Im Land befinden sich neun Nationalparks und zahlreiche Naturschutzgebiete es gibt kaum ein Gebirge, das nicht einer Form von Naturschutz unterliegt. Überdies ist für die Slowakei ein häufiges Vorkommen von Höhlen hat das Land zahlreiche mittelalterliche Burgen und Schlösser zu die Slowakei hat auch viel für den kulturell interessierten Besucher zu bieten. Durch ihre grenznahe Lage zu jeweils mehreren Ländern und durch viele ethnische Minderheiten wirken die Städte Bratislava und Ko ice trotz ihrer geringen Größe sehr kosmopolitisch. Hinzu kommt die für die ehemals österreich-ungarischen Städte typische Kaffeehausatmosphäre und die in beiden Städten hervorragend erhaltene Altstadt mit spektakulären Sehenswürdigkeiten wie der Burg Land ist gut erschlossen durch Autobahnen und die Ukraine wurde im Jahr 2005 von mehr als Millionen Touristen besucht, vor allem aus Osteuropa, aber auch aus Westeuropa und den Ukraine befindet sich an der Kreuzung zahlreicher historischer Wege zwischen Osten und Westen, Norden und Einreisebestimmungen 2 Städte 4 Historisch bedeutsame Plätze Tschernihiw Lemberg Jalta Die Ukraine ist in nur zwei Stunden mit dem Flugzeug aus Deutschland erreichbar. Es gibt aber auch eine durchgehende Zugverbindung von Berlin nach Kiew sowie je nach Wochentag Kurswagen nach Lemberg, Odessa, Simferopol, Charkiw und Landeswährung, der Hrywnja, ist in allen größeren Städten inzwischen auch mit Maestro-Karten an den Geldautomaten beziehbar. Am 31. März 2005 wurde durch Erlass des Präsidenten die Visapflicht für Bürger der Europäischen Union, der Schweiz, der USA und Japan für die Einreisezeit vom vielen Museen findet einmal im Monat ein so genannter Sanitärtag Museumskassen schließen meist eine Stunde vor den angegebenen Tourismus ist im Industrieland Österreich ein bedeutender wurden in Österreich Mio. Die Übernachtungen entfielen vor allem auf die Bundesländer Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark und Wien. Vor allem Wien, als ehemalige Residenzstadt der Habsburger bietet viele historische Bauwerke, Theater, Kunstsammlungen und Museen. die Altstadt von Graz mit dem Schloßberg wurden in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Kuraufenthalte, Folge der Romantik wurden ab Mitte des und Bürgertum folgtem dem Vorbild des Kaisers Franz Joseph, der seine Sommerresidenz in Bad Ischl Entwicklung des alpinen Skilaufs wurden von der deutschen Regierung die Tausend-Mark-Sperre gegen Österreich Jahr 2005 gab es in Österreich Tourismusbetriebe mit Betten. Der Tourismus verhalf der österreichischen Wirtschaft dazu, dass immer ein Zahlungsbilanzüberschuss erzielt werden konnte, während die Industrie erst im Jahr 2002 erstmals eine positive Handelsbilanz aufweisen konnte. 2005 betrug der Überschuss in der Reiseverkehrsbilanz bestehen Trends zur Übernachtung in Betrieben gehobener Kategorien sowie zur Verkürzung der Aufenthaltsdauer. Österreich war 2003 erstmals das beliebteste Urlaubsland der Deutschen, die auch die größte Gruppe an Urlaubern stellten. Die unerwünschten sozialen und ökologischen Folgen eines ungebremsten Tourismus-Wachstums förderten die Entwicklung von Alternativen. Tourismusmanagement bezeichnet die Führungsaufgaben in betriebs-, verbands und gebietskörperschaftlichen Organisationen, die Leistungen für potentielle Nachfrager von touristischen Leistungen vermarkten. Nach der Definition von ULRICH, versteht man als Management, die Gestaltung und Lenkung zweckorientierter sozialer Systeme. Auch der Tourismus kann als zweckorientiertes soziales System verstanden werden, welches mit marktlichten und gesellschaftlichen Teilöffentlichkeiten in engen wechselseitigen Austauschbeziehungen die Entwicklung neuer Ertragsmodelle und die Ertragssteuerung die Entwicklung neuer Produkte Produktdiffernzierung Die Besonderheit am Tourismusmangement ist, dass es eigenlich aus 3 verschiedenen Lehren besteht. So ist das Tourismusmanagement eigentlich eine spezielle Managementlehre, die sich mit den Besonderheiten der einzelnen Tourismusbetriebe sowie der Führung dieser Betriebe beschäftig. Der Tourismuspreis des Landes Brandenburg wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Ministeriums für Wirtschaft des Landes Brandenburg in Zusammenarbeit mit der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ins Leben gerufen und im Jahr 2001 erstmals Euro für den ersten, Euro für den zweiten und Euro für den ist ein umgangssprachlicher, stark negativ konnotierter Begriff aus dem Umfeld des Tourismus. Gemeint sind Örtlichkeiten, in denen regel und planmäßig versucht wird, durch die Ausnutzung der besonderen Situation von Touristen und ihres vermeintlich typischen Verhaltens finanzielle Vorteile zu Anwendung des Begriffes variiert und ist stark vom subjektiven Empfinden des jeweiligen Absenders abhängig. So werden im engeren Sinne Orte als Touristenfallen bezeichnet, die auf Touristen eine besondere Anziehungskraft ausüben, an denen für sie aber eine gesteigerte Gefahr besteht, Opfer einer Straftat oder das Ziel aggressiver Bettelei zu weiteren Sinne sind außerdem Stätten aller Art gemeint, in denen Waren, Speisen oder Dienstleistungen zu stark überhöhten Preisen angeboten und teilweise unter Anwendung fragwürdiger Methoden verkauft werden. Ein häufiges Ziel solcher Vorwürfe sind die Touristen-Basare in den Urlaubsregionen vieler orientalischer Länder, Souvenirläden sowie Gaststätten, die mit Schleppern oder Lockangeboten arbeiten. Der Vorwurf der Touristenfalle findet darüber hinaus oft für Stätten Anwendung, die aus rein wirtschaftlichen Motiven als touristische Ausflugsziele installiert worden sind und keinen anderen Zweck erfüllen. Kritiker bemängeln, dass Besucher in solchen Stätten oft lieblos massenweise abgefertigt würden, die Attraktion nicht den Erwartungen entsprächen und die Preise für Eintritt und Verpflegung stark überhöht seien. Aber auch kulturell bedeutende Sehenswürdigkeiten wie archäologische Ausgrabungsstätten oder historische Gebäude trifft gelegentlich die Bewertung als Touristenfallen, meist wenn sich Besucher über die ihrer Meinung nach zu hohen Eintrittsentgelte oder Massenabfertigung geärgert haben. Gelegentlich werden auch seriöse Gastronomiebetriebe als Touristenfallen bezeichnet, die aufgrund ihrer Berühmtheit oder ihrer besonderen geographischen Lage vergleichsweise hohe Speisen und Getränkepreise verlangen können. Der Begriff Touristenfalle beschreibt zum Teil tatsächliche Phänomene in den Ausflugs und Urlaubsregionen: Es gibt immer wieder Fälle, in denen die ausgelassene Urlaubsstimmung der Gäste, aber auch ihre mangelnden Orts und Sprachkenntnisse über Gebühr ausgenutzt jedem Fall schwingt in ihm stets der Vorwurf der illegitimen Bereicherung mit und nicht etwa die in vielen Fällen ja durchaus ebenfalls denkbare Bewunderung für die Findigkeit und den Einfallsreichtum cleverer Geschäftsleute. Darüber hinaus dient der Begriff gelegentlich auch der Abgrenzung. Etwa, wenn geäußert wird, in dieses Lokal oder jene Attraktion gehe man als gebildeter Reisender oder als Einheimischer nicht schließlich sei es doch nichts anderes als eine Touristenfalle. Das Touristenziel ist ein durch geographische, biologische, geologische, kulturelle, geschichtliche, politische, wirtschaftliche Besonderheiten gekennzeichneter Ort, der von Touristen, Ausflüglern, Wanderern, Reisenden und Spaziergängern bevorzugt aufgesucht wird. Vor Ort werden Touristenziele durch Wegweiser, Merktafeln, Schautafeln, Schaukästen und geeignete Räume, in denen Erläuterungen über das Objekt gegeben werden und Führer gelegentlich auch Autostopp oder per Anhalter fahren ist die kostenlose Mitreise in einem fremden Kraftfahrzeug. Oft werden vorbeifahrenden Kraftfahrzeugen auch beschriftete Schilder mit dem gewünschten Reiseziel entgegengehalten oder die Fahrer der Kraftfahrzeuge bei passenden Gelegenheiten angesprochen, beispielsweise bei Tankstellen oder Raststätten. In den 1960er bis 1980er Jahren war das Trampen in vielen Ländern als preisgünstige Möglichkeit des Reisens vor allem unter jungen Menschen besonders weit verbreitet. Die Zahl der Tramper an den Autobahnen und Fernstraßen scheint seitdem aber stark zurückgegangen zu sein, obwohl das Trampen zur Überwindung kurzer Strecken, wie beispielsweise von einem Dorf in die nächstgelegene Stadt, immer noch häufig genutzt wird. Der Rückgang von Trampern in Deutschland ist einerseits auf eine höhere Verbreitung von Autos bei Heranwachsenden als auch den stärkeren Drang nach Sicherheit zurückzuführen. Trotzdem funktioniert das Trampen in Deutschland noch ziemlich gut, weil viele Autofahrer, die Anhalter mitnehmen, das Trampen aus ihrer Jugend ist eine Reiseinformationsquelle, die dem Nutzer unvoreingenommene Erfahrungsberichte bietet, um den Urlaub zu Hotels und Sehenswürdigkeiten an Reisezielen weltweit. Die Website bietet Kritiken von Reisenden, Links zu weiteren relevanten Reiseberichten aus Zeitungen, Zeitschriften und Reiseführern und hat sehr aktive Reiseforen. TripAdvisor wurde im Februar 2000 gegründet und 2004 von InterActive Corporation ist inzwischen ein Teil des Reisekonzerns den TripAdvisor Kunden gehören die meisten bedeutenden online Reiseagenturen wie Expedia, Orbitz, Hotwire, Priceline, Travelocity und viele Reiseanbieter wie InterContinental, Hyatt, und American Airlines. Der Trollstigen ist eine der bekanntesten Touristen-Strecken in Norwegen, etwa 20 km südlich von Åndalsnes. Sie ist Teil der Reichsstraße 63 und führt vom Isterdal in elf Haarnadelkurven mit etwa 12 Prozent Steigung hinauf zur Passhöhe. Auf halber Strecke führt die Straße, die Teil der Goldenen Route ist, zudem über einen eindrucksvoll rauschenden Wasserfall, den 320 Meter hohen Straße wurde am 31. Ein Spaziergang von wenigen hundert Metern bringt den Besucher zu Utsikten, einem Aussichtspunkt, von dem aus man den gesamten Verlauf der Straße überblicken kann. Alljährlich fahren hunderttausende Touristen über den Rophaien ist ein Voralpenberg im Kanton Uri, Rophaien liegt unmittelbar über dem Urnersee, dem südlichsten Becken des Rophaien ist sowohl von Norden wie von Süden begehbar. Nordseite: entweder von Sisikon mit dem Postauto bis Riedberg, dann steiler Aufstieg via die Alpen Butzen und Stock, oder aber mit dem Postauto bis Riemenstalden-Chäppeliberg und von dort zu Fuss via Alplen, den idyllischen Alplersee und Stock. Südseite: von Flüelen zu Fuss oder per Seilbahn nach Ober Axen, dann quer zur Alp Franzen und anschliessend steil hinauf via Grat zum Gipfel. Die Ritterspiele sind eine Kunstform, die sich aus jenen des europäischen Mittelalters entwickelt hat. Mit Themen aus dem Leben der seinerzeitigen Ritter haben sie sich auf Volksbühnen und im Stegreiftheatern bis heute erhalten. In manchen alpinen Gegenden Süddeutschlands und Österreichs entwickelten die Ritterspiele in Reaktion auf das Publikum und heute auch als Werbung für manche Urlaubsorte Besonderheiten wie die Wiederholung besonders heiterer oder grausiger Szenen. So müssen manche Publikumslieblinge bei den Pradler Ritterspielen bis zu fünfmal sterben, und ähnliches wurde beim Tschauner im Wiener Außenbezirk Ottakring vermeldet. Mancherorts haben Ritterspiele auch die Form von Weihespielen wobei sie auch wie im Mittelalter zu symbolischen Kampfspielen an speziellen Gedenktagen werden können. So ist beispielsweise Sinjska alka in Kroatien ein traditionelles Ritterspiel, das in 2 konzentrischen, mit Eisenstäben abgezirkelten Kreisen Ritterspiele der heutigen Zeit sind eher Gelegenheiten für Familienausflüge, wie Alka wird in Sinj als Erinnerung an die Eroberung Kroatiens durch die Türken ab dem Jahr 1463 und von Sinj 1536 begangen. Dass Sinj die Ritterspiele im August feiert, hängt mit einem Rückeroberungsversuch der Türken 1715 zusammen, der nach Zerstörung der Stadt jedoch am Marienfeiertag Resort ist eine touristische Hotelanlage mit Sport-, Garten und Freizeiteinrichtungen, das den Gästen zur Unterkunft, Entspannung, Unterhaltung und zum Aufenthalt dient. Die geschlossene Anlage, die in vielen Ländern durch Sicherheitsdienste bewacht wird, bietet den Gästen eine eigene Welt abseits der für Resorts sind mehrere Gebäude, Schwimmbecken, mehrere gastronomische Einrichtungen, Bars, Sportplätze und überwiegende Teil aller Resorts sind für den Massentourismus ausgelegt, der Rest bezieht sich meist auf Themen wie Unterhaltung, Sport oder den 1990er Jahren ist die Form des alles inklusive Angebots üblich, meisten Tourismusresorts finden sich in Südeuropa, der Karibik, in Südasien sowie in Südamerika an der bekannteste Resort der Antike befand sich in Baiae am Golf von Neapel. In ärmeren Ländern wird ebenfalls oft die Bezeichnung Resort benutzt, jedoch kann dies dort auch eine einfache Anlage mit Bambushütten ohne jegliche Sport und Unterhaltungsmöglichkeiten sein. Relais Châteaux ist eine weltweite Vereinigung von individuell betriebenen Luxushotels und Châteaux wurde 1954 in Frankreich gegründet und hat extrem strenge Wahlspruch von Relais Chateaux sind die fünf C: Caractère, Courtoisie, Calme, Charme und Cuisine. Reitwerke entstanden im Spätmittelalter in der Eifel. Ihre Verbreitung wurde durch einen erhöhten Bedarf der in dieser Epoche neu entstandenen Städte und durch spätmittelalterliche Preissteigerungen bei Fertigwaren und Preisverfall bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen begünstigt. Die so erwerbslos gewordene Landbevölkerung konnte in und um die Reitwerke ihr Brot verdienen: neben Fachkräften beschäftigten die Reitwerke und ihre Nebenbetriebe auch eine große Anzahl ungelernter Arbeiter für die Holzkohle und Erzgewinnung sowie den Transport dieser Güter. Reitwerke vereinen zwei Produktionsschritte, das Verhütten und Schmieden des Eisens. Dazu wurden zwei hochmittelalterliche Innovationen eingesetzt, der Hochofen, der den seit Beginn der Eisenverarbeitung eingesetzten Rennofen ablöste, und die Wasserkraft, welche Blasebälge und Schmiedehämmer antrieb und die Eisenverarbeitung von den Höhen in die Täler lockte. Die Hammerwerke befreiten mit den schweren, mechanisch arbeitenden Auswurf oder Rohstahlhämmern die im Stückofen aus Eisenerz und Holzkohle zusammengeschmolzenen Rohlinge von Schlacken. Später wurden die Hämmer auch zum Recken und Breiten von Rohmaterial benutzt und brachten so die gewonnenen Rohlinge in die gewünschte Einzelnen umfasste der Produktionsprozess eines Reitwerks folgende Betriebseinheiten und Gebäude: Blech nannte man den Platz, wo die angelieferten Erze und Kohlen gewogen wurden. Der Eisenstein wurde an einem eigenen Platz gewaschen nud lagerte dann in einem Melder oder Möller bis zur Beschickung des Hochofens. In der Hammerschmiede wurde Stabeisen geschmiedet, in der Schlacken oder Schnorrenmühle die Schlacken zerkleinert, Resteisen gesammelt und zum Schluss Sand hergestellt. Sechs Wasserräder wurden benötigt: Eines für das Gebläse des Hochofens, je zwei für Blasebälge und Hammer von Frühschmiede und Hammerschmiede und eines für die hohe Holzkohlebedarf der Reitwerke, die Holzkohle zum Heizen und Reduzierung einsetzten, so daß für die Gewinnung von 15 Kilogramm Eisen 23 Kubikmeter Holz verkokelt werden mussten, führte in Eifel und Voreifel zu Kahlschlag der Buchen und Birkenwälder, deren Holz am besten für die Holzkohle geeignet war, die in den Reitwerken Verwendung fand, und damit zu einer empfindlichen Verknappung dieses Werkstoffes, uach wenn die Obrigkeit, die ansonsten die Ansiedlung von Reitwerken als willkommene Einnahmequelle förderte, diesem Raubbau durch Erlasse entgegentrat. Die Randlage, in welche die Eifler Eisenindustrie durch den Anschluss an Preußen nach 1815 geriet, war verbunden mit der schlechten Verkehrsanbindung des zum Truppenaufmarschgebiet und Fichtenlieferanten degradierten Preußisch-Sibirien ein weiterer Grund für den Niedergang. Doch letztlich gab der technische Fortschritt, der zur Entstehung der Reitwerke und frühneuzeitlichen Eisenindustrie in Eifel und Voreifel geführt hatte, dieser Produktionsform den Todesstoß. Durch den Einsatz von Koks bei der Eisenverhüttung und der witterungsunabhängigen Dampfmaschine bei der Weiterverarbeitung verloren die Reitwerke ihre Wirtschaftlichkeit und wurden im Laufe des in Eifel und Voreifel Ausnahme von Mulartshütte liegen sie heute sämtlich in Stolberg. Wegen Holzkohlemangels wurden im Oberstolberg und Vicht lagen die Reitwerke Dollartshammer, Bernardshammer, und war der wichtigste Standort von ausführliche In der Mitte des erwarb ihn Jeremias Hoesch II ganz und verlagerte die Holzkohlerechte von Kirchenhütte und Vichter Hütte hierher. Nicht erhalten sind in Vicht Klapperhammer, und die Vichter Hütte nördlich der heutigen Leuwstraße, deren Hammerwerk Konradshammer hieß. In Zweifall lassen die Flurnamen Alter Hammer, Altwerk, Werkerhütte auf ein früheres Reitwerk schließen. 1637-1641 kaufte Jeremias Hoesch die Anteile der Kirchenhütte nach und nach auf und verlagerte auch ihre Eisenproduktion und ihr Recht auf Holzkohle zum aufwärts von Zweifall liegt die Mulartshütte, welche dem heutigen Ortsteil von Roetgen den Namen gegeben hat und wohl nach ihrem Begründer Mulart benannt ist. Die Schevenhütte gab wie im Falle von Mulartshütte dem Ort den Reisewarnung ist eine offizielle Empfehlung, Reisen in ein bestimmtes Land oder ein bestimmtes Gebiet nicht zu unternehmen oder abzubrechen. Gründe für eine Reisewarnung können instabile politische oder gesellschaftliche Verhältnisse oder Naturkatastrophen sein, die eine unmittelbare Bedrohung für die Reisenden Österreich werden Reisewarnungen vom Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten herausgegeben. Verbunden mit dem Reiseverbot kann auch ein Aufruf an bereits vor Ort anwesende Österreicher sein, sich umgehend bei der nächsten österreichischen Vertretung zu melden oder die Rückreise anzutreten. Eine solche Reisewarnung ist Grundlage für eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Reisen. Das deutsche Gesetz definiert nicht den Begriff Reiseveranstalter. Es formuliert lediglich eine Unterscheidung zum Reisevermittler in der Form, dass ein Reiseveranstalter die Gesamtheit der Reiseleistungen in eigener Verantwortung zu erbringen die Art des Produkts kommt es dabei nicht an. Es kann sich um einzelne Leistungen wie Unterkünfte handeln, um Flug und Bahntickets, Mietwagen, aber auch um Nebenleistungen wie Gepäck-, Rücktritts oder Reisekrankenversicherungen sowie um Kombinationen davon, die man Pauschalreisen nennt. Somit ist es ohne Bedeutung, ob ein Reiseveranstalter alle Leistungen selbst erbringt oder für diese oder Teile davon unabhängige Dritte beauftragt, so genannte Leistungsträger. Bietet ein Reiseveranstalter eine so genannte Pauschalreisen an, also eine Gesamtheit von zwei oder mehreren Reiseleistungen, gelten besondere Rechtsvorschriften. Die Grenzen zwischen Reiseveranstalter und Reisebüro sind oft fließend. Im gegenwärtigen tiefgreifenden Strukturwandel der Tourismuswirtschaft veranstalten Reisebüros auf der Suche nach spezialisierten Nischen in kleinerem Umfang zunehmend eigene Reisen und sind damit gleichzeitig Reiseveranstalter. Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs werden sie dies sogar bereits dann, wenn sie auf Wunsch des Kunden mehrere Einzelleistungen individuell zu einem Paket im vorhinein zusammenstellen. Parallel verkaufen Reiseveranstalter unter dem gegenwärtigen Kosten und Rationalisierungsdruck ihre Produkte ihre Reisen zunehmend direkt an den Kunden, zum Beispiel übers Internet. Ein Reiseveranstalter haftet für die Leistungen seiner Erfüllungsgehilfen. Ein Reisebüro haftet dem Kunden gegenüber indes für die fachliche Beratung und ordnungsgemäße Weiterleitung seiner Buchung an den Reiseveranstalter, ist aber nicht verantwortlich für Fehler in der Leistungserbringung. Thomas Cook AG FTI Frosch Touristik GmbH Öger Tours GmbH. Inter Chalet Ferienhaus GmbH Nazar Holiday Reiseveranstaltung GmbH Studiosus Reisen GmbH Olimar Reisen GmbH Schauinsland Reisen GmbH Bekannte regionale Reiseveranstalter, die keine markanten eigenen Produktlinien entwickelten, wie zum Beispiel Hetzel-Reisen für den süddeutschen Raum oder BFR und Unger für Berlin Brandenburg, konnten sich am Markt nicht behaupten. Diese Veranstalter konnten sich in ihrer Produktpalette nicht von den großen Touristikkonzernen unterscheiden und sind dadurch dem Konkurrenzdruck zum Opfer gefallen. Nischenveranstalter hingegen, die Produkte anbieten, die für Konzerne mit ihrer Massenproduktion zu aufwändig sind, haben durchaus Chancen am Markt. mit den Marken Hotelplan, Esco, Escolette, easy einfach Ferien, M-Travel Travelhouse Knecht Reisen Neben den ein breites Sortiment von Tourismusprodukten anbietenden Generalisten hat sich in der Branche auch eine ganze Reihe von Spezialreiseveranstaltern TUI, Thomas Cook und ITS haben sich größere Touristikkonzerne herausgebildet, die inzwischen europaweit Integration ist durch die Erweiterung des bisherigen Produktprogramms um verwandte Produkte für tendenziell die gleiche Abnehmerschaft Als Beispiel ist hier abermals der TUI Konzern zu sehen, der zum eigenen Veranstalter TUI auch den Veranstalter Weinert Reisen in sein Programm aufgenommen hat. Traditionell wurde das touristische Produkt aus Fremdleistungen zusammengestellt, das heißt Hotels, Fluggesellschaften usw. Mit der vertikalen Integration versuchen die Veranstalter, die gesamte Wertschöpfungskette des Produktes Reise in einem Besitz zu bündeln und über Synergien Kostenvorteile zu Thomas Cook gehören heute: Thomas Cook Airlines und Hotels bzw. Erwies sich die vertikale Integration in den touristischen Boomzeiten bis zum Jahre 2001 als vorteilhaft, stellt dieses Konzept in den Krisenzeiten seit dem 11. September 2001 zunehmend eine Belastung dar und erweist sich für die erforderlichen flexiblen Reaktionen und Verschlankungen für einige Marktteilnehmer als Hemmschuh. Durch die vertikalen Integration integrieren Veranstalter vor und nachgelagerte Produkte in einem Unternehmen. In Krisenzeiten jedoch können die Unternehmen sich nicht von den eingelagerten Wertschöpfungsstufen trennen, die Kosten stehen sie trotz allem gegenüber, im Gegensatz zu fremden Leistungsträgern. Eine Reiserücktransportversicherung ist eine Versicherung, wobei der Versicherer die Kosten des Rücktransports eines Reisenden und jemand auf seiner Reise oder gibt es ein anderers plötzlich eintretendes Hemmnis der Reise, so ist eine schnelle Rückreise oft im Interesse des Hat er beispielsweise einen Knochenbruch erlitten, so wird er sein Handgepäck selbst nicht am Flughafen tragen können, braucht also besonderen Thai Airways beispielsweise lässt sich in der Regel 72 Stunden ab Antragstellung Zeit zu entscheiden, ob ein Passagier nicht trotzdem befördert wird. Auch solche Fälle können von einer Reiserücktransportversicherung behandelt werden, indem der Versicherer auf seine Kosten einen anderen Flug bei einer anderen Fluglinie organisiert, bei der der fit-to-fly-Test schneller abläuft. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die medizinische Versorgung im Reiseland gerade nicht ausreichend ist für den entsprechenden Vorfall, wohl aber im Heimatland, also der Flug auch medizinisch indiziert ist. Reisepreissicherung bezeichnet nach deutschem Recht einen rechtlichen Schutz des Reisenden, damit er bei einem Ausfall des Veranstalters wenigstens seinen vorausbezahlten Reisepreis zurückerhält. Um Urlauber vor finanziellen Nachteilen zu schützen, hat der Gesetzgeber Veranstalter von Reisen und Reiseleistungen verpflichtet, eine Insolvenzversicherung zugunsten der vorausbezahlten Kundengelder Reisepreissicherung greift nur ein, wenn es sich um eine Pauschalreise handelt, also nicht im Falle von einzeln gebuchten Reiseleistungen. Erstattet werden im Falle einer Insolvenz des Veranstalters der gezahlte Reisepreis, sonstige gebuchten Reiseleistungen sowie notwendige Aufwendungen, die dem Reisenden infolge Zahlungsunfähigkeit des Veranstalters für die Rückreise entstehen. Gemäß der EU-Pauschalreiserichtlinie, die seit 1994 auch in deutsches Recht umgesetzt ist, sind die gesetzlichen Vorschriften in 651kBGB geregelt. Die Absicherung gilt sowohl für Reiseveranstalter als auch für Reisevermittler. Auf Onlineforen zum Thema Urlaub lassen sich stets aktuelle Diskussionen und Neuigkeiten zum Thema Sicherungsschein verfolgen. Ein Reiseportal ist ein Webportal zum Thema im Internet profitieren von der steigenden Akzeptanz des Web und wandeln sich vom Reisemittler zum Reisespezialisten mit eigenen Reiseangeboten und erweiterten auch eigenes Hotel für Globetrotter und auch Expedia überlegt selbst touristische Angebote zu betreiben. Statt ins Reisebüro zu gehen verbringen immer mehr Menschen lieber die Zeit vor dem PC um die Vorteile des virtuellen Reisebüros zu haben ihren Markt ausgeweitet und treten heute verstärkt als Veranstalter, Reiseinformations-Plattform und Reiseshop Web-Portale adressieren die Kunden längst nicht mehr über Niedrigpreise, sondern über Angebot und Qualität. So kann neben Last-Minute-Reisen heute auch bei allen gängigen Reiseportalen eine Kreuzfahrt ebenso wie eine Rundreise oder ein Abenteuerurlaub gebucht werden. Die Verlierer des neuen Trends dürften natürlich die kleinen Reisebüros sein, wenn sie nicht selbst auch den Internet-Vertrieb als Chance nutzen. Die Hemmschwelle Internet-Kauf ist im Reisegeschäft frühzeitig gesunken Für 2003 ermittelten die Experten verkaufte Online-Reisedienstleistungen in Höhe von rund 5 Milliarden Euro eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 64. Ein Blick über den großen Teich zeigt eine vergleichbare Entwicklung zum deutschen Markt: Nach einer aktuellen Erhebung des US-amerikanischen Pew Internet American Life Project informieren sich schon rund 45 der amerikanischen Erwachsenen mit Internetanschluss im Netz über Reiseziele und haben auch schon virtuelle Touren durchs Terrain Luxus und Qualitätstourismus im Trend von Online-Buchungen bei Reiseportalen. Blieb es früher zumeist nur bei der Recherche im Web, nach der anschließend doch im stationären Reisebüro gebucht wurde, drücken die reisewilligen Surfer heute immer öfter den virtuellen Kauf-Button. Rund 13 der deutschen Urlauber mit Netzzugang buchen ihre Reise nach einer Untersuchung des Bonner Marktforschungsunternehmens Sta-Consult bereits komplett online, weitere 13 immerhin Teile davon im Internet darunter fallen Mietwagen, Veranstaltungstickets und einzelne Flüge. Besonders für Vergleiche und Informationen ist das Netz nicht mehr wegzudenken: 56 der Surfer prüfen vor dem Buchen die Offerten der verschiedenen Anbieter und fast alle informieren sich auch via Internet über ihr Reiseziel. Der Anteil der Online-Bucher steigt mit dem Reisepreis: Sind es bei Reisen in der Preisklasse von 200 bis 500 Euro 21, die zumindest teilweise online buchen, steigt die Zahl bei Reisen über Euro auf 41. Auch Reiseprofis werden dem Internet gegenüber aufgeschlossener: Unter den nur einmal im Jahr Urlaubenden sind es nur 18, die übers Internet buchen, unter den fünfmal oder mehr Verreisenden 44. Einer der Gründe für die stetig steigende Akzeptanz beim Kunden ist die Fülle der Informationen auf den Seiten der Spezialanbieter oft mehr und besser aufbereitet als in den Printkatalogen der Reiseveranstalter. Auf den ausführlichen Webseiten von Reiseportalen findet heute der Kunde viele weitere Informationen die in den teuren Katalogproduktionen keinen Platz hätten. Und letztlich bieten die heutigen Reiseportale immer öfter auch eigene Reiseangebote an, die so nicht in den Katalogen zu finden sind. Reiseleiter sind Personen, die Reisende betreuen, durch Länder oder Reisegebiete führen und sich um organisatorische Belange einer Reise kümmern. Je nach EU-Land gibt es bereits genaue Berufsbilder dieser Tätigkeit, andere Länder sind im Moment dabei, solche zu erarbeiten. der Empfang der Urlauber am Zielort Erstinformationen während dieses Transportes im Reklamationsfall sind sie die örtlichen Ansprechpartner für Probleme, Fragen und Beschwerden der Touristen des jeweiligen Reiseveranstalters Die Abgrenzung Reisebetreuer Reiseleiter findet sich in rechtlichen Auslegungen, Reisebetreuer obliegen mehrheitlich organisatorische Aufgaben einer Reise und nicht die Information über Land und Leute. Ob man sie als Begriff der Reiseleiter führen kann, ist sicherlich Job ist hart: Einsatzzeiten von 18 und mehr Stunden pro Tag sind keine SeltenheitI ihre Unterbringung entgegen jener der Gäste meist in nicht klimatisierten Mehrbettzimmern und täglich die Pflicht, gut aufgelegt zu sein. Sie sind ortsansässige Führer, die über umfangreiches und fundiertes Wissen über eine Stadt, eine Region oder ein begrenztes Gebiet verfügen. Kreuzfahrten Studien und Kulturreisen Jugendreisen Incentive-Reisen Seniorenreisen Längst reicht es für einen Reiseleiter nicht mehr aus, nur gute Laune und Redegewandtheit mitzubringen. Je nach Einsatzgebiet sind neben geographischen und geschichtlichen Kenntnissen auch körperliche Fitness, geistige Beweglichkeit, Grundkenntnisse der menschlichen Psyche, rechtliche Kenntnisse, Sprachkenntnisse, Freundlichkeit, Freude im Umgang mit Menschen und starke Nerven Voraussetzungen. Stationäre Reiseleiter haben meist einmal die Woche einen freien in Deutschland als auch in Österreich werden von verschiedenen Institutionen Lehrgänge müssen in der Regel eine Prüfung vor einer örtlichen Kommission ablegen, um den Befähigungsnachweis zu erhalten. Reisekataloge sind umfangreiche Prospekte von Reiseveranstaltern, die dazu dienen, die an einer Urlaubsreise Interessierten über die angebotenen Reisen zu Reisepreise sind häufig in einem separaten, dem Katalog beiliegenden Heft aufgelistet. Das hat für die Reiseveranstalter den Vorteil, dass sie den wenig aufwändig gestalteten Preiskatalog kurzfristiger erstellen können, also dementsprechend auch die Preise noch kurzfristiger ändern Deutschland Schweiz In Deutschland gilt für Reisekataloge 4 der BGB-Informationspflichten-Verordnung. Transportmittel, Mahlzeiten, Pass und Visumerfordernisse und gesundheitspolizeiliche Formalitäten, naturbelassener Strand Nach 651c Absatz 1 Bürgerliches Gesetzbuch muss der Reiseveranstalter die Reise so erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat oder ihr keine Fehler anhaften, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Nutzen aufheben oder mindern. Eine Eigenschaft ist in einem Reisekatalog zugesichert, wenn es sich um ein besonders intensiv hervorgehobenes Leistungsmerkmal handelt oder um Leistungsmerkmale, die dem Reisenden erkennbar besonders wichtig Fehler liegt vor, wenn die Leistung des Reiseveranstalters von der vertraglich vereinbarten derart abweicht, dass die Abweichung den Wert oder die Tauglichkeit der Reise aufhebt oder mindert. Die Bedeutung der Reiseprospekte ergibt sich daraus, dass ihre Aussagen in der Regel Grundlage des Inhalts des Reisevertrages und der Reisebestätigung sind. Enthält also die Aussage im Katalog einen Tatsachenkern, also mehr als eine allgemeine Anpreisung, so muss der Reiseveranstalter dafür einstehen. Der Begriff Reisebus bezeichnet sowohl eine Einsatzart von Omnibussen als auch eine Bauart. Ein Omnibus, der im Reiseverkehr oder als Fernlinienbus eingesetzt Reisebusse sind Fahrzeuge, die auf höchstem technischen Niveau gebaut sind. Durch alle erdenklichen technischen Einrichtungen von ABS, ASR, verschleißfreien Zusatzbremsen für die Fahrsicherheit bis hin zu Mikrowelle und DVD-Player mit Kopfhöreranschluß an jedem Platz für den Komfort des Reisegastes sind sie mit den Fahrzeugen der Generation der 80er Jahre nicht mehr zu vergleichen. Die ergonomische Gestaltung der Fahrerplatzes lässt schon fast an die Atmosphäre in einem Privatjet erinnern, viele technische Hilfen unterstützen den Fahrer bei seinen Aufgaben. Nach vielen folgenschweren Unfällen sind nun auch Sicherheitsgurte an jedem Sitzplatz Vorschrift, um den Fahrgast im Falle eines Unfalls zu und € Die Reisebranche kann als Teilgebiet des Tourismus bezeichnet Regionale 2006 ist ein gemeinsames Arbeitsprogramm der drei Bergischen Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal mit dem Ziel den regionalen Strukturwandel bis zum Jahr 2006 zu Chronik und Entwicklung zur Regionale 2006 Die regionalen Themen und Projekte Zusammen wollen die drei Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal den Strukturwandel in der Region einer Leistungsschau, der Bergischen Expo, soll sich die Region dann als Wirtschaftsraum und touristisch interessante Stadtregion präsentieren. Der Strukturwandel für das Bergische Städtedreieck ist mit der Regionale 2006 aber nicht abgeschlossen und soll nach 2006 weiter vorangetrieben werden. Den Prozess der Regionale 2006 organisiert ein großes Netzwerk von Sachverständigen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Institutionen der Region. Leitthemenkommissionen nehmen ihre Arbeit auf und definieren die zentralen Themen, mit denen sich die Regionale 2006 befassen soll. In Solingen soll die südliche Innenstadt mit den vielen Bahn und Industriebrachflächen und einem alten Bahnhof zu einem lebenswerten Stück Stadt entwickelt werden. Im Mittelpunkt soll dabei der alte Bahnhof stehen, der eine ganz neue Funktion bekommt: Hier soll ein Forum für Produktdesign entstehen ein Forum für Solinger Unternehmen, mit einem An-Institut der Universität, mit Ausstellungsflächen und als Anlaufstelle für Weiterbildung und Kooperation. Remscheid soll sich ebenfalls auf die Entwicklung der Stadt rund um den Bahnhof konzentriert sich mit seiner Entwicklungsarbeit auf den städtischen Talraum entlang der Wupper: Hierin liegen die Investitionsschwerpunkte Döppersberg, Kulturachse Barmen und der Wuppertaler Zoo. Die Stelle an der die Müngstener Brücke das Tal der Wupper überspannt liegt im Zentrum des Bergischen Städtedreiecks. Für die einst prosperierende Industrie, für ausgezeichnete Ingenieurleistungen sowie für die Bezwingung von Berg und Tallandschaft steht die mit 107 Metern höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die heute immer noch genutzt wird. Hier soll vor allem der Tourismus gefördert werden, und der Ort attraktiver gemacht werden, indem eine Aussichtsplattform, eine Liegewiese und eine Schwebefähre eingerichtet werden. In der Region findet sich eine große Dichte ungewöhnlicher Verkehrsmittel: Oberleitungsbusse, die Wuppertaler Schwebebahn, historische Straßenbahnen, Oldtimerbusse und alte Schienenbusse. Ist der Titel einer Reihe von sogenannten Kompetenzzentren, die in jeder der drei Städte als Transferstelle der Wirtschaft und der Hochschule sein sollen, hier sollen Weiterbildung und Präsentationen stattfinden. Ist der Titel einer Initiative die das in der Region vorhandene Engagement von Unternehmen in Richtung Zukunft zu mobilisieren soll. So werden unternehmerische Projekte unterstützt, die auch für Stadt und Region einen Mehrwert bringen: wenn Kooperationen innerhalb des Bergischen Städtedreiecks eingegangen werden, wenn durch qualitätvolle Produkte der Name der Region in die Welt getragen wird oder wenn damit ein kulturelles und soziales Engagement verbunden Regionale 2004 war ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung vor allem der touristischen und kulturellen Infrastruktur in der Region links und rechts der Ems zwischen Warendorf und anderem wurde ein Radwanderweg durch die Emsauen von Warendorf nach Rheine ausgeschildert und zum Teil neu angelegt, der Städte an der Ems haben ihre Emsauen und ufer neu weiteres großes Projekt ist die Wiederherstellung und Neugestaltung der barocken Parkanlange Bagno in Steinfurt-Burgsteinfurt. So wurden unter anderem zwei bis vierreihige Alleen wiederhergestellt und durch barocke Achsen und der Anlage des Bagno-Quadrats der einzigen freistehenden barocken Konzertgalerie in Europa wieder ein angemessener Rahmen gegeben. Die in den 1990er Jahren entstandene Kooperation bezog sich anfangs vor allem auf den touristischen sind heute eine gemeinsame Raumentwicklung, die Informationsvermittlung und Beratung bezüglich grenzüberschreitender Fragen, und Vorbereitung und Betreuung europäischer Programme. Radreisen sind eine Urlaubsart, die seit den 80er Jahren im Wachsen begriffen ist, vor allem in Deutschland. 2 Ausrüstung für den Fahrradurlaub 4 Gesamtgewicht 6 Wind und Wetter 8 Reiseroute 10 Siehe auch Die typische Form des Fahrradurlaubs ist eine Tour von mehreren Tagen bis zu mehreren Wochen, die man in der Regel an einem anderen Ort beendet als man sie begonnen hat. In diesem Fall quartiert sich ein Urlauber für einige Tage oder Wochen in einem Hotel ein, von dem aus er Radtouren unternimmt. Daneben gibt es eine sehr kleine, jedoch steigende Zahl an Weltenbummlern, das sind Radfahrer, die ein Jahr oder länger mit ihrem Fahrrad unterwegs sind, dabei ganze Kontinente bereisen oder sogar die ganze Welt umrunden. Viele Radurlauber transportieren ihr Fahrrad mit dem eigenen Personenkraftwagen auf dem Autodach. Damit haben sie keine Probleme mit der Handhabung, doch können sie nur solche Touren unternehmen, bei denen sie zum Standort ihres Autos zurück kommen. Wenig beachtet sind die Schäden, die sich bei den typischerweise verwendeten Fahrrädern und bei Regenwetter bei den Lagern des Fahrrades ergeben. Dennoch war die Fahrradmitnahme früher teilweise auch im ICE möglich, jedoch nur in den wenigen ICE-Zügen der Baureihe 415 welche bis heute auf der Strecke Stuttgart Hbf Zürich HB eingesetzt werden. in den Zügen der Produktgruppe B, das sind die Zuggattungen Intercity, Eurocity, D-Zug sowie alle Nachtzüge, DBNachtZug, EuroNight und UrlaubsExpress ist die Fahrradmitnahme in den meisten Fällen möglich, ausgenommen sind die vergleichsweise wenigen Züge ohne Fahrradabteil. Die Fahrradmitnahme in den Fernverkehrszügen der Produktgruppe B unterliegt einer Reservierungspflicht, die Reservierung muss dabei spätestens am Vortag erfolgen. Jedoch gibt es auch in der Produktgruppe B einige wenige Züge in welchen für die Fahrradmitnahme ausnahmsweise keine Reservierung erforderlich ist, dies sind die Züge mit Radabteilen der französischen Staatsbahn SNCF, diese Stellplätze sind nicht ins deutsche Reservierungssystem integriert. in den Zügen der Produktgruppe C, RegionalExpress, RegionalBahn und S-Bahn ist die Fahrradmitnahme generell erlaubt, sofern ausreichend Platz vorhanden ist die Beförderung von Personen ohne Fahrrad, kinderwagen und Rollstühlen hat dabei jedoch grundsätzlich Vorrang, ein Anspruch auf die Beförderung eines Fahrrads besteht nicht. Die meisten Regionalzüge führen zu diesem Zweck ein oder mehrere sogenannte Mehrzweckabteile mit, in diesen müssen die Fahrräder dann bevorzugt untergebracht werden. nicht vorhanden ist im Regionalverkehr ausnahmsweise auch die Unterstellung in den Einstiegsbereichen erlaubt, hierbei dürfen jedoch maximal zwei Fahrräder je Türbereich abgestellt werden. Zu beachten ist: Züge ohne Mehrzweckabteil werden in der Reiseauskunft der DB AG auch nicht zur Fahrradmitnahme angeboten, obwohl die Mitnahme in den Einstiegsbereichen auch in diesen Zügen erlaubt ist. Die Fahrradmitnahme im Regionalverkehr kostet in der Regel € je Fahrt, jedoch ist sie in vielen Regionen Deutschlands auch kostenlos möglich. Viele Airlines bieten die Mitnahme von Fahrradgepäck im Flugzeug Manchmal genügt es schon die Pedalen abzuschrauben, den Lenker querzustellen, die Luft aus den Reifen zu lassen und das Fahrrad in Folien einzupacken. Auf Fährverbindungen zu den europäischen Inseln ist die Fahrradmitnahme unproblematisch. Zu beachten ist lediglich, das Rad korrekt zu befestigen sowie das für die Überfahrt notwendige Gepäck vom Rad zu entfernen, da nach dem Ablegen des Schiffes oftmals die Zugänge zu den Fahrzeugdecks versperrt werden. Last auf dem Gepäckträger hinten 25 kg Last auf dem Gepäckträger vorne 5 kg Neben Bekleidung und Lebensmitteln werden oft Schlafsack, Zelt, Isomatte, Kartenmaterial und Kameraausrüstung ist auch das Mitführen von Werkzeug für den Fall einer Panne sowie ein Erste-Hilfe-Set für Fahrverhalten ist direkt vom Gesamtgewicht von Fahrrad und Gepäck abhängig. 80 kg sind bei einem echten Reiserad gerade noch beherrschbar, bei einem umgebauten Trekking oder Rennrad riskiert man Rahmen oder sollten aus wasserdichter LKW-Plane hergestellt sein, zusätzliche Regenüberzüge sind nie absolut dicht und umständlich zu handhaben, sie flattern auch häufig im Wind. Multitool und, falls dies nicht darin enthalten ist: 15er Schraubenschlüssel, Kettennieter, Nippelspanner Bindedraht, Flickzeug für Schlauch und Mantel, Kabelbinder Ein Satz Bowdenzüge pro 2000 km Ersatzschrauben und muttern kann man gut am Fahrrad befestigen. Auch wenn Schutzbleche und Gepäckträger mit selbstsichernden Muttern versehen sind, kommt noch eine Kontermutter drauf die muss man im Bedarfsfall nicht suchen und sie sichert die schon gesicherte Mutter nochmals. Die hier abgebildeten Werkzeuge stellen eine von vielen Möglichkeiten dar, Werkzeug für eine Radreise 1 Multi-Tool 282 g 3 Schraubenzieher 38 g 5 kleiner Multi-Schlüssel 44 g 7 verschiedene Maul und Ringschlüssel 288 g 9 4 m Kabel 32 g 11 Bowdenzug-Außenhülle 8 g 13 Lenkerstopfen 1 g 15 Kettennieter 78 g 17 Seitenschneider 58 g 1585 g Neben dem Gepäck muss auch der Radreisende ausreichend gegen Regen geschützt sein. Dies stimmt zwar nicht, reflektiert aber gut, was man auf einem vollgepackten Rad empfindet: Man hat das Gefühl, als wenn ständig jemand hinten festhält. Wetterumschwünge können in manchen Gegenden nur Minuten Urlauber kann sein Fahrrad auch voraus schicken und dann ohne Fahrrad Anbieter arbeiten mit unterschiedlichen Systemen. Hermes liefert von Haustür zu Haustür, wobei der Urlauber sein Rad selbst verpackt und eine Adresse benötigt, an die das Fahrrad geliefert werden soll. Der Radurlauber gibt sein Fahrrad bei einem Fahrradhändler ab, dieser verpackt es und schickt es zu einem anderen Fahrradhändler in dem Ort, in dem der Radurlauber seinen Urlaub beginnt. Problemlos ist auch die Mitnahme des Rades im Flugzeug, Für das Gepäck muss in der Regel kein Aufpreis gezahlt werden, da pro Rad selten mehr als 50 kg transportiert werden kann. Beliebt ist in Deutschland eine Radreise entlang der großen Flusstäler entlang von Oder, Elbe, Weser, Rhein und den jeweiligen Nebenflüssen. Derartige Routen haben den Vorteil geringer Steigungen, jedoch kann sich gerade in einem Flusstal ein tagelanger Gegenwind bemerkbar machen, der ebenso kräftezehrend wie ein Anstieg auf einen Gebirgspass ADFC spricht von einem Umsatz von 5 Mrd. Etwa 40 der Urlauber nennen Fahrradfahren als beliebteste Beschäftigung im Urlaub; über zwei Millionen Deutsche haben im Jahr 2002 Urlaub mit dem Rad Mitarbeiter beschäftigt. In Brasilien ist Pousada die Bezeichnung für ein meist familiär geführtes kleines Hotel mit Frühstück auf dem Lande. Das Verb pousar bedeutet im brasilianischen Portugiesisch sowohl landen als auch ruhen im Sinne von ausruhen und entspannen. Pousadas haben selten mehr als ca. Die populären Tourismus-Orte Brasiliens verfügen in der Regel über Pousadas in allen Qualitäts-und Preiskategorien, teilweise auch mit zwanzig und mehr Gegensatz zum traditionellen Gasthaus mit Fremdenzimmern im deutschen Sprachraum, bietet die brasilianische Pousada dem Ortsansässigen keinen vergleichbaren Gastraum. In brasilianischen Großstädten hat das Hotel die Pousada weitgehend verdrängt. Eine ähnliche Tendenz zeichnet sich mit zunehmendem Tourismus auch an Orten wie Iguaçú oder Salvador ab, wo jährlich hunderttausende Besucher, insbesondere aus dem Ausland, für ein bis zwei Nächte preiswert unterzubringen Búzios, in dem die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sieben Tage beträgt und Entspannung im Vordergrund steht, beherbergen dagegen über hundert kleine, meist gemütliche Pousadas mehr Gäste als eine Handvoll Hotels. Dazu haben allerdings im Fall von Búzios strenge lokale Bauvorschriften vorbildhaft beigetragen, die den Bau großer Hotelkomplexe, auch zugunsten der Pousadas, verhindern konnten. In Portugal gehören die 44 Pousadas zu der 1942 gegründeten staatlichen Gruppe Pousadas de Pousadas gibt es Pousadas gibt es Spanien gibt es die vergleichbare Einrichtung der Paradores. Plandampf bedeutet die Bespannung von Regelzügen mit Dampflokomotiven. Der Hintergrund war der, dass es auf dem Gebiet der DDR noch viele betriebsfähige Dampfloks gab, die Infrastruktur vielerorts noch vorhanden war und die meist niedrige Höchstgeschwindigkeit den Einsatz von Dampfloks gibt es heute seltener und sie sind auch weniger sind Unterkünfte von privaten Zimmervermietern, vor allem in waren Pensionen Kinderheime, die Gebühren wurden Pension genannt. Da Pensionen in der Regel über keine eigene Küche verfügen, gibt es meist nur wird längerfristig Pauschaltourismus bezeichnet man die Art des Reisens, bei der man als Tourist bei einem Reiseanbieter ein komplettes Ferienpaket bucht, zumeist bestehend aus einem Charterflug und der Unterbringung in einem auf Massenbetrieb spezialisierten Pauschaltourismus ermöglicht es durch seine Massenabfertigung auch den nicht besonders vermögenden Bevölkerungsschichten, mehrmals pro Jahr in Urlaub zu fliegen. Negative Begleiterscheinungen sind der die Umwelt belastende Flugverkehr sowie die Zerstörung lokaler Strukturen und Kulturen vor allem in den ärmeren Ländern des Südens, die wirtschaftlich auf den Pauschaltourismus angewiesen der Entscheidung ClubTour Gonçalves Garrido, Rs. April 2002, hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass auch die individuelle Zusammenstellung mehrerer Einzelleistungen durch ein Reisebüro auf Wunsch des Kunden den Begriff der Pauschalreise erfüllt. Gegensatz zur Pauschalreise ist die Individualreise, bei der der Kunde die einzelnen Leistungen wie Beförderung, Unterkunft oder Verpflegung in eigener Regie bei den jeweiligen Leistungsträgern bucht. Auf Pauschalreisen findet Reisevertragsrecht Anwendung, das die bei Individualreisen anwendbaren dienst-, werk und mietvertragsrechtlichen Vorschriften verdrängt; Abweichungen ergeben sich insbesondere hinsichtlich Vertragsanpassung, Gewährleistung, Kündigung, Verjährung, Schadensersatz hatten Pauschalreisen laut der FUR Reiseanalyse in Deutschland einen Marktanteil von 32, bei den Auslandsreisen sogar von 41. Vorteil einer Pauschalreise ist zum einen die mit der Delegierung der Organisation und Verantwortung auf den Veranstalter verbundene größere Bequemlichkeit für den sind Pauschalreisen oft wenig Parahotellerie ist Teil des Almhütten, Campingplätze, Chalets, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Jugendherbergen, Bauernhofgüter, Militärbaracken, Lodges, Kantonemente, Naturfreundehäuser, Pensionen, Pfadfinderheime, Sommerhäuser, Sportzentren, Strandhäuser, Touristenlager, Zeltplätze, Villen und weitere zu mietende Räumlichkeiten aller Art. In der Schweiz fallen ungefähr 56 der Parahotellerie-Logiernächte auf die ist in Spanien die gebräuchliche Kurzbezeichnung für Parador Nacional und ist als staatlich betriebenes komfortables und geschmackvolles 3 bis 5-Sterne-Hotel in oft historischer Bausubstanz Die meisten Paradores befinden sich in historisch bedeutsamen Orten wie etwa Ávila, Cáceres, Córdoba, Cuenca, Granada, León, Mérida, Ronda, Salamanca, Segovia, Santiago de Compostela oder Toledo oder in herausragender Landschaftslage und bieten oft einen bemerkenswert schönen Ausblick. Als Outgoing-Tourismus bezeichnet man jene touristischen Angebote, die von einem inländischen Reisebüro oder Reiseveranstalter im Inland angeboten werden, jedoch Reiseziele und arten im Ausland sinngemäße Übersetzung dieses englischen Begriffs bedeutet hinaus gehendes Reisegeschäft, als das eigene Land verlassener Online-Tourismus versteht man heute in der Tourismuswissenschaft alle über eine webbasierte Technologie von einem Endverbraucher selbstständig gebuchten touristischen touristische Primärleistungen werden dabei alle von Leistungsträgern bereitgestellten Leistungen verstanden, die zur Generierung und Ausgestaltung einer Reise benötigt Online-Tourismus hat in den letzten Jahren sowohl im Privat als auch im Geschäftsbereich stark an Bedeutung zugenommen, und war 2005 nach den aktuellsten Messungen für fast ein Viertel aller touristischen Umsätze in Deutschland verantwortlich. Im Einzelnen ergeben sich freilich erhebliche Abgrenzungsschwierigkeiten. Einige verstehen darunter die Reise in relativ unberührte Gebiete, ohne dass die Umwelt und die lokale Bevölkerung negative Folgen davon tragen. Oft werden jedoch auch Flugreisen in naturnahe Gebiete getätigt um dort Ökotourismus zu betreiben, was insgesamt nicht ökologisch nachhaltig ist. Eine strengere Definition von Ökotourismus durch The Ecotoursim Society: Ökotourismus ist eine verantwortungsvolle Form des Reisens in naturnahe Gebiete, die zum Schutz der Umwelt und zum Wohlergehen der lokalen Bevölkerung beiträgt. Das Bundesamt für Naturschutz beschreibt Ökotourismus wie folgt: Ökologischer Tourismus ist die Weiterentwicklung der Konzeptidee des umweltverträglichen bzw. Da im deutschen Sprachgebrauch Umweltverträglichkeit tendenziell unter anthropozentrischer Sichtweise auf die Umwelt des Menschen eingegrenzt wird, obwohl umfassender eigentlich ein intakter Naturhaushalt und eine auch für wildlebende Pflanzen und Tiere angemessene Umwelt erforderlich ist, ist die Sichtweise im Ökotourismus auf ökosystemare Zusammenhänge ausgedehnt Wort Ökotourismus bezieht sich dabei meist weniger auf die An und Abreise, sondern auf ein umweltfreundliches Verhalten am Urlaubsort. Um nicht nur reinen Naturtourismus sondern Ökotourismus zu betreiben, sollte die Aktivität immer in nachhaltigen Sinne die Natur schützen und einen Beitrag für die lokale Bevölkerung leisten. Bei den konsumtiven Aktivitäten ist in Betracht zu ziehen, wie hoch die Rendite pro Reisenden im Vergleich zu anderen Aktivitäten spanischen Sprachgebrauch kann mit ecoturismo dagegen ein bloßer Ausflug ins Grüne gemeint sein. Im Vergleich zum Ökotourismus kann Nachhaltiger Tourismus nicht nur in beinahe unberührten Gebieten, sondern auch in Städten stattfinden. Der Begriff Ökotourismus entstand in den 1960er-Jahren in den USA: Ecotourism is responsible travel to natural areas that conserves the environment and sustains the well being of local people. Meist handelt es sich beim Ökotourismus um Reisen in die des Ökotourismus weisen darauf hin, dass Gebiete, die für den Ökotourismus geöffnet werden, bald ausgedehnte Erschließungen samt Infrastrukturausbau und schließlich gar Massentourismus mit all seinen umweltschädigenden Auswirkungen nach sich ziehen. Besonders gefährdet sind Entwicklungsländer mit ihren oft sehr geringen Umweltschutzauflagen, da sie für ausländische Tourismusunternehmen, die mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen wollen besonders attraktiv Übrigen bringt auch der Ökotourismus selbst Belastungen für das Zielgebiet mit sich. Die Idee, der Tourismus solle den Schutz der Natur sinnvoll, doch geht die Rechnung oft nicht auf: So bringen etwa Reisen in die Laichgebiete von Meeresschildkröten, mit denen angeblich deren Schutz finanziert wird, unabsehbare und vielleicht nicht offensichtliche Beeinträchtigungen des betreffenden Ökosystems mit die Verschmutzung des Lebensraumes der Schildkröte durch die Hotelabwässer zu nennen, die in Entwicklungsländern oftmals ungeklärt in das Meer eingeleitet werden. Auch halten die Einnahmen aus dem Tauchtourismus in Kenia keineswegs das Riffesterben auf; Die ökologischen Belastungen durch den Tourismus jenseits der Parkzäune und auf dem Weg bis an die Tore der Parks müssen vollumfänglich mitberechnet ergeben sich auch im Kulturbereich. Besonders betroffen sind insofern die indigenen Völker, die rund 300 Millionen Menschen, die schätzungsweise 90 Prozent der Gebiete bewohnen, welche die höchste Artenvielfalt und die seltensten Arten der Welt beherbergen. Sie wurden etwa im Zuge ökologisch motivierter Tourismusprojekte aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben, indem ihnen das Betreten der Schutzgebiete durch Zäune verwehrt wurde. Der Vorsitzende des Kenya Pastoralist Forums beklagt, dass den Viehhirten selbst in der Trockenzeit der Zugang zum Wasser innerhalb des Parks unter Waffengewalt verwehrt wird. In Bangladesch bangen 1000 Familien um den Zugang zu ihren Wäldern, seit der Plan für einen Eco-Park bekannt wurde und die Forst und Umweltbehörde die Siedlungen der Bewohner für illegal erklärte. Die Anwohner der historischen Stätte Kuelap in Peru sollen von ihren Anbaugebieten und ihrem kulturellen Erbe vertrieben werden, um einem touristischen Projekt Platz zu Ochsenweg auch Heerweg in Schleswig-Holstein und Jütland ist der historische Landweg zwischen Deutschland und Dänemark. Er bezeichnet keine befestigte Trasse, sondern ist teilweise ein Geflecht von nebeneinander herlaufenden Wegen, von denen heute nur noch wenige Reste erhalten gebräuchlichen deutschen Namen hat er von dem Viehhandel, der über diesen Weg abgewickelt wichtige schleswig-holsteinische Städte liegen entlang des historischen Ochsenweges, so zum Beispiel Flensburg, Schleswig, Rendsburg und Neumünster. Der Ochsenweg wurde Ende des 1998 besteht der Ochsenweg-Radfernweg mit zwei Varianten zwischen der dänischen Grenze bei Flensburg und Wedel bei Hamburg. Der sehr ebene und daher leicht befahrbare Radweg auf dem Geestrücken Schleswig-Holsteins findet nördlich in Dänemark eine Fortsetzung als Hærvej. Seit ihrer Gründung im Mittelalter kann die Stadt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken. Bedingt durch seinen Streit mit Kurköln ließ Wilhelm Graf von Jülich, in der Zeit von 1177 bis 1191 die Trutzfeste Nideggen errichten. Jahrhunderts von Gerhard von Jülich planmäßig eine Ortschaft gegründet, der er Weihnachten 1313 gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth von Brabant und seinem ältesten Sohn das Stadtrecht verlieh. Etwa zu gleicher Zeit entstand auch die Stadtbefestigung mit vier Toren, von denen drei auch heute noch erhalten sind; nachdem bereits im der nachfolgenden Zeit entwickelte sich Nideggen zu einer typisch rheinischen zu Ehren der seligen Christina von Stommeln von Graf Wilhelm ereilte Nideggen das gleiche Schicksal wie viele rheinische Ortschaften: Es wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen in Schutt und Asche gelegt, in den Folgejahren von seiner Bevölkerung aber wieder aufgebaut. Eine Einwohnerzählung ergab im Jahr 1703 für die Ortschaft und die umliegenden Siedlungen 156 Familien mit insgesamt 419 Personen. Der Einmarsch französischer Revolutionstruppen im Herbst 1794 und die damit einhergehende Einsetzung einer französischen Zentralverwaltung bedeuten das Ende des Herzogtums Jülich und seines Amtes fiel das Rheinland und damit auch Nideggen durch die Ergebnisse des Wiener Kongresses an Preußen, das die ehemaligen französischen Provinzen zur sogenannten Rheinprovinz zusammenlegte. Es folgte ein wirtschaftlicher Aufschwung, den die Nideggener dazu nutzten, verfallene Gebäude und die ruinöse Stadtmauer in Teilen wieder instand zu setzen. Rückblickend war dies verlorene Liebesmüh, denn während des Zweiten Weltkrieges war Nideggen und seine Umgebung Frontgebiet und somit zahlreichen Bombenangriffen und wiederholten Zerstörungen ausgesetzt. Durch die Hilfe des Kreises Düren konnten nach der Währungsreform einige historische Denkmäler wie Teile der Burganlage, die romanische Kirche sowie das Dürener und das Zülpicher Tor der Stadtmauer nach alten Plänen restauriert werden. Die Stadt Nideggen wurde am 1. SPD 6 Sitze FDP 1 Sitze Ein in Nordrhein-Westfalen bisher fast einzigartiger Vorgang sorgte für politischen Wirbel in der kleinen Stadt. Willi Hönscheid, CDU, ist seit 13 Jahren Bürgermeister. Dezember 2005 beschloss der Stadtrat fast einstimmig unter der Federführung der CDU die Einleitung eines Abwahlverfahrens nach der Gemeindeordnung NRW. Zur Abwahl wäre es gekommen, wenn eine Mehrheit der teilnehmenden Bürger für die Abwahl gestimmt hätte; zugleich hätte mindestens ein Viertel der Wahlberechtigten für die Abwahl stimmen müssen. 3905 Bürger nahmen an der Wahl erfolgreiche Bürgermeister-Abwahl nach den Bestimmungen der 1994 neugefassten Gemeindeordnung hat es damit bisher in NRW nur 2002 im münsterländischen Ennigerloh gegeben. ist Nideggens kleine, von Eifeler Fachwerk und Buntsandsteinhäusern geprägte Altstadt, die heutzutage für manchen kulinarischen Geheimtipp gut ist. Vom zentralen Marktplatz aus blickt man auf die beiden trutzigen Stadttore, und nach zehn Minuten Fußweg vorbei an der romanischen Pfarrkirche mit einem der ältesten erhaltenen Freskogemälden Deutschlands steht man vor den Toren der Burg Nideggen, einer Anlage von gewaltigen Ausmaßen. Der Trödelmarkt am Himmelfahrtstag, das Schützenfest Ende Juni und der Weihnachtsmarkt am dritten Adventssonntag sind in der Altstadt-Atmosphäre einen Besuch am Fuß des Nideggener Burgbergs im Rurtal beeindruckt zu jeder Jahreszeit mit einer liebevoll gepflegten, malerischen Dorfkulisse. Weit bekannt und Ziel Tausender Zuschauer ist der Erntedankzug am ersten Oktobersonntag jeden Jahres, den die ganze Dorfgemeinschaft mit vielen liebevollen Details gestaltet. Nideggen-Schmidt ist die einzige Kommune im Kreis Düren, die am Rursee einen öffentlichen Badestrand hat, und zwar in Eschauel, unterhalb von Schmidt. In den Wald und Wiesengehegen des Wildparks Schmidt sind Rotwild, Damwild, Schwarzwild, Mufflons und Lamas die ganzjährige Attraktion für groß und klein. Von 1922 bis 1926 fand auf den Schotterstraßen um Nideggen das Eifelrennen statt. Auf ihrer Strecke von Düren nach Heimbach fährt die Rurtalbahn idyllisch neben dem Fluss, der ihr den Namen Wildpark Schmidt wird in den Sommermonaten von Mäxchen angefahren, einem Doppeldeckerbus der Dürener Kreisbahn, der im Bereich Nideggen und Heimbach über die Eifelhöhen und durch die Täler fährt. Am Ort Wollersheim vorbei führt die Bundesstraße 265. In der kreiseigenen Burg Nideggen befindet sich das einzige Burgenmuseum des gibt es in Embken, Nideggen und Kindergärten Nibelungenstadt ist eine Stadt oder allgemeiner ein Ort, der einen Bezug zu den Nibelungen oder zum Nibelungenlied hat oder einen Anspruch darauf erhebt. Außer bei Orten die explizit im Nibelungenlied genannt werden, ist die Frage, ob der jeweilige Ort tatsächlich Schauplatz in der Sage ist, oft umstritten oder Gegenstand der Forschung. Die Titulatur Nibelungenstadt dient somit vor allem als Marketinginstrument. So sind in der Arbeitsgemeinschaft der Nibelungenstädte über fünfzig Städte oder Gemeinden aus Deutschland, Österreich und Ungarn zusammengeschlossen, um sich beispielsweise bei Veranstaltungen und Festspielen National Scenic Byways werden in den USA Straßen bezeichnet, die sich durch Sehenswürdigkeiten mit einer herausragenden archäologischen, kulturellen oder historischen Bedeutung, durch eine Umgebung mit einem hohen Erholungs und Freizeitwert oder durch besonders sehenswerte Natur und Landschaftsgegebenheiten auszeichnen. Die entsprechenden intrinsischen Qualitäten, die eine solche Route kennzeichnen, müssen von mindestens signifikanter regionaler Bedeutung sein. Eine kleinere Auswahl aus den National Scenic Byways, die durch Sehenswürdigkeiten von nationaler Bedeutung gekennzeichnet sind, die darüber hinaus in den USA nur an einem einzigen Ort zu finden sind, wird als All-American Roads eingestuft. Eine Straße, die als All-American Road anerkannt werden soll, muss Qualitäten aufweisen, die sie für sich allein betrachtet zu einem interessanten Reiseziel machen. Die Ausgaben für das 1991 eingeführte National Scenic Byways-Programm belaufen sich auf etwa 25 Millionen US-Dollar pro Jahr. Mit Stand von 2005 sind in 45 Bundesstaaten 27 Straßen als All-American Roads und 98 Straßen als National Scenic Byways anerkannt, die meisten davon in Colorado und Oregon. Die längste zusammenhängende dieser Straßen ist der Ohio River Scenic Byway, die kürzeste der Las Vegas Strip. Ein vergleichbares Konzept in Deutschland sind die Ferienstraßen. 2 Weitere Scenic Byways Programme 4 Quellen 6 Weblinks Die Anerkennung einer Straße als National Scenic Byway oder All-American Road erfolgt durch das US-Verkehrsministerium. Vorschläge für eine Nominierung können durch jede Privatperson, durch Vereine oder durch andere Organisationen oder lokale Behörden bei der für Scenic Byways verantwortlichen Behörde des jeweiligen Bundesstaates eingereicht werden. Die Nominierungen sind dann bei den zuständigen Regionalvertretungen des US-Verkehrsministeriums vorzulegen, durch die dann eine Prüfung der Unterlagen und gegebenenfalls eine Vorauswahl erfolgt. Durch eine Kommission aus unabhängigen Experten aus den Bereichen Tourismus, Transport und Verkehr sowie Denkmalpflege erfolgt dann eine Untersuchung der Vorschläge. Die Ergebnisse werden dann von Mitarbeitern des Ministeriums zu einer Empfehlungsliste zusammengestellt, auf deren Basis der US-Verkehrsminister die endgültige Entscheidung über die Anerkennung trifft. Die Einführung des Programms wurde 1991 durch den US-Kongress im Rahmen des Intermodal Surface Transportation Efficiency Act beschlossen, um diese interessanten, aber oft wenig befahrenen Straßen zu erhalten und in den entsprechenden Regionen den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Im Jahr 1998 wurde das Programm durch den Transportation Equity Act for the 21st Century und die Bewilligung von 148 Millionen US-Dollar erneut gefördert. Durch die Verlängerung des TEA-21 in Form des Safe, Accountable, Flexible, and Efficient Transportation Equity Act im Jahr 2005 werden bis 2009 weitere 175 Millionen Dollar Mai 1995 wurden von der Federal Highway Administration erstmals Richtlinien zum Anerkennungsverfahren veröffentlicht, und 1996 wurden die ersten sechs All-American Roads und 14 weitere National Scenic Byways ausgewählt. Die ersten All-American Roads waren der in North Carolina verlaufende Teil des Blue Ridge Parkway, der Selma to Montgomery March Byway in Alabama, der Pacific Coast Highway in Kalifornien, der San Juan Skyway und die Trail Ridge Road Beaver Meadow Road in Colorado sowie der Natchez Trace Parkway in Mississippi, Tennessee und Alabama. In weiteren Anerkennungsrunden wurden in den Jahren 1998 drei All-American Roads und 30 National Scenic Byways, 2000 sechs All-American Roads und 24 National Scenic Byways, 2002 13 All-American Roads und 26 National Scenic Byways und 2005 acht All-American Roads und 37 National Scenic Byways anerkannt. Diese Zahlen schließen Umwidmungen von National Scenic Byways zu All-American Roads sowie Ausweisungen von zusätzlichen Teilstücken bereits anerkannter Straßen mit ein, so dass, mit Stand von 2005, insgesamt 27 Straßen als All-American Roads und 98 Straßen als National Scenic Byways ausgewiesen Jahr 2005 wurde der Federal Highway Administration für ihre Aktivitäten im Rahmen des National Scenic Byways Programms der Historic Preservation Award des US-amerikanischen Beirates für Denkmalpflege verliehen. Die Forstverwaltung des US-Agrarministeriums betreibt seit Mai 1988 ein eigenes Programm zur Kennzeichnung bestimmter landschaftlich reizvoll gelegener Straßen als National Forest Scenic Byways, teilweise auch als USDA Forest Service Byways bezeichnet. Ähnliche Programme existieren darüber hinaus auch in den meisten Bundesstaaten, so dass es neben den 125 Straßen im National-Scenic-Byways-Programm etwa weitere Straßen gibt, die als Scenic Byway oder Scenic Highway gekennzeichnet Rahmen der National Survey on Recreation and the Environment, einer regelmäßig in den USA durchgeführten Verbraucherumfrage zum Thema Freizeitgestaltung, gaben im Jahr 2002 70 Prozent der Befragten an, die Bezeichnung Scenic Byways zu Byways sind meist als Nebenroute eines regulären Highways konzipiert und an diesem entsprechend durch Hinweistafeln ausgewiesen. In vielen Fällen handelt es sich um ältere Straßen, die durch neugebaute Fern und Umgehungsstraßen abgelöst wurden und somit ihre ursprüngliche Bedeutung als Wege für den Fernreiseverkehr und den Gütertransport verloren haben. Der Zustand dieser Straßen, beispielsweise im Bezug auf die Breite, die Zahl der Spuren und andere straßenbauliche Vorgaben, entspricht deshalb teilweise nicht den heutzutage geltenden Standards. Darüber hinaus gibt es auch Scenic Byways, die von vornherein als vorrangig touristische Routen beziehungsweise als Zubringer zu einer bestimmten Sehenswürdigkeit konzipiert und gebaut wurden. Einige Scenic Byways sind auch als Strecken konzipiert, die in ihrem Verlauf, ihrer thematischen Ausrichtung folgend, aus Teilstücken von mehreren verschiedenen regulären Highways bestehen. Sie sind dann auf normalen Straßenkarten nicht als eigenständige Straße mit durchgehend gleicher Nummerierung zu erkennen, so dass man in diesem Fall auf die Beschilderung als Scenic Byway angewiesen ist. Die meisten National Scenic Byways weisen bereits durch einen entsprechenden Namen auf ihre Relevanz hin, wie beispielsweise der George Washington Memorial Parkway in Virginia, der Ohio River Scenic Byway in Illinois, Indiana und Ohio, oder der The Native American Scenic Byway in North Dakota und South Dakota. Die insgesamt 125 All-American Roads und National Scenic Byways befinden sich in 45 Bundesstaaten, bisher ausgenommen sind nur die Staaten Hawaii, New Jersey, Massachusetts, Rhode Island und Texas. Die Staaten mit den meisten dieser Straßen sind Colorado und Oregon mit zehn, New Mexico mit acht und Kalifornien, Illinois, Minnesota sowie Utah mit sieben All-American Roads oder National Scenic Byways. Die Straßen, welche die meisten Staaten durchqueren, sind die Great River Road Mississippi, Wisconsin, Illinois, Iowa, Minnesota und Arkansas, auf mehreren Teilstrecken mit einer Gesamtlänge von Kilometern und die Historic National Road, die auf einer Länge von Kilometern durch Illinois, Indiana, Maryland, Ohio, Pennsylvania und West Virginia dem Verlauf des ersten Interstate Highway in der Geschichte der USA Kilometern der Ohio River Scenic Byway, die kürzeste mit einer Länge von Kilometern der als All-American Road ausgewiesene Las Vegas Kilometern entlang der Pazifikküste Alaskas Kilometern unter dem Namen Historic Route 66 als National Scenic Byway Kilometern ein 288 Kilometer langer Teil in Illinois als National Scenic Byway Beartooth Highway in Montana und Wyoming, oft als schönster Highway Amerikas bezeichnet, wurde neben der Anerkennung als All-American Road auch in das National Forest Scenic Byways Programm sowie das Wyoming State Scenic Byways-Programm aufgenommen. Er bietet auf einer Strecke von 111 Kilometern einen Übergang von einer dicht bewachsenen Waldlandschaft zu einer Tundra-artigen Vegetation und Eisgletschern, und am Beartooth Pass einen Anstieg bis auf eine Höhe von Metern. Eine solche dreifache Anerkennung durch das National Scenic Byways Programm, das National Forest Scenic Byways Programm und das entsprechende Programm des jeweiligen Bundesstaates gilt für den Talladega Scenic Drive in Alabama, den The Seward Highway in Alaska, den Coronado Trail Scenic Byway, den Kaibab Plateau-North Rim Parkway und den Sky Island Scenic Byway in Arizona, den Talimena Scenic Drive in Arkansas und Oklahoma, den Grand Mesa Scenic and Historic Byway und den San Juan Skyway in Colorado, den Russell-Brasstown National Scenic Byway in Georgia, die Tioga Road Big Oak Flat Road in Kalifornien, den Edge of the Wilderness und den North Shore Scenic Drive in Minnesota, den Kancamagus Scenic Byway und den White Mountain Trail in New Hampshire, den Trail of the Mountain Spirits Scenic Byway und den Turquoise Trail in New Mexico, den Cascade Lakes Scenic Byway, den Hells Canyon Scenic Byway, den Rogue-Umpqua Scenic Byway und den McKenzie Pass-Santiam Pass Scenic Byway in Oregon, den Peter Norbeck Scenic Byway in South Dakota, die The Energy Loop: Huntington Eccles Canyons Scenic Byways, den Flaming Gorge-Uintas Scenic Byway, den Highway 12 A Journey Through Time Scenic Byway, den Logan Canyon Scenic Byway und den Nebo Loop Scenic Byway in Utah, den Stevens Pass Greenway in Washington sowie den Highland Scenic Highway in West Virginia. Als Nacktheit bezeichnet man die Kleidungslosigkeit von Menschen und die Haarlosigkeit von Tieren. Diese subjektive Nacktheit kann auf dem Fehlen von Kleidung oder Haaren beruhen oder wenn gewohnheitsmäßig am Körper getragene Gegenstände Mensch ist als einziger Primat und als einziger höher entwickelter Säuger neben den Walen von Natur aus Jahren infolge der Nutzung des Feuers und oder des Aufkommens der Kleidung allmählich ihre Körperbehaarung mit Ausnahme der Kopf-, Achsel und Schambehaarung verloren. Der wichtigste Vorteil der Nacktheit lag wahrscheinlich in der besseren Fähigkeit des damals noch ausschließlich in Afrika lebenden frühen Menschen, Beutetiere bei höheren Temperaturen über längere Strecken zu die wahrscheinliche Gleichzeitigkeit des Aufkommens von Bekleidung und von Nacktheit kann kulturhistorisch ebensogut nach dem Aufkommen der Bekleidung wie nach dem Aufkommen der Nacktheit gefragt werden. Die Wasseraffen-Theorie beschreibt die Nacktheit des Menschen als Selektionsvorteil bei der Anpassung an eine semiaquatische verschiedenen Kulturen ist die Nacktheit unterschiedlich verbreitet und wird unterschiedlich bewertet. In den meisten Gesellschaften gehört die zumindest teilweise Bedeckung des Körpers zur kulturellen Norm, das Verständnis dieser Norm unterliegt aber teilweise deutlichen Schwankungen. Oft verbunden mit der Nacktheit ist das Gefühl der körperlichen Scham, die allerdings je nach Kultur, Epoche, sozialer Situation und Lebensalter ganz unterschiedliche Schwellenwerte andere Extrem ist die Verwendung des Tschadors, eines Ganzkörper-Schleiers für Frauen, in einigen streng muslimischen Kulturen. Als Folge solcher Entwicklungen kann im Extremfall bereits der Anblick des Gesichtes oder des Haars einer Frau vom Betrachter oder von der Gesehenen als deren Nacktheit empfunden werden. Viele Menschen empfinden beim Anblick von Nacktheit ein Gefühl der Verlegenheit, Scham oder auch der sexuellen Wort nackt gehört der ältesten Schicht des deutschen Wortschatzes an, es lässt sich bis in die Zeit des Proto-Indoeuropäischen zurückverfolgen und ist damit mindestens rund 5500 Jahre alt. Solche verniedlichenden oder verdeckenden Wortvarianten lassen sich in vielen Sprachen, darunter im Deutschen, bis in die neueste Zeit verfolgen, beispielsweise durch die umgangssprachlichen Formen nackig oder nackend für nackt. Aufschlussreich ist ein Vergleich mit den nicht eben zahlreichen anderen so genannten Tabu-Wörtern. In vielen indogermanischen Sprachen, darunter wieder dem Deutschen, gehören dazu die Worte für Wolf und Bär sowie für Kind und Milch. Das Motiv der Tabuisierung war jeweils die Angst Angst vor dem Raubtier und Angst um das verletzliche Kind und sein wichtigstes, aber leicht verderbliches Nahrungsmittel. Dieser linguistische Befund legt nahe, dass auch die Nacktheit in langen Phasen der kulturgeschichtlichen Entwicklung stark emotionalisiert und vermutlich angstbesetzt war. In der biblischen Schöpfungsgeschichte ist die Nacktheit ein Symbol für Unschuld und Unbewusstheit. Erst nachdem Adam und Eva eine verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen hatten, wurde ihnen ihre Nacktheit bewusst und sie schämten weiteren Verlauf bleibt Nacktheit im Alten Testament ein Zeichen der Armut und teilweise der Schande, so bei der Deportation von nackten alten Athen war die Nacktheit den Männern vorbehalten und galt nur bei Frauen als anstößig. Das Gymnasium als Ort des Lernens belegt allein durch seinen Namen die Alltäglichkeit der Nacktheit im alten Griechenland, ebenso wie die griechische Kunst. Einen besonderen Stellenwert hatte die Nacktheit im antiken Griechenland im Sport. Man war überzeugt, dass die Gymnastik die Ausbildung des Körpers zum einzigen Zweck habe, hinzu kamen Wettkämpfe an den Festen der Götter zu deren Ehre. Hier galt es zu zeigen, wie weit man es in allen Künsten, die sich für einen freien Mann schickten, gebracht habe. wurde bei den Olympischen Spielen der Schurz, mit dem die Kämpfer vermutlich bis dahin bekleidet waren, bei allen Disziplinen außer dem Pferderennen abgeschafft. Der Grund für die Nacktheit im Stadion ist nicht gesichert. Übrigens trieben in Sparta, als einzigem der griechischen Staaten, auch die Mädchen Sport, nicht zusammen mit den Männern, aber nackt wie diese. Im alten Rom war die Nacktheit ebenfalls nichts Ungewöhnliches, sie galt eher als Ausdruck von asketischer Anspruchslosigkeit denn als Ausdruck sexueller Empfindungen. In einer Würdigung des Politikers und Schriftstellers Cato des Älteren erwähnt ein Schriftsteller ebenso anerkennend wie beiläufig, dass dieser Prototyp des tugendhaften Römers im Sommer nackt arbeitete. Von den Germanen ist durch römische Schriftsteller überliefert, dass sie sich durch gemeinsame Bäder in Flüssen und Seen abhärteten und kleine Kinder teilweise nackt Christentum überwiegt traditionell klar eine skeptische Einstellung zur Nacktheit, jedenfalls eine konsequente Würdigung der Schamhaftigkeit und stärker noch der Keuschheit, also der Beherrschung des Sexualtriebes. Letztere war stets verbunden mit dem christlichen Verbot aller Formen der vor und außerehelichen sexuellen Praxis, also dem Verbot der Unzucht. Im Neuen Testament selbst wird die Nacktheit an sich so wenig verurteilt wie im Alten Testament. So steht auch das neutestamentliche Gebot, die Nackten zu kleiden, neben der Forderung der Fürsorge für Hungernde, Dürstende, Gefangene und Kranke. Ein Verbot oder auch nur eine Missbilligung der Nacktheit ist darin so wenig enthalten wie ein Verbot oder eine Missbilligung des Fastens. In der christlichen Geschichte gab es im einzelnen einen recht unterschiedlichen Umgang mit der Besuch von Gotteshäusern selbst wird traditionell die Bedeckung der Schultern und bei Frauen der Oberschenkel bis zu den Knien verlangt. Andererseits erlaubt die katholische Tradition ausdrücklich den barfüßigen Kirchenbesuch und sogar Kommunionsempfang, solange damit keine Provokation beabsichtigt ist oder bewirkt werden kann. Auch findet sich Nacktheit in der christlichen Kunst nicht selten, dies sowohl bei der Darstellung von Engeln als auch teilweise von biblischen Figuren und Heiligen. Was auf den ersten Blick modern erscheint, hat doch tiefe Wurzeln in der christlichen Tradition. So hat die Kirche die öffentliche Nacktheit des Franz von Assisi, intendiert als provozierend-schroffe Absage an jede Art von Materialismus und Konsumismus nicht nur nicht verurteilt, sondern als Hinweis auf seine Heiligkeit Jainismus gibt es seit ältesten Zeiten Digambaras genannte Mönche, die nackt oder fast nackt unter Bekleideten traditionelle heiße japanische Bad wurde immer von ganzen Familien gemeinsam nackt genommen. In öffentlichen Bädern, in denen ausnahmslos nackt gebadet wird, wurde die Trennung nach Geschlechtern erst nach dem zweiten Weltkrieg auf Druck der USA nackt wird das Sumo-Ringen ausgetragen. Jahrhundert zurückgehende Sport wird nach traditioneller Deutung zur Freude der Götter betrieben eine bemerkenswerte Analogie zu den griechischen Olympischen vielen traditionellen Kulturen dieser Räume lebten die Menschen bis in die Neuzeit hinein für unser Verständnis unbekleidet. bei den Männern ein Penis-Futerale welches auch mit einer Schnur um die Hüfte getragen wird, ohne diese sie sich aber auch nackt fühlen. In der chinesischen Kultur hat die Nacktheit traditionell wenig Raum. Es wäre trotz der durchaus vorhandenen Akzeptanz der Nacktheit in vielen Kulturen Asiens der erste Naturistenclub des gesamten Kontinents. Die FKK strebte vielmehr als Teil der so genannten Lebensreform den Ausbruch aus naturfernen und teilweise ungesunden städtischen Lebensbedingungen an, die durch die Industrialisierung entstanden waren. Es wurden Vereine und Bäder gegründet, in denen man idealerweise ohne soziale Unterschiede zusammen war, sich duzte und versuchte, sich gesund zu ernähren. Die Disziplin vieler FKK-Vereine war ausgesprochen zackig, und Teile der Bewegung hatten unter dem Motto nackt und deutsch sogar politisch Schlagseite nach rechts. In den 1960ern galt die Nacktheit in Teilen der so genannten 68er-Bewegung als Symbol für die Befreiung von Fesseln der Konvention und etablierte sich so als Form des Protestes. Aber das Nacktsonnen und baden in der DDR kann man als Protesthaltung gegen die in allen Lebensbereichen greifenden Restriktionen durch die SED-Herrschaft Im Westen nun kam die Ideologisierung jedenfalls eindeutig von links, zumal die Nacktheit oft mit einem ausgesprochenen Hedonismus und sexuellem Libertinismus verbunden wurde. In der Frauenbewegung, die sich gegen die männliche Dominanz in patriarchalen Gesellschaften wendet, wurde die Nacktheit von Frauen teils als vorbildlich, teils aber auch als verwerflich bewertet. In den 1980er Jahren entstand in Deutschland die PorNO-Kampagne, die sich gegen Ausnutzung des weiblichen Körpers durch Männer steinzeitliche Idole lassen Nacktheit erkennen, neuere Form künstlerischer Nacktheit ist die Aktfotografie. Auch in anderen Künsten ist Nacktheit ein nicht selten verwendetes Ausdrucksmittel etwa im Theater, Film, in der Aktionskunst und in der Literatur. Bei den Olympischen Spielen der Antike der Jahre 776 den meisten Kulturen und Epochen wurde außerdem nackt geschwommen und gebadet, wenn auch oft nach Geschlechtern getrennt. Jahrhundert hat zu einer Wiederentdeckung der Nacktheit beim Sport geführt; zu den beliebtesten Sportarten im Naturismus gehören Schwimmen, Volleyball, Pétanque, Federball, Indiaca, Tischtennis, Bogenschießen, Segeln, Surfen und Wandern. Meistens werden im Naturismus Sportarten ohne oder mit wenig Körperkontakt bevorzugt, außerdem natürlich solche Sportarten, in den Kleidung nicht als Schutz oder aus anderen Gründen benötigt wird. Die FKK-Bewegung des 20. Gegen Rachitis, Mangel an Vitamin D und andere gesundheitsschädliche Folgen von Sonnenmangel, schlechter Ernährung und beengten Wohnverhältnissen hilft das Baden und der Sport an der frischen Luft mit Bekleidung so wirksam wie scheint die Nacktheit die psychische Gesundheit signifikant zu fördern. Untersuchungen deuten außerdem darauf hin, dass naturistisch aufgewachsene Kinder nur sehr selten von Anorexia nervosa und anderen Entwicklungsstörungen betroffen sind. Nackt zu baden war seitdem nicht mehr nur eine Sache einsamer Seen und Buchten, sondern begann allmählich ein wenn auch zunächst minimaler Faktor des Fremdenverkehrs zu werden. Diese Akzeptanz nahm ab den 1960er Jahren stark zu und parallel dazu wuchs die Zahl und Größe der FKK-Strände und der naturistischen Campingplätze und Feriendörfer. Heute ist der Naturismus in vielen europäischen Ländern, vor allem in Frankreich, Deutschland, Kroatien, den Beneluxländern und in Skandinavien, ein etablierter Zweig des Sommertourismus. Auch in der Naherholung hat der Naturismus heute eine große Verbreitung, die Zahl der Möglichkeiten zum Nacktbaden an Seen, Flüssen und Stränden geht allein in Deutschland in die Tausende. In Deutschland ist die öffentliche Nacktheit wie in den meisten Ländern nicht explizit verboten. Die Nacktheit in freier Natur, sowie im privaten Garten und auf dem Balkon gilt als juristischer Grenzfall faktisch kommt es darauf an, ob jemand behauptet belästigt zu werden und deswegen Strafverfolgung verlangt, was jedoch selten ist die Erregung öffentlichen Ärgernisses, insbesondere durch sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit. Durch umstrittene Gerichtsentscheidungen zur Freiheit der Kunst sind im Theater sowie im Rahmen von so genannter Aktionskunst auch sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit zulässig. Das Aufkommen des Privatfernsehens in Deutschland in den 1980er Jahren und rund zehn Jahre später des Internets haben die billige Verfügbarkeit von Darstellungen nackter Menschen deutlich erhöht. An der gesellschaftliche Bewertung der Nacktheit hat dies wenig geändert, vielmehr handelt es sich um neue Vertriebswege der Pornographie, also der kommerziell verwerteten und zudem meist sexualisierten Nacktheit nach dem Prinzip Sex sells. Die soziale Akzeptanz der Nacktheit lässt sich eher ablesen an der Verbreitung des Nacktbadens in der Natur oder in Saunen und Badeanlagen. Hier gibt es seit den achtziger Jahren keine eindeutige Entwicklung, das Nacktbaden in der Natur hat eher abgenommen, die Zahl der Bäder mit FKK-Bereichen oder Zeiten hat hingegen zugenommen. Die insgesamt größere Akzeptanz der Nacktheit hat wohl mit dazu geführt, dass die Bedeutung von Vereinen zur Pflege der Freikörperkultur neuer, deutlich wachsender Widerstand gegen die Akzeptanz der Nacktheit geht in Mitteleuropa von islamischen Zuwanderern erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1158; sie kann sich nicht auf den jetzigen Renaissance-Fachwerkbau Gasthaus rühmt sich, Fürsten wie Kaiser Barbarossa, Kaiser Friedrich König Ludwig der Bayer, Kaiser Karl wird der Riesen von der Faust-Brauerei Oktober 2005 wurde die Außenfassade neu angestrichen. Der Zoigl ist ein ungefiltertes, untergäriges Bier, das entweder hell oder dunkel gebraut wird. Es hat den gleichen Hefeanteil, die gleiche Stammwürze sowie den gleichen Alkoholgehalt wie das Brauereibier aber einen geringeren Anteil an Kohlensäure. Nach erneutem Erhitzen Würze nehmen die jeweiligen Zoiglwirte das Bier mit nach Hause, wo ein jeder Zoiglbrauer für sich den Zoigl mit Hefe versetzt und reifen lässt. Da dabei jeder Zoiglwirt nach seinem eigenen Rezept verfährt, sind Schwankungen im Geschmack des Zoigl von Ort zu Ort aber auch von Wirt zu Wirt Zoigl aus eigenem Kommunbrauhaus Orte mit Privatbrauereien, die Brauereizoigl herstellen 4 Weblinks Der Zoigl wird vor allem in der nördlichen Oberpfalz in örtlichen Kommunbrauhäusern von Privatpersonen gebraut. Er muss dazu an den Gemeinderat ein Gesuch stellen und diesem Gesuch wird in der Regel, wenn nicht triftige Gründe dagegen sprechen, stattgegeben. Zuletzt wendet sich das zuständige Hauptzollamt, das vom Braumeister über jeden Brauvorgang informiert werden muss, mit der Erhebung der Biersteuer an den oder die jeweiligen Brauer. Das im Kommunbrauhaus hergestellte Bier wurde und wird auch heute noch in einem bestimmten Turnus ausgeschenkt. Ist ein Brauberechtigter gerade am Zuge, dann zeigt er dies an, indem er eine Stange am Giebelfenster seines Hauses heraus den Tagen, an denen der Zoigl ausgeschenkt wird, sind meist sämtliche Plätze in der jeweiligen Stube mit dem Zoigl bieten die Zoiglwirte ihren Kunden Brotzeiten an, oft aus eigener Franken hat sich eine ähnliche Tradition als Hausbräu bis heute erhalten. Zoigl wird aber nicht nur für den öffentlichen Ausschank gebraut, sondern auch für den privaten Hausgebrauch. in Falkenberg mehrere Brauberechtigte zu einem Sud zusammen, der Zoigl wird nach dem Brauvorgang aufgeteilt, mit Fässern in die eigenen Keller verbracht und nach der Gärung auf Flaschen gezogen. Einst war es in 75 Oberpfälzer Ortschaften Brauch, Zoigl zu Diese haben mit der Zoigltradition im engeren Sinne nichts gemein, da ganzjährig geöffnet ist und der Zoiglausschank nur einen Teilbereich des eigentlichen Angebots umfasst. Als Yachtcharter bezeichnet man das Überlassen von Segel oder Motoryachten für einen bestimmten nennt man die Vermietung einer Segel oder Motoryacht ohne Skipper. Für eine unerfahrene Crew ist es ratsam, die Yacht mit einem erfahrenen Skipper zu ist ein amerikanisches Unternehmen, das am 7. Februar 1990 von den Fluggesellschaften Northwest Airlines, Delta Air Lines und der ehemaligen Trans World Airlines mit Hauptsitz in Atlanta gegründet wurde. Es entstand auf Grundlage einer Vereinbarung der Fluggesellschaften ihre bisherigen Computerreservierungssysteme DATAS II von Delta Air Lines und PARS vom Trans World Airlines zu einem System zu hat das Unternehmen über zweitausend Mitarbeiter, unterhält Außenstellen in Südamerika und Deutschland ist Worlspan die Nummer Vier unter den grossen Reservierungssystemen hinter Amadeus, Sabre und Galileo. Online-Reisebüros wie Expedia oder Orbitz nutzen das GDS zur Buchung von Flügen, Hotels oder anderer Dienstleistungen. Um eine Verbindung zu dem Computersystem aufzubauen benötigten die Benutzer eine gesicherte Leitung, zum Beispiel über eine Standleitung oder eine verschlüsselte Internetverbindung. Jeder Agentur wird ein dreistelliger alphanumerischer Code zugewiesen, der einen Pool von Adressen für Endgeräte enthält, wie Computer oder Drucker für ATB2 oder E-Flugtickets. Über einen Emulator können angemeldete Teilnehmer mit Befehlen Informationen abfragen, wie zum Beispiel Fluginformationen, Preise oder das Wetter in der Zielregion. Für jeden Fluggast wird ein Passenger Name Record mit erstellt, der im System gespeichert bleibt. Beispiel: Ergebnis der Verfügbarkeitsanfrage für einen Flug von Frankfurt nach New York am Webprojekt World66 ist ein Online-Reiseführer und zur Zeit der größte seiner Art. Das niederländische Internetforum basiert auf Open Content, ist aber inhaltlich auf Reise und Tourismus Seite wurde im Jahre 1999 als von den Brüdern Richard und Douwe Osinga gegründet, wurde aber noch im gleichen Jahr in World66 umbenannt. World66 verzeichnet mehr als Artikel zu über Destinationen. Ein Wohnwagen ist ein Anhänger für Kraftfahrzeuge, in dem sich eine Wohnungseinrichtung Unterschied zu den Wohnmobilen ist das Fehlen eines eigenen Antriebs. Nachteil ist die Geschwindigkeitsbegrenzung für Gespanne, die so zumindest für kleinere Wohnmobile nicht gilt; Vorteile von Wohnwagen sind, dass das Auto nach dem Abstellen des Wohnwagens für Ausflüge zur Verfügung steht, ohne den ganzen Hausstand mitnehmen zu müssen, und dass ein Wohnwagen meist deutlich weniger als die Hälfte eines vergleichbar großen Wohnmobiles kostet. Seit ca. vergrößern Inhaltsverzeichnis 2 Typen 4 Rechtliches 6 Marken, Hersteller und Typen Erste Reisewagen gab es seit Mitte des 19-ten Jahrhunderts in deutsche Pendant zum englischen Reisewagen wurde von Arist Dethleffs im Jahre 1931 erfunden. Der Peitschen und Skistockvertreter nannte sein Gefährt Wohnauto und erfüllte damit den Wunsch seiner Verlobten, der Malerin Fridel Edelmann, die sich, wie sie in einem Brief an ihren künftigen Ehemann schreibt, so etwas Ähnliches wie einen Zigeunerwagen, in dem wir gemeinsam fahren und ich noch malen könnte Wohnauto wurde zu einer Art Hochzeitsgeschenk. Die Frischvermählten bereisten damit noch im selben Jahr die Republik und sorgten für Aufsehen, so dass schon bald zahlreiche Bestellungen bei dem Erfinder eingingen. als Klapp-Wohnwagen, der immerhin feste Seitenwände hat, aber während der Fahrt die Benutzung des Innenspiegels im Zugfahrzeug ermöglicht, als gewöhnlicher Wohnwagen, dessen Wände feststehen. Tatsächlich spielen die ersten zwei Kategorien eine sehr kleine Rolle. Hubdach-Wohnwagen werden immerhin von einigen Firmen angeboten, aber mindestens 90 Prozent aller Wohnwagen fallen in die letzte Gruppe der gewöhnlichen Wohnwagen. Von Wohnwagen zu unterscheiden sind Mobilheime, die nur mit Hilfe von Traktoren oder auf Tiefladern von LKW bewegt werden und sich für die Reise nicht eignen, da sie kein geeignetes Fahrgestell und keine Bremsen zum Fahren haben. Der Aufbau besteht oft aus einem Rahmen, der außen mit Aluminiumblech und innen mit einer Kunststoff oder Holzverkleidung beplankt ist, während dazwischen mit Kunststoffschaum isoliert Reisewohnwagen werden zumindest außerhalb der eigentlichen Urlaubszeit mitunter als Wochenendunterkunft im sogenannten Dauercamping benutzt. Typische Reisewohnwagen haben eine Aufbaulänge von bis zu m und eine Breite von m oder m und bieten je nach Innenausstattung bis zu sechs Schlafplätze, wobei dann zwei Plätze meistens nur für Kinder zu benutzen sind, oftmals in Form von gibt es auch zwei fest eingebaute Betten in Wohnwagen, so dass das ständige Umbauen zwischen Bett und Sitzgruppe Ausstattung ist heutzutage ein Küchenblock mit einem zwei oder dreiflammigen Gaskocher, einem Kühlschrank und einer kleinen Spüle. Besonderheit des Kühlschranks ist die Möglichkeit, ihn mit 230 Volt Wechselstrom, mit 12 Volt Gleichstrom oder mit Campinggas betreiben zu Wasserversorgung geschieht mit Kanistern oder Tanks mit einer Kapazität von 20 bis 70 l, das Abwasser wird nicht in einem Tank gesammelt, sondern fließt in einen untergestellten Eimer, Kanister oder besser einen geschlossenen anzutreffen ist auch eine Nasszelle mit Waschbecken, meist auch mit Toilette. Hilfreich ist eine sogenannte Serviceklappe, über die der Abwassertank mit den Fäkalien von außen entsorgt und auch Frischwasser nachgefüllt werden kann. Eine Duscheinrichtung gibt es in gut ausgestatteten Wohnwagen, mindestens aber haben neue Modelle eine Duschtasse als Nasszellenboden, so dass Wasserspritzer nicht den Wagenboden aufweichen können. Zur Duscheinrichtung ist oft auch eine Warmwasserversorgung vorhanden, die elektrisch betrieben werden kann oder aber durch die Warmluft der Gasheizung das Wasser erwärmt. Fast alle Wohnwagen haben eine Gasheizung, wobei im deutschsprachigen Raum die Firma Truma führend ist. Ebenfalls sind sogenannte Winterrückenlehnen notwendig; hierbei handelt es sich um Abstandhalter zwischen den Polstern der Sitzgruppen und der Außenwände, um diesen Bereich zu hinterlüften, damit Schwitzwasserbildung vermieden muss sich immer vorstellen, welchen Temperaturschwankungen der Wohnwagen beim Wintercamping ausgesetzt ist: Beim Wohnen angenehme 18-20 C, beim Fahren sinkt die Temperatur auf die Außentemperatur ab vielleicht auf minus 20 für das Wintercamping ist eine automatische, druckgesteuerte Umschaltung von der ersten auf die zweite Gasflasche, damit die Heizung nicht mitten in der Nacht wegen Gasmangels verlischt. Die Fahrgestelle der meisten Wohnwagen stammen von der Firma AL-KO oder BPW. Durch ein starkes Anschrägen der Backenbetätigung wird zum einen ein Servo-Effekt erreicht, zum anderen ein problemloses Rückwärtsfahren ermöglicht, da hierbei nur eine ganz geringe, vernachlässigbare Bremswirkung entsteht. in die 1970er Jahre noch eine von Hand zu betätigende Rückfahr-Klinke an der Deichsel, die den Auflaufbremsmechanismus zum Rückwärtsfahren außer kraft zu setzen erlaubt. Die meisten Camper verwenden ein Vorzelt oder Sonnendach vor dem Wohnwagen. Wetterschutz, zum Abstellen von Gegenständen und insbesondere zum Trocknen von Kleidung verwendet, da es im Innenraum an Platz mangelt. Beim Dauercamping stehen im Vorzelt oft ganze Küchen und Wohnzimmereinrichtungen; dann wird oftmals vermieden, im Wohnwagen selbst zu kochen, um Kochgerüche aus dem Schlafbereich herauszuhalten. Die neuesten Modelle werden jährlich Verwendung eines Wohnwagens mit einem Pkw ist immer die zulässige Anhängelast des Pkw zu beachten, ggf. Es empfiehlt sich, die erlaubten Grenzen nicht vollständig auszureizen und zusätzliche Hilfen wie Anti-Schlinger-Kupplungen zu verwenden, die von den Firmen AL-KO, Winterhoff und Westfalia angeboten werden. Die Stützlast der Kombination ist an der größtmöglichen Stützlast des Zugfahrzeugs oder des Anhängers zu orientieren, wobei als Obergrenze der jeweils kleinere Wert gilt. oder mit anderen technischen Einrichtungen, zu denen ein Gutachten vorliegt, das einen sicheren Betrieb der Kombination bis 120 km h bestätigt. oder das Zugfahrzeug mit einem speziellen elektronischen, fahrdynamischen Stabilitäts-System für Anhängerbetrieb ausgestattet ist, über das eine Bestätigung des Herstellers vorliegt und das in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. Die Neuregelung der Tempo 100-Verordnung für Caravan-Kombinationen ermöglicht es rund 80 Prozent der Caravan-Besitzer, auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen Tempo 100 zu fahren. Die wichtigsten Neuerungen zur bisherigen Tempo 100-Regelung sind der höhere Massenfaktor zwischen Zugfahrzeug und Anhänger und der Wegfall der sogenannten Hochzeit, also der Bindung der Tempo-100 Regelung an ein bestimmtes Gespann. Bitte beachten Sie den Hinweis zu Rechtsthemen! In Frankreich werden für das zulässige Autobahn-Tempo keine Unterschiede gemacht: 130 km h ist sowohl für Solo-PKW als auch für Gespanne möglich. Die Betriebserlaubnis eines Wohnwagens begrenzt die maximale Geschwindigkeit in aller Regel auf 100 km h, was im Falle eines Unfalls bei höheren Geschwindigkeiten zum Verlust der Versicherungsleistung führen kann. Hinweise zu den Verkehrsbestimmungen für Gespanne in den einzelnen Urlaubsländern finden sich in Autoatlanten, Reise und Campingführer sowie über die Webportale der Automobilklubs. Ein Wohnwagengespann sicher und zügig zu fahren erfordert zumeist eine erhebliche Umstellung der Fahrgewohnheiten. Schon die größere Breite eines Gespannes mit den Spiegelverlängerungen, und das Abbiegen um enge Ecken erfordert gewisse Eingewöhnung. Die Kupplung eines PKW wird im Wohnwagenbetrieb erheblich belastet. Oft ist es auch unzureichend, um bei 80 bis 100 km h die Geschwindigkeit auch bei Gegenwind oder leichten Steigungen im direkten Gang zu sind daher für den Gespannbetrieb Motoren vorzuziehen, die ein hohes Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen für Gespanne gilt, dass ein Mitschwimmen im fließenden Verkehr die wirtschaftlichste und sicherste Fahrweise Kühlsystem des PKW wird durch den Gespannbetrieb höher Bremsen eines PKW werden, trotz Auflaufbremse des Wohnwagens, im Gespannbetrieb erheblich höher strapaziert. Kritische Fälle sind vor allem lange Passabfahrten im Gebirge, bei denen auch heutzutage noch Brems-Fading einsetzen kann: das merkliche Nachlassen der Bremsleistung infolge Überhitzung. Auch die Aerodynamik eines Wohnwagengespannes birgt einige Besonderheiten. Gespannfahrer, insbesondere mit knapper Motorisierung, könnten in die Versuchung kommen, sich an Lastwagen anzuhängen und ihnen in deren Luftschleppe in einem sehr geringen Abstand zu folgen, sich ansaugen zu erfordert in besonderem Maße Vorausschau und Umsicht. Besonders in Großstädten wo jeder jede Lücke nutzt ist besonnene Fahrweise angesagt: Immer auf alles gefasst sein, sehr früh Zeichen geben, keine schnellen Spurwechsel und Wohnwagengespann neigt zu Wohnbus bezeichnen viele Bastler ihre selbst ausgebauten Wohnmobile, die meistens auf ausgemusterten Omnibussen oder Lastkraftwagen basieren. Während Omnibusse den unschlagbaren Lärmvorteil eines Heckmotors und oft den Luxus einer komfortablen Luftfederung haben, sind sie hingegen problematisch, weil die vielen Glasflächen je nach Jahreszeit thermische Probleme verursachen. Eine Schwachstelle bei fast allen älteren Bussen ist die Korrosion der meistens selbsttragenden Buskarosserien, die viele Bastler vor schwer zu lösende Aufgaben stellt. LKW hingegen sind meistens preiswert zu erstehen. Bevorzugt sind die preiswert zu erstehenden ausgemusterten Einsatzfahrzeuge diverser staatlicher oder öffentlicher Organisationen, weil sie durch Garagenunterbringung und wenig Fahrleistung in noch einem recht guten Zustand sind. Diese ist aber oft bei den Einsatzfahrzeugen von Militär und Rettungsdiensten nicht gegeben, oder es sind Pritschenfahrzeuge, die erst mit einem bewohnbaren Aufsatz versehen werden und Transporter von VW-Bus über Vito-Klasse bis zu großformatigen Kleinbussen und Kastenwagen sind die häufigsten Vertreter der selbstausgebauten weitere Gruppe sind Abenteurer, welche mit umgebauten allradgetriebenen bewohnbaren LKW Wüsten und Dschungelregionen bereisen. Eine Weltumrundung oder Weltreise ist eine Reise um die Erde. Weltreisende werden häufig als Globetrotter oder Weltenbummler bezeichnet, wobei der Schwerpunkt dann mehr auf der Reise an sich liegt, als auf dem Ziel, die Welt nach Regeln zu umrunden. vergrößern Inhaltsverzeichnis 2 Maritime Weltumrundungen 3 Luftfahrt-Weltumrundungen 5 Andere Weltumrundungen 7 Literatur Für das Jahr 232 Francis Chichester definiert eine Weltumseglung so, dass der Äquator zweimal übersegelt werden muss. September 1522 unter dem Kommando von Juan Sebastián Elcano mit 18 Überlebenden an Bord der Victoria im spanischen Ausgangshafen Sanlúcar de Barrameda erste Mensch, der die Welt nachvollziehbar komplett umrundete, war der malaiische Seemann Enrique Melaka, der als Sklave verschleppt zuvor nach Europa gelangt war und dann auf einem Schiff der Magellan-Flotte seine Umrundung der Welt bereits auf der geographischen Länge von Malaya vollendete, bevor seine Mitreisenden dies bei ihrer Ankunft in Spanien vollbrachten. Der Wallpfad ist ein touristisches Projekt, welches im Jahre 2005 in der Uckermark umgesetzt wurde. 70 Kilometer lange Wallpfad kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad bereist werden, führt an zahlreichen historischen Stätten der Uckermark vorbei und streift dabei unterschiedliche Slawenburg Hölzerner Roland Seenblick Pechberg Der Name setzt sich zusammen aus Wall bezogen auf Burgwälle, der Pfad ist der Weg, der zum Burgwall führt. Der Wallpfad führt durch die Uckerseen-Region, vorbei an slawischen Burgwällen. Die Wegstrecke führt von Warnitz über den Zimmerberg, weiter nach Blankenburg, Seehausen, Potzlow, Strehlow, Röpersdorf, Sternhagen, den Fünf-Seen-Blick, Fergitz, Flieth, Vossberg, Suckow, Stegelitz nach Melzow. Unter Walbeobachtung Whale Watching versteht man die Beobachtung von Walen in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Menschen selber, die Wale beobachten, werden entweder als Wal beziehungsweise Delfinbeobachter oder entsprechend als Whale-Watcher bezeichnet. 2 Touristische Entwicklung des Walbeobachtung in neuerer Zeit 4 Auswirkungen des Walbeobachtungstourismus auf Wale und Delfine 6 Schutzgebiete für die Watching vom Boot aus ist die häufigste Art, sich den Walen und Delfinen zu nähern rund 75 der weltweiten Walbeobachtung findet von Booten aus vergleichsweise exklusive Art des Whale Watching ist die Beobachtung vom Flugzeug oder Helikopter aus, dies macht aber weniger als 1 des Gesamtaufkommens aus. Eine weitere Form des Whale Watching, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist das Schwimmen mit Walen oder Delfinen. Der größte Teil des heutigen Whale Watching basiert nach wie vor auf der Beobachtung von großen Walen. Grauwale im Pazifik, Blauwale im Nordatlantik, Glattwale vor Südafrika oder Buckelwale vor Australiens Küste immer noch sind es die Giganten der Meere, die den Menschen besonders faszinieren. Die Beobachtung von Delfinen und anderen kleinen Walen nimmt besonders in den letzten Jahren an Bedeutung zu. Das liegt vor allem daran, dass immer mehr ortstreue Delfinpopulationen nicht zuletzt durch die intensivierte Freilandforschung bekannt kommerzielle Walbeobachtung nahm 1955 in Kalifornien ihren Anfang. Bis zum Jahre 1982 gab es, vor allem in den USA und in Kanada, nur zwölf Länder, in denen Walbeobachtungstouren auf dauerhafter Basis angeboten letzte umfassende Erhebung des weltweiten Whale Watching-Geschäftes im Jahr 2001 ergab, dass sich die Entwicklung praktisch ungebremst fortgesetzt hat und inzwischen eine mächtige Industrie entstanden ist. Das durchschnittliche weltweite Wachstum hatte sich gegen Ende der 90er Jahre sogar noch leicht erhöht, im Schnitt lag es von 1991-1998 bei Die Branche wuchs damit etwa drei bis vier Mal so schnell wie der Tourismus insgesamt und war damit der am schnellsten wachsende Tourismuszweig überhaupt und ein Ende dieses Aufschwungs ist nicht in Anzahl der Länder, in denen heute Whale Watching angeboten wird, ist auf über 87 gestiegen, und an rund 500 Orten auf unserem Globus ist Walbeobachtung heute möglich. Wertvoller Beitrag zur Erhöhung des Umweltbewusstseins Direkte Erfahrung kann Herzen bewegen und zu Verhaltensänderungen führen Beitrag zum positiven Image von Orten, Regionen In welcher Form beeinflusst der Waltourismus die Tiere überhaupt beziehungsweise wie kann er sie negativ Auswirkungen sind alle jene Effekte, die unmittelbar auftreten und somit prinzipiell beobachtbar sind. Tiere einer Gruppe können durch Boote voneinander getrennt werden Gefahr von Kollisionen zwischen Schiffen und Walen Gefahr von Verletzungen durch Schiffschrauben Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt ist die Entstehung eines falschen Images. Vielfach bringen die Touristen Vorstellungen mit, die aus falscher Aufklärung beziehungsweise dem Besuch von Delfinarien stammen und mit dem natürlichen Verhalten der Tiere nicht viel gemein haben. Jegliche überzogene Darstellung der Tiere im Vorfeld einer Tour führt zu bestimmten Erwartungen bei den Auswirkungen zeigen sich erst über längere Zeiträume manchmal erst nach Jahren oder Jahrzehnten. Stress führt zu erhöhter Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Infektionen Rückgang von Populationen Populationen verlagern ihren Lebensraum oder wandern ab Die Zahl derjenigen Länder, die spezielle Gesetze für die Walbeobachtung erlassen haben beziehungsweise an deren Einführung arbeiten, nimmt stetig zu. Allerdings gibt es einige charakteristische Regeln wie zum Beispiel die Einhaltung eines Mindestabstandes, eine maximale Anzahl von Booten, eine Höchstdauer der Begegnungen, die Verpflichtung zu einer niedrigen Geschwindigkeit, das Verbot von abrupten Richtungs und Geschwindigkeitsänderungen und gesetzliche Vorschriften eingeführt wurden, gibt es meist ein Lizenzierungsverfahren für Anbieter. Gute gesetzliche Vorschriften erkennt man außerdem daran, dass die Anbieter einen gewissen Prozentsatz der Einnahmen in spezielle Fonds abführen, aus denen wissenschaftliche Forschungen und öffentliche Bildung oder die Unterhaltung von Besucherzentren finanziert werden. Es gibt immer noch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Whale Watching an einigen Orten keinerlei Beschränkungen unterliegt. Da die Durchsetzung der Gesetze ein langwieriger und schwieriger Prozess ist, kann durch die rapide Entwicklung der Branche die Situation entstehen, dass die Regulierung mühsam hinterherhinkt, wie zum Beispiel auf Teneriffa. So lange es keine Maßnahmen gibt, die dafür Sorge tragen, dass die Regeln eingehalten werden, bleibt das beste Gesetz wirkungslos eine Situation, die vielerorts vorherrscht. Einen guten Anbieter erkennt man im Zweifelsfalle daran, dass er eine Selbstverpflichtung verfolgt, egal ob es in dem jeweiligen Land Gesetze zur Regulierung des Walbeobachtungstourismus gibt oder nicht. Nie war es so einfach wie heute, diesen faszinierenden Geschöpfen in ihrem angestammten Lebensraum näher zu kommen. Dass dies einen positiven Effekt auf das Image der Tiere hat und vielen Menschen die Schützenswürdigkeit der Ozeane und seiner Bewohner bewusst wird, ist nicht zu bezweifeln. Auf der anderen Seite scheint vielerorts eine Grenze erreicht zu sein, wo eine verträgliche Nutzung der Waltiere durch den Tourismus nicht mehr möglich ist. Wie lässt sich die Entwicklung dieser Freizeitbranche in einer Weise gestalten, dass Whale Watching als nachhaltige Nutzung der Meeressäuger bezeichnet werden kann? Die Idee von Meeresschutzgebieten kann in diesem Zusammenhang hilfreich sein. Betreiber müssten über ein Lizenzierungsverfahren den hohen Standard ihrer Touren unter Beweis stellen, bevor sie zum Whale Watching zugelassen würden. Einführung eines allgemein gültigen Verhaltenskodex für Whale Watching-Boote und private Nutzer gleichermaßen Durchsetzung durch Überwachung der Aktivitäten von der Küste aus sowie durch Kontrollboote und Inkognito-Beobachter Verpflichtung zur turnusmäßigen Erneuerung der Lizenzen trüge dazu bei, dass die Anbieter immer den neuesten Stand des Wissens vermitteln und den Qualitätsstandard der Touren hoch halten. Aktivitäten, die innerhalb solchen Gebieten verboten werden sollten: Hochseeangeln und der Einsatz von Jetskis, Wasserskis und ähnliche ist außerdem, die einheimische Bevölkerung ausreichend aufzuklären und in den Prozess einzubinden. Nur wenn die Menschen, die mit den Meeressäugern den Lebensraum teilen, davon überzeugt sind, dass sich Schutzmaßnahmen auch auf lange Sicht auszahlen, wird ein Schutzgebiet Erfolg haben. Der Informations und Erfahrungsaustausch zwischen Betreibern, Behörden, Wissenschaftlern und Schutzorganisationen sorgt dafür, dass eine breite Koalition entsteht, in der die Interessen der Menschen und der Tiere gleichsam Beachtung finden. Die Meere und Ozeane, die größten zusammenhängenden Ökosysteme unseres Planeten, geraten immer mehr unter Druck. Neben dem Walfang egal ob für wissenschaftliche Zwecke, für Delfinarien oder zum Verzehr des Fleisches gibt es eine große Anzahl von weiteren Bedrohungen, die in ihrem Ausmaß stetig zunehmen. Der Hunger der Menschen und das Verlangen der Industrienationen nach billigem Fisch führte in den letzten Jahrzehnten zu einer Dezimierung nahezu sämtlicher kommerziell wichtiger Fischarten. Traditionelle Küstenfischereien ziehen dabei den kürzeren, und die langfristigen Auswirkungen der globalen Überfischung auf das ökologische Gleichgewicht der Meere lassen sich nur Wale und Delfine ums Leben. Die Zahl der getöteten Seevögel liegt noch höher, und natürlich sind auch Meeresschildkröten, Haie, Mantas, Mondfische und viele weitere Arten davon stark betroffen. Walfangnationen wie Japan argumentieren sogar, dass die Delfine und Wale Schuld an den sinkenden Fangquoten seien, schließlich fressen sie ja Unmengen Fisch, der dann dem Menschen weiteres großes Problem ist die zunehmende Meeresverschmutzung, die in der Majorität wiederum von den Industrienationen verursacht wird. Ungeklärte Abwässer, direkte Einleitungen aus der Industrie, radioaktive Kontamination, Verklappung auf See, eine steigende Anzahl von Ölpesten und so weiter führen zu immer höheren Konzentrationen von Schad bzw. Durch ihre Stellung an der Spitze der Nahrungsnetze sammeln sich die Schadstoffe in ungeheuren Mengen in ihren Körpern an, zum Teil in millionenfacher Konzentration dessen, was man im Meerwasser findet. Schwangere und Kleinkinder sollten auf den Verzehr in jedem Fall ganz verzichten das Fleisch ist nicht nur ungesund, sondern giftig! Längst sind die Tunfische, der Kabeljau, der Seehecht, die meisten Haiarten, ja praktisch alle kommerziell genutzten Arten entweder stark überfischt oder auf dem besten Wege dorthin. Wenn hier kein Umdenken stattfindet, werden die Konsequenzen umso drastischer sein: Bestände brechen zusammen, Fischereien gehen Bankrott, und über Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger fällt das Problem wieder auf den Menschen zurück. Insofern ist Meeresschutz immer auch ein Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Lebensgrundlagen nicht nur für fremde, sondern auch für unsere eigene Art. Es ist gar nicht so schwer, zwischen sanftem und unsanftem Whale Watching zu unterscheiden, wenn man sich ein paar grundlegende Aspekte verinnerlicht. Der gewissenhafte Whale Watcher informiert sich bereits vor der Tour, am besten sogar noch vor seiner Reise, über die Möglichkeiten der Walbeobachtung, die in dem jeweiligen Land bestehen. Sowohl Forschung und Öffentlichkeitsarbeit sollten prinzipiell integraler Bestandteil jeglicher Whale Watching-Aktivitäten Auswahl des Ortes ist eine elementare Entscheidung. Ist die Beobachtung der Tiere der Mittelpunkt der Tour, oder werden sie als eine von mehreren Annehmlichkeiten gepriesen? Ist Forschung in die Whale Watching-Aktivitäten integriert, und ist eventuell jemand an Bord, der eine solche Aufgabe übernimmt? Als Whale Watcher sind wir stets Gäste bei den Walen und Delfinen! Es sollen stets die Tiere sein, die die Intensität des Kontaktes mit den Menschen bestimmen. Für viele Menschen gehört es zu den größten Träumen, einmal mit einem freilebenden Wal oder Delfin im Wasser gewesen zu sein, ihnen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Zunächst einmal muss klar gesagt werden, dass der Kontakt im Wasser in den allermeisten Fällen nur von sehr kurzer Dauer sein wird. Oft ist es geradezu enttäuschend, zumal die Tiere manches Mal schlicht abtauchen und man sie unter Umständen gar nicht zu Gesicht haben es mit wilden und kraftvollen Tieren zu tun. Es gab schon eine Reihe von Fällen, in denen Schwimmer von Delfinen oder Walen verletzt wurden, sowohl absichtlich als auch durch unglückliche Umstände. Bedenken muss man auch, dass es in einigen Gewässern wegen Haien, giftige Quallen oder andere Tieren riskant sein könnte, überhaupt ins Wasser zu gehen. In einigen Ländern ist das Schwimmen mit Cetaceen inzwischen verboten, hierüber muss man sich in jedem Fall vor einer Reise informieren. Dort, wo es erlaubt ist, sollte man sicher gehen, dass es sich um seriöse und professionelle Anbieter handelt und dass die Regulationen Art und Umfang dieser Aktivitäten kontrollieren. Es wird jemandem kaum Vergnügen bereiten, als einer von vielen ins Wasser zu steigen und dabei vermutlich ein Störfaktor für die Tiere zu sein. Wenn man das Gefühl hat, dass man nicht respektvoll mit den Tieren umgeht, sollte man lieber auf ein zweifelhaftes Erlebnis verzichten. Von der Benutzung von Tauchausrüstung ist generell abzuraten, da man weiß, dass sich die Tiere durch die ausgestoßene Atemluft gestört fühlen, möglicherweise interpretieren sie diese sogar als Bedrohung. Wenn man dennoch den intensiven Wunsch hat, Delfinen oder Wale in ihrem angestammten Element zu begegnen, dann lautet die Empfehlung: man sucht einen Einzelgängerdelfin auf, die es an vielen Stellen der Erde gibt. Das erhöht die Chance, dass man sich wirklich mit Ihnen beschäftigen und es unter Umständen ein geradezu intimes Erlebnis werden Vierkanthof, auch Vierkanter genannt, ist eine Bauform eines Gutshofs, die vor allem in Ober und Niederösterreich verbreitet Vierkanthöfe im niederösterreichischen Mostviertel Stifte und Klöster Als Baumaterialen findet man sowohl Steine als auch gebrannte Ziegel vor. Valentin und Stadt Haag, an der Grenze zu Oberösterreich und über die Grenze hinaus, finden sich noch unverputzte Gehöfte aus Ziegel mit weiß getüchten Faschen, den Umrandungen von Fenstern und Türen. Die besonders dicken Wände von mindestens einem halben Meter in Ausnahmefällen aber auch bis zu einem Meter bieten den Vorteil der hohen Vierkanter ist im wahrsten Sinn des Wortes boden-ständig, er verwendet nicht nur Formen, sondern besteht auch aus Materialien, die dem Boden entstammen. Jahrhunderts wurden Vierkanthöfe nur aus Lehmziegeln errichtet, später, als die vielen italienischen Gastarbeiter für den Bau der Westbahn ins Land kamen, lernte man von ihnen auch die Ziegelbrennerei, für die sich die Lehmböden des Mostviertels besonders eigneten. Opus Romanum heißt nach den Italienern auch jene Bauweise, bei der einander rote Ziegelscharen mit Stein und Schotterschichten abwechseln und die Außenwände der Vierkanter mit zeichenhaften Mustern imprägnieren. Große Sorgfalt verwandten die anonymen Baumeister der Gehöfte auch auf den Schmuck der Türen und Most oder Traunviertler Vierkanthof ist dank seines Ebenmaßes und seiner Schmucklosigkeit die klassischte aller alpenländischen Zweckbauten. So klar und reich an Kontur er allerdings in seiner großen Linienführung, so detailverliebt ist er mitunter im Kleinen, vor allem in der Auffächerung der Fassade. Historistische und klassizistische Elemente fließen in die Formgebung ebenso ein wie barocke Reminiszenzen und eine zuweilen sogar urbane Formen zitierende Jugendstilornamentik. Zur Entstehung des Vierkanters im Mostviertel gibt es drei Theorien, deren die häufigste die ist, dass es mittelalterliche Burgengrundrisse und Baupläne von Renaissanceschlössern waren, denen die Vierkanthöfe zur Zeit der Türkeneinfälle aus befestigungstechnischen Gründen nachgebaut wurden. Die dritte Theorie, die so genannte Evolutionstheorie, besagt, dass der Vierkanter ein Gebilde sei, das sich organisch aus dem mittelalterlichen Gruppen und Haufenhof entwickelte. Nicht zufällig ähneln Vierkanter in vieler Hinsicht sowohl zusammengewachsenen dörflichen Einheiten als auch Klosterbauten, in denen sich die Notwendigkeit stellte, unterschiedlichste Lebens und Arbeitsformen unter einem Dach zusammenzufassen. Keine Geste, kein Pamphlet, keine politische Willenserklärung vermag den Freiheitsdrang des Mostviertler Bauern besser zu unterstreichen als die Hofform, die er sich mit dem Vierkanter geschaffen hat. Als vorgelagerte Bastionen akzeptiert der Vierkanter, der in seiner stattlichsten Ausprägung einen Umfang von 180 bis 200 Meter erreicht, lediglich Baumgruppen oder Sträucher, die ihn fast immer wie ein natürlicher Schutzwall umgeben; abgesehen davon ist er sich selbst im Mostviertel im Südwesten Niederösterreichs findet der Vierkanthof weite Verbreitung. Dies ist hier die traditionelle Bauform, und zwar nicht nur als landwirtschaftliche Gutshöfe, sondern vor allem auch als Schlösser, Stifte und Vielfliegerprogramme der großen Fluggesellschaften sollen die Kundenbindung verstärken, indem sie die häufige Nutzung der selben Gesellschaft mit Rabatten in Form von Freiflügen oder Prämien belohnen. Bei der Teilnahme an einem solchen Programm werden die bei einer Fluggesellschaft zurückgelegten Meilen gespeichert und nach Erreichen einer bestimmten Menge mit Prämien lassen sich im Tausch gegen Meilen Plätze neben freien Sitzplätzen oder mit mehr Beinfreiheit großen internationalen Fluggesellschaften bieten Vielfliegerprogramme an. Bei Erwerb eines Produktes oder einer Dienstleistung dieser Unternehmen werden dann ebenfalls eine bestimmte Menge Meilen oder Punkte auf einem Kundenkonto populären Systeme funktionieren vor allem auf der Annahme, dass ein Großteil dieser Punkte niemals gegen Waren oder Dienstleistungen eingetauscht wird. In der Vergangenheit kam es daher bisweilen zu rechtlichen Auseinandersetzungen beim Versuch, Punkte verschiedener Teilnehmer gemeinschaftlich zu nutzen oder über Tauschbörsen und Versteigerungsplattformen zu veräußern. Da auch bei Geschäftsreisen Punkte erworben werden, die dann allerdings personengebunden dem Reisenden und nicht dem Zahlenden zu Gute kommen, stellt die korrekte Abrechnung von Bonusmeilen eine gewisse Hürde dar. Kritiker sprechen schlicht von Bestechung die dazu führt, das nicht der günstigste Fluganbieter gewählt wird, sondern derjenige, der dem Reisenden die meisten Punkte Firmen verzichten jedoch zu Gunsten des Arbeitnehmers auf eine solche Regelung, und auch bei Freiberuflern, die für unterschiedliche Auftraggeber unterwegs sind, ist dies üblich. Zu Rücktritten führte 2002 die so genannte Bonusmeilen-Affäre, bei der Abgeordnete des Deutschen Bundestages, darunter der Grünen-Politiker Cem Özdemir und Jürgen Trittin und der PDS-Politiker Gregor Gysi, mit dienstlich angesammelten Bonuspunkten private Flugreisen durchführten. In Deutschland können die Fluggesellschaften die Lohnsteuer aus Vereinfachungsgründen mit einem Pauschalsteuersatz von berechnen. Die Höhe des Steuersatzes berücksichtigt, dass ein Teil der Prämien keinen Arbeitslohn darstellt und ein anderer Teil wegen des Rabattfreibetrags steuerfrei wäre. Das Konzept des Vielfliegerprogramms wurde vom ehemaligen Chef der American Airlines, Robert Crandall, erdacht. Diese Vielflieger erhielten dann Meilen, die sie zunächst nur für Flüge der American Airlines, und später auch gegen andere Prämien einlösen der Regel sind die verschiedenen Vielfliegerprogramme von Fluglinien, die zusammenarbeiten, untereinander kompatibel. So kann man die Meilen, die mit einer beliebigen Fluglinie einer dieser Allianzen geflogen wurden, auf das entsprechende Vielfliegerprogramm der Partnerfluglinie buchen, bei der man angemeldet ist. Ein Verschönerungsverein ist im Allgemeinen ein Verein, der sich der Förderung des Tourismus in einer Gemeinde oder einer Region verschrieben hat. Als eine wesentliche Aufgabe sieht er dabei die Verschönerung des entsprechenden Gebietes, meisten Urlauber legen großen Wert auf eine möglichst intakte Umwelt, was mit ein Grund für die wachsende Zahl an Nationalparks oder sonstigen Schutzgebieten Urlaubsregionen an den Küsten haben vielfach mit zu starker Verbauung und der Wasserqualität zu kämpfen, während jene im Gebirge unter der Transit-Problematik oder der wirtschaftlichen Benachteiligung von Bergbauern sind die Urlaubsregionen heute stark von der Erreichbarkeit über Autobahnen oder den Flugverkehr abhängig. Während man in Europa noch vor 50 Jahren auf eine Verkehrsverbindung mit der Eisenbahn angewiesen war und kaum ein Drittel überhaupt verreiste, dominieren heute Auto und Flugzeug nach neueren Untersuchtungen zu 53 etwa 10 Jahren verreisen im Durchschnitt 78 82 Prozent der Deutschen, wobei die Hälfte 2 Wochen Urlaub macht, doch nur 19 Prozent die medizinisch empfohlenen 3 Wochen. 9 Mill. Nur um das Jahr 2002 bewegten sich die Zahlen etwas zurück offenbar eine Reiseangst als Auswirkung der Attentate vom Mittel der letzten Jahre wählen Deutsche ihre Urlaubsziele zu 35 im Inland und 50 im europäischen Ausland. Etwa 57 der Deutschen tendieren zum Urlaub am Meer doch dürfte die tatsächliche Zahl etwas tiefer liegen, wozu auch das Angebot an Badeseen beiträgt. Zu den anfangs angeführten Kategorien kommt ein langsamer Wandel, überlagert von gewissen Modewellen. Ab etwa 1960 stand mehr Geld für Urlaubsreisen zur Verfügung, was wegen des meist stabileren Schönwetters eine Verlagerung in den ferneren Süden bewirkte. Auch das zweite vorherrschende Motiv, anderswo Land und Leute kennenzulernen, liegt nach Meinungsumfragen bei 50 Prozent, gefolgt vom Wunsch nach schöner Landschaft. Hier setzte der Massentourismus relativ früh ein und verdreifachte sich von 1955 bis 1970 ähnlich wie derzeit an nordafrikanischen Urlaubsorten. Andererseits sprechen aus Sicht der Deutschen für einen Urlaub in Deutschland oder Österreich trotz etwas höherer Quartierpreise vor allem höhere Qualitätsansprüche, das Entfallen der Sprachbarriere und einige der Der zwischenstaatliche Tourismus in die südlichen Nachbarländer Deutschlands stieg allein von 1955 bis 1970 um über 200 Prozent: nach Österreich von Millionen Besucher, nach Italien von 2 auf über 6 Millionen. Dieser Trend schwächte sich aber ab; als er drohte negativ zu werden, setzte man ihm die Kampagne Hier spricht man deutsch entgegen, sowie eine gewisse Überwachung der Hotelpreise und energische Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Gewässer. Urlaubsbomber ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Flugzeuge, oftmals Chartermaschinen, deren Aufgabe darin besteht, möglichst viele Touristen möglichst billig in Urlaubsgebiete zu befördern. Die meisten dieser Flugzeuge verfügen über gar keine oder nur eine sehr geringe Anzahl von Sitzplätzen, die über die gewöhnlich eng bestuhlte Touristenklasse hinausgehen. Eine Unterkunft ist eine geschützte Stelle, das zumindest dem Übernachten dient. Unterkünfte zum vorübergehenden Wohnen sind Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Berghütten, Baracken, Kasernen, Wohnwägen, Zelte, Lauben, Krankenhäuser, Pflegeheime, Altenheime und Fahrzeuge können als Unterkünfte dienen: Wohnmobile, Wohnwagen, festvertäute Hausboote und Unterkünfte werden nur dann statistische Angaben erhoben, wenn sie zum Zeitpunkt der Zählung bewohnt Menschen nächtigen ohne eine Unterkunft, Übergepäck versteht man den Teil des Fluggepäckgewichts, das die zugelassene Freigrenze überschreitet. In der Regel gestehen Fluggesellschaften einem Erwachsenen etwa 20 kg Gepäck pro Flug Kilogramm, welches die gesetzte Grenze überschreitet, muss zusätzlich erkauft das Handgepäck gibt es in der Regel auch eine zu den Gewichtsgrenzen werden Vorgaben zur Größe der Gepäckstücke gemacht. Überbuchung ist ein schönfärberischer Ausdruck, der meint, dass ein Hotel oder eine Reise an mehr Personen verbucht wurde als es Plätze gibt. Da es immer wieder vorkommt, dass Personen ein bereits gebuchtes Hotel oder eine Reise nicht antreten, ist es bei Veranstaltern üblich geworden, zu überbuchen, abzuwägen sind die Kosten für den Schadensersatz und dessen Wahrscheinlichkeit mit den Mehreinnahmen der 100 igen Belegung.